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Wie die Reizüberflutung für innere Unruhe sorgt und was du tun kannst

Viele Menschen wissen nicht was sie wollen oder was sie überhaupt auf dieser Welt sollen. Ihr Kopf ist voll mit Ängsten und Sorgen. Ständig ist ein Gedanke da, denn einer folgt dem anderen. Eine endlose Kette an Informationen, die durch den Kopf rauschen. Das sorgt nicht selten für Rastlosigkeit, innere Unruhe, Gereiztheit, schlaflose Nächte und natürlich Kopfschmerzen. Wie wäre es da mit etwas Ruhe, die aus dem Inneren kommt?

Abschalten für innere Ruhe!

Der erste Schritt für mehr innere Ruhe ist sehr einfach: Abschalten! Das hat mir als Kind schon Peter Lustig aus der Löwenzahnsendung geraten, und er hat damit absolut Recht! Abschalten kannst du in deinem Leben nämlich z.B. folgendes, um die Reizüberflutung zu vermindern:

  • Fernseher
  • Radio
  • Musik-Player
  • Das Zeitunglesen
  • Das Internetsurfen aus Langeweile
  • Das endlose und sich wiederholende Diskutieren und Streiten
  • Ständiges Benutzen oder Anglotzen deines Handys

In den meisten Fällen ist für die innere Unruhe eine Überflutung von Informationen verantwortlich. Ein Mensch nimmt alles auf, was in seiner Umgebung passiert und ausgestrahlt wird. Diese Flut an Informationen landet erstmal im Unterbewusstsein. Einen kleinen Teil davon nehmen wir bewusst wahr.

Informationen und ihre Konsequenzen

Buchtipp mit Inspirationen für innere Ruhe

In diesem Buch habe ich meine Wege zur inneren Ruhe beschrieben
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Das Aufnehmen von neuen Informationen – bewusst oder unbewusst – hat jedoch seine Konsequenz: Jede Information arbeitet in uns – bewusst oder unbewusst!

Auch wenn wir davon nicht viel mitbekommen und gar nicht wissen, warum wir denn so unruhig sind, so sind es die unbewusst aufgenommenen Informationen, die in den Tiefen unseres Unterbewusstseins arbeiten.

Ein weiterer Nachteil dieser unbewussten Aufnahme von Informationen ist, dass diese uns steuern. Denn über 90% unseres Denkens und Handelns geschieht unbewusst. Unser Unterbewusstsein trifft eine Entscheidung, von der wir noch nichts wissen. Wenn diese Entscheidung ins Bewusstsein kommt, handeln wir oft, ohne bewusst darüber nachzudenken, ob das für uns sinnvoll und von uns wirklich gewollt ist.

Das Unterbewusstsein arbeitet also ständig und entscheidet für dich, um dir Arbeit abzunehmen, sodass du deine Aufmerksamkeit neuen Dingen widmen kannst. Das bedeutet nicht, dass diese Entscheidungen immer zu deinem Wohle sind. Denn dein Unterbewusstsein ist ein Automatismus, der auf der Grundlage aller bisher empfangenen Informationen arbeitet.

Die Vermüllung des Geistes

Die Qualität deiner Gedanken, Handlungen und Gefühle, entspricht exakt der Qualität der Informationen, die du Tag für Tag aufnimmst – bewusst oder unbewusst.

Wenn du also mehr Ruhe im Kopf haben willst oder eine bessere Lebensqualität anstrebst, dann schalte erstmal ab! Denn nach meiner Wahrnehmung sind 97% der Informationen, die wir über die Mainstream-Kanäle wie Fernsehen, Facebook und Lifestyle-Magazine empfangen können, absoluter Bullshit.

Sie dienen größtenteils der sinnlosen oder destruktiven Beschäftigung deines Geistes. Schlechte Nachrichten sorgen für schlechte Gefühle und ein negatives Weltbild. Enthüllende Fotos von Prominenten, wie sie in Trunkenheit ihre Verzweiflung zum Ausdruck bringen, belustigt vielleicht manchen Ego-Menschen, der sich unbewusst für einen Moment besser stellt und fühlt.

Solche Informationen bringen jedoch niemandem einen echten Mehrwert. Keiner wird dadurch echte Freude empfinden können, höchstens vielleicht ein wenig Vergnügen. Keiner wird dadurch die Antworten auf die Fragen finden, die er oder sie an das Leben stellt. Und keiner wird dadurch an das Leben herangeführt, das ihm oder ihr wirklich entspricht.

Die Lösung ist: Abschalten und die Reizüberflutung stoppen. Je mehr Informationen du aufnimmst, desto unruhiger wird dein Geist sein. Wähle bewusst und weise, welche Art von Informationen du aufnimmst; welchen Beschallungen du dich aussetzt. Stelle dir immer die Frage: Entspricht das, was ich gerade aufnehme, dem, wie ich mir mein Leben wünsche?

Informationen weise auswählen

Buchcover Ein-Minuten-Meditation

Innere Ruhe durch Meditation
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Auch wenn viel Scheiße durch die Gegend geschleudert wird, es gibt gewisse Bücher, gewisse Kultursendungen im Radio, gewisse Blogs und Webseiten im Netz, gewisse Sendungen im Fernsehen und gewisse Wissensmagazine im Kiosk, die dein Leben bereichern können.

