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Der Sinn des Lebens – Was ist das eigentlich?

Was ist der Sinn des Lebens?

Was ist der der Sinn des Lebens? Hast du dich das auch schon mal gefragt? Oft verlieren wir uns in einer Alltagsroutine aus Arbeit, Essen, Hobbys, Party und Schlafen. Egal wie unser Tag verläuft: ob chaotisch und gestresst oder langweilig vor dem Fernseher, manchmal fragen wir uns: Wozu das alles? Wozu sind wir hier und was ist der wahre Sinn des Lebens? In diesem Artikel möchte ich auf die immer wiederkehrende Frage nach dem Sinn des Lebens eingehen und neue, eventuell sinnvollere Inspirationen geben, um die Suche nach dem Sinn zu erleichtern.

Was ist der Sinn des Lebens? ~ Video zu diesem Artikel

Sehe dir zu Beginn gerne das Video an, in dem ich dir einen ersten Einblick gebe, was der Sinn des Lebens ist und warum er so wichtig ist.

Den Sinn des Lebens im Außen suchen: Status, Ansehen, Geld

Auch ich dachte früher, es sei der Sinn des Lebens, in der Gesellschaft möglichst gut dazustehen und viel Geld auf dem Konto anzuhäufen. Wir wachsen schließlich in einer Gesellschaft auf, in der diese Werte stark vertreten sind.

Geld regiert die Welt und in Wettkämpfen gibt es nur einen, der am besten ist. Diese Lebens- und Denkweise geht in die Menschen über. Sie wollen ebenfalls die oder der Schönste und Beste sein. Immer mehr Leistungen und vergangene Erfolge toppen.

Leider verausgabt sich der Mensch dabei. Wir werden müde, sind erschöpft. Denn es gibt scheinbar kein Ende, an dem wir sagen könnten: „Ja, jetzt habe ich es geschafft, ich habe mein Ziel erreicht“. Es ist die Illusion, hinter der wir erst mal her laufen.

Denn sind wir mal ehrlich: Wenn wir ein Ziel erreicht haben, sind wir vielleicht einen Moment lang glücklich oder vielleicht auch zwei Wochen. Danach jedoch haben wir uns an diesen Erfolg gewöhnt und sehnen uns wieder nach mehr.

Arbeit und Geld als Sinn des Lebens

Das ist das endlose Streben nach Glück, das abhängig von äußeren Umständen ist. Dann macht es uns unglücklich, wenn jemand mehr Geld hat, schöner ist, unseren Rekord bricht oder irgendetwas besser kann.

Das passiert aber nur, wenn wir unser Selbstwertgefühl an äußere Umstände knüpfen. Wenn wir uns selbst nicht kennen und lieben, müssen wir uns mit Trophäen im Außen schmücken. Das bedeutet, wir definieren uns selbst mit unserem Status, mit unserem Können und sogar mit unserem Geldkonto.

Sind wir erfolgreich, angesehen und haben mehr als genug Schotter auf dem Konto, ist die Welt für einen Moment in Ordnung und wir fühlen uns gut. Aber sobald jemand anderes besser ist oder mehr hat, fühlen wir uns im Selbstwert verletzt und wollen das mit mehr Leistung und mehr Erfolg ausgleichen.

Alternativ gewöhnen wir uns einfach nur an den Standard. Die Freundin und das Auto werden nach einiger Zeit langweilig, es muss wieder eine neue Erfüllung aus dem Außen her. Etwas, das uns unterhält und Abwechslung bringt.

Die Sinnlosigkeit erkennen

Diesen Wettlauf nach Ruhm und Beachtung kannst du eine Weile mitmachen. Es wird dein voller Lebenssinn sein. Doch irgendwann sehnt sich etwas in dir nach „mehr“.

Dieses Gefühl sehnt sich nicht nach mehr von dem Gewohnten – nach mehr Leistung, mehr Geld oder mehr Anerkennung – sondern nach mehr Tiefe und Wahrheit.

Das bisherige Spiel erscheint immer sinnloser. Ständig schuften, ständig Neues. Immer nur tun und machen.

  • Was ist mit innerer Ruhe?
  • Wozu all die Rennerei und der Stress?
  • Geht es auch einfach?

Das ist der Moment, in dem wir eine wichtige Erkenntnis gewinnen können.

  • Gibt es mehr, als es anderen immer nur recht zu machen?
  • Gibt es mehr Erfüllung?
  • Gibt es beständiges Glück?

Die Zeit der Selbsterkenntnis ist gekommen. Wenn du dein wahres Selbst erforschst, kannst du feststellen, dass du in diesem Moment, so wie du bist, schon gut genug bist. Du musst nichts dafür im Außen erreichen. Du musst keine Fassade aufbauen, die nichts mit der Wahrheit zu tun hat.

