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Der Sinn des Lebens – Was ist das eigentlich?

Was ist der Sinn des Lebens?

Was ist der der Sinn des Lebens? Hast du dich das auch schon mal gefragt? Oft verlieren wir uns in einer Alltagsroutine aus Arbeit, Essen, Hobbys, Party und Schlafen. Egal wie unser Tag verläuft: ob chaotisch und gestresst oder langweilig vor dem Fernseher, manchmal fragen wir uns: Wozu das alles? Wozu sind wir hier und was ist der wahre Sinn des Lebens? In diesem Artikel möchte ich auf die immer wiederkehrende Frage nach dem Sinn des Lebens eingehen und neue, eventuell sinnvollere Inspirationen geben, um die Suche nach dem Sinn zu erleichtern.

Was ist der Sinn des Lebens? ~ Video zu diesem Artikel

Sehe dir zu Beginn gerne das Video an, in dem ich dir einen ersten Einblick gebe, was der Sinn des Lebens ist und warum er so wichtig ist.

Den Sinn des Lebens im Außen suchen: Status, Ansehen, Geld

Auch ich dachte früher, es sei der Sinn des Lebens, in der Gesellschaft möglichst gut dazustehen und viel Geld auf dem Konto anzuhäufen. Wir wachsen schließlich in einer Gesellschaft auf, in der diese Werte stark vertreten sind.

Geld regiert die Welt und in Wettkämpfen gibt es nur einen, der am besten ist. Diese Lebens- und Denkweise geht in die Menschen über. Sie wollen ebenfalls die oder der Schönste und Beste sein. Immer mehr Leistungen und vergangene Erfolge toppen.

Leider verausgabt sich der Mensch dabei. Wir werden müde, sind erschöpft. Denn es gibt scheinbar kein Ende, an dem wir sagen könnten: „Ja, jetzt habe ich es geschafft, ich habe mein Ziel erreicht“. Es ist die Illusion, hinter der wir erst mal her laufen.

Denn sind wir mal ehrlich: Wenn wir ein Ziel erreicht haben, sind wir vielleicht einen Moment lang glücklich oder vielleicht auch zwei Wochen. Danach jedoch haben wir uns an diesen Erfolg gewöhnt und sehnen uns wieder nach mehr.

Arbeit und Geld als Sinn des Lebens

Das ist das endlose Streben nach Glück, das abhängig von äußeren Umständen ist. Dann macht es uns unglücklich, wenn jemand mehr Geld hat, schöner ist, unseren Rekord bricht oder irgendetwas besser kann.

Das passiert aber nur, wenn wir unser Selbstwertgefühl an äußere Umstände knüpfen. Wenn wir uns selbst nicht kennen und lieben, müssen wir uns mit Trophäen im Außen schmücken. Das bedeutet, wir definieren uns selbst mit unserem Status, mit unserem Können und sogar mit unserem Geldkonto.

Sind wir erfolgreich, angesehen und haben mehr als genug Schotter auf dem Konto, ist die Welt für einen Moment in Ordnung und wir fühlen uns gut. Aber sobald jemand anderes besser ist oder mehr hat, fühlen wir uns im Selbstwert verletzt und wollen das mit mehr Leistung und mehr Erfolg ausgleichen.

Alternativ gewöhnen wir uns einfach nur an den Standard. Die Freundin und das Auto werden nach einiger Zeit langweilig, es muss wieder eine neue Erfüllung aus dem Außen her. Etwas, das uns unterhält und Abwechslung bringt.

Die Sinnlosigkeit erkennen

Diesen Wettlauf nach Ruhm und Beachtung kannst du eine Weile mitmachen. Es wird dein voller Lebenssinn sein. Doch irgendwann sehnt sich etwas in dir nach „mehr“.

Dieses Gefühl sehnt sich nicht nach mehr von dem Gewohnten – nach mehr Leistung, mehr Geld oder mehr Anerkennung – sondern nach mehr Tiefe und Wahrheit.

Das bisherige Spiel erscheint immer sinnloser. Ständig schuften, ständig Neues. Immer nur tun und machen.

  • Was ist mit innerer Ruhe?
  • Wozu all die Rennerei und der Stress?
  • Geht es auch einfach?

