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Dem Leben vertrauen: Lass dich fallen

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Eine der größten Herausforderungen für uns Menschen ist es, zu lernen, dass wir dem Leben vertrauen können. Wir werden in einer Welt groß, die geprägt ist von Richtlinien, Bestimmungen, Verboten, Regeln, Überwachung, Kontrollen usw. Die ganze westliche Welt – und vielleicht Deutschland im Besonderen – ist darauf aufgebaut, dass man dem Leben angeblich nicht vertrauen kann. Und das lernen wir, wenn wir in dieser Welt groß werden: Nicht zu vertrauen! Wir sehen uns als Einzelkämpfer, die keine Verbindungen zum Leben haben. Aber ist das die Wahrheit? Ist Misstrauen gerechtfertigt? Müssen wir uns „absichern“ und alles kontrollieren? Gibt es „echte Sicherheit“ überhaupt? Oder müssen wir uns darum eigentlich nicht sorgen und können volles Vertrauen in das Leben haben?

Dem Leben vertrauen: Video zu diesem Artikel

Sehe dir zu Beginn gerne das Video an, in dem ich dir einen ersten Einblick gebe, warum dem Leben zu vertrauen so wichtig ist.

Podcast zum Vertrauen ins Leben

Höre dir hier eine Aufnahme aus einem meiner Workshops an. Das Vertrauen ins Leben spielt eine große Rolle, denn es ist die Voraussetzung dafür, dass wir uns vollständig entfalten und leben können. Die komplette Aufnahme findest du hier.

Das Misstrauen gegenüber dem Leben

Wir schließen Versicherungen ab. Für das Leben, für das Auto, für das Haus, für die Kinder, für die Gesundheit, für das Alter und für die eigene Unachtsamkeit, wenn man aus Versehen den Kaffee auf Oma’s neuen Teppich verschüttet. Wir fragen unsere Liebespartner aus. Wo er oder sie war, mit wem er oder sie sich getroffen hat. Sollten wir mal verreisen, müssen wir regelmäßig Lebenszeichen geben – für die Mutter, die Oma, den Opa, einen guten Freund oder den Partner. So wird der Urlaubsort einfach mal pauschal zum „gefährlichen Krisengebiet“ erklärt.

Dies sind nur ein paar Beispiele, in denen wir dem Leben gegenüber unser Misstrauen mitteilen. Möchte man aus diesem System des Misstrauens aussteigen und in das System des Vertrauens eintreten, muss erst mal eine hohe Hürde überwunden werden: Das Misstrauen selbst. Es ist quasi ein Teufelskreislauf, in dem man sich selbst einen kleinen Schubs geben muss, um langsam aussteigen zu können.

Dem Leben stärker vertrauen können

dem Leben einfach vertrauen

Vertrauen und sich fallen lassen

Alles beginnt – wie so oft – im Kopf. Wer dem Leben nicht vertraut, der hat dies von seinen unreifen oder gestressten Eltern, den strengen Lehrern, den bösen Mitschülern, den falschen Freunden, den mobbenden Arbeitskollegen oder den untreuen Liebespartnern gelernt. Solche Erfahrungen erzeugen im Kopf Glaubenssätze wie „Menschen kann man nicht vertrauen“. Unfälle und Schicksalsschläge erzeugen Gedanken wie „Die Welt ist schlecht“ oder „Das Leben ist gegen mich“.

Wir ziehen das in unser Leben, von was wir überzeugt sind. Sollten wir also negative Glaubenssätze in unserem Kopf haben, müssen wir auch wissen, dass wir damit unsere Zukunft gestalten – willkommen im Teufelskreislauf, der uns beweist, dass wir dem Leben angeblich nicht vertrauen können. Ein erster Schritt kann also sein, das Bewusstsein über die eigenen Gedanken zu erlangen, um destruktive Gedanken zu beleuchten. Wollen wir mit positiven Gedanken gute Erlebnisse in unser Leben ziehen, um Vertrauen aufbauen zu können, sollten wir zumindest alles Destruktive in unserem Kopf anschauen. Denn was wir nicht wollen, wird sich im Lichte unserer Aufmerksamkeit von selbst auflösen.