Die Selbsterkenntnis und der Sinn im Sein

Vielleicht wirst du erkennen, dass du nicht deine Gedanken bist und dich deshalb auch nicht mit den Dingen im Außen identifizieren musst. Denn das ist die Illusion. Es ist eine Scheinwelt, die dich abhängig macht, da du ständig dafür sorgen musst, deinen Ruf und deine Besitztümer zu erhalten.

Wenn du das erkennst, kannst du dich von dieser Anhaftung lösen und folgende Wahrheit erkennen:

Hey, ich bin gut genug, so wie ich jetzt bin. Ich muss nichts dafür tun. Ich bin wertvoll, weil ich einfach bin, weil ich einfach existiere. Und ich existiere, weil ich in diesem Moment mich selbst betrachten und fühlen kann.“

einfaches Sein als Teil des Lebenssinns

Den Sinn des Lebens suchst du nun nicht mehr in materiellen Besitztümern und Anerkennung, sondern in dir selbst. Wer bin ich wirklich? Bin ich mein Status und mein Ruf? Oder bin ich einfach nur ein Mensch? Ein Mensch mit einer Seele, der auf dieser Welt Erfahrungen sammeln und lieben möchte?

Du tauschst dasRennen nach scheinbarem Glück gegen das einfache Sein ein und erkennst, dass du im Prinzip nichts dafür tun musst, um glücklich zu sein. Dich selbst zu fühlen, deinen Körper zu lieben, so wie er ist, beschert Glück genug!

Es ist zudem beständig. Du erzeugst dieses Glück selbst. Du lässt dich nicht mehr von Werbebotschaften manipulieren und füllst deine innere Leere nicht mit Produkten, die du sowieso nicht brauchst. Die innere Leere existiert nicht mehr, weil du dich selbst fühlst.

Immer dann,
wenn dich etwas im Herzen berührt,
wenn dir etwas Freude bereitet,
wenn du Enthusiamus und Lebensfreude verspürst,
gehört das zu deinem persönlichem Lebenssinn!

Elias Fischer ~ LebeBlog.de

Wie Sinnlosigkeit und innere Leere entsteht

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Innere Leere entsteht nur, wenn wir von der Liebe zu uns selbst getrennt werden. Wenn uns beigebracht wird, dass wir erst dies erreichen oder jenes sein müssen, um wertvoll zu sein. Es ist eine der größten Illusionen, die für viel Unglück sorgt.

Jeder Mensch ist im Grunde autark. Wenn ein Kind auf die Welt kommt, ist es rein und sein Geist ist noch nicht mit den Illusionen der Gesellschaft „verseucht“. Dieses Kind ist einfach nur glücklich. Es spielt und erfreut sich an den einfachsten Dingen: eine Blume, ein Käfer, ein Sonnenstrahl, ein Mensch.

Als Erwachsene haben wir jedoch verinnerlicht, dass wir auf dieser Welt erst etwas leisten oder werden müssen, um jemand zu sein. Das ist Teil der täglichen Erziehung unserer Kinder, die bei Sätzen wie „Lern was Kind, damit mal was aus dir wird“ mitschwingt.

In diesem Moment beginnt das Kind, Glücklichsein von Erfolgen abhängig zu machen, die von seinen Vorbildern bestätigt werden. Nicht selten lernen wir dann z.B. einen Beruf, der nicht uns gefällt, sondern unseren Eltern.

Bedingungsloses Glück als Sinn des Lebens

Wahres Glücklichsein ist jedoch das Glück des Kindes. Wir brauchen nichts zum Glücklichsein. Wir dürfen glücklich sein, weil wir sind. Erfolge und Ruhm sind zwar schöne Erlebnisse in einem lebendigen Leben, wir erkennen jedoch im Herzen, dass es sich dabei nur um Begleiterscheinungen handelt. Nicht der Erfolg macht uns glücklich, sondern weil wir glücklich sind, haben wir Erfolg im Leben. Erfolg ist daher oft eine Begleiterscheinung des Glücklichseins, unser Glücklichsein braucht jedoch keinen äußeren Erfolg.

Unser Selbstwertgefühl daran zu knüpfen wäre fatal und mit Leid verbunden. Also leben wir uns einfach nur selbst, sind authentisch, zeigen uns wie wir sind und richten unser Tun danach aus, was uns Freude bereitet – und nicht danach, was uns Ruhm beschert.

Was ist der Sinn eines Baumes

Persönliche Entwicklung als Sinn des Lebens

Ist es nicht so, dass wir mit dem Leben immer besser umgehen können, je mehr Erfahrungen wir sammeln?

Wir finden Lösungen für unsere Probleme. Probleme sind damit keine Probleme mehr und hindern uns nicht mehr daran, glücklich zu sein. Diese Weiterentwickelung macht für unser eigenes Leben ziemlich Sinn. Wir könnten also sagen, dass der Sinn des Lebens darin besteht, Erfahrungen zu sammeln und sich selbst auf allen Ebenen weiterzuentwickeln.

