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Was soll ich machen? Warum wir keine Ahnung haben, wer wir sind und was wir dagegen tun können

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Stellst du dir die Frage „Was soll ich machen?“ Vielleicht bist du getrennt von dir selbst. Disconnected. Im Zeitalter der rasenden Information und der modernen Technik verliert der Mensch an Verbindung. Während das Smartphone vollen Empfang hat, ist er von der Natur des Lebens getrennt. Lese in diesem Artikel, wie du dich mit dir selbst wieder verbinden kannst, um zu erfahren, was du tun kannst, um Freude und inneres Glück zu ernten.

Die Folge dieser Trennung ist, dass der Mensch zwar technisch voll verbunden ist, vom wahren Leben ist er jedoch getrennt.

Er hat sich selbst verloren und weiß nun nicht mehr, was er tun soll. Das ist das logische Resultat, wenn wir uns mit unserer Aufmerksamkeit im Außen verlieren und zu wenig bei uns selbst sind.

Die Lösung ist herzlich einfach: Es ist der Weg nach innen.

The only way out is the way in.

(Sadhguru)

Der einzige Ausweg ist die Einkehr nach innen.

So möchte ich dir nun aufzeigen, was du ganz konkret tun kannst, wenn du gerade von der Frage „Was soll ich machen?“ geplagt wirst. Es geht letztlich einfach nur darum, dass du mit dir selbst verbunden bist und eine Art spirituelle Verbindung zum Leben hast. Dann ist der rote Faden in deinem Leben und du weißt, was zu tun ist.

By the way: Es gibt nicht immer etwas zu tun. Das Leben wechselt immer wieder zwischen den Phasen „Ausruhen“ und „Erschaffen“. Die Sache ist nur, wenn du mit dir selbst verbunden bist, weißt du glasklar, in welcher Phase du gerade bist.

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Wichtige Notiz am Rande, wenn du wirklich wissen willst, was dein Sinn ist

Das, was ich dir in diesem Artikel erzähle, liefert dir keine umgehenden Resultate. Es sind Herangehensweisen, die du lernen und in ein Leben integrieren musst. Erst so erhältst du auf lange Sicht die Erfolge, nach denen du dich sehnst.

Wenn du einfach nur eine Münze in den Automaten werfen willst und soll er dann die Lösung ausspucken, dann bist du hier falsch.

Ich bin nicht an oberflächlichen oder kurzfristigen Erfolgen interessiert, wie sie viele andere versprechen.

Mit dem Lebenssinn und deiner Lebensaufgabe sprechen wir von tieferen Elementen, die dich in deiner Essenz ausmachen. Kein anderer kennt sie. Kein anderer kann dir helfen. Nur du selbst kannst dir helfen und dafür gebe ich dir hier die nötigen Herangehensweisen weiter.

Habe Geduld. Sei beharrlich und folge deiner inneren Stimme der Richtigkeit, auch wenn der Weg noch so trocken und erfolglos erscheint.

Am Ende wirst du deine Früchte ernten.

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1. Nimm die Situation an, so wie sie jetzt ist

Das ist eins der essentiellsten spirituellen Gesetze. Und sorry, wenn ich es an dieser Stelle schon wieder erwähnen muss. Aber du kannst eben nur das verändern, was du annimmst, was du „in die Hand nimmst“.

Lass also das ewige Kämpfen, Wissen-Wollen und verkrampfte Suchen nach einer Lösung sein. Lerne das Loslassen und vertraue darauf, dass es allein um dein Angebungen-Sein geht. Bist du mit dir selbst verbunden, ist alles klar, was du tun kannst und sollst.

Du beginnst mit der Selbstverbundenheit, indem du alles da sein lässt, was gerade in dir ist. Vielleicht ist da Verzweiflung, Ratlosigkeit, Langeweile, Hoffnungslosigkeit, eine Sehnsucht oder beliebige andere Dinge.

