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So überwinde ich meine Ängste

Ängste überwinden und endlich Leben

Angst überwinden lernen. In diesem Artikel möchte ich davon berichten, wie ich meiner Angst begegne, damit ich ängste überwinden und endlich leben kann. Intuitiv habe ich da wohl schon seit längerer Zeit ein heilsames Mittel eingesetzt, um mich von der Angst nicht zu sehr beeinflussen und lenken zu lassen. Für Selbstverwirklicher gehört es zum Handwerkszeug, mutig der Angst zu stellen, um ein lebendiges Leben zu führen und dabei zu wachsen.

Angst überwinden: Video zu diesem Artikel

Sehe dir zu Beginn gerne das Video an, in dem ich dir einen ersten Einblick gebe, warum die Angst zu überwinden so wichtig ist.

Nachdem ich mich ein wenig mit dem spirituellen Enneagramm befasst habe, wurde ich mir über mich einiges klarer. Das Enneagramm besagt, dass es 9 Arten des Charakters gibt und jeder Mensch einen Schwerpunkt in einem dieser 9 Punkte hat. Je nachdem, welche „Zahl“ man „ist“, hat man eine andere Veranlagung mit den eigenen Entscheidungen, den Gefühlen und Gedanken umzugehen. Diese Fixierung des Charakters „zwingt“ einen also dazu, auf eine bestimmte Art und Weise zu handeln, um etwas Bestimmtes im Leben zu vermeiden oder zu erreichen. Wer sich dessen nicht bewusst ist, lebt also nicht sein wahres Selbst, sondern ist einer Struktur des Charakters unterlegen.

Meine Annahme, was ich „bin“, ist eine Sechs. Die Sechs meidet Angst und tut alles dafür, um diese nicht zu erleben. Dies bedeutet ein Streben nach Sicherheit. Um die Angst nicht fühlen zu müssen, ist die Sechs hauptsächlich im Kopf. Das kann ich auch bestätigen. Rationales und Logisches Denken ist meine Stärke. Ich trage den Wunsch in mir, die Welt und die Verhaltensweisen der Menschen zu erklären und eine Wahrheit finden zu wollen.

Das ist aber natürlich nur eine Illusion, weil mein Verstand niemals in der Lage sein wird, die Komplexität des Lebens erfahren zu können. Damit einher geht auch mein Wunsch nach Kontrolle. Denn wenn ich weiß, wie etwas funktioniert, ist es nicht mehr unberechenbar und kann mich somit nicht verletzen oder mich der Angst aussetzen.

Mein Weg nach dem spirituellen Enneagramm, diese Angst vor der Unsicherheit, Unberechenbarkeit und der Angst selbst zu überwinden, ist also das Loslassen, das mutige Fallenlassen in das Vertrauen. So, dass ich der Angst wahrhaft begegnen und sie fühlen kann. Dies kann mir die Erkenntnis bringen, dass ich an der Angst nicht sterben werde und die Furcht davor nicht berechtigt ist. Ängste überwinden und endlich leben.

Wenn ich mir mein Leben anschaue, so habe ich nach meinem Empfinden relativ früh damit begonnen, mich dieser Angst auszusetzen, ohne dass ich mich jemals davor bewusst mit dem Enneagramm oder Spiritualität auseinandergesetzt habe. Es gab eine Phase bis zu meinem 23. Lebensjahr, in der ich tatsächlich nur dem Sicherheitsdenken verfallen war. Während andere beispielsweise schon die Welt bereisten, blieb ich immer noch in meiner Heimatstadt, um dort dann auch noch zu studieren.

Angst überwinden: Wie ich meiner Angst immer wieder begegnete

Mein Entschluss, der Angst zu begegnen, begann dann am Ende meines Studiums mit dem direkten Schritt in die Selbstständigkeit. Ich konnte es mir nicht vorstellen, einen gewöhnlichen und geregelten Job in einer Firma zu machen, wo ich einen Chef habe, der mir vorschreibt, was ich zu tun habe.

Ich hätte also gegen mein Herz und für die Sicherheit gehandelt, wenn ich mich hätte anstellen lassen. Stattdessen war mein Drang nach Freiheit und Selbstständigkeit so groß, dass ich mich dieser Existenzangst und absoluten Unsicherheit ausgesetzt habe. Damals wusste ich auch noch kaum etwas von der Macht der Gedanken, mit denen man zumindest einen gewissen Einfluss auf den Verlauf der Dinge hat.

