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Die 3 Schritte der Selbsterkenntnis: Wer bin ich wirklich?

Wer bin ich wirklich

Die Frage „Wer bin ich wirklich?“ ist wohl die einfachste, aber auch die tiefgreifendste Frage, die sich ein Mensch stellen kann. Ich denke, dass sich jeder Mensch im Laufe seines Lebens diese Frage früher oder später stellen wird. Du scheinst es gerade getan zu haben und bist somit hier gelandet, wozu ich dir herzlich gratuliere. Denn in diesem Artikel möchte ich dich auf einen Weg bringen, auf dem du deine Antworten finden kannst.

Spirituelle Autolyse: Wer bin ich wirklich?

In diesem Video erzähle ich dir von dem Weg der Selbsterkenntnis, auf dem du ergründen kannst, wer du wirklich bist. Die Methode der „spirituellen Autolyse“, die ich hier nenne, habe ich aus dem Buch „Verflixte Erleuchtung“ von Jed McKenna. Sie wird dort jedoch nicht mit der Frage „Wer bin ich“ beschrieben, sondern „Was ist wahr?“.

Das Leben in der Täuschung: Kann ich das wirklich sein?

Manche mögen vielleicht über die Frage „Wer bin ich?“ nachdenken und eine Antwort finden. Sie denken, sie seien ihr Name, ihr Beruf, ihr Körper, ihre gesellschaftliche Stellung, ihr Können, ihre Talente, ihr Charakter, ihre Persönlichkeit, ihr Besitz oder ihre Gedanken. Wenn mit einem dieser Dinge etwas nicht stimmen sollte, ist ihr Selbstwertgefühl angeschlagen. Das liegt daran, dass sie sich mit diesen Dingen identifiziert haben. Sie denken, dass diese Dinge ein Teil von ihnen seien, und das ist eine der größten Täuschungen, der ein Mensch unterlegen sein kann.

Die Such nach sich selbst

Wenn wir jedoch alles erreicht haben, was wir uns wünschen, bekommen wir vielleicht ein Gefühl davon, dass wir das auch nicht sein können: die tolle Jobposition, der Erfolg, das schnelle Auto usw. Irgendwie sind wir dann immer noch unzufrieden und wir spüren im Innern, dass wir doch noch nicht am Ende sind. Und ja, es ist noch nicht die Wahrheit und deshalb geht die Suche weiter.

Das Fatale ist jedoch, dass die Wahrheit nicht im Außen zu finden ist. Alles, was uns im Außen begegnet, kann nur ein Hinweis dafür sein, dass wir lieber in uns selbst suchen sollten. Die meisten Menschen, die ein wahres Gefühl davon bekommen haben, wer sie wirklich sind und was sie nicht sind, – mich eingeschlossen – haben sich irgendwann intensiv mit sich selbst beschäftigt. Damit meine ich, dass sie aktiv ergründet haben, wer sie selbst eigentlich sind.

Buch Dinge die ich mit 18 gerne gewusst hätte

In meinem ersten Buch habe ich dieses Thema genauer beschrieben. Es eignet sich hervorragend dafür, wenn du tiefer in dieses Thema einsteigen möchtest.
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Dazu gehört es, alles hinter sich zu lassen, von dem du gerade denkst, dass du das seist. Alle Gedanken, die damit zusammenhängen. Denn die Lösung liegt nicht im Denken. Wir können mit Nachdenken alleine keine Lösung finden. So viel kann ich dir schon mal sagen. Die Antwort steht tiefer in dir. Es ist mehr ein Gefühl, das du endlich wieder spüren kannst. Denn als Kind beispielsweise hast du dir diese Frage nicht gestellt, du warst einfach.

Die Unzufriedenheit in deinem Leben kam mit Sicherheit zu der Zeit, als du angefangen hast, zu denken. Ich meine, intensiv zu denken und viele Gedanken von Außen zu verarbeiten – von Eltern, Lehrern und allen anderen Menschen. Und ich denke, dass dich all diese Gedanken immer weiter von deinem wahren Wesenskern entfernt haben.

