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Zu schön um wahr zu sein: Wenn du Liebe nicht annehmen kannst und dein Glück zerstörst

Wenn du beginnst, dein Leben nach deiner tiefsten Sehnsucht des Herzens zu verwirklichen und die ersten Erfolge und Geschenke eintreffen, kann folgender Gedanke der Selbstzerstörung eintreten: „Es ist zu schön, um wahr zu sein.“

So lange waren einst die Zeiten des Leidens, des Mangels und des Verzichts, nun hast du diesen Schmerz durchlebt, die Illusion dahinter erkannt; hast dich für das Glück geöffnet und es tatsächlich in dein Leben gezogen.

Nun nimmst du dein neues Leben wahr, vielleicht ist da ein wunderschöner, liebevoller Mensch an deiner Seite, vielleicht hast du dir deinen beruflichen Traum erfüllt oder einfach den Lebensstandard, den du dir von Herzen gewünscht hast.

Und dann taucht da ein Gedanke auf: „Das ist doch alles zu schön, um wahr zu sein!“

Wenn du genauer in diesen Gedanken hineinspürst, bemerkst du vielleicht, dass du dein Glück nicht glauben kannst, weil du innerlich davon überzeugt bist, dass es dir nicht zusteht. So lange hast du eine beschissene Erfahrung gemacht, und jetzt soll es auf einmal gut sein?

Nein, denkt sich dein Unterbewusstsein, weil die Konditionierung eben eine andere ist, und boykottiert dein frisch erworbenes Lebensglück.

Da ist vielleicht dieser Mensch, der dich jetzt zum ersten Mal wirklich so annimmt und liebt, wie du bist. Da ist die tiefe Harmonie und Liebe zwischen euch, die du genießen könntest, denn es ist genau das, was du dir im Herzen seit Anbeginn des Lebens gewünscht hast.

Dann schaltet sich irgendwann dein Ego ein. Es hast sich aus deinem Schmerz geformt und wartet ebenfalls sehnsüchtig darauf, dass endlich wieder das Drama beginnt. Es wartet darauf, den anderen zu verletzen und im gleichen Zuge selbst verletzt zu werden.

An diesem Punkt deiner spirituellen Entwicklung ist wirklich deine Achtsamkeit und Bewusstheit gefragt. Wenn du diesen Impuls der Zerstörung nicht erkennst, hast du nicht nur dein Lebensglück erschaffen, sondern eben auch die Vernichtung des Glücks und das darauf folgende Leid.

Wenn du dir dabei bewusst wirst, wie du an der gerade erfahrenen Liebe zweifelst, dann fühle den restlichen Schmerz aus deiner Vergangenheit. Fühle einfach nur liebevoll diese alte Verletzung, ohne dabei dem Schmerz zu erlauben, deine gerade erfahrene Liebe wieder zu zerstören.

Beherrsche dich in diesem Moment und immer, wenn du die Schuld im Außen suchst oder den Impuls des Verletzen-Wollens verspürst, kehre deine Aufmerksamkeit nach innen. Frage dich warum. Welches Gefühl steckt darunter? Und dann fühle es einfach nur.

Lass dabei Bilder aus deiner Vergangenheit auftauchen, wo du genau diesen Schmerz erfahren hast. Fühle weiter diesen Schmerz, ohne darüber aktiv nachzudenken. Lass die Bilder geschehen und beginne dabei auch, die Situation zu verstehen. Du bist dabei nicht der Schmerz, sondern du hast ihn nur erfahren.

Dieser Umgang mit deinen Gefühlen hilft dir, Frieden mit deiner Vergangenheit zu schließen, damit du sie heute nicht immer wieder und wieder erneut erleben musst. Heile das Problem an der Wurzel, indem du den ursprünglichen Schmerz durchfühlst, mit all der Wut, Verzweiflung und Ohnmacht.

Danach kann die Liebe frei durch dein Herz scheinen und du bist wieder voll und ganz mit deinem Lebensglück einverstanden. Die Impulse der Selbstverletzung verschwinden. Du kannst jetzt spüren, dass du es wert bist, dieses Glück und diese Liebe zu erfahren. Du kannst dich weiter darauf einlassen, dich öffnen, vertrauen, Intimität zulassen und die gegenwärtige Liebe genießen.

Deine Erfahrung von Erfolg, Fülle und Liebe ist wahr, weil du gerade die Erfahrung davon machst. Du darfst dem also vertrauen und sie Anspruch nehmen. Sie ist immer da.

Hast du Erfahrungen mit der Erfolgsblockade „Das ist doch zu schön, um wahr zu sein“ gemacht? Oder hast du andere Erfolgsblockaden? Berichte gern davon in einem Kommentar oder stelle mir deine Frage zum Thema. 

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Autor:

Hallo! Ich arbeite als Begleiter für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich. Dein Elias Fischer

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4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ganz ganz toller Beitrag. Ich finde es toll, dass du die Achtsamkeit erwähnst. Denn gerade wenn man dazu neigt wieder in das negative Loch hineinzustolpern, ist die Achtsamkeit die Basis, dass man in dieser positiven Bahn bleibt und den Schmerz überwinden kann.
    Gerade auch, dass du erwähnst, dass man es nicht oberflächlich behandeln soll. Sondern direkt zum Ursprung (Wurzeln) geht und die Herausforderungen so lösen kann, um sich so voll und ganz anzuerkennen und zu lieben.
    Toll geschrieben.

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  2. Schöner Text. Danke.

    Ich beobachte oft, dass es einfach eine ……………….. menschliche Sache ist.
    Das Leben dient der Selbst:Erfahrung, auch in den (un)Tiefen. Dadurch manövrieren wir uns in Lebenssitutionen, die man *eigen*tlich nicht will.

    Die Erkenntnis ist die Grundlage für die Veränderung.

    Und gelebte Bewusstheit schenkt eine andere Bewusstseinsebene, eine andere „Frequenz“ der Schwingung – und dann ist das Es-Anders-Leben auch möglich.

    Herzensgruß aus Tirol

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    • Ja da hast du auch Recht. Mit dem Text meine ich jedoch mehr die negative Konditionierung, wenn wir es nicht „gelernt“ haben geliebt zu werden und glücklich zu sein, dann erscheint es unfassbar, unrealistisch und unverdient, und so wird das Glück sogleich wieder verbannt :-)

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