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Wenn das Leben zu laut ist und dich stresst

Hochsensibilität

Mit einem Freund, den ich im Gästehaus kennengelernt habe, schlenderte ich letzte Woche durch die Straßen von Siam Reap (Kambodscha).

Wir kamen zu einem überdachten Markt mit vielen Früchten und Gemüse. Ich wollte mir etwas holen und ging durch die engen Gänge. Die ganze Halle war voller Verkaufstische und Menschen, die sich da durchdrängten.

Überall Geräusche, Rufe und Preisverhandlungen. Auch die Autos, die an der Halle vorbeifuhren, waren noch zu hören. Bill verließ die Halle so schnell, wie er sie betreten hatte. „Eine Minute länger und ich wäre ausgerastet“, sagt er.

Ich muss sagen, dass ich laute, stressige Situationen ebenfalls nicht lange ertragen kann, ohne dass meine Stimmung darunter leidet. Mal kann es ich besser verarbeiten, mal weniger.

Woran liegt es,dass manche Menschen besser mit Lärm und Bewegung umgehen können, und manche weniger?

Ich vermute, dass es an der Hochsensibilität liegt. Manche Menschen sind hochsensibel und nehmen äußerliche Einflüsse intensiver wahr als andere. Ihre Tore, auf denen sie die Reize von außen wahrnehmen, sind weiter geöffnet und werden ihnen ungefiltert verarbeitet.

„Ja, aber du wohnst ja mitten in Berlin, wie hältst du es da aus?“ könntest du mich fragen.

Ich wohne dort im stillen Hinterhaus und bekomme vom Trubel auf den Straßen so gut wie nichts mit. Wenn ich das Haus verlasse, um irgendwo ein Buch zu lesen oder irgendwo hinzufahren, wähle ich grüne Orte und Strecken nahe den Flüssen und Parks.

BTW: Bei Google Maps kann man sich sogar Routen von A nach B berechnen lassen, die für das Fahrradfahren auf wenig frequentierten Straßen geeignet sind. Einfach auf das Fahrrad klicken.

Und wenn ich dich mal besuchen sollte, werde ich womöglich als Erstes den Fernseher ausschalten und das Radio zum Schweigen bringen, je nachdem wie meine Stimmung ist. Zudem werde ich eventuell vorhandene Vorhänge öffnen, um Licht ins Zimmer zu lassen. Je nachdem wie die Luft ist, werde ich auch das Fenster öffnen ;-)

Was kannst du jetzt aus diesem Text für dich mitnehmen?

Ich möchte dich damit auf das Thema der Hochsensibilität aufmerksam machen, weil ich mir gut vorstellen kann, dass einige meiner Leser ähnlich veranlagt sind.

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Mache dir also deinen Gefühlszustand in den unterschiedlichsten (Extrem-)Situationen bewusst und zähle 1 und 1 zusammen. Eventuell ist dein Umfeld nicht für dich geeignet oder du solltest dich für deine innere Harmonie gewissen Situationen nicht aussetzen und stattdessen lieber in die Natur, in die Stille gehen.

Wenn du während des Lesens gut reflektierst, wirst du jetzt auch verstehen, warum so viele Menschen auf der Straße und in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht in deine Augen blicken. Augenkontakt ist ein tiefer Energieaustausch. Und dafür fehlt ihnen die Energie. Ein fordernder Job und ein aufreibendes Stadtleben können für hochsensible Menschen echte Energiefresser sein.

Um dir selbst bewusst zu werden, für dich zu sorgen und Methoden zum Krafttanken zu finden, habe ich neben dem Buch auch den Videokurs Dein neues Leben erstellt. Ich habe dort alle Wege, Werkzeuge und Wundertricks zusammengefasst, mit denen ich in dieser schnellen, verstandesorientierten Leistungsgesellschaft zu innerer Zufriedenheit und Gelassenheit gekommen bin.

Abschließend habe ich noch eine Übung für dich, die du an stressigen wie auch an stillen Orten anwenden kannst: Gehe in deinen Körper und fühle ihn. Ob du sitzt oder gehst, du kannst jederzeit deinen Körper fühlen, wenn du deine Aufmerksamkeit auf deine Glieder und deine Bewegungen legst und sie spürst.

Das Buch

Bist du hochsensibel? Finde es heraus
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Wenn du z.B. gehst, dann wisse nicht nur, dass du gehst, sondern sei das Gehen. Einfaches gehen besteht aus vielen vielen kleinen und großen Bewegungen und einer permanenten Gewichtsverlagerung (Standbein vs. Spielbein).

Dies alles kannst du wahrnehmen. Wobei es dir leichter fällt, wenn du beim Gehen die Bewegungen sehr sehr langsam machst, also noch langsamer als Schlendern.

Wenn du an einer belebten Straße bist, kannst du vielleicht wahrnehmen, wie du den Verkehr um dich herum weniger stressig empfindest, weil du deine Aufmerksamkeit meditativ deinem Körper widmest.

Zum Weiterlesen

Foto: jarts / photocase.com

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Autor:

Hallo! Ich arbeite als Lehrer für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich.

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1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Lieber Elias,

    Ich verstehe deinen Ansatz der Hochsensibilität sehr gut. Auch ich hatte das Gefühl hier nicht hinzugehören, das ich die ersten Male über die Bazare von Marrakesh und Istanbul geschlendert bin. Trotzdem hat mich diese spezielle Stimmung fasziniert.
    Ich glaube, dass es auch sehr viel darauf ankommt, ob man diesen „Lärm“ gewohnt ist oder eben nicht.

    Deine Bewusstseinsübung kenne ich aus eigener Erfahrung nur zu gut. Ich habe es so ähnlich gemacht. Als ich aß habe ich versucht zu essen, als ich trainierte habe ich versucht ganz beim Tun zu sein und so weiter.
    Ich kann deine Übung nur jedem empfehlen.
    LG Johannes

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