Was die Täuschung des „Ich-Gefühls“ ist

Eine Täuschung entsteht immer dann, wenn wir etwas „zu uns selbst“ machen. Eine Sache im Außen oder ein Gedanke wird dabei zu unserem „Ich-Gefühl“. Im spirituellen Bereich nennt man das auch Ego, was „Ich“ heißt. In unserer Gedankenwelt existiert also eine Vorstellung von dem, was wir meinen, zu sein. Das Ego. Und dies ist die Illusion, die es auf dem Weg der Selbsterkenntnis zu entdecken gibt. Typische Täuschungen sind wie gesagt:

  • Ich bin mein Körper
  • Ich bin meine Fähigkeiten
  • Ich bin mein Kontostand
  • Ich bin mein Besitz
  • Ich bin mein Name

Eine Täuschung erkennen wir immer daran, dass unser Selbstwertgefühl darunter leidet, wenn diese Sache schwindet oder wegfällt. Kein Geld mehr auf dem Konto: Fühlst du dich weniger wert? Dein Körper bekommt Falten oder ist „zu dick“: Fühlst du dich weniger wert? Jemand klaut dir dein Fahrrad: Regst du dich auf, weil dir „ein Teil von dir“ genommen wurde?

Jeder Gedanke, der sagt, dass er dieses oder jenes sei, ist Teil der komplexen Illusion. Wenn dich das gerade nervt, was ich schreibe, kann es genau dein Ego sein, das Angst um seine Existenz hat und sich verteidigen will. Schließlich will es nicht, dass du es ergründest, ihm auf die Schliche kommst und es entlarvst, denn dann würde es sterben. Jeder Schritt zur Wahrheit geht also auch mit dem Tod einher. Der Tod von Gedanken, Vorstellungen, Meinungen und Konzepten über sich selbst, die keine wirkliche Substanz haben.

Selbsterkenntnis Wer bin ich

Wer bin ich? So kommst du der Antwort in 2 Schritten näher

Der Weg der Selbsterkenntnis, auf dem du deinem wahren Selbst immer näher kommst, geht wie folgt:

Auf dem Weg zur Wahrheit erkennst du all die Täuschungen, die dir vorgeben, etwas zu sein, was du in Wahrheit nicht bist.

Diese Täuschungen kannst du erkennen, in dem du dich selbst reflektierst und hinterfragst. Das bedeutet, du spiegelst dir selbst das, was du meinst zu sein, also deine Gedanken. Denn es sind allein deine Gedanken, die dir gerade vorgaukeln, dieses oder jenes zu sein.

Kenne deine innere Weisheit

Bevor ich dir von den 3 Schritten erzähle, mit der du deiner Wahrheit näher kommen kannst, wer du wirklich bist, erzähle ich dir noch von deiner inneren Weisheit. Ja, das ist ein komisches Wort, „innere Weisheit“, aber ich weiß grad auch nicht, wie ich das sonst nennen soll.

Jedenfalls hat jeder Mensch so was. Es ist ein Gefühl dafür, was wirklich wahr ist und was nicht. Das Ganze hat dabei nichts mit Denken zu tun! Nochmal: Mit Denken können wir die Wahrheit nicht finden. Deine innere Weisheit ist mehr wie ein Körpergefühl, vielleicht ist es auch das Bauchgefühl oder die Intuition. Sie gibt uns ein Gefühl dafür, ob etwas nach unserer inneren Weisheit eher richtig oder nicht so richtig ist.

Mit deiner inneren Weisheit kannst du also wirklich alles überprüfen, um der Wahrheit näher zu kommen: Gedanken, Entscheidungen, Begegnungen, usw. Sie ist wie dein innerer Führer, der dich sicher durch dein Leben bringt, ohne dass du dich sorgen musst.

Deine innere Weisheit funktioniert aber nur dann verlässlich, wenn du eine gute Verbindung zu deinem Körper und deinem Geist hast. Bewegung und einen Körper, den du pflegst, sind also wichtig. Dazu auch Momente der Stille, in denen du dich selbst fühlen und reflektieren kannst.

Das vorweg und nun zu den 3 Schritten der aktiven Selbsterkenntnis, mit denen du dich selbst ergründen kannst.