Das ist der Moment, in dem wir eine wichtige Erkenntnis gewinnen können.

  • Gibt es mehr, als es anderen immer nur recht zu machen?
  • Gibt es mehr Erfüllung?
  • Gibt es beständiges Glück?

Die Zeit der Selbsterkenntnis ist gekommen. Wenn du dein wahres Selbst erforschst, kannst du feststellen, dass du in diesem Moment, so wie du bist, schon gut genug bist. Du musst nichts dafür im Außen erreichen. Du musst keine Fassade aufbauen, die nichts mit der Wahrheit zu tun hat.

Die Selbsterkenntnis und der Sinn im Sein

Vielleicht wirst du erkennen, dass du nicht deine Gedanken bist und dich deshalb auch nicht mit den Dingen im Außen identifizieren musst. Denn das ist die Illusion. Es ist eine Scheinwelt, die dich abhängig macht, da du ständig dafür sorgen musst, deinen Ruf und deine Besitztümer zu erhalten.

Wenn du das erkennst, kannst du dich von dieser Anhaftung lösen und folgende Wahrheit erkennen:

Hey, ich bin gut genug, so wie ich jetzt bin. Ich muss nichts dafür tun. Ich bin wertvoll, weil ich einfach bin, weil ich einfach existiere. Und ich existiere, weil ich in diesem Moment mich selbst betrachten und fühlen kann.“

einfaches Sein als Teil des Lebenssinns

Den Sinn des Lebens suchst du nun nicht mehr in materiellen Besitztümern und Anerkennung, sondern in dir selbst. Wer bin ich wirklich? Bin ich mein Status und mein Ruf? Oder bin ich einfach nur ein Mensch? Ein Mensch mit einer Seele, der auf dieser Welt Erfahrungen sammeln und lieben möchte?

Du tauschst dasRennen nach scheinbarem Glück gegen das einfache Sein ein und erkennst, dass du im Prinzip nichts dafür tun musst, um glücklich zu sein. Dich selbst zu fühlen, deinen Körper zu lieben, so wie er ist, beschert Glück genug!

Es ist zudem beständig. Du erzeugst dieses Glück selbst. Du lässt dich nicht mehr von Werbebotschaften manipulieren und füllst deine innere Leere nicht mit Produkten, die du sowieso nicht brauchst. Die innere Leere existiert nicht mehr, weil du dich selbst fühlst.

Immer dann,
wenn dich etwas im Herzen berührt,
wenn dir etwas Freude bereitet,
wenn du Enthusiamus und Lebensfreude verspürst,
gehört das zu deinem persönlichem Lebenssinn!

Elias Fischer ~ LebeBlog.de

Wie Sinnlosigkeit und innere Leere entsteht

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Innere Leere entsteht nur, wenn wir von der Liebe zu uns selbst getrennt werden. Wenn uns beigebracht wird, dass wir erst dies erreichen oder jenes sein müssen, um wertvoll zu sein. Es ist eine der größten Illusionen, die für viel Unglück sorgt.

Jeder Mensch ist im Grunde autark. Wenn ein Kind auf die Welt kommt, ist es rein und sein Geist ist noch nicht mit den Illusionen der Gesellschaft „verseucht“. Dieses Kind ist einfach nur glücklich. Es spielt und erfreut sich an den einfachsten Dingen: eine Blume, ein Käfer, ein Sonnenstrahl, ein Mensch.

Als Erwachsene haben wir jedoch verinnerlicht, dass wir auf dieser Welt erst etwas leisten oder werden müssen, um jemand zu sein. Das ist Teil der täglichen Erziehung unserer Kinder, die bei Sätzen wie „Lern was Kind, damit mal was aus dir wird“ mitschwingt.

In diesem Moment beginnt das Kind, Glücklichsein von Erfolgen abhängig zu machen, die von seinen Vorbildern bestätigt werden. Nicht selten lernen wir dann z.B. einen Beruf, der nicht uns gefällt, sondern unseren Eltern.

