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Die Vergangenheit abschließen: 5 Wege zur Selbstheilung

Die Vergangenheit abzuschließen ist notwendig, um sein wirkliches Potenzial zu entdecken und in die Wirklichkeit des Lebens einzutreten. Nur wenn wir befreit sind von der Geschichte, sind wir in der Lage die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind. Vor allem uns selbst. Dieser Artikel soll dir zeigen, wie du anfängst Frieden mit der Vergangenheit zu schließen. 

Vergangenheit abschließen, was bedeutet das?

Wir sind erst wirklich frei, wenn wir die Vergangenheit abschließen. Ein Resultat davon ist es, dass wir uns im Hier und Jetzt frei und leicht fühlen. Es liegen keine Pakete mehr auf unseren Schultern. Wir empfinden im Innern ein Vertrauen in das Leben und begegnen der Welt mit Offenheit und Liebe.

Alles, was uns klein hält und nicht zu Liebe führt ist nur ein Nachhall der bislang ungelösten Vergangenheit.

Der Zusammenhang ist recht simpel. Wollte ich in der Vergangenheit ein Gefühl von Schmerz nicht fühlen und will ich es heute auch nicht, begegnet mir der Schmerz im heutigen Leben immer wieder. Der Schmerzkörper hat seine eigene Lebendigkeit und nährt sich aus Gedanken und Gefühlen des Schmerzes. Dadurch wird er zum Gestalter unseres Lebens und erschafft Dinge, die wir im Herzen nicht wollen. Wir selbst verstehen dabei die Zusammenhänge kaum, weil wir mit der Geschichte identifiziert sind.

Heilung ist deshalb auch ein Schritt der Selbsterkenntnis. Der Schmerz ist die Grundlage des Egos, die Stimme in unserem Kopf, die vorgibt, uns beschützen zu wollen. Sie will uns vor dem beschützen, was uns bisher widerfahren ist.

Was das Ego, das illusionäre Selbst nicht weiß, ist, dass wir heute erwachsen und sehr wohl in der Lage sind, für uns selbst zu sorgen. Das Ego sieht also Gefahren, wo keine sind und trennt sich damit von der Umwelt, wo auch Liebe fließen könnte.

Dies geschieht so lange, bis man sich selbst und die Wirklichkeit erkannt hat; bis man die Vergangenheit abgeschlossen und Frieden mit sich selbst geschlossen hat.

Im Folgenden möchte ich dir 5 wesentliche Schritte aufzeigen, wie du dabei vorgehen kannst:

1. Vergangenheit annehmen, wie sie ist

Verändern kann sich nur etwas, wenn es in seinem Wesen erkannt wird. Deshalb ist der erste Schritt die Annahme der Situation, so wie sie ist. Um deine Vergangenheit anzunehmen, so wie ist, hilft dir der folgende Artikel, der dir aufzeigt, warum deine „schlechte Vergangenheit“ ein Geschenk sein kann:

Warum deine schlechte Vergangenheit ein Geschenk ist

2. Erlauben dir, alles zu fühlen

Ein universeller Schritt ist es, den Kontakt zu den Gefühlen zu verstärken und sie geschehenzulassen. Gefühle werden auf diese Weise „ausgefühlt“ und vereinnahmen dadurch nicht mehr das eigene Bewusstsein. Der Blick auf das, was jetzt ist, wird klar. Der Filter der Vergangenheit verschwindet.

Es existiert dabei ein selbstheilendes System im Menschen, sodass das ans Tageslicht kommt, was jetzt verarbeitet werden will und kann.

Erlaubst du dir jedes Gefühl da sein zu lassen und es zu fühlen, geschieht Heilung von selbst.

Du tust also sehr viel für dich, deine Lebendigkeit und deine Heilung, wenn du den Kontakt zu deinen Gefühlen verbesserst. Was das bedeuten kann, erfährst du in diesem Artikel, dort findest du weiter unten auch ein Handbuch zum Fühlen:

Gefühle verstehen und lösen: Was sind Gefühle?

Im Speziellen dürfte dich da auch dieser Artikel interessieren:

Wie soll ich mit meinen Gefühlen umgehen?

3. Vergangenheit aufarbeiten: Beginne eine Therapie

Viele haben so eine riesige Angst vor dem Wort „Therapie“ und denken, dass sie dann in der Gesellschaft irgendwie etwas Besonderes wären. Das liegt daran, dass wir momentan in einer Gesellschaft des Wegschauens leben und viele eben ihren Gefühlen nicht begegnen möchten. Bis man mal eine Therapie beginnt und feststellt, dass das alles nicht so schlimm ist und der Seele einfach nur gut tut. Wenn alles von der Kasse bezahlt wird, umso besser. Warum sollte man das Angebot dann nicht nutzen. Schaden kann es nicht und tatsächlich nötig hat es wohl der überwiegende Großteil der Menschheit.

