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Innere Unruhe bekämpfen: In 7 Schritten zu innerem Frieden

Viele Menschen leiden heutzutage unter innerer Unruhe. Nie sind sie wirklich präsent und wirklich entspannt. Der Grund dafür liegt oft in einem für die Seele ungesunden Lebensstil, der von der Gesellschaft unbewusst überkommen wurde. In diesem Artikel möchte ich dir 7 einfache Schritte zeigen, mit denen zu deine innerer Unruhe „bekämpfen“ kannst und zu Gelassenheit und Entspannung kommst.

Inhalt

  1. Mach eine Liste
  2. Treffe Entscheidungen
  3. Beginne zu scheitern
  4. Absoluter Informations-Stop
  5. Halte an, hier und jetzt
  6. Fühle alles, bedingungslos
  7. Therapie: Schließe Frieden

1. Mach eine Liste

Oft sind wir uns selbst nicht bewusst und nicht mehr Herr der Lage. Dann kann es helfen, sich selbst bewusst zu machen, woher die Unruhe eigentlich kommt.

In diesem Schritt legst du eine Liste an und schreibst auf, was in deinem Leben Unruhe erzeugt. Gehe alle Lebensbereiche durch und schaue genauer hin: Beruf, Job, Zukunft, Vergangenheit, Familie, Freunde und Partnerschaft, Geld, Existenz.

Worum drehen dich deine Gedanken?

Schreibe die Themen und Probleme auf, die dich beschäftigen.

2. Treffe Entscheidungen

Nachdem du die Liste der beunruhigenden Dinge in deinem Leben angelegt hast, kannst du Entscheidungen darüber treffen, wie du damit umgehen willst.

Gehe folgende Kriterien durch und beantworte dazu Fragen:

  • Ist es realistisch, dass du die Situation ändern kannst? Wenn ja, dann mach dich ans Werk und verändere dein Leben.
  • Wenn nicht, mach dir das klar und schließe Frieden mit den Dingen, die du nicht ändern kannst.

Bei diesen Fragen kann es passieren, dass du dein Potenzial unterschätzt. Dann höre genauer in dein Herz hinein und frage dich, ob das, was du verändern willst, wirklich zu deinem Lebensweg gehört. Wenn ja, dann stärke dich selbst jeden Tag ein Stück mehr, um die Herausforderung eines Tages meistern zu können.

Bei vielen Situationen, die für Unruhe sorgen, sind andere Menschen involviert. Dazu muss ich dir sagen, dass du auf die Entscheidung anderer keinen Einfluss hast. Klar, du könntest sie manipulieren, aber das wird sich später wieder rächen und dich noch tiefer ins Unglück stürzen lassen.

Besser ist es da, dein Glück nicht von anderen Menschen abhängig zu machen und dich in erster Linie auf dich selbst zu konzentrieren. Versuche das Beste draus zu machen und erschaffe dir ein glückliches Leben, in dem du im Mittelpunkt stehst und wo du dir selbst der beste Freund bist.

3. Beginne zu scheitern

Was in unserer Leistungsgesellschaft fehlt, ist der Mut zum Scheitern. Krampfhaft wollen viele eine Situation aufrechterhalten, die nicht mehr zeitgemäß, nicht effektiv oder einfach nur anstrengend ist.

Wenn eine Partnerschaft nicht mehr zieht und du alles versucht hast, dann darf diese beendet werden. Wenn dich ein Job nicht mehr erfüllt, dann darf die Karriere abgebrochen werden. Wenn dich ein geliebter Mensch verlässt und nichts mehr von dir wissen will, darfst du abschließen, anstatt endlos zu kämpfen und deine Energie zu verschwenden.

Erfolg kommt von selbst, wenn du deine Energie in die richtigen Bahnen lenkst. Was „richtig“ ist, weißt du nur, wenn du dich mit deiner Intuition verbindest und genauer in dich hineinfühlst. Da ist ein Gefühl von Richtigkeit und Stimmigkeit für alle Entscheidungen. Nutze deine Intuition und lenke deine kostbare Zeit und Energie in diese Richtungen.

4. Absoluter Informations-Stop

Ha! Der Informations-Stop ist ein zentraler Punkt, der für meine innere Ruhe gesorgt hat. Tatsächlich ist es so, dass alle Informationen, die wir bewusst oder unbewusst aufnehmen, von uns verarbeitet werden. Das bedeutet, dass dein System umso mehr zu tun hat, je mehr du an Informationen aufnimmst.