Nehmen wir an, wir möchten den Menschen wieder vertrauen und gehen in vollem Vertrauen durch eine Stadt mit hoher Kriminalitätsrate. Wenn wir Angst haben, ziehen wir den Überfall an. Wenn wir Vertrauen haben, ziehen wir die Sicherheit an. Wir haben die Wahl. Begegnen wir nun ein paar dunklen Gestalten, stellt sich unser konditioniertes Gehirn, das zusätzlich durch schlechtes Fernsehprogramm und negative Nachrichten deformiert wurde, ein filmreifes Horrorszenario vor. Vielleicht sogar bildlich, mit Ton und Gänsehaut, damit es in unserem Kopf so real wie möglich erscheint. Damit bieten wir uns als Opfer an und betteln regelrecht darum, überfallen zu werden! „Bitte, ich flehe euch an, raubt mir mein Geld und verunstaltet meinen Körper.“

Jeder Gedanke ist auch ein Wunsch. Und so sollte man aufpassen, was man denkt. Wenn ich in Sicherheit durch die Welt gehen will, egal wo ich gerade bin, ob in Berlin-Neukölln, in Caracas oder allein in der Wildnis, ich denke an Sicherheit. In dunklen Ecken stelle ich mir vor, wie ich mit den „dunklen Gestalten“ befreundet bin, wie ich mit ihnen herum albere und ein Teil der Gruppe bin. Ich weiß, dass jeder Mensch im Herzen gut ist. Kein Mensch kommt als Bösewicht auf die Welt. Die Urnatur des Menschen ist Liebe. Und diese ur-natürliche Liebe möchte ich von den Menschen erhalten. Ich möchte nicht ihre konditionierte von Gewalt geprägte Sichtweise des Lebens erfahren. Ich möchte ihr wahres Ich sehen, das unschuldig, rein und voller Liebe ist. Damit ich dies jedoch von einem Menschen erhalte, muss ich selbst in der Liebe sein. Ich muss selbst rein und frei von bösen Gedanken sein. Denn der Andere hat meist keine andere Wahl, als mir das zu spiegeln, was in mir vorgeht.

Wie gehe ich mit Gedanken des Misstrauens um?

Die „bösen Gedanken“ kommen meist automatisch „aus dem Nichts“. Was mach ich dann? Ich stelle mir das Gegenteil vor. Wenn ich vergessen habe das Auto abzuschließen und nun von der Angst gequält werde, dass mein Laptop darin geklaut wird oder das Auto selbst, dann stelle ich mir das Gegenteil vor. Das Gegenteil ist Sicherheit. Vertrauen in das Leben, dass schon nichts passieren wird. Wer kreativ ist, kann sich im Geiste vorstellen, dass das Auto Sicherheit ausstrahlt. Dass es von einem blauen Licht umgeben ist, das die pure Sicherheit ist. „Kein Einbrecher wird nun auf die Idee kommen, auch nur in die Nähe dieses blauen Lichts zu kommen.“ Ich kenne Leute, die ihr Auto generell nicht abschließen, und es wurde noch nie etwas geklaut. Das funktioniert nicht nur mit Autos und Gegenständen, sondern auch mit dem eigenen Körper in „gefährlichen“ Großstädten und mit anderen Menschen, die eine „turbulente“ Reise unternehmen. Statt sich Sorgen zu machen kann es hilreicher sein, sich selbst oder anderen „Sicherheit“ zu wünschen.