Als ich immer wieder neue Aufträge und Kunden gewann und das Geld somit im Laufe der Zeit immer wieder zu mir kam, merkte ich nach 2 Jahren, dass ich nichts zu befürchten habe und auf das Leben vertrauen kann, wenn ich gute Arbeit abliefere.Ich genoss und genieße bis heute mein freies Arbeiten und das freie Leben, das damit einhergeht und genau meinem Lebensstil entspricht. Die Entscheidung, nicht auf meine Existenzangst zu hören, war komplett richtig!

In den Jahren nach dieser weitreichenden Entscheidung folgten immer wieder Momente, in denen ich mich bewusst mit der Angst konfrontierte. Mein Bauchgefühl zog es nach Berlin und ich folgte dieser Gefühlsentscheidung voller Unsicherheit, ob ich dort überleben werde.

Entgegen meiner Angst funktionierte es natürlich und ich wurde mit vielen neuen Erfahrungen beschenkt, für die ich überaus dankbar bin. Mit dem Umzug nach Berlin begann auch ein Prozess der inneren Entfaltung, der bis heute anhält und wahrscheinlich endlos weitergehen wird. Die Entscheidung, nicht auf meine Angst zu hören, war komplett richtig!

Mein Herz bzw. Bauchgefühl sagte mir dann ein paar Jahre später, schreibe einen Blog, in dem du deine Gedanken und Erkenntnisse mit anderen teilst. Ich folgte diesem Gefühl mit der Ungewissheit, ob das überhaupt jemanden interessiert; mit der Angst vor schlechter Kritik, die dann natürlich zu einem geringeren Teil auch kam. Der größere Teil bedankt sich und ist froh, dass ich diesen Weg gehe und somit eine Inspiration für andere Menschen bin. Die Entscheidung, nicht auf meine Angst vor der Ungewissheit zu hören, war komplett richtig!

Als ich begann, mein Buch „Dinge, die ich mit 18 gerne gewusst hätte“ zu schreiben, erzählte ich meinen Freunden, dass ich danach endlich reisen gehen werde. Nachdem mir diese dann spiegelten, dass ich dies schon seit über einem Jahr erzählen würde, wurde mir auch hier eine Vermeidungsstrategie bewusst, mit der ich vor der Reiseangst flüchtete.

Buch Dinge die ich mit 18 gerne gewusst hätte

In meinem ersten Buch habe ich dieses Thema genauer beschrieben. Es eignet sich hervorragend dafür, wenn du tiefer in dieses Thema einsteigen möchtest.
Alle Infos und Leseprobe anschauen

Ich erkannte das Hinauszögern und packte in den folgenden 4 Wochen meinen Rucksack, um es endlich zu machen, wovon ich bisher nur redete. Dies war auch wieder einer der größeren Momente in einem Leben, wo ich mich nochmals bewusst meiner Angst vor der Ungewissheit ausgesetzt habe, um dann zu erfahren, dass ich dem Leben vertrauen kann und eigentlich nur beschenkt werde. Die Entscheidung, nicht auf meine Angst zu hören, war komplett richtig!

Wenige Jahre später langweilte ich mich in meiner alten Tätigkeit als selbstständiger Webdesigner, die bis dahin mein Haupteinkommen lieferte. Mein Herz sagte mir, ich solle mich auf den LebeBlog fokussieren. Auch diesem Gefühl folgte ich, weil ich keinen Sinn darin sah, etwas zu tun, was mir keine Freude mehr vermittelte

So gab ich den alten Job auf und verzichtete auf die hohen Gewinne, die ich mit dem Gestalten von Webseiten einfahren konnte. Stattdessen vertraute ich darauf, dass mich meine Bücher und Kurse schon über Wasser halten werden. Das war nicht so ganz leicht für mich, aber das Leben enttäuschte mich nicht. Ich kann bis heute davon leben, was mir meine Bücher, Workshops, der Onlinekurs und ein paar andere Einkommensquellen einbringen. Die Entscheidung, meinen alten Job aufzugeben und nicht auf meine Angst zu hören, war wieder komplett richtig!

Weitere Wege, mich meiner Angst zu stellen, sehe ich auch in meiner Zukunft. In meiner Arbeit als Autor kann ich noch weiter wachsen, indem ich neben meinen Gedanken und Erkenntnissen auch zusätzlich von meinen Gefühlen schreibe. Mit dem Tagebuch bin ich da schon einen ersten Schritt gegangen.

