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7 Dinge, die ich an Thailand liebe – Ein Reisebericht

thailand_sonnenuntergang

Ich bin nun seit 3 Wochen in Thailand und hab mich hier schon recht gut eingelebt. Während in Deutschland kalter Winter ist, bin ich froh hier zu sein und möchte dir von den 7 wichtigsten Dingen erzählen, die mir hier besonders gut gefallen. Sicherlich trifft vieles davon auch auf benachbarte Länder zu, und einiges auch auf andere Länder, in denen die Sonne viel scheint. Hier nun aber meine Erfahrungen am Beispiel Thailands.

1. Preise und Infrastruktur

Für Europäer bietet Thailand eine günstige Möglichkeit zum Leben oder Urlaub machen. Die Währung hier ist Baht. Circa 40 Baht sind 1 €. Hier mal ein paar Preisbeispiele:

  • Mittagessen 1,50 €
  • 14 Stunden Zugfahrt 22 €
  • 500 km Busfahrt 5 €
  • 1 Kilo Bananenchips 2 €
  • gekühlte Kokosnuss zum Trinken und Essen 0,50 €
  • 1 Stunde Thaimassage 5-7 €
  • Hotelübernachtung im Einzelzimmer 15 €

Die vorhandene Infrastruktur mit Internet, Handynetz und unendlich verschiedenen Transportmöglichkeiten macht es digitalen Nomaden einfach, ihren Arbeitsplatz nach Thailand zu verlegen. WLAN gibt es hier an jeder Ecke.

Als ich bei der Einreise einen Fuß aus dem Flugzeug gesetzt habe, wurde mir direkt eine SIM-Karte in die Hand gedrückt. Damit kann ich jetzt für 1,5 Baht auf das Festnetz und für 6 Baht die Minute auf das Handynetz in Deutschland telefonieren. An jedem 7-eleven-Supermarkt, den es hier auch an jeder Kreuzung gibt, kann man Guthaben für die kostenlose Karte kaufen.

2. Gesundes Essen

Wer viel Wert auf sterile Sauberkeit legt, wird in Thailand nicht viel Freude haben. Der Großteil des Angebots wird in mobilen Wägelchen auf der Straße serviert, um die teilweise auch ein paar Stühle und Tische gestellt werden. Es sind also Campingverhältnisse, unter denen das Essen mitten im Leben frisch zubereitet und gegessen wird, was mich aber nicht weiter stört.

In Thailand ist es eher üblich auswärts zu essen, anstatt sich zu Hause etwas zu kochen. Wie in vielen anderen sonnigen Ländern findet das Leben mehr auf der Straße statt.

Traditionelle Thaifrau

Während May Kaidee eines der ersten veganen Restaurants in Bangkok gegründet hat, kann man sich auch an allen anderen Orten Vegetarisches kochen lassen, denn fast jeder Stand bietet frisches Gemüse, Reis und Glasnudeln an. Üblicherweise werden die Suppen in Fleisch gekocht und zur Würze wird Fischsoße verwendet – 100% vegetarisch ist das dann natürlich nicht, aber man muss ja auch nicht immer alles sooo streng sehen. Am besten ist es, nicht zu hinterfragen, wie das jetzt gekocht wurde, sonst kann man als Veganer in Thailand wohl eher eine Fastenkur einlegen, es sei denn, man geht jeden Tag zu May Kaidee :)

thailand_ko_chang_fruitladyMorgens liebe ich es, mir bei solch einem mobilen Wägelchen, das durch die Straßen zieht, auch frisches Obst zu holen (jeder Wagen hat sein eigenes Spezialangebot). Wassermelone, Ananas, Papaya, Mango und andere exotische Früchte, deren Namen ich nicht kenne, werden frisch geschnitten und essfertig in einem Tütchen to go mit Riesenzahnstocher serviert; Kokosnüsse kommen mit Strohhalm zum Trinken. Preis pro Frucht: 25 bis 50 Cent.

Wenn man nach Bangkoks China Town geht, erwarten einen noch mehr Naschereien: Von frisch gepresstem Granatapfelsaft bis Bananenpfannkuchen mit Schokosoße und vielem Anderen zum Sündigen ist das Konsumangebot mehr als ausgeprägt :)

3. Sonnige Temperaturen

Thailand_Strand

Während in Deutschland Winter ist, ist in Thailand die Trockenzeit, in der es nicht ganz so heiß ist. Wenn bei uns Sommer ist, ist in Thailand die Regenzeit, die sich zum Reisen eher weniger anbietet. Je nachdem, was man mag :)

Auch in Thailand gibt es verschiedene Klimazonen. Im Norden mit Chang Mai ist es in der Trockenzeit morgens mit 15 Grad eher kalt und tagsüber angenehm warm.

Je weiter südlich man nun kommt, desto wärmer wird es auch. In Bangkok ist es nachts angenehm warm und tagsüber wird es mit 30 Grad schon heiß. Im südlichen Hat Yai befindet man sich jedoch gleich in einer warmen Wolke, die tropisches Klima garantiert.

4. Allgegenwärtige Harmonie

thailand_bangkok_im_tuktuk

Bangkok ist eine riesen Stadt. Berlin ist dagegen ein Dorf. Auch hier gibt es viel Verkehr. Die Straßen werden von Tuk Tuks, Motorrollern, Autos und Bussen dominiert. Trotz der Hitze und des Verkehrsaufkommens nehme ich eine gewisse Gelassenheit, Intelligenz und Harmonie wahr.

Die Menschen hupen nicht, sondern setzen diese wirklich nur im Notfall oder zur Sicherheit ein. Es gibt kein Drängeln. Ampeln gibt es zwar (oft mit Count-Down-Zähler-Anzeige – man weiß also immer, wie lange man wartet oder noch grün hat), bräuchte es aber nicht. Ähnlich wie bei einem Fischschwarm gibt es eine kollektive Intelligenz, die von Achtsamkeit und Voraussehen geprägt ist.