Deshalb ist es das Schlimmste, wenn Eltern sich Sorgen um die Kinder machen. Eigentlich müssten sie sich Sorgen um die eigenen Sorgen machen. Denn Sorgen sind auch wieder nur Wünsche, denn dahinter stecken lediglich Gedanken. Gedanken sind Energie und sorgen dafür, dass die Sorgen Realität werden. Generell sind Angst und Sorgen ein wunderbares Mittel, um die Qualität des eigenen Lebens von „einfach“ auf „hart“ zu stellen. Gedanken des Vertrauens, des Fallen-Lassens, der Liebe, der Zuversicht, des In-Sich-Ruhens können das Leben einfacher machen.

Wir kommen aus dem Leben, also wieso sollte das Leben gegen uns sein? Unsere Eltern haben das Leben gefeiert und daraus sind wir als Mensch entstanden. Das Leben und die Natur haben dann dafür gesorgt, dass wir entstehen, wachsen und leben. Wir kommen also aus dem Leben. Wir sind das Leben selbst. Das Leben ist Wahrheit. Die konditionierten Gedanken aus Erziehung sind nur eine Illusion. Jeder Gedanke, der nicht der Liebe und nicht der Lebenserhaltung entspricht, ist eine Täuschung. Diese Täuschung ist es, die uns Angst macht und uns nicht in das Leben vertrauen lässt. Wenn wir aus dem Leben kommen sind wir ein Teil des Lebens. Das Leben und wir sind Eins. Wenn wir diesen Zusammenhang nicht erkennen wollen und uns als etwas Getrenntes sehen, entsteht Angst, Unsicherheit und Misstrauen.

Vertrauen und sich mit dem Leben verbinden

Um das Vertrauen in das Leben wiederherzustellen, kann es hilfreich sein, wenn wir uns mit der Urnatur, dem Leben selbst, wieder verbinden. Wenn wir die Verbindung zwischen uns und dem Leben wieder aufbauen. Wir sind nicht getrennt vom Leben. Wir stehen in ständiger Verbindung. Alles, was auf dieser Welt passiert, hat eine Ursache, und deshalb gibt es auch eine Wirkung. Verbinden wir uns mit dem Leben, ist das eine Ursache, um unser Leben positiver zu gestalten.

Mit dem Leben verbinden ist ein großes Programm. In der Kindheit haben wir gelernt, uns von unserer Urnatur zu entfernen und uns vom Leben zu trennen. Nun wollen wir wieder vertrauen und uns verbinden. Das bedeutet u.a., dass Geschehnisse in unserem Leben nicht mehr dem Pech, Glück oder Zufall zugeordnet werden. Alles, was uns im Leben widerfährt, hat eine Bedeutung für uns. Das Leben spricht mit uns, sagt uns, ob wir auf dem richtigen Weg sind oder ob wir etwas verändern sollten. Wenn wir auf dem richtigen Weg sind, haben wir selbst ein gutes Gefühl in uns und das Leben beschenkt uns mit „glücklichen Zufällen“. Wobei es natürlich den Zufall nicht gibt, er unterliegt – wie alles andere auch – einer Ursache.

Trennung vom Leben aufheben und in kleinen Schritten ins Vertrauen gehen

Ich muss mich nicht als getrennten Einzelgänger sehen, der sich in dieser Welt durchschlagen und durchsetzen muss. Das ist nur das vorherrschende System, das auf Gewalt, Macht und Reichtum basiert. Ich muss bei diesem Spiel nicht mitmachen. Ich kann mir die Welt vorstellen, wie ich sie haben will. Jeden Morgen, wenn ich aufstehe, denke ich daran, wie ich mir die Zukunft wünsche. Sie ist geprägt von Gemeinschaft. Von Menschen, die füreinander da sind und füreinander sorgen. Sie ist geprägt von ehrlicher Liebe, die frei ist von Gegenleistungen, Bedingungen und Verboten. Die Folge ist, dass ich seit dem nur noch Menschen in mein Leben ziehe, die genau das ausstrahlen. Das Gesetz der Anziehung zieht einfach die Menschen zusammen, die gleich denken und in der gleichen Schwingung sind.

