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Wie höre ich auf mein Herz?

versuche auf dein herz zu hoeren

Es ist das Thema der Zeit: „Wie folge ich meinem Herzen?“ Die Gesellschaft scheint sich – vielleicht früher wie heute – in zwei Gruppen zu trennen: Menschen, die auf ihr Herz hören und Menschen, die auf ihren Verstand hören.

Der Konflikt, der bei dieser Sache entsteht, ist folgender: Die Herzensmenschen können die Verstandesmenschen verstehen, aber nicht umgekehrt. Im Gegenteil, die Verstandesmenschen fühlen sich durch das unbeschwerte und vom Gefühl geleitete Leben ihrer Mitmenschen leicht angegriffen und bezeichnen diese sogar als „verrückt“.

Wer seinem Herzen folgt, ist verrückt.
Denn verrückt sind doch all diejenigen,
deren Verhalten mit dem Verstand nicht erklärbar ist.
Dazu gehören eben auch die Menschen,
die einfach nur ihrem Herzen folgen.

Video als Einführung: Wie höre ich auf mein Herz?

Sehe dir zu Beginn gerne das Video an, in dem ich dir einen ersten Einblick gebe, wie man auf sein Herz hört und warum es so wichtig ist.

Verstand vs. Herz

Die Verstandesmenschen erkennt man daran, dass sie meinen, immer im Recht zu sein. Sie können alles mit einem Argument belegen. Ob dieses Argument bedeutsam ist oder überhaupt etwas mit der Realität zu hat, spielt keine Rolle.

Wenn der Verstand in Erklärungsnot ist, erfindet er auch gerne mal Märchen, die nicht selten einer Paranoia ähneln. Der Mensch macht sich dadurch selbst verrückt. Eckhart Tolle beschreibt dies ausführlich in seinen Thesen über das Ego, das falsche Selbstbild der Menschen – die gegenwärtige Geisteskrankheit.

Du denkst,
du seist stark,
authentisch,
deines Selbst bewusst
und triffst immer das richtige Urteil –
oder du bist doch nur ein Diener
deines konditionierten Verstandes.

Wie machen das die Herzensmenschen, die ihrem Herzen folgen?

Sie schaffen einen Freiraum in ihrem Kopf. Denn wenn der ständige Gedankenstrom nachlässt, wird die Sprache des Herzens allmählich hörbar. Sie haben einen spirituellen Weg beschritten, weil sie sich mit ihrem wahren Selbst verbinden und so von Möglichkeiten profitieren, die weit über den Möglichkeiten des Verstandes liegen.

Um die Sprache des Herzens nicht nur hören, sondern sie auch von konditionierten Gedanken unterscheiden zu können, ist ein ständiges Bewusstsein und ein Leben nach Gefühl von Vorteil.

Manche Menschen verwechseln ihre Intuition
mit der Sprache ihres Verstandes.
Der Verstand bewertet, vergleicht und urteilt.
Sobald ein Gefühl dadurch eine Form bekommt,
weil es mit Gedanken verbunden wird,
ist es der Verstand.
Das Gefühl der Intuition ist formlos.
Es ist ein sanftes und liebevolles Gefühl der Richtigkeit,
das man mit Worten nicht beschreiben kann.
Man kann es nur fühlen.

Herzensmenschen leben leichter

wie folge ich meinem Herzen

den Weg des Herzens gehen: Mut haben, weniger Denken, mehr fühlen und vertrauen

Wer im Verstand lebt, kann sich nicht vorstellen, wie sorglos und leicht ein Leben nach Intuition, Bauchgefühl und Herz sein kann. All die bewertenden und vergleichenden Gedanken haben ein Ende. Es kehrt Ruhe und Entspannung ein.

Die Gedankenkraft wird nun bewusst eingesetzt und besitzt durch die Bündelung eine viel höhere Energie – das Denken wird effizienter. Man denkt nur noch, was wirklich wichtig ist, was das eigene Leben wirklich sinnvoll beeinflusst.

Tatsache ist, dass wir gar nicht so viel denken müssen, wie wir meinen. Durch die Intuition ist eine sehr verlässliche Führung im Leben bereits vorhanden, wir müssen sie nur noch nutzen.

Gott, gib mir die Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Reinhold Niebuhr

Habe Mut, sobald dein Herz zu dir spricht

Natürlich ist aller Anfang schwer. Wer aus seinem Verstand ausbrechen will, um auf die Sprache seines Herzens zu hören, muss Mut und Vertrauen haben. Eine Hilfe ist dabei das Meditieren lernen.