Seitdem ich hier bin, habe ich erst 2 mal eine Sirene gehört. Die Hunde bellen nicht. Sie laufen wie die Katzen gelassen und friedvoll durch die Straßen – für sie scheint gesorgt zu sein. Die Menschen streiten nicht, sondern begegnen ihren Mitmenschen mit Respekt, Achtsamkeit und oft auch mit einem Lächeln.

Woran liegt das, dass mir Thailand wesentlich freundlicher und harmonievoller erscheint als Deutschland?

Thailand_kulturelles_Gut

Ich nehme an, es ist die buddhistische Prägung, die sich durch das ganze Land zieht. Es gibt hier fast so viele aufwändig verzierte Tempelanlagen, wie Supermärkte. In Orange gekleidete Mönche trifft man im Alltagsleben immer wieder, vor allem morgens, wenn sie von Haus zu Haus gehen und Essen von den Menschen einsammeln.

Während das Christentum auf Verbot und Buße ausgerichtet ist, lehrt der Buddhismus eher, wie der Einzelne das Glück in seinem Leben zum Wohle des Ganzen lebt. Mit dem christlichen Glauben konnte ich nie etwas anfangen, wie auch nicht mit allen anderen Religionen, denn in der Summe der Lehren scheint dort etwas zu fehlen.

Beim Buddhismus fühle ich mich schon wohler. Auch wenn Buddha heute von den Menschen gottähnlich verehrt wird, so ist der Buddhismus im Ursprung keine Religion, sondern eine Lehre. Im Allgemeinen picke ich mir aus allem das zusammen, was sich in mir gut anfühlt, und baue daraus meinen individuellen Glauben.

5. Andersartige Vielfältigkeit

Thailand_Natur

Wie das im Ausland so ist, wenn man die Welt bereist, ist erstmal alles anders: Die Autos fahren links, die Menschen sehen anders aus, die Häuser werden anders gebaut und das Essen ist neu.

Aber auch landschaftlich kann man in Thailand vieles erleben. Was ich bisher gesehen habe, ist die Riesenmetropole Bangkok, die urwaldartige Berglandschaft in Chiang Mai (die mich an die Anden erinnert) und die tropischen Inseln mit weißem Sandstrand im Süden.

6. Pragmatismus & Einfachheit

Thailand_Schwein

Da ich selbst pragmatisch veranlagt bin, gefällt mir die Einfachheit, in der die Menschen hier leben und Probleme lösen. Wenn etwas kaputt geht, wird es einfach mit kreativer Bastelarbeit so rekonstruiert, dass es wieder funktioniert – TÜV und Normen braucht man hier nicht.

Auch die Restaurants haben nur das Nötigste, was es wirklich braucht. Gelebt und gegessen wird meist unter garagenähnlichen Bedingungen, in denen es mir an nichts fehlt. Luxus brauche ich nicht und ist ohnehin nicht zu sehen. Lediglich die Wats – die buddhistischen Tempelanlagen – sind prunkvoll verziert und vergoldet.

7. Heilende Massagen

Den Massagen hatte ich anfangs keine große Beachtung geschenkt. Erst jetzt fange ich so langsam an, in den Genuss zu kommen und die Wichtigkeit dahinter zu verstehen. Thailand ist neben der Kampfsportart Muai Thai vor allem auch bekannt für die Massagen. Neben der bekannten Thaimassage gibt es auch Fußmassage, Ölmassage und viele weitere. Die Preise dafür beginnen bei 200 Baht, also ungefähr 5 € pro Stunde.

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Die Massage wird in den Städten an jeder Ecke angeboten, aber sicherlich werden auch die Menschen auf dem Land dieses traditionelle Handwerk beherrschen, da es von Generation zu Generation weitergegeben wird.

Den großen Vorteil sehe ich beim Aspekt der Körpertherapie. Wie ich bereits an anderer Stelle sagte, werden unverarbeitete oder unterdrückte Emotionen im Körper gespeichert – in Form von Verspannungen. Da bei einer Thai- oder Fußmassage sehr viele Punkte behandelt werden, gehe ich davon aus, dass bei jeder Sitzung immer etwas dabei ist, was seelische Heilungsprozesse anstößt. Die körperliche Entspannung danach ist bei mir immer gegeben. Wie in Trance wandel ich dann völlig im Fühlen und In-mir-sein durch die belebten Straßen.

Wer sich jedoch nicht um die aufkommenden Themen kümmert und die Massagen einfach nur konsumiert, wird keine anhaltende Veränderung herbeiführen. Die Quelle der Verspannungen des Körpers ist nämlich der Geist: durch das Unterdrücken dessen, was gelebt werden will, sowie durch negative Gedanken und Gefühlszustände.

8. Fazit

Ich fühle mich hier also ganz wohl und kann das Land jedem Reiseinteressierten weiterempfehlen. Es lässt sich hier locker leicht leben und man profitiert von der Gelassenheit, die jeder Mensch hier ausstrahlt. Dagegen ist so manches deutsches Problem echt ein Witz. Von der Lebenseinstellung, die sich weitestgehend auf das Wesentliche konzentriert, können wir uns noch was abschauen.

Der Konsum ist hier trotzdem vorhanden. Viele Jugendlichen spielen auch mit ihrem Smartphone oder Tablet. Fastfoodketten machen sich breit und sündhafte Süßigkeiten sind beliebt. Trotz Verführungen liegt es letzten Endes jedoch an der eigenen Gesinnung und Verfassung, auch mal zu widerstehen :)

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