Ängste überwinden und endlich leben: Aus der Konfrontation mit der Angst wachsen

Mein Weg, den ich sogar unbewusst gewählt habe, bevor ich mich bewusst mit all den spirituellen Themen und Selbstreflexion befasst habe, war stets die Konfrontation. So schreibe ich auch diesen Artikel darüber, um die eigenen Ängste zu überwinden, denn dies ist auch das, was das spirituelle Enneagramm sagt. Zu jedem Punkt gibt es eine „heilige Idee“ und einen „heiligen Weg“, um die Fixierung des Charakters – also die einschränkenden Verhaltensmuster – auszuhebeln.

In meinem Fall, einer Sechs, ist es das Vertrauen und der Mut. Der Mut des Herzens, auf das zu vertrauen, was sich für mein Herz richtig anfühlt. So habe ich das jedenfalls verstanden. Ich setze hier übrigens Herz auch gleich mit dem Bauchgefühl. Beide stehen für mich ja in Verbindung und sind meine Ratgeber, wenn es darum geht, das zu leben, was wirklich für mich ansteht. Die Angstgedanken des Verstandes sind dabei nur Ablenkungen.

Angst fühlen damit du Ängste überwinden und endlich leben kannst

Wann auch immer ich mich meiner Angst gestellt habe, ich bin daran gewachsen. Es waren die tiefsten Momente in meinem Leben mit den größten Erkenntnissen. Deshalb würde ich sagen, wenn auch du deine Ängste überwinden und endlich leben willst, stelle dich ihnen. Jede Herausforderung bietet die Möglichkeit, dass wir uns vorbereiten können, um der Angst zu begegnen, auch wenn das nicht nötig ist. Das Wichtigste, was es im Auflösen der Angst zu wissen gibt, ist einfach nur das Durchleben.

Das bedeutet, die Angst wird bewusst gefühlt. Dabei ist es wichtig, einfach nur zu fühlen und die Gedanken diesbezüglich mal zur Seite zu stellen. In der Fixierung der Sechs ist die Ausweichstrategie das Zweifeln und Schuldzuweisen. Es ist ein Verharren in den Gedanken, welches das Fühlen der Angst nicht wirklich zulässt. Wollen wir Gefühle jedoch loslassen, geht kein Weg daran vorbei, sie komplett zu durchfühlen, ohne sie mit Gedanken zu kommentieren. Das Gefühl (der Angst) ist, wie es ist. Nur die ständigen Gedanken der Bewertung darüber erschaffen endloses Leiden.

Angst überwinden als ständige Herausforderung

Das Stellen der Angst ist für mich eine anhaltende Herausforderung. Es gibt immer wieder Situationen, in denen ich dazu neige Verhaltensmuster der Scheuheit und Trägheit an den Tag zu legen, nur um einer möglichen Angst nicht zu begegnen. Ganz aktuell ist das der Kontakt zu meiner Exfreundin. Als spontanes und lockeres Luftwesen konfrontierte sie mich mit meiner Angst, sie zu verlieren bzw. verletzt zu werden. Bis mir das zu viel wurde und ich den Kontakt einfror, was aber gegen die Stimme meines Herzens ging. Ich merkte bald, dass dies auch wieder ein Versuch war, dem Schmerz und der Angst aus dem Weg zu gehen, was mir natürlich keinen Wachstum bringt. Als ich dies erkannte, nahm ich den Kontakt zu ihr wieder auf, um mich auch den Gefühlen zu stellen, die ich ihr gegenüber habe.

Ich gewinne immer mehr Vertrauen in meine Gefühle. Im Prinzip habe ich nichts zu verlieren und keine Situation ist so schlimm, dass ich daran zu Grunde gehen werde. Solange ich meine Gefühle einfach nur zulasse und nichts damit mache, kann mir nicht wirklich was passieren und sie werden wieder gehen.

Nichts damit machen bedeutet auch wie gesagt, nichts über das Gefühl zu denken, es nicht mit Gedanken zu beeinflussen.

Das ist also der Weg, wie ich mit meinen Ängsten umgegangen bin und in Zukunft auch umgehen werde. Manchmal bin ich mir meiner Fluchtmechanismen nicht bewusst, aber irgendwann später komme ich in einer Reflexion dahinter und kann wieder etwas über mich lernen, und wie ich es in Zukunft anders machen möchte. Ich habe gelernt, dass ich nur beschenkt werde, wenn ich meiner Angst begegne; mit einem Leben, das von Lebendigkeit durchdrungen ist.