Der Verstand kann sich das auch nicht erklären, was das Herz einem sagt. Es erscheint ihm sinnlos und völlig irreführend zu sein. Wenn wir aber ehrlich sind oder unsere alten Gedanken von einer höheren Warte aus betrachten, beginnen wir zu verstehen, dass uns jahrelang der konditionierte Verstand in die Irre geführt hat.

Der Verstand kann nämlich nur auf der Grundlage vergangener Erfahrungswerte entscheiden, auf bloßen Informationen, die wir unsere Vergangenheit nennen.

Das Herz ist allumfassend. Es ist die Verbindung zur Seele, zu unserem höheren Selbst, das den Weg durch unser Leben kennt.

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Antoine de Saint-Exupéry

Warum auf das Herz hören?

wie hört man sein Herz

Lernen auf das eigene Herz zu hören

Aber wozu sollte man auf sein Herz hören?

Naja, wer nichts vermisst, der braucht auch nichts zu ändern. Bei mir war ein Gefühl der Unzufriedenheit, Angst, Sich-Sorgen, der Sinnlosigkeit und der Unvollkommenheit, das mich dazu bewog, all meinen Mut zusammenzufassen und auf das Ungewisse zu hören.

Auf das Herz zu hören bedeutet, sich mit dem wahren Leben zu verbinden.

Man wird eins mit dem Leben und beginnt, auf die Zeichen zu hören.

Der Lohn für den Mut und das Vertrauen ist der Erfolg. Während der Verstand früher für viel Stress gesorgt hat, weil er das Leben nicht verstanden hat, regeln sich die Dinge auf dem Herzensweg wie von selbst.

Das Leben beginnt für dich zu arbeiten. Es beschenkt dich nicht nur materiell und finanziell, sondern schickt dir auch überaus nette und liebevolle Menschen, die dein Leben bereichern. Dein Leben wird zum Urlaub.

Alles, was man dafür tun muss, ist seinen Verstand nicht mehr so ernst zu nehmen. Er wird nicht bekämpft und unterdrückt, sondern einfach nur von einer höheren Warte aus beobachtet. Man muss auch den Mut haben, das Unverständliche zu tun und darf kein Problem damit haben, wenn man vielleicht etwas anders ist und sich von den restlichen Menschen abhebt.

Das Gefühl der Richtigkeit als Wegweiser durchs Leben

Man muss in sich horchen und schauen, ob man ein Gefühl entdeckt, das sich einfach nur richtig anfühlt, mehr nicht. Dieses Gefühl der Richtigkeit ist der Wegweiser durchs Leben. Es ist immer ein Weg ins Ungewisse, denn es geht im Leben darum, neue Erfahrungen machen.

Wenn du deinem Herzen folgst, verwirklichst du dich selbst. Du wirst immer wachsen und lernen müssen. Du musst ständig neue Wege beschreiten und mutig sein. Das ist es, was dein Leben zum Abenteuer macht und dich begeistern lässt.

Das Folgen der Stimme der Richtigkeit ist also der einfachste Weg, sich selbst zu verwirklichen. Dies ist die Intuition. Ein leises Gefühl der Stimmigkeit. Bei Enntscheidungen kannst du es auch in deinem Körper spüren. Es ist weder rational noch logisch im mathematischen Sinne.

Auf das Herz zu hören ist die einfachste Logik, wie man sein Leben wahrhaftig leben kann.

Gerne unterstütze ich dich auf diesem Weg, ein Stück mehr in das Fühlen und Wahrnehmen zu kommen. In meinen Büchern und Workshops lernst du Wege, wie du diese subtile Stimme wahrnehmen kannst. Es ist auf jeden Fall nicht die Stimme, die ständig in deinem Kopf redet.

Für den Einstieg kannst du mit dem ersten Buch beginnen. Willst du mit mir persönlich zusammenarbeiten, biete ich dir Coaching und Workshops an: Alle Termine.

Ich bin gerne für dich da!

Wie siehst du das?
Fällt es dir leicht, auf dein Herz zu hören?
Schreibe gerne unten einen Kommentar.