Beachte also folgende Punkte, um deine innere Unruhe zu „bekämpfen“:

  • Werfe deinen Fernseher weg! Ich meine es ernst. Dieses Teil bringt nur Unglück. Im TV läuft wirklich nur das niveauloseste Zeug, um das Volk zu manipulieren und in gewünschte Richtungen zu lenken. Natürlich gibt es auch gute Sendungen, aber die muss man äußerst bewusst auswählen. Vielleicht bist du mit Internet und Beamer besser bedient, wenn du auf bewegte Bilder nicht verzichten kannst.
  • Verzichte auf Nachrichten. Das sind die Probleme, die du nicht direkt lösen kannst. Und wenn du die Nachrichten nicht konstruktiv verarbeiten kannst und sie dich nur runterziehen, warum solltest du sie dir ansehen? Um informiert zu bleiben? Lieber nicht. Denn woher weißt du, ob sie stimmen? Ehrlich gesagt haben wir durch die Aufarbeitung unserer Vergangenheit genug zu tun, da musst du dich nicht noch um die Probleme der Welt scheren. Dieser Schritt kommt erst, wenn du deine eigene Vergangenheit geheilt hat.
  • Meide, was dir nicht weiterhilft. Du bist hier gelandet, weil du deine innere Unruhe loswerden willst, dann überlege dir, ob das, was du gerade tust, dafür förderlich ist. Romane und Filme mögen spannend sein, aber wisse, dass alles in deinem Unterbewusstsein weiterarbeitet. Wenn sich deine Werke um Mord, Gewalt, Horror oder Verschwörungstheorien drehen, ist es doch nur logisch, dass es dich beunruhigt.
  • Treffe nur noch Menschen, die dir gut tun. Nicht nur die Medien haben ihren Einfluss auf dich, wenn du dich ihnen aussetzt, sondern eben auch der direkte Umgang mit Menschen. Egal, welche Stellung ein Mensch gerade in deinem Leben hat, ob er ein „Freund“ oder Familienmitglied ist, es ist dein Recht, den Kontakt zu minimieren oder zu beenden, wenn es dir damit besser geht. Verlasse also negative und pessimistische Menschen, die dich nur beunruhigen.

Gehe bewusster mir dir und deinem Umfeld um. Mach dir immer wieder bewusst, welchen Einfluss die gegenwärtige Situation auf dich hat. Mach dir die Wirkung der Menschen und Medien bewusst, die du empfängst und setze deine Grenzen. Es ist dein Leben und du entscheidest. Übernehme die Verantwortung.

5. Halte an, hier und jetzt

Oft sind die Menschen einfach nur beschäftigt und im Stress, obwohl das gar nicht notwendig ist. Dabei werden die äußeren Umstände zu ernst genommen. Bei vielen Verantwortlichkeiten kann man sich also die Frage stellen, ob es wirklich so schlimm ist, jetzt einfach mal nicht zu handeln.

Gönne dir vielleicht mal mehr Handlungsoptionen und Freiheiten. In Deutschland lernen wir, alles nach DIN-Norm und absolut zuverlässig in Perfektion zu machen. Aber ist das wirklich menschlich und notwendig?

Stelle hier deine Vorstellungen und Meinungen infrage und öffne dich für ein Leben, das dir leichter fällt und mehr Freude bereitet.

Halte immer wieder an, mach dir die gegenwärtige Situation bewusst und was du fühlst. Stelle dir die Frage: Was mache ich hier eigentlich und muss das wirklich so sein?

6. Fühle alles, bedingungslos

Die vorherigen Schritte sind die Vorbereitung für das Fühlen. Das ist der Schritt, der die eigentliche zentrale Lösung für Unruhe ist. Unruhe entsteht vor allem, wenn wir etwas nicht fühlen wollen.

Wenn wir ein Gefühl unterdrücken, müssen wir uns immer beschäftigt halten, denn würden wir anhalten und der Stille begegnen, würden wir mit dem gegenwärtigen Gefühl in uns konfrontiert werden. Hier liegt dann oft der Widerstand.

Du bekämpfst also innere Unruhe, indem du wie folgt bewusst mit dem Gefühl umgehst:

  1. Sich für das Gefühl öffnen und alle Gefühle im Allgemeinen
  2. Das Gefühl zulassen und ihm erlauben, da sein zu dürfen
  3. Die Kontrolle loslassen und dich hingeben
  4. Das Gefühl durchfühlen

Innerer Frieden und Ruhe können erst eintreten, wenn du alles durchfühlt hast, was jetzt gefühlt werden will. Vielleicht kannst du es selbst bestätigen, dass du ein Gefühl nicht einfach so „wegmachen“ kannst. Wenn die Zigarette verraucht und der Rausch des Bieres vorbei ist, kommt das Gefühl wieder. Es geht erst, wenn du es zugelassen und gefühlt hast.