Bedingungsloses Glück als Sinn des Lebens

Wahres Glücklichsein ist jedoch das Glück des Kindes. Wir brauchen nichts zum Glücklichsein. Wir dürfen glücklich sein, weil wir sind. Erfolge und Ruhm sind zwar schöne Erlebnisse in einem lebendigen Leben, wir erkennen jedoch im Herzen, dass es sich dabei nur um Begleiterscheinungen handelt. Nicht der Erfolg macht uns glücklich, sondern weil wir glücklich sind, haben wir Erfolg im Leben. Erfolg ist daher oft eine Begleiterscheinung des Glücklichseins, unser Glücklichsein braucht jedoch keinen äußeren Erfolg.

Unser Selbstwertgefühl daran zu knüpfen wäre fatal und mit Leid verbunden. Also leben wir uns einfach nur selbst, sind authentisch, zeigen uns wie wir sind und richten unser Tun danach aus, was uns Freude bereitet – und nicht danach, was uns Ruhm beschert.

Was ist der Sinn eines Baumes

Persönliche Entwicklung als Sinn des Lebens

Ist es nicht so, dass wir mit dem Leben immer besser umgehen können, je mehr Erfahrungen wir sammeln?

Wir finden Lösungen für unsere Probleme. Probleme sind damit keine Probleme mehr und hindern uns nicht mehr daran, glücklich zu sein. Diese Weiterentwickelung macht für unser eigenes Leben ziemlich Sinn. Wir könnten also sagen, dass der Sinn des Lebens darin besteht, Erfahrungen zu sammeln und sich selbst auf allen Ebenen weiterzuentwickeln.

Damit meine ich nicht nur die berufliche Weiterentwicklung, wie das die meisten Menschen momentan ausschließlich tun. Ich meine auch eine Weiterentwickelung der sozialen Kompetenz im Umgang mit Menschen. Außerdem meine ich künstlerische Fähigkeiten, die zur Entfaltung gebracht werden, das Finden der eigenen Berufung sowie das Entdecken der Lebensweisen, die einem selbst beständiges Glück bescheren.

Um diese Weiterentwicklung in deinem Leben zu praktizieren, bedarf es jedoch dem bewussten Entschluss: „Ja, ich möchte mich verändern, um mein Leben bewusster und somit erfüllender zu gestalten“. Wege dazu habe ich in meinem Buch „Dinge, die ich mit 18 gerne gewusst hätte“ aufgezeigt.

Das Leben macht Sinn, wenn wir lieben und fühlen

Frage einen „Hals-über-Kopf“-verliebten Menschen, was der Sinn des Lebens ist und er wird dir mit Sicherheit antworten: „Die Liebe, einfach nur zu lieben!“

Warum ist das so?

Fühlen als Sinn des LebensLiebe schenkt uns wunderbare Gefühle. Unser Körper ist mit einer Gänsehaut übersät, es kribbelt im Bauch und anderswo, wir fühlen uns einfach nur gut. Besonders das Verliebt-Sein schüttet einen Hormon-Cocktail aus, der für ein berauschendes Körpergefühl sorgt. Für diesen Zustand ist es übrigens nicht notwendig, sich ständig einen neuen Partner zu suchen. Man kann sich auch in ein und dieselbe Person immer wieder aufs Neue und mit neuer Tiefe und Hingabe verlieben. Das ist die Herausforderung der Liebe.

Was lernen wir daraus? Die Liebe ist ein Weg, und vermutlich der Intensivste, um starke Körpergefühle zu erzeugen. Diese guten Körpergefühle sind dafür verantwortlich, dass wir uns im aktuellen Moment einfach nur gut fühlen. Und das empfinden wir als sinnvoll.

Der Sinn im Leben kann es also sein, sich einfach nur gut zu fühlen. Das beginnt damit, dass wir die Sinne unseres Körpers schärfen. Es bereitet uns Freude,

  • das Essen und Trinken langsam zu genießen,
  • uns selbst zu berühren und zu streicheln
  • Körperkontakt mit anderen auszutauschen und Sex zu haben.

Alles, was wir im Leben unternehmen, ist im Prinzip darauf ausgerichtet, mehr zu leben, mehr zu erfahren und mehr zu empfinden. Konsumgüter und Drogen sind dafür nur rudimentäre Ersatzbefriedigungen, die nicht die Tiefe des Menschen erreichen und keine Beständigkeit haben.

