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Das eigene Leben leben – Wie geht das?

Wie lebe ich mein eigenes Leben

Keiner hat mir gezeigt, wie ich mein eigenes Leben lebe. Klar, man hat mir gezeigt, wie ich mir die Zähne putze, die Waschmaschine bediene, einen Job lerne und mein Geld verdiene. Aber das ist doch nicht das eigene Leben?! Das sind Dinge, um sich selbst am Leben zu halten; um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Was ich meine, sind die Momente, in denen ich dasitze und in allem, was ich tue, keinen Sinn mehr sehe und überlege, was ich eigentlich machen soll. In mir ist eine Sehnsucht nach Abenteuer, Kreativität und Abwechslung. Aber wie komme ich da hin?

Das sind für mich weiterhin große Herausforderungen.

Ich vermute, dass diese Momente eintreten, weil ich vergessen habe, die Wachstumsmöglichkeiten wahrzunehmen, die da waren. Momente, die mir einfach nur pure Freude bereitet haben und die ich nur noch ausbauen müsste, wie z.B. das Halten von Vorträgen.

Ich habe es bisher nicht vertieft – wenn ich ehrlich bin – wegen der Angst vor Ablehnung: Selbst den Hörer in die Hand zu nehmen und verschiedenste Häuser befragen, ob ich einen Vortrag bei ihnen halten kann. Stattdessen hatte ich ein Stellenangebot zur Eventmanager/in ausgeschrieben, um schön in meiner Komfortzone zu bleiben.

Natürlich ist es schöner, wenn die Welt sich „nach einem reißt“ und das Telefon von selbst klingelt, aber solch ein Stein muss auch erst mal ins Rollen gebracht werden. Jedenfalls kam mit dem Stellenangebot auch nichts bei rum und Termine zum Auftreten hab ich bis heute nicht.

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, als ich 2007 bei der Gründung meiner Selbstständigkeit als Webdesigner die Visitenkarten von Hand in der Druckerei ausgeschnitten hatte. Ich hab es einfach selbst in die Hand genommen, um Kosten zu sparen.

Am Anfang darf man sich also auch für die kleinen, langweiligen oder nervigen Tätigkeiten nicht zu fein sein, erkenne ich, vor allem wenn es darum geht, sich als Selbstständiger selbst zu verkaufen.

Ja, da hab ich wenig Lust drauf, aber jetzt ist der Moment gekommen, an dem ich merke, dass da kein Weg dran vorbei führt. Mein Treibstoff ist das Erlebnis vom Mai 2014, als ich einen Vortrag im Forum 3 in Stuttgart hielt – ich hätte am nächsten Tag am liebsten direkt weitergemacht. Ich war so voller Freude, voller Flow und Enthusiasmus.

Was ist nun die Essenz der Frage „Wie lebe ich mein eigenes Leben“?

Folge deinen Herausforderungen. Wo stehst du und vor welchen Veränderungen oder Schritten in deinem Leben hast du Angst? Da, wo ist Angst ist, da ist oftmals der Weg.

Wenn du dich nicht in die Unsicherheit und in das Risiko stürzt, wird das Leben weiterhin eine langweilige Gummiblase sein, in der du einfach nur vor dich hin lebst. Vielleicht ein paar oberflächliche Genüsse hier und dort, aber das tiefe Abenteuer bleibt uns damit verborgen, das jede Zelle in uns zum Vibrieren bringt.

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Verändere auch deine Gewohnheiten, besuche neue Orte und Veranstaltungen, treffe neue Menschen, um dich mit Inspirationen vollzupumpem, damit die Entfaltung deines Lebens schneller und bunter vonstatten geht.

Wie lebe ich mein eigenes Leben?

Ich schaue zurück, was mir zuletzt richtig Freude bereitet hat, und das kann ich in einer wie auch immer gearteten Form ausbauen, verändern, vergrößern, vertiefen, verbinden. Spiel damit und sei kreativ.

Foto: ZWEISAM / photocase.de

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Autor:

Hallo! Ich arbeite als Lehrer für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich.

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10 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Elias,

    danke für diesen insprierenden Beitrag. Mit der Komfortzone hast du absolut Recht: Wenn man sich nur dort drin bewegt, kann man nie die Chancen und Möglichkeit nutzen, die die Welt für einen bereit hält.

    Auch ein guter Tipp von dir, dass das, wovor wir am meisten Angst haben, das ist, was uns direkt ins nächste Level befördert :-)

    Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn man es einfach einmal TUT, es meistens halb so schlimm ist. Außerdem fällt es einem dadurch mit jedem Mal leicher, das nächste Mal wieder über seinen Schatten zu springen.

    Viele Grüße,
    Melanie

    Antworten

  2. ja ein schöner Post! danke.
    einfach vor sich hinleben, das Gefühl nur proforma da zu sein, nicht echt, nicht lebendig. Ein nach außen stimmiges Leben, vermeintlich sicher aber eigentlich eher ein Gefängnis, was davon bin überhaupt ich?
    Gratuliere, dass Du Deinen Treibstoff gefunden, wahrgenommen hast und ich wünsche Dir vor allem viel Spaß und Leichtigkeit auf Deinem Weg. Vielleicht gehört aber auch genau der Umweg dazu, diese ein zwei Schleifen mehr, die Sackgasse gespürt zu haben, vielleicht gibt Dir auch dieses gespürt haben erst die Tiefe und Echtheit.
    Silke

    Antworten

  3. Wahrlich JA – … das *EIGENE Leben*
    es darf „eigen“ sein – anders als das was die Menschen im Umfeld erwarten
    es darf „eigen“ sein – anders als das was die Vorstellungen anderer für uns sind

    es darf so „eigen“ sein – dass selbst unser Verstand damit nicht klar kommen muss,
    wenn das Herz den Raum bekommt, der Seele zu folgen
    dann ist es EIGEN – wahrlich , ja.

    Welch schöner Post, Danke.
    ✿◠‿◠) ………………… ♥

    Mit einem Herzensgruß aus Tirols Bergen,
    Daniela

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  4. Hallo Elias,
    ich kann dich sehr gut verstehen! Es ist auch wirklic nicht ganz einfach, aus der Komfortzone zu kommen und die Träume zu verwirklichen, die erst einmal ein bisschen unangenehme Arbeit erfordern.
    An so einem Punkt stehe ich auch gerade und merke, dass man auch wirklich immer nur einen Schritt nach dem anderen gehen kann und sich auch nicht zu sehr fordern darf. Sonst bleibt nachher noch der Sapß an der Sache auf der Strecke.

    Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du mit deinem Wunschthema ‚Vorträge‘ so weiterkommst, wie es für dich persönlich gut ist!

    Liebe Grüße,
    Marie

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  5. Ja, Elias, da sprichst Du etwas sehr Wichtiges an! Willkommen im Club… Und: es ist völlig egal wie alt wir sind (ich bin schon über 20 Jahre länger auf dieser Welt als Du), es gibt immer wieder diese Momente, wo wir etwas Neues aus uns heraus holen müssen, um uns weiter zu entfalten. Und damit zu LEBEN statt nur zu existieren. Oft ist dieses Neue einfach etwas Ungewohntes oder etwas, wovor wir bisher immer diesen Kloß im Hals hatten. :-) Dann ist es so hilfreich jemanden in seinem Umfeld zu haben, der/die an uns glaubt. Bedingungslos. Dir viel Freude bei Deinen nächsten Vorträgen und Deinem Leben an sich.

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