Wie du anhältst und dich dem Fühlen hingibst, habe ich ausführlicher hier beschrieben: Was sind Gefühle?

Der hauptsächliche Weg, um innere Unruhe zu beenden, ist das Fühlen von allem, was im augenblicklichen Moment als Gefühl wahrnehmbar ist.

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7. Therapie: Schließe Frieden

Gefühle, die du nicht fühlen willst, bleiben erhalten und entwickeln ihr Eigenleben. Sie steuern dich auf unbewusste Weise und sorgen eben auch für Unruhe. Sie klopfen immer weiter an deine Türe und wollen „gesehen“ bzw. einfach nur gefühlt werden.

Hatten wir eine schlechte Vergangenheit, sorgt diese heute natürlich immer wieder für Unruhe. So empfinden wir oft innere Unruhe, ohne dass wir wirklich wissen, warum das so ist. Dann liegt die Lösung oft in einer Therapie, in der Probleme aus der Vergangenheit aufgearbeitet werden. Eine Therapie kann dabei nur erfolgreich sein, wenn sie das Gefühl von damals integriert und dich beim Fühlen unterstützt.

Du kannst den Erfolg einer Therapie dadurch erkennen, dass du dich über die Monate hinweg auf subtile Weise leichter und fröhlicher fühlst. Therapie ist ein Prozess über mehrere Jahre, weshalb die Erfolge langfristig angelegt sind, dafür ist man dann jedoch bis auf weiteres von diesen Gefühlen befreit und innere Ruhe kann eintreten.

Der erste Schritt, um mit deiner eigenen Therapie jetzt sofort zu beginnen, ist, deinen Gefühlen mehr Raum und Aufmerksamkeit zu schenken. Nimm dir Zeit für das Fühlen, lass dich aus dem Kopf und in das Gefühl hineinfallen. Tauche dabei nicht in die mentale Geschichte ein, sondern sieh die auftauchenden Bilder nur und fühle einfach nur, ohne aktiv nachzudenken.

Wie du dabei vorgehst und wie du auch Probleme selbstständig lösen kannst, erfährst du in diesem Buch: Selbstverwirklichung – Erkenne dich selbst und verwirkliche deinen Lebenssinn.

Fazit

Schalte den Fernseher ab, höre auf, das Unterhaltungsprogramm der Medien zu konsumieren und öffne dich für deine Gefühle. Das ist der Weg zu innerer Ruhe. Nimm dir Zeit für dich selbst, höre dir selbst zu und sei gut zu dir.

Du brauchst die innere Ruhe auch, um deinen Weg im Leben zu gehen und dich zu verwirklichen. Nur aus der stillen Weisheit in dir heraus kannst du Entscheidungen treffen, die eine wirkliche Substanz haben und zu Leichtigkeit führen.

Sorge für innere Klarheit, lass dich nicht aussaugen und mache dich zum wichtigsten Menschen in deinem Leben. Gehe dabei liebevoll mit dir um. Denn innere Ruhe ist ein Zeichen von gesunder Selbstliebe.

Egal wie die äußeren Umstände auch sein mögen, es steht dir das Leben zu, das sich für dich im Herzen richtig und stimmig anfühlt. Und wenn dieses Leben von mehr Ruhe und Entspannung geprägt ist, dann darfst du dich ans Werk machen und selbst dafür sorgen. Die Ideen in diesem Artikel helfen dir auf jeden Fall weiter!

Hast du die Vorschläge aus diesem Artikel ausprobiert, um deine innere Unruhe zu bekämpfen? Was sind deine Erfahrungen? Teile dich gern in einem Kommentar mit. 

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Elias Fischer

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Hallo! Ich arbeite als Begleiter für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich. Dein Elias Fischer

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2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Elias,
    das sind 7 sehr wichtige Punkte.
    Bei allen, aber vor allem bei 3 und 6, stimme ich dir voll zu. Ich habe es mal getestet, eine Woche lang komplett auf Nachrichten zu verzichten. Es ist fast unmöglich. Allein schon beim Einkaufen springen einen die riesigen Zeitungsüberschriften an. Aber es richtig, ohne den ganzen Kram kann sich der Geist viel besser entspannen. An 99% der Nachrichten können wir eh nichts ändern.
    Und das mit dem Fühlen… Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man den Dingen einfach ihren Platz geben muss. Dann lösen sie sich von alleine auf. Werden sie weggedrückt, kommen sie immer wieder.
    Viele Grüße
    Stephan

    Antworten

  2. Ein wirklich zutreffender Artikel,wunderbar!!Übe schon länger an der Umsetzung,was nicht immer so klappt,denn zulassen erfordert auch Mut,Eigenliebe ist mit am schwierigsten,aber der Schlüssel zum Glück

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