Mehr Sinn im Leben durch bewusstes Wahrnehmen und Fühlen

Damit der Mensch sich davon lösen kann und unabhängig Freude mit körperlichen Hochgefühlen empfindet, liegt der Weg im allgemeinen Wahrnehmen und Fühlen: der Sonnenstrahl auf der Haut, der Regen im Gesicht, das Schwimmen im eiskalten See, das Schwitzen in der Sauna, langsame und zärtliche Berührungen.

Wir können im Prinzip in jedem Moment die Aufmerksamkeit auf das Fühlen legen. Wenn wir gehen, können wir das Gehen wahrnehmen, fühlen wie wir uns bewegen. Beim Abspülen können wir das Wasser, den Teller und den Schwamm spüren. Das sind Kleinigkeiten, die jedoch zur Qualität unseres Lebens beitragen.

Wie gesagt, Glücklichsein kann einfach sein, wenn wir uns an unser inneres Kind erinnern. Für dieses ist es das Größte, alles wahrzunehmen und gefühlsmäßig zu erkunden. Streichle zärtlich deine Hände, das ist der Anfang.

Wenn du liebst, dich selbst mit deinem Körper genauso wie andere Menschen, bist du mit guten Gefühlen erfüllt und die Frage nach dem Sinn des Lebens stellt sich dir nicht mehr. Jemand, der nach dem Sinn des Lebens fragt, hat nur vergessen zu lieben, zu fühlen und zu empfinden.

Kümmere dich um deine Selbstliebe und dein Wahrnehmen, und der Sinn erschließt sich von selbst. Verbinde dich mit Menschen. Lass dich auf eine tiefe und ehrliche Beziehung ein. Nur so können intensive Gefühle entstehen.

Der Sinn des Lebens ist das Fühlen, und dabei geht es nicht nur um gute Gefühle, sondern um die komplette Bandbreite menschlicher Gefühlszustände. Lebe!

Und was meinst du, ist der Sinn des Lebens?
Hinterlasse doch einen Kommentar und diskutiere mit :-)

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Autor:

Hallo! Ich arbeite als Begleiter für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich. Dein Elias Fischer

92 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. …ich liebe euch alle. weil ich Gottesanteil in mir habe.
    …das Licht in meinem Auge erkennt das alles EINS ist.
    …ich erkenne mich in Dir, in dir sehe ich meine früheren Handlungen,
    …darum kann ich dich nur liebe und nie verurteilen.
    …so ist der Anfang, so bist DU GOTT

    Antworten

    • Hallo mein Freund und Bruder
      deine Worte sie kommen nicht aus dem Fleisch, sondern aus deiner Seele – Gott.
      Das Herz lacht, ich habe Freude an dir, wie mein Vater die Göttliche Kraft -Licht und Liebe.
      Wo auf Erden ist dein Dach, ich möchte dich sehn und mit dir essen.
      Lichtvolle Grüsse wohin auch immer…….ich bin..

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    • In dem Buch Das Geheimnis der Zeitalter. Kostenlos als PDF erhältlich, findest Du alle Antworten

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  2. den Lebenssinn sehe ich für alle menschen in der bewusstseinsentwicklung. dafür haben wir die sinne und die Denkfähigkeit. es ist ein lebenslanger Prozess mit positiven wie negativen Erlebnissen, woraus wir Erkenntnisse ziehen können. dabei steht für mich im Mittelpunkt: es kommt nicht darauf an was geschieht, sondern wie ich reagiere und handle im hier und jetzt. das angestrebte ziel? tja… wichtige etappen: -Überwindung der Gier in all ihren formen -wettbewerbs- und konkurrenzdenken erkennen -Toleranz üben. also Selbsterziehung. die antwort auf die zielfrage erhalten wir nach dem Tod. so sehe ich das kurz zusammengefasst. wünsche gutes gelingen!