Lass jedes Gefühl zu und akzeptiere all die Umstände, die gerade in deinem Leben sind. Das bedeutet nicht, dass du auf Ewigkeit damit Frieden schließt, sondern für diesen Moment damit in den Frieden gehst, um dein Leben schrittweise und mithilfe deiner inneren Weisheit zu verändern. Was die „innere Weisheit“ ist, dazu kommen wir hier noch.

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2. Sorge für eine innere Balance

Die Frage „Was soll ich machen?“ wird langfristig verschwinden, wenn du deine Aufmerksamkeit in deinem Innern ausbalancierst. Viele Menschen sind einfach nur im Kopf gefangen. Ihnen fehlt die Balance zum Körper und zu den Gefühlen.

Und genau darum geht es. Wenn du zu viel nachdenkst, zu viel grübelst und dir zu viele Sorgen machst, dann lass das in Zukunft sein. Das hilft dir in keiner Weise weiter. Grübeln und Sich-Sorgen-Machen ist ein Nebenprodukt des Gefühle-Unterdrückens. In diesem Fall von dem Gefühl der Angst.

Wenn ich also von Balance rede, dann bedeutet das in diesem Fall, dass du der Ebene von Gefühl und Körper ebenfalls deine Aufmerksamkeit schenkst.

Lass das Gefühl der Angst da sein. Fühle es, ohne darüber nachzudenken. Spüre in deinem Körper, welche Empfindungen damit einhergehen.

Das ist wesentlich einfacher gesagt als getan. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.

Wenn man im Kopf ist, ist es ein Meilenstein, überhaupt nur ansatzweise in den Körper hineinzuspüren oder ein Gefühl mal zuzulassen. Deshalb zeige ich in meinen Workshops, mit welchen Übungen sich man hier das Leben einfacher machen kann. Du findest sie auch im Onlinekurs „Bewusster Umgang mit Gefühlen“.

Übung

Eine Übung ist, dass du mit Meditation beginnst. Es gibt viele verschiedene Arten zu meditieren. Die einzige Form, wie ich meditiere, ist mit dem zu sein, was jetzt ist:

  1. Gedanken beobachten
  2. Körper spüren
  3. Gefühle fühlen

Mehr gibt es nicht zu tun. Du lenkst deine Aufmerksamkeit einfach dorthin, wo du etwas wahrnehmen kannst. Wie du dabei genau vorgehst, beschreibe ich in einem weiteren Artikel: Meditation lernen.

Die Verbindung zu deinem Körper herzustellen und das Gefühle-Fühlen zu lernen ist ein längerer Prozess, der nicht einfach so über Nacht geschieht. Deshalb sei geduldig und ausdauernd.

Mache aus der Meditation also eine tägliche Gewohnheit, mit der du die Verbindung zu dir selbst aufrechterhältst.

3. Folge deinem Gefühl der Richtigkeit

Die Verbindung zu deinen Gefühlen ist auch deshalb so wichtig, weil deine Gefühle dir ständig Feedback geben. In jedem Moment weißt du, ob sich etwas in deinem Innern richtig und stimmig anfühlt oder nicht.

Und genau auf dieses Gefühl der Richtigkeit solltest du vertrauen. Das ist deine innere Führung. Wenn du gelernt hast, diese innere Weisheit wieder zu erkennen, musst nichts weiter tun, als diesem höheren Gefühl zu folgen.

Es führt dich durch dein Leben. Und es ist dabei auch klar, dass dein Verstand ein Problem damit haben wird. Denn er will die Kontrolle behalten und weißt es vielleicht besser.

Dann musst du lernen zu vertrauen und loszulassen. Dein Verstand ist nur ein Werkzeug und er hat die Tendenz, die alleinige Herrschaft an sich zu reißen. Das ist wichtig, dass du das erkennst: Dein Verstand ist nur ein Werkzeug. Ein Werkzeug, dass du mit deiner inneren Weisheit benutzt, und nicht umgekehrt.