Das ist wie beim Radio, dem wir eine bestimmte Frequenz vorgeben, um den Sender einzustellen. Willst du den Sender des Misstrauens und der Gewalt oder den Sender des Vertrauens und der Liebe? Du triffst die Entscheidung mit deiner Schwingungsfrequenz, die sich aus deinen Gedanken, Gefühlen und Handlungen ergibt. Alle drei müssen jedoch gleich schwingen! Taten der Liebe (z.B. Hilfe) bringen nichts, wenn die Gedanken und Gefühle dabei nicht von Liebe erfüllt sind.

Damit wir vom Misstrauen zum Vertrauen, von Hass-Liebe zu bedingungsloser Liebe kommen, können wir kleine „gehirngerechte“ Schritte machen. Vertrauen, sich fallen lassen, sich vom Leben tragen lassen, all das sind erst mal Fremdwörter für unseren konditionierten Verstand. Da hilft es nur, kleine Schritte zu machen, um über den eigenen Schatten der Angst zu springen. Wenn dann die ersten Erfolgserlebnisse kommen, versteht das Gehirn nach und nach, dass JEDER Gedanke von Angst und Sorgen ÜBERFLÜSSIG ist.

Deiner Angst begegnen

Jeder von uns hat seine eigenen Themen der Angst, die er oder sie bearbeiten kann. Ich hatte damals auch ein Problem damit, anderen Menschen zu vertrauen. Das machte mich ziemlich einsam, weil die Beziehungen nie weit in die Tiefe gingen. Das wollte ich nicht mehr und machte meinem Verstand den Vorschlag, anderen Menschen einfach mal probeweise zu vertrauen und die Angst vor Enttäuschung zu pausieren. „Mal schauen was passiert“, dachte ich mir und es passierte nichts. Ich wurde nicht (mehr) verletzt, belogen oder betrogen. Das konnte dann auch mein Verstand verstehen.

Ich hatte Angst davor mich selbstständig zu machen, weil das alles mit Ungewissheit verbunden sei. Heute bin ich selbstständig und arbeite nur noch ein paar Tage im Monat, um den Lebensunterhalt zu sichern, weil ich nicht monotone Arbeit als Lebenssinn sehe, sondern eher die Erforschung der eigenen Fähigkeiten und Talente. Wenn ich dann mal einen gut-bezahlten Auftrag möchte, stelle ich mir vor, wie das Projekt und der Kunde sein soll. Und zufälligerweise klingelt wenige Tage oder Wochen später das Telefon, mit genau diesem Projekt und dem gewünschten Kunden, der sympathisch und zuverlässig ist.

Stelle das Leben auf die Probe

Erst kürzlich wollte ich das Leben auf eine neue Probe stellen, in dem ich mich mit meiner Angst vor dem Reisen konfrontierte. Wenn ich bisher reiste, habe ich immer Freunde besucht oder bin in Gesellschaft verreist. Meine Frage wahr: Wird das Leben für mich sorgen, wenn ich alleine in der Fremde bin und nichts plane? Also habe ich zuerst für einen konkreten Abfahrtstermin gesorgt, denn damit gibt es eine Verbindlichkeit das sichere Nest zu verlassen, um mich in die Ungewissheit und Hilflosigkeit zu stürzen. Ja, ich wollte so richtig hilflos sein, damit es nur noch das Leben selbst gibt, das sich melden kann oder nicht.