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  3. Hallo!
    Ich bin hier gerade reingestolpert, weil ich mal gucken wollte, was andere so über den Sinn des Lebens denken und sagen.
    Ich bin ehrlich gesagt etwas überrascht. Ist es noch keinem von euch aufgefallen, dass diese Philosophie von Selbstverwirklichung als Lebenssinn nur dann funktioniert, wenn alles gut läuft, d.h. wenn ich auch die Möglichkeiten habe, mich selbst zu verwirklichen?
    Was ist mit Menschen, die ihr ganzes Leben damit verbringen, hauptsache zu überleben? Kann deren Leben nicht sinnvoll und glücklich sein?
    Ich persönlich bin davon überzeugt, dass der Sinn des Lebens eines jeden Menschen darin besteht, dass Gott ihn auf dieser Welt wollte, um ihn – also Gott – persönlich kennenzulernen, mit ihm zu leben, seinen Namen groß zu machen und nach dem Tod für immer mit ihm zusammen zu sein.
    Ich empfehle jedem, der sich mit dem Sinn des Lebens auseinandersetzt, die Lektüre der Bibel – am besten zuerst die Biografie über Jesus von Lukas, einem Arzt.
    Selbst wenn ihr dem erstmal nicht zustimmt – es wäre doch riskant, diese Option von vornerein auszuschließen. Was, wenn das wirklich der Sinn ist?
    Viel Erfolg euch weiter bei eurer Suche!

    Antworten

  4. Das Ganze ist logisch und argumentativ sehr einfach aber dadurch erst schwierig: (Quelle: )

    Der Sinn des Lebens – in 10 Minuten !
    Teil 1: Der Wert und Du

    1. Tiere haben keinen freien Willen. Sie handeln nach Instinkt. Ein Tier wird niemals Nahrung oder Fortpflanzung verweigern, weil es dafür abstrakte Gründe hat.

    2. Der Mensch hat einen freien Willen. Er kann sich nach Werten und Idealen richten und durch eine bewusste Entscheidung seinem Trieb oder Instinkt entgegen handeln.

    3. Somit kann sich der Mensch aktiv dafür entscheiden, sich für eine abstrakte Sache komplett aufzuopfern, bis zum Tod.

    4. Der Tod ist das absolute Ende des Lebens.

    5. Der abstrakte Wert, der mit diesem Tod einhergeht ist somit ebenfalls absolut.

    6. Der Wert des Bösen ist kein Wert, an dem sich der einzelne oder eine ganze Gesellschaft orientieren sollte. Dieses ist eindeutig nicht wünschenswert.

    7. Das Gute hingegen ist ein wünschenswerter Zustand. Man kann sich für das Gute aufopfern und für eine gute Sache sterben.

    8. Das Gute ist also der einzige absolute Wert. Nach ihm gilt es sich zu richten, von ihm geht alles aus

    9. Jeder Mensch ist anders, jeder Mensch hat eine individuelles Potential Gutes zu tun. Es ist also der Sinn deines Lebens, dein persönliches Potential Gutes zu tun auszuschöpfen. Dies nennen wir JOR-ISMUS. Your = Deines

    Teil 2: Die Menschheit und dein Auftrag

    1. Man kann niemanden zwingen, ein guter Mensch zu sein. Jeder muss es selbst für sich erkennen

    2. Man kann es jedoch anderen unmöglich machen ihr Potential Gutes zu tun, auszuschöpfen

    3. Folgende Taten sind also unbedingt zu unterlassen:

    Mord
    Freiheitsentzug
    Psychische Folter
    Physische Folter
    Dies sind die 4 Untaten und somit die Definition des Bösen, der bösen Taten

    4. Alle Menschen sind gleich. Erkenne an, dass alle anderen auch Menschen sind, genau wie du. Respektiere jeden wie dich selbst.

    5. Als Folge dieses Respekts sollten wir auch den anderen aktiv ermöglichen, dass sie überhaupt in der Lage sind Gutes zu tun. Diese Ermöglichung beinhaltet folgende Grundanforderungen:

    Nahrung
    Kleidung
    Unterkunft
    Gesundheit
    6. Wir erkennen an, dass diese Anforderungen grundsätzlich jeder Mensch braucht, um sein Potential Gutes zu tun, überhaupt erst ausnutzen zu können. Das Anerkennen dieser Bedingungen nennen wir POTENTJALISMUS. Potentjalismus bedeutet, Menschen die Möglichkeit zu geben ihr Potentjal, das Potential Gutes zu tun, überhaupt erst verwirklichen zu können.

    7. Der Sinn deines Lebens besteht also erstens darin, ein guter Mensch zu sein, also dein POTENTJAL auszuschöpfen, und zweitens darin, anzuerkennen und zu ermöglichen dass auch andere die Grundlage erhalten, ihr jeweiliges Potentjal zu nutzen.

