Suche
Suche Menü

Gedankenpause: Wie kann ich meine Wahrnehmung trainieren?

Wie kann ich meine Wahrnehmung fördern

Die Feinheit unserer Wahrnehmung bestimmt darüber, was wir empfangen, wie bewusst wir sind und welche Erkenntnisse wir für das Leben gewinnen können. In diesem Artikel beantworte ich eine Frage einer Kursteilnehmerin des Kurses „Dein neues Leben„, die gerade bei der Aufgabe ist, ihre Wahrnehmung zu trainieren. Ich möchte dazu einige Dinge erzählen, wie wir das Abschweifen in Gedanken verringern können, um unsere Wahrnehmung zu fördern. 

Hallo Elias,

ich muss dich heute noch einmal anschreiben und hoffe sehr, dass ich dich nicht nerve.

Ich bin ja am Onlinekurs angemeldet und versuche auch täglich, alle Übungen zu hören, bzw. dann auch auszuführen. Nun hänge ich seit ein paar Tagen am Tag 6 – wahrnehmen.

Das Tagebuch war ja schon eine Herausforderung für mich, da ich am Anfang erst dachte, ich muss den Tagesablauf schreiben, dann aber wirklich versucht habe, meine Gedanken zu schreiben. Habe ich ja auch im Kommentar geschrieben. Ist immer noch nicht leicht.

Aber nun hänge ich. Ich weiß damit nicht richtig umzugehen. Wenn ich versuche, wahrzunehmen und zu fühlen, schweife ich immer in Gedanken ab und denke dann, ich mache irgendwas falsch. Kannst du mir vielleicht einen Tipp geben?

Mit Tag 7 habe ich deswegen noch gar nicht begonnen.
Ich muss mich ganz schön umstellen, um allen Übungen gerecht zu werden.

Vielen Dank, dass ich beim Kurs dabei sein darf.

Vielen lieben Dank
Susanne

Antwort

Dass wir beim Versuch, einfach nur wahrzunehmen, in Gedanken abschweifen, ist völlig normal. Es ist neu für unser erwachsenes Wesen, jetzt mal nicht nur zu denken, sondern einfach nur zu sein. Du solltest dich da auch nicht drüber aufregen oder dich damit stressen. Wenn du am Ball bleibst, kommt das mit der Zeit von selbst.

Wahrnehmung trainieren

Wie einen Muskel, den wir trainieren können um stärker zu werden, so können wir auch genauso unsere Wahrnehmung trainieren. Das bedeutet, du baust das neutrale Beobachten einfach in deinen Tag mit ein.

Z.B. kannst du dir jeden Tag eine bestimmte Zeit nehmen, um intensiv wahrzunehmen. Jedes Mal, wenn du einen Gedanken hast und ihn wahrnimmst, nimmst du ihn zur Kenntnis und erinnerst dich wieder an das neutrale Beobachten dessen, was gerade geschieht.

In der anderen Tageszeit kannst du das neutrale Beobachten und Wahrnehmen optional einbauen, so wie es dir beliebt. Es entspannt den Geist und spart dir deine Lebensenergie, weil in diesen Momenten nichts auf Hochtouren geistig verarbeitet werden muss.

Auf dem Weg zur Bushaltestelle oder zum Bäcker kannst du dir vornehmen, wahrzunehmen. Und wenn Gedanken kommen, dann kommen sie halt. Du kannst wieder in die Wahrnehmung gehen oder weiterdenken, wie du willst.

Mit dieser Übung, in der du dich immer und immer wieder an das Beobachten deiner Gedanken, Gefühle und des Geschehens um dich herum erinnerst, trainierst du deine Sinne. Du wirst mit der Zeit feinfühliger, dir fallen mehr Dinge auf und deine Sicht wird klarer.

Dadurch, dass du damit deinen „Muskel der Wahrnehmung“ trainierst, wird dieser natürlich von Tag zu Tag, von Woche zu Woche größer. Damit verlängern sich auch die Zeiten, in denen es dir möglich ist, nicht in Gedanken abzuschweifen, sondern einfach nur zu sein. Das wirkt sich natürlich auch auf deine allgemeine Konzentrationsfähigkeit aus.

Übung macht den Meister.

Buch Dinge die ich mit 18 gerne gewusst hätte

In meinem ersten Buch habe ich dieses Thema genauer beschrieben. Es eignet sich hervorragend dafür, wenn du tiefer in dieses Thema einsteigen möchtest.
Alle Infos und Leseprobe anschauen

Foto: benicce / photocase.de

Gehe den Weg des Selbstverwirklichers

Nehme mit vielen anderen am Emailkurs teil und bleibe verbunden. Erkenne wer du wirklich bist, komme in deine Kraft und erschaffe ein Leben, das du wirklich liebst.

(Deine Daten werden vertraulich behandelt. Du kannst dich in jeder E-Mail wieder austragen.)

Autor:

Hallo! Ich arbeite als Lehrer für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich.

Wie gefällt dir der Artikel?

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (noch nicht bewertet)
Loading...

3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. …ich habe irgendwie das gegenteilige Problem. Ich BIN super feinfühlig geworden… Jetzt nehme ich Sachen wahr, die andere nicht (immer) bemerken. z.B. Stinkt mein Arbeitsplatz bzw. das Gebäude dort extrem und mir geht es dort und dadurch sehr schlecht. Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel. Gut, das ich es zuordnen kann, das ging vorher nicht. Aber auch schwierig, es zu argumentieren… Die Lösung ist Homeoffice bis Vertragsende. Also kann eine große Empfindsamkeit auch irgendwie einsam machen und Dinge umwerfen, die vorher ganz normal waren… Hast du zufällig auch eine Idee, wie ich damit umgehen kann?

    Antworten

    • Was ich mir eher vorstellen kann, ist, dass dir der Job mittlerweile „stinkt“. Früher hat er dir vielleicht gefallen und deshalb ist der Geruch nicht aufgefallen.

      Antworten

      • Möglich ;) Ich wollte aber sowieso nach Vertragsende was anderes machen. Das hätte ich bestimmt auch noch im Büro integrieren können!? Aber wer weiß, wozu’s gut ist. :)
        Übrigens hast du glaub ich irgendwann mal ein Christian-Meyer Meditationsvideo gepostet – das ist super, danke dafür :)

        Antworten

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.