Ich packte meinen Rucksack mit Luftmatratze und Schlafsack und landete in einem Land, in dem ich die Sprache nicht spreche, in dem ich mich nicht auskenne und keine Kontakte habe. Ich habe nicht mals eine Unterkunft für die Zeit nach meiner Ankunft gebucht. Ich wollte offen sein für all das, was so passieren kann. Das Fazit ist, dass mich das Leben zu keiner Zeit verlassen hat. Ich habe immer einen sicheren Schlafplatz gefunden. Mal war es ein Hostel, mal ein Stadtpark, mal eine Wiese am Stadtrand, mal die Couch eines Couchsurfers. Mal war ich ohne einen Menschen weit und breit alleine an der Atlantikküste und habe im weichen Sand geschlafen, begleitet von Meeresrauschen und einem Sternenhimmel, der romantischer nicht sein könnte.

Während dieser Zeit habe ich zum Leben gesagt: „Bitte sei für mich da und führe mich, sodass ich mich geborgen fühle.“ Ich habe mich von meinem Gefühl leiten lassen, das mit dem Leben verbunden ist. Ich habe mich vom Leben leiten lassen, indem ich einfach auf mein Gefühl und meine Intuition gehört habe. Ich hatte z.B. kein Zelt dabei und so war ich genau an den Tagen und an den Orten in der Natur unterwegs, an denen es nicht geregnet oder gestürmt hat. Es hat alles gepasst und ich habe mich niemals einsam oder verlassen gefühlt, auch wenn ich alleine war.

Vertraue dem Leben und mache den ersten Schritt

Wenn du dem Leben vertrauen willst, überwinde deine Angst und gib ihm eine Chance und stell es auf die Probe. Mache es nicht zwanghaft, aber tue etwas dafür. Mache es nicht im Misstrauen, sondern schenke dem Leben ein wenig Hoffnung. Da draußen ist etwas, das sich um dich kümmert. Der Beweis dafür ist dein Leben: z.B. deine Gesundheit, deine Freunde, dein Essen, dein Dach über dem Kopf. Nimm nicht alles für selbstverständlich. Allein schon die Tatsache, dass du in einem Land geboren wurdest, in dem solche Dinge „selbstverständlich“ sind, kannst du als Zeichen des Lebens sehen, das sich um dich kümmert. Wenn du jetzt die Augen für die kleinen Zufälle öffnest, die täglich passieren, kannst du lernen, die Sprache des Lebens zu verstehen. Stelle dich deinen Ängsten, vertraue dem Leben und empfange Geborgenheit. Dann wird dein Verstand vielleicht den endgültigen Beweis dafür haben, dass du dem Leben vertrauen kannst.

Hast du weitere Ideen, wie man lernt dem Leben zu vertrauen oder eine Frage?
Hinterlasse uns doch einen Kommentar :)

Zum Weiterlesen

Foto mädchen, die sich auf dem baum fallen lässt: birdy`s / photocase.com, hängende Person, die dem leben vertraut: gregepperson / photocase.com

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15 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Lieber Elias

    Mwin Sohn heisst auch Elias, zwar erst 5 aber bereits seeeehr Weise.
    Vielen herzlichen Dank für dein Video..
    Ich kann bereits sehr viel besser „verstehen“..
    meine Gedanken.. mein Kopf.. dass ist die grösste Herausforderung.. ich möchte sie sooo gerne loslassen.. sogar wärend den Medidationen lenken sie mich ab.. :-) :-/
    Und am Urvertrauen mangelts auch..
    Herzliche Grüsse aus der Schweiz

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  2. Dieser Artikel ist wunderbar. Noch sind die Worte nicht richtig bei meinem Verstand angekommen, aber es fühlt sich schon gut an.
    Ich habe besondere Probleme beim Vertrauen im Thema Liebe. In letzter Zeit bin ich in einem kurzem Zeitraum viele Male „enttäuscht“ bzw. „zurückgewiesen“ worden. Ich habe den Sinn noch nicht erfaßt und fühle nur diesen bohrenden Schmerz. Hier zu vertrauen ist unendlich schwer. Das Problem liegt sicher in mir begründet, nur hab ich die Wurzel noch nicht entdeckt.

