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10 Indizien, an denen du erkennst, ob du „ultra-spirituell“ bist

Wie du ultra spirituell bist

Als ich begann, mich mit spirituellen Themen zu befassen, dachte ich wirklich von mir, ich sei spirituell. Das war eine große Illusion, denn spirituelle Wörter verwenden und spirituelle Werkzeuge zu verwenden, bedeutet noch lange nicht, auch wirklich spirituell zu sein. Und wenn wir mal ehrlich sind, weiß keiner von uns genau, was es wirklich bedeutet, spirituell zu sein. JP Sears nimmt diese Leute im folgenden Video „How to be ultra spiritual“ („Wie man ultra-spirituell wird“) ein wenig auf die Schippe, und ich kann wirklich herzlich über mich lachen, weil ich „den spirituellen Elias“ von früher darin wundervoll wiedererkenne.

Wenn wir auf der Verstandesebene irgendwo hin wollen oder irgendetwas sein wollen, biegen wir uns die Realität eben so zurecht, dass es so aussieht, als würden wir alles richtig machen und das sein, was wir uns wünschen, unwissend, dass wir uns eine Illusion erbaut haben und in Wahrheit keinen Schritt weiter gekommen sind.

Was bedeutet es „ultra-spirituell“ zu ein?

Das sind nun die Punkte, die JP Sears angibt, wie man ultra-spirituell wird. Ich habe sie frei übersetzt:

  1. Vergleich dich mit anderen Menschen und messe sie am Grad ihrer Spiritualität. Indem du sie bewertest und erkennst, dass sie weniger spirituell sind als du, erhöhst du gleichzeitig deine eigene Spiritualität.
  2. Behaupte, du würdest deine Intuition nutzen, auch wenn du sie nicht nutzt und einfach nur nachgedacht hast.
  3. Rede über „Energie“. All deine Gespräche drehen sich nur noch über Energie / Chi / Prana usw.
  4. Werde genau das, wogegen du rebellierst. Das spirituelle Glaubenssystem hilft dir, alles zu rechtfertigen und für „in Ordnung“ zu erklären, was dir zuvor nicht gepasst hat. Passend dazu gibt es viele spirituelle Floskeln: „Das Universum unterstützt dich“, „Ich bete für dich“, „Ich sende dir weißes Licht“, „Es geht darum, eins mit allem zu werden“.
  5. Sage „Namasté“ so oft es nur geht, auch in allen Situationen, in denen es nicht wirklich passt.
  6. Halte sehr lange Augenkontakt, auch wenn du dabei ungeschickt wirkst.
  7. Leugne deine seelischen Verletzungen. Wenn du ultra-spirituell sein willst, dann glaube, dass deine menschlichen Gefühle nichts mit Spiritualität zu tun haben.
  8. Verwende eine übertrieben hohe und sanfte Stimmlage, wenn du mit anderen ultra-spirituellen Menschen redest.
  9. Mache reichlich Yoga, auch wenn du keine Ahnung hast, was das extreme Dehnen deines Körpers mit Spiritualität zu tun hat.
  10. Löse dich von deinen Verantwortlichkeiten nach dem Motto „Ich bin ein freies Wesen“.

JP Sears ist, wie es scheint, in der Tatsache auch so was wie ein „spiritueller Lehrer“, aber ich bin mir das nicht sicher. Seine Idee, sich mit diesen Punkten etwas über die „spirituellen Menschen“ lustig zu machen, die es im Kern nicht verstanden haben, finde ich sehr gut gelungen und es hat mich sehr inspiriert.

Bald gibt es dazu einen Artikel, in dem ich von meiner früheren Wanderung durch die Illusion des „Spirituell-Seins“ erzähle und die unerwünschten Nebenwirkungen beschreibe. Empfehlen kann ich dazu auch die Lektüre von Jed McKenna: „Verflixte Erleuchtung“. Mehr zu diesem Thema auch in meinem zweiten Buch, das 2015 erscheinen wird.

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Autor:

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