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Übung

Bei jeder Lebensentscheidung kannst du zukünftig so vorgehen, um sie mit deinem Gefühl der Richtigkeit zu überprüfen:

  1. Schließe die Augen und entspanne dich
  2. Stelle dir diese Entscheidung im Geiste vor
  3. Achte auf deine Gefühle: Fühlt sich dieser Weg abseits jeglicher Gedanken, gesellschaftlicher Normen und Richtlinien richtig an?

Es ist wichtig dabei, dass du auf das reine Gefühl achtest und deinen Gedanken keine Beachtung schenkst. Du erkennst eine Entscheidung deiner inneren Weisheit an diesen Punkten:

  • Sie ist rational nicht zu erklären (Es ist einfach so und es gibt keinen besonderen Grund, außer eben dein inneres Gefühl)
  • Sie dient keinem Zweck (z.B. Tun, nur um etwas zu bekommen)
  • Sie ist frei von moralischem oder gesellschaftlichem Gedankengut

So abwegig es oft sein mag, auf dein Gefühl der Stimmigkeit zu hören, umso wichtiger ist es, dass du es tust. Mach dir klar, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der der Großteil der Menschen ihre innere Führung außer Acht lässt. Unter diesen Menschen, die vergessen, sich selbst zu leben, mag es sein, dass dein Verhalten verrückt erscheint. Dabei lebst du dich nur selbst, mehr nicht.

Fazit

Diese ersten Schritte, um herauszufinden, was du wirklich willst, sind fundamental. Es sind die wichtigsten Schritte, die mir auf meinem Weg geholfen haben. Dabei war es ein Prozess der Selbstfindung und der Verbindung mit einem Inneren, der über mehrere Jahre ging.

Schritt für Schritt habe ich mich selbst immer besser kennengelernt. Mir wurde bewusst, was ich wirklich bin und was ich nur tat, um es anderen recht zu machen oder einen Zweck zu erzielen.

Das Wichtigste, was du für dein Leben brauchst, ist die Verbindung zu dir selbst. Ist sie hergestellt, ist für dich im Prinzip alles klar. Du weißt in jedem Moment, ob du hier in diesem Moment richtig bist oder nicht.

Und wenn du mal nicht weiterweißt, kennst du spätestens jetzt Möglichkeiten, wie du damit umgehen kannst: Gehe nach innen. Spüre dich. Fühle dich. Meditiere und verbinde dich damit mit der inneren Weisheit, die in dir wohnt.

Hast du Fragen dazu?
Schreibe sie gerne in einem Kommentar zum Artikel und ich beantworte sie.

Foto: Bill Murray Photographs / Lichon / PhotoAmateur1 / flickr.com / Judywie / photocase.de

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Autor:

Hallo! Ich arbeite als Lehrer für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich.

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3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Elias,
    vielen Dank für deinen inspirierenden Beitrag!
    In unserer heutigen Welt wollen viele Menschen sein wie irgendein Vorbild. Ich denke am besten ist es, ein positives Selbstbild zu kreieren, auf das man hinarbeiten kann. Wer wirklich bei sich ist, der merkt, wenn er auf dem richtigen Weg ist! Wirklich zu sich zu kommen, funktioniert nur mit innerer Balance. Einen Weg, wie man diese innere Balance finden kann, hast du hier sehr gut erklärt.

    Beste Grüße

    Leo

    Antworten

  2. Hallo Elias,
    je weiter der Fortschritt in der Technologie und je größer die Informationsflut, die uns täglich, ja schon stündlich erhascht, desto schwieriger wird es für uns, offline zu gehen und. Es wird schwieriger, aber nicht unmöglich. Man muss die Bereitschaft mitbringen, die Außenwelt abzuschalten und sich auf das Innere zu konzentrieren. Und zu dieser Bereitschaft motivierst du in deinem Artikel sehr gut. Du führt verschiedene Wege auf, um zum inneren Gleichgewicht zu gelangen. Danke dafür.
    Herzliche Grüße,
    Stefanie

    Antworten

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