Zum Weiterlesen
Weitere Artikel im Internet

Foto Frau im Wald folgt ihrem Herzen: Bengelsdorf / photocase.com – Foto Herz fliegend: Gerti G. / photocase.com – Foto Herzensweg: kallejipp / photocase.com

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26 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Lieber Elias,

    danke für diesen wunderbar formulierten Artikel. Ja, es ist DAS Thema der Zeit überhaupt.
    Und es könnte so leicht sein, denn es gibt viele hoch intuitive Menschen. Wäre(n) da nicht… die zahllosen Prägungen/Konditionierungen der Familie und der Gesellschaft. Ich selbst bin ein hoch intuitiver Mensch und obendrein extrem medial veranlagt. Meine Gefühle zu den Dingen, ob eigene oder fremde, sind nahezu zu 100% verlässlich.. Und von Dingen zu träumen, die dann auch geschehen ist ein natürlicher Teil meines Lebens. Doch auch ich tue mich extrem schwer, mich voll und ganz auf diese Ebene, die ja dem Herzen entspringt, einzulassen. Immer wieder denke auch ich „Mädel, du hast doch echt einen an der Waffel!“, oder so Dinge wie „Also deine Träume gehen ja schon in Richtung Größenwahn!“ – habe es ja auch oft genug gesagt bekommen. Das Beste ist, man spricht gar nicht mit zu vielen über seine Herzens-Träume und Wünsche. Ich habe nämlich festgestellt, wie stark uns Kommentare von anderen Menschen, ja alleine schon ihre negativen Gedanken, auf unserem Weg behindern können. Im Moment, einer starken Umbruchphase, rede ich mit wenigen über das, was ich in Kürze vorhabe. Ich konzentriere mich auf mein Herz – durch viel Ruhe und intensive Gebete. Ich merke, das Vertrauen und die innere Sicherheit wird dadurch enorm gestärkt und ich bekomme auch Feedback vom Leben durch kleine wundervolle Begebenheiten, die mir Vertrauen in diesen Weg schenken.

    Zwei Freundinnen von mir tun sich im Moment viel schwerer. Sicher kennen das die Leser deines Blogs und vielleicht auch du selbst, dass man irgendwie ständig zwischen Euphorie (im Herz-Flow sein) und Depression (Knecht des Egos sein) hin und her pendelt. Das ist richtig ätzend und kostet enorm viel Kraft finde ich. Aber es ist ein Weg und alles hat seine Zeit und wir sind ja schließlich zum Wachsen da, nicht wahr?

    Ich wünsche uns allen, dass jeder einzelne von uns seinen Herzensweg voller Kraft und Mut begeht und damit wundervolle Dinge erschaffen wird.

    Antworten

    • Hi Rebecca, nein das mit dem Knechten kenne ich schon lange nicht mehr. Und den Zusammenhang mit Depression finde ich etwas stark vermischt. Das sind für mich schon 2 verschiedene Dinge, die natürlich auch miteinander zusammenhängen können.

      Antworten

  2. Hallo Elias,
    ich bin (leider) ein reiner Kopfmensch was mich sehr belastet, da ich, trotz einer großen Eigenmotivation nicht die rechte Entscheidungskraft bzw. -freude habe, auch mal Intuitiv zu handeln. Gerne möchte ich jedoch an mir arbeiten und versuche mich bereits in einfacher Meditation.
    Liebe Grüße
    Malte B.

    Antworten

    • Hallo Malte, wenn du völlig intuitiv handelst, gibt da gar keine Instanz mehr, die darüber entscheiden könnte. Du handelst einfach nur spontan nach dem Herzen, ohne darüber nachzudenken. Ende November mache ich ja wieder einen Workshop, ich denke das ist auch eine gute Inspiration für dich.
      lg Elias

      Antworten

  3. Lieber Elia,

    ich sehe vieles ganz genauso wie du es in deinem Text beschrieben hast und ich freue mich, dass du darueber geschrieben hast, denn ich merke dadurch, dass ich den Weg des Herzens schon so lange gehe, dass es mir schon gar nicht mehr auffaellt. Leider kommen die meisten erst durch eine Krankheit auf die Idee, doch auf ihr Herz zu hoeren, so wie auch ich, aber besser spaet, als nie. Ich glaube, das Herz ist unser wichtigster Ratgeber. Doch bis heute, trotz sagen wir mal jahrelanger Schulung im Auf-das-Herz hoeren, kann es immer noch vorkommen, dass wir unserem Verstand „ver-fallen“ ohne es sogar zunaechst zu merken. Aber das ist Teil des Weges, immer wieder Fehler zu machen, sozusagen hinzufallen und aufzustehen, aber ich moechte diesen Weg nicht mehr missen.
    Nur dass es als verrueckt gilt habe ich bisher noch gar nicht so realisiert, was daran liegen mag, dass ich ueberwiegend in Frankreich lebe, wo doch eine insgesamt herzliche, also vom Herzen geleitete Atmosphaere herrscht.
    Liebe Gruesse von Michelle vom Vagabundenblog

    Antworten

  4. Hallo Elias,

    früher konnte ich Verstand und Herz gar nicht voneinander trennen, aber das kann man tatsächlich lernen. Mittlerweile fällt mir dies leicht.