Meine abschließenden Tipps um Ängste zu überwinden und endlich zu leben

  • Fühle, was gefühlt werden will, ohne in Gedankenszenarien zu verfallen. Denke also nicht an den Worst-Case, sondern konzentriere dich auf die Gefühle im Hier und Jetzt und nehme sie unrteilsfrei wahr.
  • Wenn du denkst, dann denke nicht an die Probleme, sondern an die Lösungen. Wie kannst du die Herausforderung meistern? Wie kannst du dich vorbereiten? Welche Schritte – so klein sie auch sein mögen – kannst du gehen, die du dir zutraust?
  • Sei geduldig mit dir und setze dich nicht unter Druck. Das Wichtigste ist, dass du deinem Entwicklungsschritt treu bleibst und ihn nicht aus deinem Bewusstsein verdrängst, nur weil du gerade Angst davor hast. Du kannst immer was dafür tun und irgendwann bist du eben mutig genug, um den nächsten Schritt zu gehen, solange du dran bleibst.
  • Das einzige was dir wahrscheinlich Angst macht, sind deine Gedanken. Dabei besteht gar keine reale Gefahr vor deinen Augen. Bist du dir dessen bewusst? Mach dir klar, dass die psychische Angst nicht auf realen Tatsachen beruht, sondern auf Hirngespinsten. Wenn ein Tiger vor dir steht und keine Gitterstäbe zwischen euch sind, dann hast du einen realen Grund, Angst zu haben. Ein Grund weniger also, auf Hirngespinste zu hören. Fühlen und gehen! Vergisst nicht dass du auch ängste überwinden und endlich leben kannst.

Video: Angst überwinden – Wie gehe ich mit meiner Zukunftsangst um?

Foto: gregepperson / photocase.de

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Autor:

Hallo! Ich arbeite als Lehrer für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich.

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9 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hi Elias,
    ich finde deinen Artikel sehr interessant, da das Enneagramm in der Persönlichkeitsentwicklung eher selten thematisiert wird. Hab mich selber schon viel damit befasst und erkannt, dass ich wahrscheinlich eine FÜNF bin. Was du hier als die Eigenschaften der SECHS beschrieben hast, könnten über weite Strecken auch Eigenschaften der FÜNF sein – eben das Verkopfte, Angstvermeidende. Siehst du den Unterschied zwischen der SECHS und der FÜNF als eher gering an (sind ja beide Kopftypen)? Und hast du vielleicht einen speziellen Tipp für FÜNFER, um sich den Ängsten zu stellen?
    Liebe Grüße und danke für den Artikel!

    Antworten

    • Hi Alexander. 5er und 6er sind für mich ziemlich unterschiedlich. Oftmals können sie miteinander gar nichts anfangen. 5er sind einfach die Nerds. Und 6er mehr so Allrounder, die allgemein ein Thema mit der Angst haben. Tipps sind die gleichen wie für alle anderen auch: Wage dich schrittweise in das Unbekannte und öffne dich immer mehr deinen Gefühlen :-)

      Ein Kurs dazu findest du hier: http://www.lebeblog.de/k2

      Antworten

  2. Mein Gott, du bist ja wie ich! Bzw, sind wir und einige andere Menschen eine „6“, wie ich aus deinem Text erfahren konnte:-)
    Erstmal VIELEN DANK, dass du deine Gedanken mit anderen Menschen teilst und ihnen Wege aufzeigst und Mut machst! Du tust damit soviel Gutes, dass ich es kaum beschreiben kann.
    Genau in diesem Moment habe ich jemanden gebraucht, der diese Inhalte kundtut!

    Ich weiche der größten Angst in meinem Leben immer noch aus. Doch ich spüre, dass ich ihr in Kürze begegnen werde. Ich habe unsagbare Angst vor dem Gefühl des Aushaltenmüssens.
    Es schnürt mir fast die Luft ab, wenn ich nur daran denke, welche Veränderungen und auch Leere auf mich einstürzen werden.
    Sicher, durch meine bisherige Lebenserfahrung weiß ich tief in mir , dass alles gut wird. Aber diesen ersten Schritt mit ganzer Entschlossenheit, Härte und – dem für mich schwierigsten Aspekt, Durchhaltevermögen – zu begegnen, macht mich schier verrückt,

    Du bist das, was du dir erhofft hast zu Beginn deines Blogs: Inspiration.
    Das ist mehr, als ich von jedem anderen Menschen erwarten darf.
    Bitte mehr von diesen zum Licht strebenden und reflektierten Menschen wie du es bist. Die ihren Erfahrungsschatz mit anderen teilen. Die Welt wird dann defintiv ein kleines bisschen besser. Amen und danke:-)!