    8. Die beiden letzten Thesen zusammengenommen nennen wir den AUFTRAG, der Auftrag ist das was du tun sollst. Erkenne dich und deine individuellen Fähigkeiten und erkenne deinen AUFTRAG. Das Streben danach, wissen zu wollen was man tun soll ist ein natürlicher menschlicher Vorgang: Er nennt sich Sinnsuche !

    Zusammengefasst:

    Der Sinn des Lebens besteht darin, ein guter Mensch zu sein und

    dafür zu sorgen, dass auch andere gute Menschen sein können.

    Dies alles im Rahmen deiner individuellen Möglichkeiten!

    Wenn du erstmal weißt , was genau dein Auftrag ist, wird dein Leben sehr sehr einfach und glückselig, ich persönlich habe meinen Auftrag gefunden.

    Lass mich dir dabei helfen auch deinen zu finden, der Dekalogos wird dir dabei eine Stütze sein.

    GLÜCK BEDEUTET, SEINEN AUFTRAG ZU ERKENNEN UND DANACH ZU HANDELN

    Antworten

    • Also, Elias, du glaubst also nicht an das Weiterleben der Seele, an ein Dasein nach dem Tod, an Reinkarnation?

      Meine persönliche Antwort zur Sinnfrage habe ich mir vor etwa 2 Jahrzehnten geben dürfen und bin ihr bis heute treu geblieben. Auch fand ich einen Spruch, der mich begleitet: Verlasse die Erde besser, als du sie vorgefunden hast – sowohl in Bezug auf Respekt und Wertschätzung der Umwelt gegenüber wie auch bezüglich der Reifung meiner Seele.

      Wenn vor allem das Leben eines Menschen mit einer dramatisch-traumatischen Kindheit, Jugend oder auch in Teilen des erwachsenen Lebens einhergeht, wie kann sich daraus ein Sinn für den Einzelnen ergeben?

      Über diese Frage habe ich oft meditiert und ich fand für mich Zweierlei:
      1. Die Seele möchte anderen Seelen zeigen und damit helfen, dass auch dann, wenn sie in hohem Maße seelische Ungenährtheit erfahren musste, sie in der Lage sein kann, zur Selbstliebe und in der Folge zur Liebe zu allem Existierenden zu gelangen. (Resilienzfähigkeit) Ohne Selbstliebe keine Fremdliebe. Daraus ergibt sich bereits mein Sinn im Leben gemäß Teilhard de Chardin: Die Erde ist eine Liebesakademie. Es geht darum, die höchste persönliche Liebesfähigkeit zu entwickeln und diese hohe Qualität der Liebesenergie an andere weiterzureichen. Nicht in missionarischer Weise, sondern durch mein Sein und das Geben, wenn die Seele diesbezüglich um Hilfe gebeten wird. Und in Anlehnung an Viktor Frankl ist dazu die positive Sichtweise hilfreich, dass ich mir sage: Egal, in welche Situation ich geführt werde, ich kann mit jeder Situation gut umgehen. Hinter jedem Ereignis, mit ich konfrontiert werde, steht die Liebe. Und ich habe die Chance, sie in jedem noch so Schwarzen, Grausamen, Traurigen, Aggressiven … zu finden und daran meine Liebesfähigkeit reifen zu lassen. Dann erübrigt sich jedes Opfer- oder Täterbild. Denn alles ist da, damit die Seele sich erkennen, zur Liebe reifen, sie Dunkles erhellen und es in den Arm nehmen kann – so lange, bis es geheilt ist.
      2. Ich darf in grenzenloser Freude lernen und leben, darf genießen, was immer die göttliche Erde mir offeriert. Sie will mein Lachen, mein Lächeln, mein Weinen aus Wut, aus Schmerz, aus Freude, will dass ich lebe, mir zusinge, mit mir tanze, mich unendlich lieb habe und achte und alle in den Reigen mit einschließe, die sich angesprochen fühlen. Sie will, dass ich Liebe bin.