Schritt 1: Gedanken aufschreiben

Nimm ein Blatt Papier zur Hand und einen Stift. Schreibe als Überschrift „Wer bin ich?“ darauf und beginne alles, aber auch wirklich alles, aufzuschreiben, was dir dazu einfällt. Bringe all deine Gedanken aufs Papier. Das ist ein ultra-wichtiger Schritt, denn du wirst dir dabei bewusst darüber, was du über dich selbst denkst. Und das ist der erste Schritt beim Erkennen der Wahrheit.

Wenn du meinst, dass du fertig bist, gehe an der frischen Luft spazieren. Mache eine kleine Pause und denke nicht länger darüber nach. Entspanne ein wenig.

Schritt 2: Frage deine innere Weisheit

Nun gehe all deine Punkte durch, von denen du denkst, dass du das seist. Stelle dir dazu immer diese Frage: „Bin ich das wirklich?“ Lass diese Frage tiefer in deinen Körper sinken, also von deinem Kopf abwärts in dich hinein. Man könnte auch sagen, dass du dein Herz oder deinen Bauch fragst.

Um hier eine Antwort erspüren zu können, muss deine Wahrnehmung sehr fein sein, damit du die Zustimmung oder die Ablehnung deiner inneren Weisheit erkennen kannst. So kannst du ein Gefühl davon bekommen, ob du dieses oder jenes wirklich bist oder nicht.

Schritt 3: Lerne Meditation

Dieser Schritt ist nicht mal eben so gemacht. Denn wenn du Meditation richtig lernen willst, ist das ein längerer Prozess, den du kontinuierlich machen musst. Ich empfehle dir jedenfalls die Meditation, damit du dir selbst effektiv näher kommst. Du stärkst dabei die Verbindung zu deinem Körper, bekommst Abstand zu deinen Gedanken und verbindest dich dadurch stärker mit deiner inneren Weisheit. Eine Anleitung für Anfänger findest du hier: Meditieren lernen.

Dinge, die ich mit 21 gerne gewusst hätte

In meinem zweiten Buch habe ich dieses Thema genauer beschrieben. Es eignet sich hervorragend dafür, wenn du tiefer einsteigen möchtest.
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Fazit

Dinge wie Stille und die Meditation sind deshalb wichtig, weil der Weg der Selbsterkenntnis nicht einfach mal eben so gegangen ist und nach einem Tag oder ein paar Stunden fertig ist. Er kann über viele Jahre gehen, je nachdem wie mutig du bist, in dich hinein zu sehen und dich der Wahrheit zu widmen. Deshalb ist es nach meinem Empfinden wichtig, dass du die Meditation als einzig wichtige Lebenspraxis beibehältst, um auch die letzten Gedanken der Täuschung entdeckst, die sich in deinem Kopf verstecken.

Das ist für mich das Wichtigste, was du wissen musst, um der Antwort auf die Frage „Wer bin ich?“ näher zu kommen. Jetzt geht es nur noch darum, dass du loslegst. Weitere Inspirationen, wie du deinen Weg der Selbsterkenntnis gehst, habe ich im Buch „Dinge, die ich mit 18 gerne gewusst hätte“ beschrieben.

Gerne kannst du hier einen Kommentar schreiben und deine Erfahrungen auf diesem Weg der Selbsterkenntnis mitteilen.

Foto Header: ZWEISAM / photocase.de, Foto Frau in weiß Wer bin ich?: una.knipsolina / photocase.de

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Autor:

Hallo! Ich arbeite als Lehrer für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich.

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1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Du bist am Leben !
    Verliebe dich !
    Verliebe dich in das Leben, in jeden Atemzug. Sei von Herzen erfüllt vom Leben, von Herzen verliebt in dich selbst, in deine innere Schönheit, in die Schönheit und die Großzügigkeit des Lebens. Verliebe dich in dein eigenes DaSein, in diesen Tag, in diesen Augenblick. Verliebe dich in die Klarheit, in das Licht, in das Göttliche in deinem innern, in all das was so schön ist. Verliebe dich in die Dankbarkeit, in die Hingabe, in den Frieden und die Liebe in Dir. Sei von Herzen erfüllt vom Atem des Lebens, sei erfüllt von der Lebendigkeit selbst. Die Liebe ist da, sie ist da, die Liebe ist da, das Leben ist da, der Atem ist da, das Göttliche ist da, jetzt und immer, in Dir, in deinem innern, im Herzen der Ewigkeit!
    LG Azmuto :-)

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