    Was ich immer noch anspruchsvoll finde, ist, zu vertrauen, dass jeder Mensch das recht hat, seinen Herzensweg auch zu beschreiten – ganz gleich, was andere Menschen davon denken mögen.

    Liebe Grüße,
    Marie

    Antworten

  5. In unserer Gesellschaft ist es nicht ganz so einfach den Weg des Herzens zu gehen. Ich hatte auch einen Burnout und lebe seitdem quais in Armut (materiell) und auch ziemlich einsam. Und dennoch weiss ich, dass ich nie mehr den alten Weg gehen könnte. Was ich mit der Gesellschaft meine ist das gemessen werden am Materiellen.
    Doch es zeigt sich ja auch, dass immer mehr Menschen „krank“ aus dem Arbeitsleben ausscheiden. Das ollte zu denken geben.

    Auf jeden Fall sehr schöner Artikel.

    Antworten

    • Und warum sollte sich diesen messen am Materiellen auf dein Leben auswirken? Es geht ja im Leben nicht darum von anderen Menschen als gut und wohlhabend eingestuft zu werden sondern eher darum selber Spaß zu haben bzw. das Gefühl zu haben man macht etwas sinnvolles.

      Antworten

  6. Lieber Elias,

    Verstand und Herz kann ich schon gut voneinander unterscheiden.
    Aber manchmal habe ich das Gefühl, Bauch und Angst nicht richtig voneinander zu trennen.
    Dann habe ich das Gefühl es sei mein Bauch, der „Nein“sagt und in Wirklichkeit ist es eine unterbewusste Angst.
    Kennst du das?

    Viele liebe Grüße,

    Mona (wir kennen uns aus deinem ersten Workshop)

    Antworten

    • Hallo liebe Mona, ja ich kenne dich natürlich noch :)
      Dein beschriebenes Gefühl kann damit zusammenhängen, dass die Angst in tiefen Schichten deiner Psyche und Körper verankert ist. Wenn das so ist, dass liegen tiefe unbewusster Muster vor, die das Denken und Fühlen beeinflussen. Wir alle haben so was. Es entsteht durch Erlebnisse in unserer Kindheit, die uns erschüttert haben. Ausschlaggebend dafür können auch Kleinigkeiten gewesen sein. Jedenfalls hilft es, wenn du dich mit deinem Fühlen beschäftigst. Fühle dich und gebe dir selbst das an Liebe und Aufmerksamkeit, was du brauchst. Vielleicht kannst du auch zurückblicken und sehen, ob es ähnliche Erlebnisse gab, die dich geprägt haben.
      lg
      Elias

      Antworten

  7. Mich berührt dieser Text sehr. Ich hatte vor etwas einem Jahr ein Burn out und seither hat sich vieles in meinem Leben zum Positiven verändert. Ich lerne nach und nach, mich und meine Gefühle und Gedanken zu akzeptieren, werde mir immer mehr bewusst. Dennoch gibt es häufig diese Momente, in denen ich so gerne auf mein Herz hören möchte. Allerdings weiß ich dann nicht so recht wie ich das tun soll. Sag mir, wie unterscheide ich konditionierte Ängste aus früher Zeit von „wirklichen“ Bedrohungen. So oft fühle ich mich hin und hergerissen, innerlich, da ich mich nicht fühlen kann. So gerne wäre ich meinem Selbst nahe. Wahrscheinlich wird es die Zeit mit sich bringen…. Jedenfalls freue ich mich auf die Momente, wenn ich einfach nur sein werde und mein Verstand nicht mehr alles auseinandernehmen wird. Falls jemand noch einen guten Tipp für mich hat, sehr gerne. Liebst, Diana.