      Antworten

  5. Das ist wirklich ein wundervoller Text, der mir viel gebracht hat. Vielen Dank dafür. Eigentlich hatte ich nur als Hausaufgabe aufzuschreiben was für mich der Sinn des Lebens ist, aber jetzt habe ich mich damit viel intensiver auseinandergesetzt und mit diesem Text auch eine Weiterentwicklung meiner eigenen Persönlichkeit und der Frage nach dem persönlichen Glück erhalten. Danke

    Antworten

  6. Hallo,
    mein Sinn des Lebens ist es, anderen Menschen Gutes zu tun d.h. einem alten Menschen ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern, für jemanden da zu sein, einfach zu schauen, wo ich die Welt ein Stückchen besser machen kann.

    Und natürlich auch, das zu tun, wonach meinem Herzen ist. Materielles spielt für mich dabei immer weniger eine Rolle. Wenn ich in der Natur bin und mit einem geliebten Menschen oder Tier zusammen bin, erlebe ich, das mein Herz vor Freude überfließt. Das ist für mich der Himmel auf Erden…

    Danke für diesen tollen Artikel!!

    Antworten

  7. Der Sinn des Lebens ist biologisch zunächst die Arterhaltung. Dazu schuf die Natur den Sexualtrieb, die Lust am Orgasmus und das Oxytocin, das 1 Monat zum Abbau braucht: ein Paar soll damit 2 Eisprünge lang zusammengehalten werden, um der Arterhaltung zu dienen. Psychisch dient demselben Zweck das Verliebtsein, die rosa Brille, die die Wirklichkeit für eine gewisse Zeit „verrückt“.
    Weitergehende Deutungen des Lebenssinnes liegen nicht so auf der Hand wie der biologische Sinn . In der Bibel sind Selbst- und Näch-
    stenliebe gleichgewichtet, um eine Balance zwischen Egoismus und Altruismus herzustellen. Psychologisch ist es nötig, zunächst sich selbst zu lieben, bevor man zur Nächstenliebe fähig ist. Im Buddhismus gilt der Boddhisattva als Ideal: selbst bereits vollkommen, so dass er ins Nirvana eingehen könnte, hilft er zuerst anderen dazu. Hier überwiegt, wie bei allen idealistischen Anschauungen der Altruismus, den das realistischere Judentum im A. T. nicht verlangt hat, dafür aber eine metaphysische Gottesliebe, für deren Sinn und Berechtigung gerade der Zustand der Welt kein Beleg ist.
    Sinnfindung in Äußerlichkeiten wie Geld, Besitz, Beruf, gesellschaftliche Stellung, Sex, Luxus, und immer mehr davon, kann leicht im Ekel davor enden, wie es Buddha als Fürstensohn einst erging. Sinn in der Liebe zu einem anderen Menschen oder in der Aufopferung für seine
    Pflege zu finden, führt zum sog. Helfersyndrom, und bei Verlust des geliebten oder betreuten Menschen zu Depressionen.
    Religionen haben zahlreiche Modelle für den Lebenssinn entworfen: die von Religionen versuchte Sinnstiftung kann durch die Erfahrung nicht verifiziert werden. Die Philosophie hat den Hedonismus bzw. das „Recht auf Glück“ (Epikur und Amerikanische Erklärung der Menschenrechte), die Pflichterfüllung (Stoá und Kant), die Schaffung des Übermenschen (Nietzsche) oder die Veränderung der Welt (Marx) auf ihre Fahnen geschrieben – mit sehr unterschiedlichem Erfolg.
    Letztlich kann der Sinn nur in einer in sich ruhenden Persönlichkeit liegen, die sich ihres eigenen Wertes bewußt ist, und die Glück erleben kann, ohne sich vom Gegenteil unterkriegen zu lassen. Glück kann man nicht erjagen, weil es auf dem Rücken der Dinge kommt, d. h. wenn die Bedingungen dafür stimmen. Am besten sehe man kleinen Kindern beim Spielen zu, wie sie selbstvergessen bei einer geliebten Tätigkeit ganz im Augenblick leben – und dabei glücklich sind. Das ist gerade ihr „Sinn des Lebens“.

    Antworten

  8. Danke! Ich werde versuchen, alles umzusetzen, obwohl es schwer sein wird.

    Antworten

  9. Wow, ich habe viel gelernt. Ich sende das gleich mal meinen Freunden.

    Antworten

  10. Die einfachste Antwort ist meistens die richtige, heisst es in einer Philosophie – Eine Theorie ist einfach, wenn sie möglichst wenige Variablen und Hypothesen enthält, und wenn diese in klaren logischen Beziehungen zueinander stehen, aus denen der zu erklärende Sachverhalt logisch folgt:

    – Der Sinn des Lebens ist die Sinne zu erleben.