Schalte in erster Linie ab und wähle weise, welche Informationen du aufnimmst. Verarbeite das, was in der Stille hochkommt. Mehr Informationen bedeuten mehr Arbeit für deinen Kopf.

Innere Ruhe finden durch Stille

Ruhe findest du in der Natur. Sorge für den Ausgleich und gehe einfach mal an Orte, wo Bäume stehen. Es macht nichts, wenn du dich noch nie mit Bäumen beschäftigt hast. Aber wenn du Ruhe willst, beginne von ihnen zu lernen.

Wer sich vielen Informationen ausgesetzt hat, für den wird sich die Stille vielleicht komisch anfühlen. Die Stille und die Geräusches des Waldes lieben zu lernen ist jedoch nur eine Übung. Je mehr du dich der Stille aussetzt, desto mehr wirst du sie lieben lernen. Dafür muss jedoch erst die Stille in dein Wesen übergehen. Und das geschieht, wenn du für die Stille in deinem Leben sorgst.

Viele Wege zur inneren Ruhe habe ich auch in meinem Buch „Dinge, die ich mit 18 gerne gewusst hätte“ beschrieben. Es enthält Anleitungen, um die Aufmerksamkeit von außen auf sein Inneres zu lenken. Ich kann dir sagen, es gibt nichts Entspannenderes, als mit sich selbst zu verbinden.

Schreib doch einen Kommentar: Wie findest du zu deiner inneren Ruhe?

Zum Weiterlesen
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Autor:

Hallo! Ich arbeite als Lehrer für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich.

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10 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. …unpassend finde ich Eure Wortwahl in diesem Beitrag. Scheiße, Anglotzen, usw.
    Ich bin bei weitem nicht spießig oder konservativ. Aber bei einem Beitrag über Stille und innere Ruhe passen diese kräftigen Ausdrucke einfach nicht. Schade.

    Antworten

    • Wie du merkst, sorgen sie für Bewegung. Und Bewegung ist immer gut :)

      Antworten

      • Ich finde auch, dass Bewegung was Gutes ist. Außerdem gibt es kein Licht ohne Dunkelheit. Vielfältigkeit und integrales Denken macht das Leben für mich interessanter. Gegensätze inspirieren mich. Und das ist schön.

        Antworten

  2. Hallo Elias,

    dein Artikel hat mir sehr gut gefallen und ich stimme dir zu: Heutzutage prasseln viel zu viele Reize auf uns ein. Die Frage ist: Wie können wir uns effektiv davor schützen ?

    Auf gewisse Medien zu verzichten und „bewusst zu konsumieren“ ist ein guter Anfang.

    Ich schaue nun seit gut 4 Jahren kein Fernsehen mehr und vermisse es kein Stück. Ich habe viel mehr Zeit für wichtigere Dinge und für mich selbst.

    Außerdem meditiere ich gern um einen Ausgleich zum „Lärm“ des Alltags zu schaffen.
    Auf meinem Blog habe ich vor kurzem dazu eine Anleitung geschrieben.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinem Blog und deinen Projekten!

    Liebe Grüße,

    Stefan

    Antworten

  3. Ich habe schon vor längerer Zeit alle Mail-Newsletter und alle Zeitungen im Abo abbestellt. Auf meinem Briefkasten klebt ein Zettel, so dass dieser nur noch mit echter Post gefüllt wird. Das alles schafft Zeit und Raum für wichtigere Dinge, auch dafür mehr „Ruhe zu haben und zu finden“.

    Ich lese regelmäßig Blogs wie Deinen, zu den Themen, die mich interessieren und weiterbringen. Das ist eine bewusste Entscheidung und trägt somit auch zu meiner inneren Ruhe bei.

    Mach weiter so!

    Viele Grüße,
    Anja

    Antworten

  4. ja!! insgeheim weiß ich eigentlich, dass genau die Stille für mich wichtig ist und trotzdem habe ich verlernt mir diese zu gönnen, damit Umzugehen. Danke für Deine Anregung!

    Die Umgestaltung gefällt mir übrigens sehr, ich empfinde es deutlich klarer, übersichtlicher, irgendwie auch frischer. Schön geworden!
    Silke

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  5. „meine innere ruhe finde ich beim täglichen spaziergang mit meinem hund (meist ohne handy :-) oder ich setze mich mit einem meiner lieblingsdüfte bewusst bequem hin und atme ein paar mal tief ein und aus; oder ich nehme ein aroma-entspannungs-bad; oder, oder“; es gibt viele möglichkeiten zu entspannen, wir müssen uns nur die zeit dazu nehmen, und genau da liegt meiner meinung nach der knackpunkt! en dufta gruass, monica
    übrigens: interessanter blog!

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  6. Deine Berichte sind wirklich schön zu lesen.Ich verstehe auch die ganzen Sachen die du schreibst,aber schaffe es nicht diese umzusetzen. Ich bin in einer schlimmen Lebenskrise und leider helfen auch deine Worte nicht da raus. Doch die Hoffnung war da….

    Antworten

    • Danke Peter für dein Kommentar. Für schwere Krisen empfehle ich eher eine Auszeit, persönliche Beratung oder eben Therapie. Lass dich da mal von deinem Herzen führen. Alles Liebe!

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