Alle Artikel von ‘Elias Fischer’
Meine Morgenroutine und die Macht der Gewohnheit
Es ist 7:32 Uhr am letzten Tag im September und es wird gerade hell. Meine neue Morgenroutine sieht so aus, dass der Wecker um 6:45 Uhr klingelt, ich nach dem Aufwachen das Fenster weit aufmache und die Decke hinaus hänge. Ich setze mich dann in die Küche und mache mir erst mal einen Lupinenkaffee. Hier werde ich bis ca. 8:00 Uhr sein: nachdenken, ein Buch lesen, oder wie heute, einen Text schreiben.
Scheinbares vs. wahres Glück: Kennst du den Unterschied?
In meinen Texten verwende ich immer die Wörter Glück und Glücklichsein. Wenn ich dabei nicht zwischen „oberflächlichem“ und „wahrem“ Glück unterscheide, meine ich das „wahre Glück“. Aber wozu müssen wir überhaupt unterscheiden? Warum ist Glück nicht immer wahres Glück und wie können wir ein wahres Glücklichsein im Innern erzeugen, das beständig ist und keiner Zutaten von außen bedarf?
Der Sinn des Leidens
Die meisten Menschen streben einen Zustand an, in dem alles gut ist: vollkommene Harmonie, in der es keinerlei Leiden mehr gibt. Ich war auch mal so und habe im Laufe meiner Bewusstwerdung erkannt, dass das Leiden zum Leben einfach dazu gehört, solange wir uns selbst noch nicht erkannt haben und nicht wissen, wer wir sind. Jedes Mal wenn wir leiden, ist das also eine Einladung dazu, etwas daraus zu lernen und das eigene Bewusstsein damit zu erweitern.
Selbstmassage zum Lösen von Blockaden
Der Hintergrund von Blockaden und Verspannungen im Körper sind Zustände von Wut, Angst und Ärger, in denen wir verkrampfen, unsere Emotionen zurückhalten und somit im Körper behalten. Dadurch werden unsere Empfindungen auf körperlicher und seelischer Ebene geringer; die Gefühle stumpfen ab.
In Körpertherapien wie Grinberg oder Bioenergetik werden diese Blockaden bewusst gelöst, um den Energiefluss im Körper wieder anzuregen und das Gefühlsleben zu entfalten. Dabei werden exakt die Stellen am Körper behandelt, an denen sich die Blockaden in Form von Muskelverspannungen befinden.
Wir erkennen sie beim Abtasten und Drücken unseres Körpers, wenn es schmerzt. Um sie zu lösen, kannst du auch selbst Hand anlegen und diese Stellen massieren, drücken und den Schmerz fühlen, der dabei entsteht.
Du solltest dabei stets achtsam mit dir umgehen und so weit gehen, dass das Drücken des Punktes als unangenehm empfindest, aber der Schmerz erträglich ist. Sehr, sehr wichtig dabei ist die Atmung: Atme kontinuierlich und bewusst in die Stelle hinein, an der du den Schmerz fühlst.

In meinem zweiten Buch habe ich dieses Thema genauer beschrieben. Es eignet sich hervorragend dafür, wenn du tiefer einsteigen möchtest.
Alle Infos und Leseprobe anschauen
Mache auch Pausen und achte auf deine Intuition, die dir schon sagt, wie du dich bewegen solltest. Lasse das Ganze nachwirken und fühle hinein, was diese Selbstmassage mit dir macht. Das Fühlen der Gefühle, die danach hochkommen können, ist ebenso wichtig. Spüre deinen Körper!
Diese Punkte, die du auch in einer Selbstmassage erreichst, sind z.B. folgende:
- die weiche Innenseite der Fußsohlen
- Waden und Oberschenkel
- Po und Bauch
- die Muskelstränge links und rechts von der Wirbelsäule am Rücken
- die Zwischenräume deiner Rippen und der untere Rand des Brustkorbs
- der Solarplexus, ca. 2 cm zentral und unterhalb deines Brustkorbs
- Brust, Schultern, Nacken und Kiefer
Dabei kannst du so fest drücken, dass ein deutlicher, unangenehmer Schmerz zum Vorschein kommt. Diesen massierst du eine Weile. Verlasse dich dabei auf dein Bauchgefühl, atme hinein und nehme deinen Körper wahr.
Beachte deinen Körper auch im Alltag, ob gewisse Partien verspannt sind, oder ob es spezielle Situationen gibt, die für Anspannung sorgen. Nehme das wahr und entspannte dich bewusst. Denn nur, wenn dein Körper entspannt ist, kannst du dein volles Potenzial an Wahrnehmung, Intuition und innerer Führung nutzen.
Das kannst du ganz einfach testen, wenn du durch die Straßen läufst und die anderen Menschen wahrnimmst: Mal spannst du deinen Körper der Bauch reicht schon an, und mal entspannst du alle Muskeln. Dein Gefühl im Innern und deine Wahrnehmung der Außenwelt werden dabei sehr verschieden sein.
Was sind deine Erfahrungen dazu?
Schreibe unten gerne einen Kommentar.
JoeEsco / photocase.de
Ein Hopi-Ältester spricht
10 Fragen, die du dir stellen solltest, wenn dir mal langweilig ist
Langeweile. Wer kennt dieses Gefühl nicht? Ich kenne diese Momente ebenso gut aus meinem Leben, wenn ich mich planlos auf der Couch räkele, Lust und Energie habe, jedoch auf keinen grünen Zweig komme, wenn es um das „Was“ geht. Ja, was soll ich machen, wozu habe ich jetzt Lust, was will ich eigentlich machen?
2 einfache Schritte, um dein Leben zu verändern
Das letzte Wochenende war wieder so eines, bei dem ich meine Einsamkeit spüren durfte. Irgendwie hatten sich meine Verabredungen und Pläne aufgelöst, sodass ich ich am Ende alleine unterwegs war und nicht richtig Lust hatte, mich mit irgendjemanden zu treffen. Ich spürte hinein, sah mir abends noch einen passenden Film an („In America“), der mir bei fließenden Tränen vermittelte, was ich mir vom Leben wünsche: Gemeinschaft, Familie, ein liebevolles Miteinander und Füreinander.
Der ewig Suchende: Die Suche nach sich selbst

Manche Menschen, die zu mir finden oder die beginnen, sich mit Meditation und Yoga zu beschäftigen, oder einfach nur die Welt bereisen, sind auf der Suche nach etwas. Sie sind schon mal einen Schritt weiter als die unbewusst Suchenden, die sich in Drogen oder Arbeit verlieren, um sich von dem Gefühl der Unerträglichkeit abzulenken. Beide, der unbewusst Suchende und der, der weiß, dass er etwas finden möchte, sind in keiner anstrebenswerten Situation. Das liegt daran, dass der Suchende so lange im Zustand des Suchens bleiben wird, wie er oder sie sich sich selbst zum Suchenden macht.
Menschen sind kompliziert: Jetzt weiß ich, warum ich bisher so wenig mit ihnen zu tun hatte!
Blicke ich auf meine Leben zurück, so dominierte da die Einsamkeit, das Alleinsein, auch wenn ich mir sehr oft wünschte, nicht allein zu sein. Was aktuell in meinem Leben vor sich geht, ist das Gegenteil: Wann immer ich die Möglichkeit habe, mich für das Miteinander zu entscheiden, tue ich es. Ich verlasse immer mehr meinen Elfenbeinturm und trete in Interaktion mit den Menschen, privat wie beruflich, was bei mir sowieso eins ist.










