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Was hinter Faulheit steckt und wie du sie überwinden kannst

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Planlosigkeit, Ratlosigkeit und Antriebslosigkeit hängen stark miteinander zusammen. Sie sind die Freunde und Unterstützer der Faulheit. Das Leben erscheint dir fad, du weißt nicht weiter und landest prompt in einer Starre der Faulheit. Wer kennt das nicht? Wer sich hier wiederfindet und in sich eine Sehnsucht verspüren kann, das Leben mit Enthusiasmus, Motivation und Schaffensfreude zu feiern, sollte weiterlesen. Erfolg in jeder Hinsicht ist für jeden möglich, wenn er lernt seine Faulheit zu überwinden.

Was ist Faulheit eigentlich?

Für das bessere Verständnis möchte ich dir erst mal erzählen, was Faulheit eigentlich ist. Manche Menschen sind mit einer Art Trägheit in ihren Genen schon vorbelastet. Sie lieben einfache Jobs, bei denen sie die immer gleichen Abläufe haben und ihren Geist nicht großartig anstrengen müssen. In diesen Fällen ist die „Faulheit“ auf charakterlicher Ebene eingeprägt.

Das bedeutet aber noch lange nicht, dass man daran nichts ändern kann. Das wäre schon eine faule Ausrede. Auch wenn die Charakterstruktur uns „träge“ sein lässt, können wir uns trotzdem dafür entscheiden, unseren Arsch in Bewegung zu bringen. Erst recht, wenn uns klar geworden ist, dass wir so geprägt sind.

Wenn du wissen willst, ob die Trägheit in deiner Charakterstruktur enthalten ist, steht der Weg der Selbsterkenntnis an. Wenn du es richtig machst, ist das ein Prozess über Jahre und nichts, dass wir mal eben in 5 Minuten über einen Fragebogen erfahren. Wenn du Lust auf diese spannende Reise zu dir selbst hast, lies hier weiter: Das spirituelle Enneagramm.

Dinge, die ich mit 21 gerne gewusst hätte

In meinem zweiten Buch habe ich dieses Thema genauer beschrieben. Es eignet sich hervorragend dafür, wenn du tiefer einsteigen möchtest.
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Die nackte Wahrheit über die Faulheit

Bei den allermeisten Menschen ist die Faulheit jedoch nicht Teil des Charakters, sondern eine Angewohnheit. Ganz simpel, was?

Faulheit ist meistens einfach nur die Angewohnheit, in einem ungeliebten Zustand zu verharren.

Dein Job gefällt dir vielleicht nicht und du hast Angst davor, dich zu verändern. Das gewohnte Leid ist dir vertrauter als das unbekannte Glück. Du bleibst einfach in dem Loch sitzen, weil du es kennst und weil es dir somit ein Stück Sicherheit gibt.

So sind die Menschen, und ich will jetzt gar nicht darauf eingehen, welche Gründe das wiederum hat und was man im Bildungssystem alles verändern müsste, damit sich die Menschen nicht angewöhnen, faul zu sein.

So überwindest du deine Faulheit

Stattdessen möchte ich dir die einfache Lösung präsentieren, wie du deine Faulheit überwinden kannst. Die Lösung ist so einfach, dass den meisten die Umsetzung schwer fällt. Aber so ist es ja im Prinzip immer. Die Lösung ist einfach, aber die Verwirklichung ist herausfordernd. Und das ist wiederum nichts, was dir irgendjemand abnehmen kann. Es gibt diese 5-Minuten-Lösung einfach nicht. Die willst du nur haben, wenn bzw. weil du faul bist.

Den eigenen Arsch in Bewegung zu bringen für das Leben, das du dir im Herzen wünschst, ist einfach nur eine neue Angewohnheit.

Du ersetzt also die Angewohnheit der „Faulheit“ durch die Angewohnheit „Herausforderungen zu meistern“.

Das ist es. So überwindest du deine Faulheit.

Jedes Mal, wenn du den Eindruck hast, es geht hier nicht weiter oder hier stimmt was nicht, dann bleibst du nicht stehen und guckst dir beim Leiden zu, sondern du bewegst dich.

„Stillstand ist der Tod“ singt Herbert Grönemeyer, und er hat recht. Das Lied berührt mich und ich wette, dass der Songtext auch für dich sehr aufschlussreich ist.

Wenn du nicht weiterweißt, ist es deine neue Angewohnheit, in Bewegung zu bleiben. Das bedeutet, du richtest von nun an deine Aufmerksamkeit auf das Finden und Umsetzen von Lösungen. Es gibt immer einen Weg. Immer. Präge dir das wirklich gut ein: Es gibt immer einen Weg.

Wer etwas will, der findet Wege.
Wer etwas nicht will, der findet Gründe.

(Götz Werner)

Die Sache ist also nur, ob du dir angewöhnen kannst, deine Probleme und Herausforderungen zu lösen. Ich meine, dass du lösen kannst, das liegt auf der Hand. Jeder kann seine Probleme lösen. Und wer etwas anderes behauptet, beharrt vielleicht letztlich nur auf seine Faulheit. Jede Ausrede, so mitleiderregend sie auch sein mag, ist letztlich vielleicht einfach nur Faulheit.

Faulheit überwinden: Die Ausrede „Ich kann dies nicht“

Ja, du hast vielleicht recht, aber nur jetzt in diesem Moment. Du kannst es also noch nicht. Und alles, was man selbst nicht kann, kann man lernen. Ist doch alles klar, oder?

Faulheit überwinden: Die Ausrede „Ich traue mich nicht“

Ja, du traust es dich vielleicht jetzt in diesem Moment nicht. Aber du kannst dich Bewegung bringen, daran arbeiten und dich entwickeln, bis du es dich traust. Das ist Selbstverwirklichung.