Damit meine ich nicht nur die berufliche Weiterentwicklung, wie das die meisten Menschen momentan ausschließlich tun. Ich meine auch eine Weiterentwickelung der sozialen Kompetenz im Umgang mit Menschen. Außerdem meine ich künstlerische Fähigkeiten, die zur Entfaltung gebracht werden, das Finden der eigenen Berufung sowie das Entdecken der Lebensweisen, die einem selbst beständiges Glück bescheren.

Um diese Weiterentwicklung in deinem Leben zu praktizieren, bedarf es jedoch dem bewussten Entschluss: „Ja, ich möchte mich verändern, um mein Leben bewusster und somit erfüllender zu gestalten“. Wege dazu habe ich in meinem Buch „Dinge, die ich mit 18 gerne gewusst hätte“ aufgezeigt.

Das Leben macht Sinn, wenn wir lieben und fühlen

Frage einen „Hals-über-Kopf“-verliebten Menschen, was der Sinn des Lebens ist und er wird dir mit Sicherheit antworten: „Die Liebe, einfach nur zu lieben!“

Warum ist das so?

Fühlen als Sinn des LebensLiebe schenkt uns wunderbare Gefühle. Unser Körper ist mit einer Gänsehaut übersät, es kribbelt im Bauch und anderswo, wir fühlen uns einfach nur gut. Besonders das Verliebt-Sein schüttet einen Hormon-Cocktail aus, der für ein berauschendes Körpergefühl sorgt. Für diesen Zustand ist es übrigens nicht notwendig, sich ständig einen neuen Partner zu suchen. Man kann sich auch in ein und dieselbe Person immer wieder aufs Neue und mit neuer Tiefe und Hingabe verlieben. Das ist die Herausforderung der Liebe.

Was lernen wir daraus? Die Liebe ist ein Weg, und vermutlich der Intensivste, um starke Körpergefühle zu erzeugen. Diese guten Körpergefühle sind dafür verantwortlich, dass wir uns im aktuellen Moment einfach nur gut fühlen. Und das empfinden wir als sinnvoll.

Der Sinn im Leben kann es also sein, sich einfach nur gut zu fühlen. Das beginnt damit, dass wir die Sinne unseres Körpers schärfen. Es bereitet uns Freude,

  • das Essen und Trinken langsam zu genießen,
  • uns selbst zu berühren und zu streicheln
  • Körperkontakt mit anderen auszutauschen und Sex zu haben.

Alles, was wir im Leben unternehmen, ist im Prinzip darauf ausgerichtet, mehr zu leben, mehr zu erfahren und mehr zu empfinden. Konsumgüter und Drogen sind dafür nur rudimentäre Ersatzbefriedigungen, die nicht die Tiefe des Menschen erreichen und keine Beständigkeit haben.

Mehr Sinn im Leben durch bewusstes Wahrnehmen und Fühlen

Damit der Mensch sich davon lösen kann und unabhängig Freude mit körperlichen Hochgefühlen empfindet, liegt der Weg im allgemeinen Wahrnehmen und Fühlen: der Sonnenstrahl auf der Haut, der Regen im Gesicht, das Schwimmen im eiskalten See, das Schwitzen in der Sauna, langsame und zärtliche Berührungen.

Wir können im Prinzip in jedem Moment die Aufmerksamkeit auf das Fühlen legen. Wenn wir gehen, können wir das Gehen wahrnehmen, fühlen wie wir uns bewegen. Beim Abspülen können wir das Wasser, den Teller und den Schwamm spüren. Das sind Kleinigkeiten, die jedoch zur Qualität unseres Lebens beitragen.

Wie gesagt, Glücklichsein kann einfach sein, wenn wir uns an unser inneres Kind erinnern. Für dieses ist es das Größte, alles wahrzunehmen und gefühlsmäßig zu erkunden. Streichle zärtlich deine Hände, das ist der Anfang.

Wenn du liebst, dich selbst mit deinem Körper genauso wie andere Menschen, bist du mit guten Gefühlen erfüllt und die Frage nach dem Sinn des Lebens stellt sich dir nicht mehr. Jemand, der nach dem Sinn des Lebens fragt, hat nur vergessen zu lieben, zu fühlen und zu empfinden.

Kümmere dich um deine Selbstliebe und dein Wahrnehmen, und der Sinn erschließt sich von selbst. Verbinde dich mit Menschen. Lass dich auf eine tiefe und ehrliche Beziehung ein. Nur so können intensive Gefühle entstehen.

Der Sinn des Lebens ist das Fühlen, und dabei geht es nicht nur um gute Gefühle, sondern um die komplette Bandbreite menschlicher Gefühlszustände. Lebe!

Und was meinst du, ist der Sinn des Lebens?
Hinterlasse doch einen Kommentar und diskutiere mit :-)

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Hallo! Ich arbeite als Begleiter für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich. Dein Elias Fischer

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