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  3. Hallo Elias,
    mir geht es wie dir! Ich bin eigentlich ein sehr ängstlicher Mensch. Ich weiß das eigentlich schon immer, aber ich wusste nie, was ich dagegen tun soll – bis ich irgendwann angefangen habe sukzessiv dagegen anzugehen und meine Komfortzone auszudehnen.
    Ich kenne das Bedürfnis nach Sicherheit, das einen von vielen abhält und ich hoffe, dass es mich nicht davon abhält meine Träume zu leben.
    Kennst du das, dass du dir wünschst, jemanden zu haben, der ich mitzieht und deine Angst mit seiner Lebenslust ausgleicht?

    Liebe Grüße, Monya :)

    P.s.:Schau mal bei mir rein, ich habe einen ziemlich ähnlichen Beitrag geschrieben.

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    • Hallo Monya, schöner Blog. Ich kenne das und erinnere mich daran, dass das stets meine eigene Aufgabe ist :-)

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  4. Hallo Elias,
    ich bin auch der Meinung, dass der Weg mit/in der Angst nur durch sie selber führt. Lange Zeit habe ich selbst auch lieber Vermeidungstaktiken angewendet. Fühlt sich im ersten Moment eben besser an – bis ich dann realisierte, was mir dadurch alles entgeht. Intuitiv habe ich dann auch den „richtigeren“ Weg gewählt und mich einigen „inneren Monstern“ gestellt und Überraschendes dabei herausgefunden. Auf meinem Blog habe ich darüber auch geschrieben: https://auxkvisit.wordpress.com/2015/07/12/wir-wir-mit-aengsten-umgehen-koennen/
    Mir war aber nicht bewusst, dass/wie sich das mit dem Enneagramm vereinbaren lässt. Das ist sicher ein hilfreicher Hinweis, wie jeder noch einfach zu seinen Denkmustern in Bezug auf Ängste und Vermeidungsstrategien findet. Vielen Dank dafür!

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  5. Ich muss weniger an meine Probleme denken. Danke für die Post Elias!

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  6. Lieber Elias, ein schöner, ehrlicher Text. Danke dafür.
    So habe ich dich auch erlebt: sehr verkopft und „Wiederworten“ zu deinem Vorgehen noch recht „angefast“ in der Reaktion. Das ist gut. Das bist ja schließlich DU und alles was du gibst, ist auch deins. Um es loslassen zu können braucht es vermutlich ein „Durchdenken“ …

    Ich habe auch vor meinem Sturz eine kleine Serie „Selbst-Getestet“ geschrieben im Blog meiner Greenoffice Agentur. Der 3. Teil heißt SELBST GETESTET 3: NACHHALTIGE BLOCKADEN. Einen kleinen Auszug und link zu Weiterlesen möchte ich dir als 7er nach dem Enneagramm gerne hier schenken:

    „Der 3. Teil meiner kleinen Selbst-Getestet-Serie thematisiert ewas in meinem Leben was alle, die mich kennen vermutlich nicht glauben können. Und es ist doch auch bei mir da.
    Ich bin ein unglaublich optimistischer und fröhlicher Mensch, der mit seiner guten Laune und seinem Lachen (fast) jeden anstecken kann. Auch kann ich andere motivieren zu ihrer Kraft und Stärke zu finden. Wie habe ich es auf meiner Coachingseite Menschen Unterwegs genannt: Meine Weggeschenke für sie sind Stärkung ihres Selbstvertrauens und immer eine Portion Lachen im Gepäck.

    Wie kommt es also, dass auch ich nachhaltige (=beständige) Blockaden habe, die verhindern, dass meine eigene Energie frei fließen kann? Wie es sich für eine Personalerin und Coach “gehört” habe ich in meiner 14jährigen Tätigkeit immer Coachs als mein “Fremdblick auf meinen blinden Fleck” gehabt. Und ich habe Techniken gelernt mit meinen Blockaden umzugehen. Was meine Wege sind, um meine manchmal echt hartnäckigen Blockaden zu lösen und/oder in Bewegung zu bringen, möchte ich euch hier erzählen.

    Bestandsaufnahme: Wie bin ich?
    Als systemisch denkender Mensch und als Coach nutze ich zum Erkennen der Persönlichkeit eines Menschen das Enneagramm-System nach Helen Plamer. Nach diesem System bin ich eine Sieben. Die Siebener, auch Epikureer genannt “scheinen a priori keineswegs besorgt, bewegen sich auf Menschen zu, um sie durch Schmeichelei zu bezaubern und zu entwaffnen. Epikureer wirken nicht ängstlich. Sie neigen dazu, fröhlich und heiter zu sein, Pläne zu machen und Dinge spielerisch anzugehen.” Erkennen sie sich da vielleicht auch wieder? ….. weiterlesen auf http://www.das-curriculum.de/nachhaltige-blockaden/

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