    Antworten

    • Hallo Diana, was sind denn „konditionierte Ängste“ und “wirkliche Bedrohungen“? Ist das vielleicht ein und dasselbe? Stelle dich eindach mal deinen Herausforderungen und erweitere deine Komfortzone. Durch solche neue Erfahrungen wirst du wahscheinlich ein Gespür für „das Richtige“ erhalten. lg Elias

      Antworten

  8. Ich finde Deine Gedanken sehr schön, es gibt nur einen Aspekt der mich immer wieder stört…diese Trennung von Verstand und Herz oder innere Stimme oder wie auch immer man das bezeichnen mag…ich bin mein Verstand und ich bin mein Herz, ich bin meine Intuition und ich bin meine Seele… nichts von dem ist getrennt von mir, also ist es auch nicht getrennt voneinander…im Idealfall fließt alles ineinander…wir alle sind nicht getrennt voneinander…wir trennen uns selbst voneinander….und wir trennen uns von uns selbst….dann trennt sich auch das Herz vom Verstand ect. ….wir sind verwirrt und hören uns selbst nicht mehr….das führt dazu dass wir beginnen nicht mehr wahrzunehmen was in uns vorgeht…ich spüre sehr genau was in gewissen Situationen zu tun wäre und handle dann genau entgegengesetzt und wundere mich dann dass das Ergebnis ein anderes ist als erwartet….es bedarf eine Menge Geduld und Verständnis für sich selbst ein Leben im Einklang mit sich selbst zu führen….aber es ist die Anstrengung wert :-)

    Antworten

  9. ich sehe das ganz genauso. Jemand, der nicht total im Verstand ist sollte eigentlich seine eigene innere Stimme ( ich nenn das mal so) hören. Denn die eigene innere Stimme ist immer der beste Wegweiser, auf den man vertrauen sollte. Diese Menschen schauen auch leichter über den Tellerrand hinaus, als die Verstandesmenschen. Das ist auch das, was ich meinen Schützlingen predige.:-)

    Antworten

  10. Verrückt sein – heißt für mich – aus der Massenspur heraus ver-rückt, herausgerückt, anders. Ich bin so gerne ich selbst, auch wenn mich andere für verrückt halten, denn das Wunderbare „Ich lebe“ Seit zwanzig Jahren gehe ich den Weg meines Gefühles, meiner Intuition und auch wenn so manches meine Kolleginnen verwunderte, vielleicht manchmal sogar verschreckte, so habe ich doch einige erreicht. Jetzt sind sie für die anderen auch „angesteckt“ von mir. Ich bin sehr sehr glücklich und freue mich über die kurze Inkubationszeit und daß dieser Virus sehr heilsam sein kann. Namaste Manuela

    Antworten

  11. ♫ ♥ …und wenn mir beim Lesen Deines Artikels, Elias – und Eurer Kommentare – die Tränen kommen, weiß ich, dass diese Gedanken wahr sind und im genau richtigen Moment den (verdammt) richtigen Punkt treffen.

    Lieber Bahi,
    Du schreibst: „Ich -muss- zwangsläufig mein Bauchgefühl ignorieren, auch auf die Gefahr hin, dass sich ernste Krankheiten im Körper manifestieren.“
    Kannst Du Dir wirklich absolut sicher sein, dass Du Dein Bauchgefühl ignorieren musst? („auf die Gefahr hin, dass sich ernste Krankheiten im Körper manifestieren.“) :o
    Du hattest im Juli dieses Jahres geschrieben. Jetzt haben wir November. Ich hoffe sehr, dass es Dir gut geht!

    Mir persönlich helfen die vier Fragen von Byron Katie in ihrem „The Work“ (Hörbuch „Lieben was ist“) sehr viel und ich bin dankbar für diesen Impuls heute, mich erneut mit MEINEN Fragen (und Antworten!) auseinandersetzen zu dürfen. Danke!
    (Auf youtube gibt es jede Menge von Byron Katie; hier ist das Vorwort des Hörbuches, „Lieben was ist“: http://www.youtube.com/watch?v=zU0e1hn-QKg

    Danke!

    Von ganzem Herzen wünsche ich Dir alles Gute (und bitte glaube mir: Ich habe AUCH meine inneren Kämpfe (Herausforderungen/Aufgaben).

    In Licht und Liebe,

    Mattias

    Antworten

  12. Wer seinem Herzen folgt, ist verrückt.
    Denn verrückt sind doch all diejenigen,
    deren Verhalten mit dem Verstand nicht erklärbar ist.
    Dazu gehören eben auch die Menschen,
    die einfach nur ihrem Herzen folgen.

    Danke für diese Worte, Elias.
    Das hilft beim eigenen Weg finden und meinem Herzen zu folgen, ohne mich von anderen beeinflussen zu lassen, durch dumme kommentare oder ähnliches.
    Schön, dass es dich gibt.