    (Wir leben und lebten schon immer nur im Jetzt, innen wie ausserhalb von uns. Das daneben stehen dieser einfachen Wahrheit, durch oftmaliges in der Vergangenheit verweilende, denken, fühlen oder genau so auch in der Zukunft, ist die Blockade des jetzigem Moment und somit zu unserem tieferen erleben unserer Sinne in ihren verfeinerter Formen. Es bedeutet nicht das wir nicht planen dürfen oder Erinnerungen nutzen dürfen als Werkzeuge für unsere Sicherheit. Aber wenn wir diese mehr Pflegen und Aufmerksam schenken, ist das Leben des Jetzt’s und seine Fokus-Sinne verloren in der Ferne des eigenen Bewusstseins.)

    Antworten

  11. Sinn des Lebens .. ?
    wäre der Sinn des Lebens bekannt, würde ja jeder danach leben
    kann ja nicht der Sinn sein … hm
    nein “ den “ Lebenssinn gibt es nicht
    7 Milliarden sind es – so viele wie es Menschen gibt
    einer davon bist Du – und lebst nach Deinem Sinn … ?

    Antworten

  12. Hallo an alle in diesem Forum!
    Ich bin rein zufällig hier aufgeschlagen! Und bin begeistert, wie viele Menschen sich, also ihr Ego leben!
    Uns geht es also gut!
    Wenn wir aber mal Ethik und Esoterik vergessen und Naturgesetze bemühen, dann wird es hier zu Farce. Wir sind Tiere! So wie die Hühner und Schweine und Kühe. wir sind evtl. wirklich die Spitze der Evolution, also am oberen Ende der Nahrungskette. 96 Prozent der menschlichen Entwicklung lebten wir in der Steinzeit und im Einklang mit der Natur. Naja zum Teil jedenfalls.
    Nachdem in der Horde sich bestimmte Arten des Zusammenlebens als Überlebensstrategie bewährten, wurde dies in einen Kodex gebunden. Religion wurde geboren. Luxus in unserer Überlebensstrategie, so erfolgreich zu sein, leisten sich manche das sinnieren.
    DER SINN UNSERES LEBENS IST EINZIG, SICH ZU VERMEHREN!
    Wir Essen und Trinken um am Leben zu bleiben. Wir bleiben am Leben, um uns zu vermehren!
    Vermehren um zu überleben. Mehr will die Natur nicht von uns. Und sie sondert ohne Gefühl die aus, die schwach sind. Wie arrogant sind wir, zu denken, einmalig zu sein. Unser Selbst besser reflektieren zu können als Schimpansen, Gorillas, Wale Hunde und Schweine?
    Ich lese hier nur Hinweise zum Leben für : Ich, Ich Ich.
    Welche arrogante Anmaßung. sein Selbst als einzig zu erkennen.
    Keine Biene, keine Ameise würde ihr Selbst reflektieren, nicht weil sie es nicht können, sondern weil es es nicht wert ist. Sie würden ohne zu zögern ihr leben geben für ihr Volk, ihre Spezies.
    Nicht sie, das einzelne Individuum ist wichtig, sondern das Volk. Das Überleben.
    Würde auch nur einer der Hier Schreibenden sein Selbst hintenanstellen? Das als den Sinn seines Lebens sehen?
    Wer sich mit dingen auf dieser Seite beschäftigt, hat soviel mit sich selber zu tun, dass er dazu nicht in der Lage sein wird. außer darüber zu reden.

    Letztlich denke ich, es war schade um die Zeit hier

    Antworten

  13. Danke für den ausführlichen Artikel, lieber Elias. Besonders die Gegenüberstellung von „Sinn des Lebens“ und „Sinn im Leben“ fand ich interessant.

    Was ich aber immer noch nicht weiß: Was ist DEIN Sinn?

    Michael

    Antworten

    • Das globale Bewusstsein zu erhöhen, in dem ich Menschen in ihrer Weiterentwicklung zur Seite stehe. :-)

      Antworten

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