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Was ist Wirklichkeit? Warum die Welt, wie du sie siehst, nicht existiert

Was ist eigentlich die Wirklichkeit? Hast du dir die Frage schon mal gestellt? Denn das was du als die Wirklichkeit wahrnimmst, ist nicht die Realität. Jeder Mensch nimmt die Realität durch seine Gedanken und Gefühle verzerrt wahr. Deine Gedanken formen immer deine Bewertungen der Dinge und somit automatisch die Wahrnehmung deiner Umwelt.

Kannst du dir vorstellen, wie die Welt komplett ohne Gedanken, Bewertungen und Vergleiche aussähe? Bist du dir bewusst, wie viele Gedanken in jeder Sekunde deine Weltsicht kommentieren, bewerten und kategorisieren?

Zusätzlich zu den Gedanken verformen auch deine Gefühle die Realität. Meistens sind es Gefühle, die aus der Vergangenheit stammen und nicht richtig verarbeitet wurden. Durch diese Gefühle blickst du ständig, wie durch einen Filter, auf dein Leben und dich selbst.

 

Wie innere Mechanismen deine Weltsicht verfälschen

Im Laufe unseres Lebens eignen wir uns einige Mechanismen an, mit denen wir den Umgang mit schwierigen Erfahrungen besser meistern können. Dadurch lassen wir bestimmte Gefühle und Gedanken nicht bewusst zu. Aber sie sind trotzdem da, in unserem Unterbewusstsein. Zum Beispiel kann eine nicht verarbeitete Traurigkeit aus deiner Kindheit dazu führen, dass du die Welt auch später noch durch einen Schleier der Traurigkeit wahrnimmst.

Wenn wir schmerzhafte Gefühle nicht fühlen wollen, liegt es daran, dass wir gelernt haben, dass Schmerz nicht gut ist. Also flüchten wir vor ihm und schenken den emotionalen Wunden keine Beachtung. So kann der Schmerz aber niemals gehen. Er bleibt in deinem Unterbewusstsein verankert, verfärbt deine Realität und kommt immer mal wieder an die Oberfläche. Auflösen kannst du ihn nur, wenn du ihn annimmst und geschehen lässt.

Ähnlich wie bei einer Schnittwunde. Bei physischen Verletzungen haben wir gelernt sie zu versorgen. Wir akzeptieren den vorübergehenden Schmerz der Wunde und desinfizieren sie, wir schenken ihr Aufmerksamkeit und unterstützen sie durch Cremes und Pflaster bei der Heilung. Ein ähnlicher Umgang mit emotionalem Schmerz ermöglicht eine innere Heilung und klärt die Sicht auf unsere Umwelt.

Das Streben nach dem Glück als Flucht vor der Wirklichkeit

Wir sind außerdem ständig damit beschäftig unserer Vorstellung vom Glück hinterher zu rennen. Wir leben in der Zukunft, fiebern auf das Leben hin, das uns endlich erfüllen wird. Ständig sind wir beschäftigt, immer tun und machen wir, damit wir bloß niemals nur sein müssen. Damit flüchten wir vor dem Jetzt und Hier und können die Wirklichkeit gar nicht richtig wahrnehmen. Versuche doch einmal durch die Straßen zu gehen und alles wahrzunehmen, wenn du gestresst bist. Du wirst merken, dass es nicht funktioniert. Du bekommst nur einen sehr flüchtigen Eindruck von deiner Umwelt.

Ein weiterer Mechanismus ist das Festhalten an Gefühlen. Kennst du das? Tauchst du auch immer wieder in die gleichen Gedankenszenarien ein, um bestimmte Gefühle zu kreieren? Frage dich, wieso du es tust und was es dir gibt. Denn wenn es dir nichts geben würde, würdest du es nicht immer wiederholen. Langfristig wird dich dieser Mechanismus jedoch nur behindern und nicht zu einem erfüllten Leben führen.

Was ist Wirklichkeit? Die reale Welt ohne Konzepte und Vorstellungen

Erst wenn all deine Gefühle und Gedanken, die dich heute beschäftigen, nicht mehr existieren, bist du in der Lage eine klare Sicht auf die Wirklichkeit zu haben. Denn die Realität ist rein und frei von Konzepten, Vorstellungen und Kategorien. Die Wirklichkeit ist nicht von Gefühlen, wie Angst, Wut oder Freude erfüllt oder verfärbt.

Um ganz in der Wirklichkeit anzukommen, möchte ich eine Übung mit dir teilen: Setze dich dazu einfach in den Wald und nimm dich selbst wahr. Ohne Musik, ohne Buch. Nur du und die Stille der Natur. Dann nimm wahr, was in dir geschieht, ohne zu reagieren. Die Gewohnheit des Reagierens lässt uns nämlich nur in der Illusion feststecken. Wir kämpfen dann wieder gegen das an, was ist. Aber wir kommen nur in die tiefere Wirklichkeit des Lebens, wenn wir aufhören zu reagieren und einfach geschehen lassen was ist.

Ich möchte dich ermutigen mit einem wachen Blick all deine Mechanismen zu erkennen und mehr vom Tun hin zum Sein überzugehen. Dann wird dein Blick immer weniger getrübt sein und sich dir die wahre Realität Stück für Stück zeigen.

Wenn du auf diesem Weg noch mehr Unterstützung benötigst, möchte ich dich einladen meine Workshops zu besuchen.

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Hallo! Ich arbeite als Begleiter für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich. Dein Elias Fischer

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