    Antworten

    • liebend gerne, vielleicht ist dieser Artikel auch noch interessant für dich:

      Liebe,
      Elias

      Antworten

  13. Lieber Elias, liebe LebeBlog-LeserInnen,

    kann es ein schöneres Geschenk geben als seinem Gefühl, seiner Intuition im Leben zu folgen? Ein Geschenk gelernt zu haben, auf seine innere Stimme, seinen Bauch zu hören? Mir ist es geschenkt worden und es hat mir geholfen meinen Weg zu gehen.

    Wie singt Chris de Burgh „Go where your heart believes“ http://www.youtube.com/watch?v=OvY_ELsiKMk

    Immer wenn ich mal wieder ein bißchen Energie brauche neben meinem Glauben und meiner Zuversicht, dann höre ich das Lied und lasse mich daran erinnern, dass

    … In this life
    There is a road that you must follow
    To the left or the right
    One is wide but the other is hard and narrow
    Take this one and you can call it your own
    There will so many voices trying to turn you round
    Take a moment just to listen then carry on …
    (Ganzer Songtext:

    Bewegenden Grüße und immer eine Portion Lachen im Gepäck auf deinem Weg
    Christine

    Antworten

  14. Danke für den Artikel. Wenn das nur so einfach wäre, sein „Herz zu hören“ … das Bauchgefühl ist meiner Meinung nach ein schlechter, weil unzuverlässiger Ratgeber. Ein Beispiel: Eine Frau wird von einem jungen Mann angegriffen und verletzt. Sie hat sich das Aussehen dieses Angreifers deutlich gemerkt, solche Erfahrungen setzen sich natürlich sofort „fest“. Zukünftig wird sie immer dann, wenn ihr ein junger Mann begegnet, der ähnlich aussieht oder ähnlich gekleidet ist, die Straßenseite wechseln, zumindest aber ein deutliches „Gefühl“ im Bauch haben. Nämlich das von Angst. Jahre später, sie istg inzwischen Witwe und bewohnt das große Haus alleine, kommt ihr die Idee, doch ein Zimmer an jemanden zu vermieten, damit wieder etwas mehr Leben (und Taschengeld) im Haus ist. Ausserdem „kann ja auch mal was sein“. So meldet sich dann eines Tages ein junger Mann um dieses Zimmer zu mieten. Das Dumme ist nur, er sieht erschreckend ähnlich aus wie derjenige, der sie vor -zig Jahren überfallen hat. Klar, der echte Täter von damals ist inzwischen auch viel älter geworden und sieht bestimmt nicht mehr so aus wie damals, der junge Mann da an der Tür kann also niemals der ehemalige Täter sein… aaaaber … ich glaube nicht, dass er das Zimmer bekommen wird … wenn die Frau noch recht unbewusst lebt und ihre schlechten Erfahrungen der Vergangenheit nicht 100%-ig aufgearbeit hat. Soviel zur Verlässlichkeit des „Bauchgefühls“. Ich selbst werde zur Zeit von Behörden unter Druck gesetzt etwas zu machen, was mir „im innersten“ zutiefst widerspricht. Alles in mir rebelliert mit Bluthochdruck, Magenschmerzen, Händezittern wenn ich nur daran denke, aber was will ich machen? … Alternative wäre, dass ich verklagt werde und ggd. (weil mittellos) in den Knast marschiere weil ich mich weigere. Ich -muss- zwangsläufig mein Bauchgefühl ignorieren, auch auf die Gefahr hin, dass sich ernste Krankheiten im Körper manifestieren. … ich wünsche allen Lesern beste Zeiten, Bahi

    Antworten

    • Hallo Bahi, das würde ich nicht als Bauchgefühl sehen, sondern als Konditionierung. Die Frau hat es eben so gelernt, diesem Typ von Mensch nicht mehr zu vertrauen, sei es richtig oder nicht. Gespeichert sind diese Lerneinheiten im Gedächtnis, was nur eine Informationsquelle des Bauchgefühls ist. Ich denke nicht, dass sich das Bauchgefühl nur auf den Verstand verlässt, sondern zusätzlich noch Herz , Geist und Seele anhört. In der Summe entsteht dann das Bauchgefühl.

      Zu deiner persönlichen Geschichte: das ist wohl ein klassisches Beispiel des Lebens, dass dich wahrscheinlich zu einer Weiterentwicklung „bewegen“ möchte. Wenn du dich drauf einlässt, Freundschaft schließt, wirst du eine Lösung finden.

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