Artikel und Bücher, um deine Angst zu überwinden habe ja schon genug geschrieben.

wie kann ich faulheit ueberwinden

Faulheit loswerden: Bewegung statt Stillstand

Das ist es, was ich dir fürs Erste zur Faulheit zu sagen habe. Es ist eine Angewohnheit und du kannst jetzt etwas daran ändern. Du kannst sie durch die Angewohnheiten des Lösens und Meisterns ersetzen. Einfach, indem du dich in Zukunft anders verhältst.

Du reagierst auf eine herausfordernde Situation nicht mehr mit Rumsitzen, Rumliegen oder Konsumieren. Nein. Du bleibst wach. Du fühlst vielleicht die Schwere, die mit der Herausforderung verbunden ist, und vielleicht auch die Angst, wenn sie da ist. Fühle alles, was jetzt da ist.

Und dann wirst du dich in Bewegung bringen, weil du für das Problem eine Lösung willst. Das ist die Angewohnheit der erfolgreichen Menschen. Wirklich.

Der Unterschied zwischen einem Verlierer und einem Erfolgreichen

Der Unterschied zwischen einem Verlierer und einem Erfolgreichen sind letztlich nur die Angewohnheiten und das Mindset. Der Erfolgreiche hat das Mindset, dass er das schaffen kann. Und der Erfolgreiche weiß, dass er früher oder später diese Hürde meistern muss, wenn er wachsen will. Deshalb entscheidet es sich dafür, sie lieber gleich als Erstes anzugehen. Dann ist die Arbeit getan und es steht das Vergnügen durch die Tätigkeiten an, die einem wahre Freude bereiten.

Das einfachste Beispiel dazu ist, dass du einen ungeliebten Job veränderst, bis du ihn liebst. Z.B. durch einen Prozess der Selbstfindung und durch das Ausprobieren verschiedener Dinge und Arbeitgeber.

Wer einmal durch ein Stück Unsicherheit durchgeht,
empfängt danach ein Vielfaches an Freude.

In diesem Sinne wünsche ich dir viel Freude daran, dich selbst weiterzuentwickeln, indem du deine Faulheit überwindest und durch das Lösen von Problemen ersetzt. Viele hilfreiche Inspirationen dazu bekommst du im Buch „Dinge, die ich mit 21 gerne gewusst hätte“.

Hast du eine Frage?
Stelle sie gerne unten in einem Kommentar und ich beantworte sie!

Foto wildes Pferd, das seine Faulheit überwunden hat: mitzi / photocase.de

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Autor:

Hallo! Ich arbeite als Lehrer für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich.

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4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Super Artikel. Sobald man die eigene Passion und den eigenen Lebensweg gefunden hat, ist die Faulheit automatisch wie weggewischt. Das einzige, wofür noch Platz ist, ist weiter zu arbeiten und seine Vision zu verwirklichen.

    Antworten

  2. „Faulheit ist meistens einfach nur die Angewohnheit, in einem ungeliebten Zustand zu verharren.“

    Haha, das stimmt total. Wenn man in einem nennen wir es „ungeliebten Zustand“ ist, z.B. einen Job oder ein Studium das man hasst (oder weniger krass: das einem nicht liegt), dann ist jeder Tag doppelt so schwer. Aus dem Bett aufstehen, sich motivieren, 110% Leistung geben … das macht das leben schwer und man lebt und wirkt weit unter seinem potential. Wie Einstein sagte: „Alle sind Genies, aber wenn ich einen Fisch danach beurteile wie er auf Bäume klettert …“

    Grüße Alex
    Cooler Blog btw!!

    Antworten

  3. Hallo Elias!
    DANKE!
    Wenn ich deine Artikel lese, habe ich oft das Gefühl, du erinnerst mich an etwas, das ich eigentlich schon immer wußte – aber irgendwie vergessen hatte!
    Es gibt – zumindest für mich – eine starke Bremse, wenn ich loslegen und etwas starten will: ‚Die Anderen‘. Hört sich blöd, an. Wie eine faule Ausrede, ich weiß. Aber wenn deine Familie, dein Umfeld den Hintern nicht aus dem Sessel bekommt und noch dazu alles, was du anpackst mit negativen Phrasen belegt, wird es dir verdammt schwer gemacht…
    Wie geht man als ‚Normalmensch‘ damit um? Man kann sein Umfeld nicht zum ‚Tun‘ überzeugen. Aber wie erhält man sich selbst die Motivation immer wieder loszulegen, mit all‘ den alltäglichen und gesellschaftlichen ‚Klötzen am Bein‘? Ich bin sicher, viele versuchen es schon deshalb gar nicht erst – oder geben ganz fix auf und verfallen wieder in den alten, bequemen ‚Jammertrott‘.
    Danke, dass es dich gibt!

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    • Hey Birgit…
      Du sprichst mir aus der Seele…
      Und bei allem was ich schon weiss … bei allem wo ich für andere der beste Ratgeber bin… ja auch reflektiere was ich anderen empfehlen würde…
      Holt genau dieser trott mich immer wieder ein…

      Es gilt also : „noch nicht “ bereit…. hihi…
      Ich bin allerdings sehr dankbar dass ich nicht mehr in Groll gegen mein „noch-nicht-können“ verfalle…. sondern um den Weg weiss….
      Es gilt immer nur mal wieder zu erkennen „ACHTUNG KOMFORTZONE “ in Sicht… Ego lässt grüssen…. ❤

      Danke Elias für deine inspirierenden Texte…

      Antworten

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