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Gefühle verarbeiten: Wie du die Welt erfährst und was du dabei beachten solltest

Erfahrung geschieht in jedem Moment. Egal wo wir sind und was wir tun, wir gewinnen an Erfahrung. Wir können uns der Erfahrung nicht verweigern. In jeder Sekunde unseres Lebens sind wir dabei, etwas zu erfahren. Wir können nicht nicht erfahren.

Solange wir leben, ist unser Bewusstsein pausenlos dabei, jeden Moment zu erfahren.

Egal, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht; ob wir den Moment bewusst erfahren oder nicht.

Bewusst oder unbewusst nehmen wir alles auf, was uns der gegenwärtige Moment an Eindrücken schenkt.

Den Großteil unserer Erfahrungen nehmen wir unbewusst auf. Wir sind uns dabei nicht bewusst darüber, welche Erfahrungen wir gerade machen. Unser Unterbewusstsein macht sie in diesem Fall.

Es liegt also an der Schulung unserer Wahrnehmung, welche Eindrücke wir bewusst erfahren können und welche nicht.

Was wir wahrnehmen können, ist jedenfalls ein Meer an Eindrücken.

Mit unseren fünf Sinnesorganen nehmen wir unsere Umwelt wahr. Wobei es dazu noch einen sechsten Sinn gibt, mit dem wir mit der Quelle des Lebens verbunden sind und subtilere, nicht-erklärbare Eindrücke gewinnen können.

Diese Eindrücke von außen führen zu einer Erfahrung in unserem Innern.

Auf den inneren Ebenen von Gedanken, Körperempfindungen und Gefühlen formt sich daraus die Erfahrung.

Die Eindrücke im Außen führen also zu Erfahrungen im Innen. Diese inneren Instanzen von Geist, Körper und Gefühlen dienen dazu, die Außenwelt zu erfahren. Ohne sie gäbe es kein Er-Leben.

Gerade ohne die Empfindungen im Körper oder die vielschichtigen Gefühle würden wir leblos und völlig neutral durch die Welt laufen.

So wie das Außen unser Inneres beeinflusst, so beeinflusst auch unser Inneres, wie wir das Außen empfinden.

Wahrnehmung an sich ist völlig neutral und bewertungslos. Erst in unserem Innern entsteht eine Haltung und Stellung zu dem, was im Außen passiert.

Verlassen wir eine Situationen, in der wir uns mit einem Menschen gestritten haben und gehen an die frische Luft mit Sonnenschein, so können wir selbst in dieser neuen Umgebung alles als trist empfinden, weil wir im Innern noch mit dem Gefühl von Wut und Ärger beschäftigt sind.

Oder der Sonnenschein sorgt für eine innere Erkenntnis und das Gefühl von Wut kann wieder gehen.

Wann welche Gefühl kommen und gehen, haben wir nicht in der Hand.

Was wir jedoch in der Hand haben, ist, wie wir mit unseren Gefühlen umgehen.

Sind da z.B. Wut und Ärger in uns, so können wir diesen unsere Aufmerksamkeit widmen, sie durchfühlen und mit Konfliktthemen in Kontakt gehen.

Dadurch würden wir die Erfahrung aus dem Streit verarbeiten und könnten den Sonnenschein wieder vollständig mit Freuden genießen.

Was die meisten Menschen jedoch tun, ist das Gegenteil.

Sie gehen weg von der inneren Erfahrung und stürzen sich wieder und wieder in neue Erfahrungen.

Im Zeitalter der Informationen beschäftigen sie sich pausenlos, sorgen endlos für Eindrücke und und häufen einen riesigen Berg an Erfahrungen an, die nicht verarbeitet werden.

Und dann wundert sich der Mensch, warum er so unruhig ist, sich nicht konzentrieren kann, immer so wenig Energie hat, verwirrt ist und seinen Sinn des Lebens verloren hat.

Es liegt in der Hauptsache daran, dass wir gewohnheitsmäßig immer neue Erfahrung anhäufen, anstatt die gegenwärtigen und aktuellen Erfahrungen zu verarbeiten.

Im besten Fall geschieht das Verarbeiten der Erfahrung im gegenwärtigen Moment, da wo die Erfahrung entsteht. Dazu sind aber die wenigsten in der Lage, weil dafür eine große Bewusstheit notwendig ist.

Damit meine ich ein ständiges Bewusstsein über das innere Erleben der 3 Ebenen von Gedanken, Körperempfindungen und Gefühlen. In diesen Zustand des Sich-selbst-bewusst-Seins zu kommen, kann ein gutes, spirituelles Ziel sein.

Viel wichtiger ist im ersten Schritt jedoch, all das zu verarbeiten, was wir bisher unterdrückt haben.

Das Verarbeiten von gemachten Erfahrungen geschieht von selbst, wenn wir es zulassen:

Während wir einfach nur in der Stille dasitzen, die Aufmerksamkeit nach innen richten, nichts erwarten und stets wahrnehmen.

So kommen Bilder und Gefühle der letzten Erfahrungen ans Tageslicht und können bewusst betrachtet werden.

Wichtig dabei ist, dass man nicht in die Geschichte der Gedanken einsteigt und sich nicht mit dieser identifiziert.

Es geht um das neutrale Wahrnehmen der Erfahrung. Haben wir uns dadurch aus der Geschichte entfernt (z.B. „Ich bin das Opfer des Streits“), sind wir in der Lage, Erkenntnisse zu gewinnen und die entstandenen Gefühle durch uns hindurchfließen zu lassen.

Sind die Gefühle durchfühlt, ist unser Innenleben geklärt. Wir sind frei und gelöst. Es gibt dann nichts mehr, was uns beschäftigt und aus der Ruhe bringt.

Der Weg zur inneren Ruhe ist es also, das geschehen zu lassen, was in der Stille aufkommt.

Wir können dem, was da von selbst passiert, vertrauen, so unangenehm es sich auch anfühlen mag.

Unser Alltag bieten viele kleine Pausen. Ich selbst halte inne, kehre meine Aufmerksamkeit nach innen und lasse geschehen.

Auch am Tagesende vor dem Schlafengehen kann das überaus wertvoll sein, vor allem für einen tieferen Schlaf mit angenehmeren Träumen. Denn was wir nicht bewusst verarbeiten, muss wieder unser Unterbewusstsein regeln, das dann die nötigen Szenarien im Schlaftraum erstellt, damit wir zur anstehenden Erkenntnis gelangen.

Mein Rat: Halte inne, nehme wahr, wie es dir geht und was in dir passiert, statt ständig auf dein Smartphone zu schauen.

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Autor:

Hallo! Ich arbeite als Begleiter für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich. Dein Elias Fischer

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