    Antworten

    • Hi Irene. Enttäuschung kommt immer dann, wenn wir etwas ganz Bestimmtes erwarten, erhoffen und unbedingt wollen. Wenn du das genießt, was ist und in der Gegenwart bleibst, wirst du vielleicht nicht enttäuscht. Enttäuschungen haben ihren Sinn. Sie sind das Ende der Täuschung. lg Elias

      Antworten

  3. Es ist gut, dass mein inneres Wissen durch deine Worte wieder lebendig werden. Danke dir dafür, Elias.

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  4. Hallo Elias,

    mich hat dein Artikel gerade noch mal sehr inspiriert für ein eigenes Seminar das ich am Freitag halte. Ich habe nochmal viele Punkte notiert auf die ich eingehen möchte.
    Ergänzend fällt mir noch ein:
    Das Leben bestraft nicht und belohnt nicht, das Leben ist immer liebevoll.
    Es zu sehen, und auch die scheinbaren Hindernisse als Wegweiser zu erkennen ist die große Herausforderung. Unser Leben lenkt uns so oder so. Unser Einverstanden sein damit macht es so friedlich und erfüllt mit Vertrauen und Freude.
    Bei mir ist es so wenn ich es schaffe alle Bewerter und Kritiker in mir zu beobachten und mich entsprechend zu verhalten.
    Liebe Grüße und Danke für das Teilen des Artikels

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  5. Diesen Eintrag zu finden, war für mich heute sehr wertvoll. Vielen Dank dafür !

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  6. Erst seit kurzem befasse ich mich mit dem Thema und musste feststellen, dass es tatsächlich zutreffend ist. Ich schaue seit Ewigkeiten kein Fern mehr, höre auf meine innere Stimme, Intuition. Wenn andere sagen „Oh da solltest du lieber aufpassen“ sage ich „Mir passiert nichts, ich habe vertrauen“ und so ist es, mir ist nie was passiert. Erst jetzt habe ich das hinterfragt. Es steckt so viel Liebe in mir die ich gerne abgebe und ich bekomme so viel Liebe zurück.
    Es gab einen Mann in meinem Leben den ich so sehr geliebt habe, den ich mit sehr viel „Liebe“ übergossen habe, der Fehler war nur; ich habe Gegenliebe erwartet und somit keine bekommen! Man darf etwas nicht tun nur weil man will, dass man es zurück bekommt. Tut es von Herzen!
    Ich denke der Partner spürt diese Erwartung und schlechte Schwingung. Wir sind nun getrennt und auch jetzt erst ist mir das alles bewusst, die Trennung war mein Erwachen quasi, ich sehe alles ganz klar.
    Ich freue mich darüber.
    Danke für diesen Artikel!

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  7. hallo, lieber Elias,

    ich finde es schön, wie du beschreibst, wie du dich in Bezug auf Reisen auf das Leben eingelassen hast, fine ich sehr schön und freut mich, wenn ich das auch mal so zulasse…. ich plane durchaus nicht alles, war früher (vor 20jahren mit 20) aber wesentlich spontaner….. genervt hat es mich aber damals schon, wenn die Zimmersuche länger gedauert hat. Ich sehe, dass ich damals schon nicht unbedingt leicht vertraut habe…..
    also ich wünsche mir, dass ich das fallenlassen lernen werde……
    Danke :-)

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  8. hi,

    Ich denke gerade sehr viel über Vertrauen nach und dieser Artikel entspricht genau dem was ich gestern gedacht habe. Ich möchte gerne noch etwas hinzufügen das mit da zu eingefallen ist.

    Wenn ich mich entscheide zu vertrauen, kann es eine Weile dauern bis mein Energiesystem auch auf Vertrauen umschaltet also kann es sein das noch Gedanken, Gefühle, Ereignisse eine Weile eintreten die der Energie des Mißtrauens entsprächen.

