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Warum wache ich in der Nacht auf und was kann ich daraus machen?

Warum bin ich schlaflos?

Es ist Viertel vor sechs Uhr morgens. Ich sitze in der Küche, habe mir einen Lupinenkaffee gemacht und den Laptop hochgefahren. Manche Leute stehen jeden Tag so früh auf. Ich für gewöhnlich nicht. In diesem Artikel möchte ich dir erzählen, warum ich früher als sonst aufgestanden bin und wie du erfüllter und tiefer schlafen kannst.

Ich kann nicht schlafen

Es war drei Uhr in der Nacht, als ich heute das erste Mal meine Augen öffnete. Ich wusste in diesem Moment sofort, dass es seit Langem einmal wieder eine dieser Nächte sein würde, in der ich noch öfter die Augen öffnen werde. Eigentlich fühle ich mich dabei müde und möchte schlafen, mein Geist jedoch ist wach.

Mit dieser Halbschlafsituation bin ich aber nicht ganz zufrieden. Deshalb habe ich für die Zukunft einen Entschluss gefasst: Wenn mir das nochmals passiert, stehe ich sofort auf! Denn wirklich bringen tut mir dieser Halbschlaf nichts. Ich fühle mich jetzt nicht fitter als ich es um drei auch schon gewesen wäre.

Wenn es so ist, dass ich jetzt nicht tief schlafen kann, dann soll es eben so sein. Es wird schon seinen Sinn haben. Das weiß ich, seitdem ich erfahren habe, dass Menschen in Indien absichtlich um 3 oder 4 aufstehen, um zu meditieren. Zu dieser Zeit sollen nämlich „besondere Tore zur geistigen Welt“ geöffnet sein. Die Anbindung an die eigene Seele soll dann besser sein und die Kommunikation kann bewusster stattfinden.

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Wenn wir träumen, läuft diese Kommunikation mit der Seele unbewusster ab, wenn wir nicht im Detail wissen, was wir geträumt haben. Zudem sind die Bilder verschlüsselt und die Bedeutung ist uns bzw. mir nicht immer sofort klar.

Wenn wir nun mitten in der Nacht wach gehalten werden, kann es sein, dass wir gewisse Botschaften bewusst empfangen sollen. Diese tauchen dann in Form von Gedanken und Ideen in unserem Kopf auf. Wir müssen dabei also lediglich der Beobachter unserer Gedanken sein.

Das ist eine Option, die wir haben, wenn wir nachts nicht schlafen können. Wichtig für mich ist, dass ich meine Lebenszeit nicht mehr mit dieser eigenartigen, anhaltenden Halbschlafphase verdödele. Das habe ich für mich erkannt und wollte es direkt mal mit einem Artikel weitergeben.

Falls du dich für Ähnliches entscheiden möchtest, dann gibt es aber noch viele andere Dinge, die du in solch einer Situation statt rumdösen machen kannst: z.B. spazieren gehen, joggen, Yoga, malen oder lesen. Die ganz Eifrigen können sich mit Stift und Papier auch an den Tisch setzen, um ihre Zukunft – ihre Träume und Ziele – aufzuschreiben, aufzumalen oder neu zu definieren.

Ich habe das Gefühl, dass diese nächtlichen Momente, in denen wir nicht ganz in den Schlaf entlassen werden, dafür da sind, um sie spirituell zu verwenden. Wer sich demnach also konstruktiv mit sich selbst beschäftigt, macht es genau richtig. Dein Gefühl wird dich leiten.

Wenn dann solche Gedanken kommen wie „Oh nein, ich muss aber schlafen, sonst bin ich morgen auf der Arbeit zu müde“, dann hilft es nur zu akzeptieren, dass die Uhr des Lebens manchmal anders tickt. Wer sich schon mal flüchtig mit dem Maya-Kalender beschäftigt hat, der weiß, dass jeder Tag eine besondere Energie hat. Wenn wir an jedem Tag nun exakt das tun, wonach uns ist, würden wir im Einklang mit der höheren Ordnung – unserer Seele und dem Universum – leben.