Mehr über die Zusammenhänge, welche Therapieformen ich gut finde und wie du mit Traumata umgehst, beschreibe ich hier:

Die Vergangenheit heilen: Wie gehe ich mit einem Trauma um?

Der Schritt der Therapie ist natürlich allumfassend. Alle hier genannten Schritte sind Teil deiner Therapie.

4. Begegne deinem inneren Kind

Das „innere Kind“ steht für deine kindlichen Anteile. Das in der Vergangenheit Erlebte und alle Sehnsüchte nach Lebendigkeit, das Spielen, Wildsein, Kreativsein usw. Teil der Therapie ist es deshalb, mit dem inneren Kind zu arbeiten. Du findest dazu viele Bücher, wie z.B. der Completion Process von Teal Swan.

Ein Übung, um die Bedürfnisse deines inneren Kindes zu heilen, ist das Erschaffen einer glücklichen Kindheit. Mehr dazu hier:

Das innere Kind heilen: Erschaffe rückwirkend deine glückliche Kindheit

5. Deine Vergangenheit loslassen

Loslassen besteht aus zwei Richtungen:

  1. Vergangenheit: Das Verarbeiten und Lösen dessen, was uns an der Vergangenheit festhält
  2. Zukunft: Das Besinnen auf was, was wir wirklich wollen

Oftmals „klebt“ man am Schmerz fest und erfährt dadurch die alte Geschichte immer wieder erneut, z.B. weil man sich diese im Kopf immer wieder erzählt. Hier gilt es dann aufzuwachen und zu erkennen, dass das nur Vorgänge sind, die in einem stattfinden, aber dass man selbst das nicht wirklich ist.

Wenn du der Lust folgst, dir die schmerzhafte Geschichte immer wieder neu zu erzählen, ist das keine Heilung. Dadurch wird der Schmerz am Leben erhalten, aber nicht gelöst. Durchfühle wie im zweiten Schritt beschrieben das Gefühl in die Tiefe und lasse damit die Geschichte los.

In dem Prozess der Selbstfindung und Heilung ist es deshalb auch gut, dich auf das zu konzentrieren, was du wirklich willst:

Was will ich wirklich? Mit diesen Wegen bekommst deine Antworten

Mehr über die positive Ausrichtung kannst du in diesem Gastartikel nachlesen:

Die Vergangenheit loslassen

Fazit

Bedenke bei allem, was du in Richtung Friedenschließen mit der Vergangenheit tust, dass du Geduld hast. Es ist ein Prozess über mehrere Jahre, in dem du dich selbst immer mehr entfaltest und dein eigenes Tempo hast. Ein langsames nach vorne tasten ist genau so gut wie eine Intensivtherapie. Lerne darauf zu vertrauen, was sich für dich richtig und stimmig anfühlt. Sei gut zu dir. Ehre, liebe und schätze dich.

Ich freue mich auch, wenn ich dich mit meinen Veranstaltungen ebenfalls unterstützen darf. Diese zielen auf das Entfalten deiner Bewusstheit ab und beim Umgang mit deinen Gefühlen lernst du direkt die Universalmethode für deine Heilwerden und Aufwachen. Alle Termine findest du hier.

Beherzigst du die hier vorgeschlagenen Wege, wirst du im Laufe der Zeit eine Veränderung bemerken. Durch das Lösen der Vergangenheit wirst du dein Herz mehr spüren können und erkennen, dass du ein liebevolles Wesen bist. Das wirst du ausstrahlen und somit wird dein Leben und dein Umfeld von mehr Liebe und Fülle geprägt sein.

Fülle tritt ein, wenn nicht mehr dein Schmerzkörper dein Lebensgestalter ist, sondern die Weisheit und Liebe deines Herzens.

Dich auf diesem Weg des Erkennens zu Unterstützen, ist meine Passion.

Alles Liebe

Elias

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Elias Fischer

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Hallo! Ich arbeite als Begleiter für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich. Dein Elias Fischer

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2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Wunderbarer Artikel, lieber Elias!
    Ich habe auch viele Jahre meines Lebens in die Aufarbeitung meiner Vergangenheit gesteckt. Das war eine der besten Entscheidungen in meinem Leben. Am meisten hat mir die Arbeit mit dem inneren Kind geholfen. Und die Erkenntnis, dass unsere Erfahrungen weder gut noch schlecht sind. Wir machen sie erst zu etwas Gutem oder Schlechtem durch unsere Interpretation. Daher lässt sich jederzeit auch alles revidieren und vermeintlich Tragisches als Glücksfall erkennen.

    Liebe Grüße,

    Bernadette

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