    Ich denke deshalb ist es für eine weile Empfehlenswert das Vertrauen als Übung zu betrachten die unabhängig von Erwartungen und Ergebnissen ist also darauf zu vertrauen das vertrauen die beste Wahl ist egal was passiert, weil dann Vertrauen am „effektivsten“ ist und die besten Ergensise erzielt.

    Und auch wenn nicht das gewünschte manifestiert wird sich nicht mit der Energie der Enttäuschung oder Wut zu identifizieren. das geschieht sehr leicht wenn ich auf etwas vertraue und dann meine Erwartungen nicht erfüllt werden. Aber es gibt ja noch einen anderen Teil von uns der mit manifestiert und nicht nur Wünsche und den Teil von uns den wir wahrnehmen under sich mit Gedanken ausdrückt und Wünsche wahrnimmt. Also auch darauf zu vertrauen das egal was eintritt so sein soll auch wenn es Gefühle verursacht die als unangenehm betrachtet werden.

    Um das zu verstehen denke ich ist es so wichtig zu meditieren weil sonst der Verstand(ego) sehr darauf besteht zu zweifeln das es noch etwas anderes gibt und meint alles alleine manifestieren zu müßen und ständig Wege zu suchen mehr Macht zu haben und die eigenen Muster los zu werden usw…

    Oder anders ausgedrückt Meditation macht es leichter zu vertrauen weil ich dann nicht so sehr mit dem Teil vereinnahmt bin der meint getrennt zu sein und in Gefahr.

    Wenn ich jetzt zum Beispiel entscheide zu vertrauen und dann bekomme ich eine Krankheit könnte es leicht geschehen das ich mich lange Zeit mit Enttäuschung und Wut identifiziere, die dann Ereignisse anziehen die dem entsprächen und das leiden in gewisserweise vermehren.

    Vertrauen erfordert die Bereitschaft zu akzeptieren das nicht nur angenehme Ereignisse eintreten und ich selbst nicht verstehen kann was wirklich wichtig oder „richtig“ ist und nicht ständig zu bewerten und damit Energien zu erzeugen die es unmöglich machen mit der Energie des Vertrauens in Resonanz zu bleiben.

    Was wiederum zu Leben in der Gegenwart führt oder dafür auch die Voraussetzung ist. So hängt das alles zusammen wie ich es verstehe.

    Auch gibt es ja Muster die eventuell verhindern das bestimmte gewünschte Ereignisse manifestiert werden will ich diese jetzt einfach wegdrängen in dem ich mir sage ich vertraue weil ich das manifestierne will und meine Muster müßen sich dieser Kraft beugen kann das eventuell ein gewünschtes Ergebnis erzeugen aber nicht ohne das eine gleichartige Energie woanders wieder auftaucht weil Druck immer Gegendruck erzeugt und ein Ausgleich geschieht. Es ist also nicht möglich mit wollen etwas zu erreichen. Vertrauen kann nur mit Gedult Demut, Hingabe und wie im Artikel erwähnt Dankbarkeit seine volle Wirksamkeit entfalten. Oder bildet ein Gesamtkonstrukt das aufeinander aufbaut und sich gegenseitig ergäntzt.

    Wenn ich nur vertrauen möchte um ein schöneres Leben zu manifestieren kann es schnell das Gegenteilige erzeugen durch Identifikation mit enttäuschung usw.

    Ich denke vertrauen ist in Wahrheit immer in jedem vorhanden und es ist möglich das sein zu lassen durch bewußtses wahrnehmen das vertrauen verhindert oder aber auch einfach wieder bewußt damit in Resonanz zu gehen weil Vertrauen der natürliche Zustand ist der nicht erst erzeugt werden braucht und der Versuch es zu erzeugen Vertrauen eher wegdrängt.

    lg

    Antworten

  9. Lieber Elias,

    ein toller Artikel. Gerade gestern hatte ich mit Freundinnen das Thema „Das, worauf du dich konzentrierst, ziehst du an. Das gilt auch für negative Dinge.“ Für mich selbst ist das alles auch noch recht neu, wichtig ist aber der Anfang, sich seiner eigenen Gedanken und Einstellungen bewusst und so auch selbst BEWUSSTER zu werden.