Wer nun aufgrund eines Angestelltenverhältnisses hier nicht so viel Einfluss auf die Gestaltung der eigenen Lebenszeit nehmen kann wie ein Selbstständiger, der kann es trotzdem versuchen, weitestgehend im Einklang mit dem eigenen Bauchgefühl zu leben. Wer sich dann im Falle eines wiederkehrenden Halbschlafes für das Aufstehen entscheidet, kann später am Tag vielleicht einen Mittagsschlaf einlegen, der ja ohnehin gesund ist. Im Normalfall sollte der tägliche Mittagsschlaf jedoch nicht länger als eine halbe Stunde dauern, weil der Körper sonst in den Tiefschlaf übergeht und wir es dann schwieriger haben, wieder richtig wach zu werden.

Wer regelmäßig nachts nicht schlafen kann, sollte sich auch Fragen, ob sein Leben in der Balance ist. Weil wir Menschen keine Roboter sind, sind wir nicht dafür gemacht, jeden Tag ausschließlich eine immer gleiche Tätigkeit durchzuführen. Über den Tag verteilt sollten wir also genügend Zeit damit verbringen zu schlafen, zu lieben (in Form von menschlicher Nähe), Sport zu machen, Freunde zu treffen, Neues zu lernen, Zeit mit sich selbst zu verbringen (ohne Ablenkung) und natürlich einer erschaffenden Tätigkeit nachzugehen (Arbeit). Habe ich noch etwas vergessen?

Wenn dieses abwechslungsreiche Tagesprogramm erfüllt ist, wette ich, dass du abends erfüllt und zufrieden einschlafen wirst. Natürlich muss nicht immer alles enthalten sein. „Genügend Zeit“ bedeutet: genau so viel Zeit, wie du sie als Mensch wirklich brauchst. Wenn du dich dabei von deinem inneren Schweinehund leiten lässt, wirst du dir oft genug nicht alles geben, was du brauchst. Vor allem der Sport und die Bewegung an der frischen Luft sind für den Ausgleich absolut essentiell!

Dies sind meine Anregungen zum Thema Halbschlaf und wie man besser mit ihm umgehen kann oder ihn gar nicht erst entstehen lässt. Auch wenn du nach einem erfüllten Tagesprogramm trotzdem in der Nacht aufwachst, weißt du nun ja, um was es sich handeln könnte. Vielleicht will dir deine Seele etwas sagen! Achte in dem Fall einfach auf die Bilder, die in deinen Gedanken auftreten. So mein Text ist jetzt fertig. Jetzt werde ich frühstücken und danach eine Runde spazieren gehen.

Zum Weiterlesen

Foto: Anne_S. / photocase.com

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6 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. heute nacht geschehen…hatte mich tags zuvor gefragt, warum ich eigentlich schon seit einigen tagen keinen besuch mehr hatte…aber wenn ich mich in meiner bude so umschaue ist das auch kein wunder, denn es herrscht grad irgendwie chaos und mir fehlt der elan, aufzuräumen….nachdem ich eine asia-box verdrückt, den leeren karten neben den anderen kram auf dem kleinen tisch gequetscht hatte und gegen 23 uhr vor dem laptop in klamotten eingepennt war, wurde mein schlaf so ca. um 3.20 uhr plötzlich unterbrochen. Ich war in eben diesem halbschlaf zustand und bemerkte sofort die unordnung um mich herum, die ich auch innerlich fühlen konnte…ganz klar ich musste aufräumen sonst könnte ich kein auge zutun…also erhob ich mich und griff direkt nach den bechern und der teekanne…noch halb auf dem bett kniend im halbdunkel und doch noch ziemlich verschlafen,verlor ich die balance, die kanne glitt mir aus der hand, rutsche von der couch und ein großer schluck tee verteilte sich auf meiner bettdecke…natoll also doch aufstehen, licht anmachen und bei der gelegenheit endlich mal den liegengebliebenen abwasch der letzten tage erledigen..in so einer 1-mann-wg fällt ja nicht so viel an… in diesem Moment klopft es leise an meiner tür und ich bin relativ wenig überrascht, denn mein lieblingsnachbar tom arbeitet eher zu ungewöhnlichen uhrzeiten, daher hätte er es gutmöglich sein können…ungestylt, nur im t-shirt öffne ich die tür und strecke meinen kopf durch die öffnung… draußen steht mein nachbar…aber es ist nicht tom…ein junger hübscher mann, der mir schon des öfteren im haus begegnet und angenehm aufgefallen ist …er trägt einen blauen partyhut und hält ein bier in der hand ;)

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  2. Hallo Elias!