    Liebe Grüße
    Berit

    Antworten

  10. Hallo und Lieber Elias

    Dem Leben vertraue ich, seit ich mir erlaube, mehr auf meine Intuition und meine innere Stimme und Gefühle zu hören. Das gelingt immer besser, seit ich mich künstlerisch betätige, da alle künstlerischen Aktivitäten die Intuition pflegen, ja Kunst braucht und lebt von Intuition. Das ist eine ganz andere Welt!

    Die Beschäftigung mit der Psychologie, der kognitiven und der positiven Psychologie, haben mich auch sehr zum Nachdenken gebracht. Wie sehr unser Denken unser Fühlen bestimmt, wie wenig richtig oder falsch das Denken ist, so dass ich dazu kam, meinen Gefühlen mehr zu vertrauen als meinem Kopf. In dieser Hinsicht hat mich auch das Erleben wertschätzender Menschen bereichert, von denen ich gelernt habe, was es heissen kann, mit sich selber sanft und barmherzig umzugehen: Auf diese Weise ändert sich der gesamte innere Dialog!!!!

    Aber auch die Einkehr in ein Kloster und ein Gespräch mit einem Mönch haben mich auf diesem Weg vorangebracht: er hat mich nicht bekehren wollen, selten hatte ich ein Gespräch, in dem ich mich so sehr angenommen und respektiert gefühlt habe. Er hat von der Quelle des Vertrauens gesprochen…. und auch davon, dass diese Quelle, dieses Grundvertrauen nicht aus dem Kopf oder den Wissenschaften kommen kann. Kommt Sie also von Gott? Für mich hat mein Vertrauen in das Leben genau damit angefangen, mir vorzustellen, dass es etwas gibt – einen Gott – der mich so sehr liebt. Ich spreche hier nicht von Religion, der richtigen oder falschen, vom Katechismus, Dogmen und Kirchgängen, sondern davon, wie wir uns die Welt vorstellen und welches Menschenbild wir in uns tragen. Gott ist das älteste Archetyp, das prägt uns in jedem Fall, deshalb lohnt es sich, sich das eigene Gottesbild anzuschauen und seinen Einfluss auf unsere innere Welt und unser Selbstbild zu erkunden.

    Im Kern merke ich jeden Tag mehr, dass mein Vertrauen in das Leben damit beginnen wird, zu mir zu stehen. Und mich damit ja auch von äusserem Urteil und Anerkeunung unabhängig zu machen.

    Auch das Lesen und Hören des Lebe-blogs ist ein Baustein, gibt es doch Menschen auf dem gleichen Weg mit den gleichen Fragen. Es ist schön, sich darüber austauschen zu können. Lieber Elias, vielen Dank für Dein eigenes Bemühen, Deinen Weg und dafür, dass Du Deines mit uns teilst.

    Beste Wünsche und Herzliche Grüsse

    Sybille

    Antworten

  11. Ja! Höre einfach IMMER auf die leise Stimme in deinem Herzen und sei mutig genug, ihren Aufforderungen Folge zu leisten. Handle ausschließlich gemäß deinen Impulsen, egal wie viele logischen Argumente, Befürchtungen oder Ängste dein nörgelnder Verstand aufbieten möchte um dich davon abzuhalten! (Und er wird es IMMER WIEDER versuchen, ich spreche da aus eigener Erfahrung.)

    Sag bewusst „JA“ zur Ungewissheit, springe ins (nur scheinbar) kalte Wasser und mache einzig und allein das, was dir wirklich Freude macht. Oder mit anderen Worten: Steh zu dir selbst und hör auf, dein Licht unter den Scheffel anderer zu stellen!

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