    Ich kenne sie auch, diese ruhigen Stunden … früher habe ich mir den Tag schwer gemacht, indem ich dann schon in der Früh gedacht habe: „Ach du Schande, wie soll ich nur diesen langen Tag überstehen???“. Inzwischen liebe ich diese stillen Stunden sehr – ich meditiere zwar nicht, aber lasse meine Ideen sprudeln und bin in der Zeit oft produktiver und „wacher“ als den ganzen restlichen Tag …

    Wünsche dir eine gute Nacht (egal, wie lange sie ist!),
    Claudia

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  3. Interessant. Auch mir geht es in den letzten Tagen so, dass ich gegen vier wach werde, und dann immer mal wieder kurz usw. Das habe ich sonst nie. Das scheint gerade irgendwie um sich zu greifen, ich sprach mit noch zwei Freundinnen – und ich denke es liegt am Frühjahrsanfang, eine Art Winter-Jetlag.
    Da ich momentan einer „geregelten“ Arbeit nach gehe, kann ich meine Zeit nicht so frei einteilen, und traue mich nicht recht, „mitten“ in der Nacht aufzustehen, sondern versuche mir eher noch ein wenig Schlaf zu holen.
    Komischerweise ist es nicht quälend, ich empfinde das neuerliche reinrutschen in den Schlaf sehr stark und träume auch sehr intensiv. Das ist alles ganz schön und scheint vollkommen okay…

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  4. ja,was-du-schreibst,ist-EINE-Möglichkeit
    eine-andere-ist:-sein-mit-dem-was-ist,das-heißt-für-mich:akzetieren,dass-man-schon-so-früh-wach-ist,und-mit-dem-bleiben,d.h.-im-bett-bleiben,-nicht-abbrechen-und-aufstehen
    ich-habe-sehr-wertvolle-phasen-damit-gehabt:viele-wertvolle-erkentnisse,-ein-erweitertes-bewusstsein
    aufstehen,um-zu-meditieren,erscheint-mir-etwas-widersinnig—-in-diesem-zustand-sein-IST-Meditation—alles-kommen-lassen-was-will-und-es-wahrnehmen—-wunderbare-Erfahrungen-in-diesem-tiefen-und-wachen-und-klaren-bewusstsein
    liebe-grüße

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  5. Hey Elias,
    verrückt, dass du heute einen Artikel darüber schreibst. Denn genau das habe ich heute Nacht auch erlebt. Ich wachte auf und konnte eine Stunde lang nicht einschlafen. Dann lag ich im Bett und tausend Dinge kamen mir in den Kopf. Allerdings waren es nur negative Gedanken. Die Lügen meines Exfreundes, die Probleme in meiner Familie,.. Ich habe versucht, diese Gedanken fallen zu lassen, jedoch ohne Erfolg. Diese eine Stunde hatte zur Folge, dass ich heute Morgen richtig schlechte Laune hatte. Erst jetzt habe ich diese Laune überwunden, indem ich mich immer wieder auf das Jetzt konzentriert habe. Schwer fiel es mir trotzdem. Ich hoffe, ich kann das nächste Mal besser mit dieser Schlaflosigkeit umgehen.
    Auf jeden Fall war dein Artikel eine gute Hilfe :) Ich liebe deine Arikel, sie geben mir immer wieder Mut, mein Bewusstsein zu erweitern. Bevor ich auf deine Seite gestoßen bin, habe ich mich schon längere Zeit mit Eckhart Tolle und dem Gesetz der Anziehung beschäftigt. Dein Blog ist eine super Möglichkeit, diese Gedanken zu vertiefen. Danke!

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    • Ich danke dir Katharina,
      ich vermute, dass die Lösung in deinem Fall darin liegt, diese negativen Gednken aufzulösen, den Konflikt zu heilen und Frieden zu schließen, sonst kommen sie immer wieder oder schwingen latent in all deinen Handlungen mit.
      Alles Liebe!

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