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„Ich bin einsam und allein“: Der Mensch in der sozialen Isolation

Vor Kurzem ist mir bewusst geworden, wie isoliert ich lebte und immer noch lebe. Ich möchte dazu meine Gedanken aus meinem Leben, aber auch aus dem Leben der Menschen unserer Gesellschaft mitteilen. Die soziale Isolation betrifft uns alle. Sie ist ein gesellschaftliches Phänomen, das unser System auf die Art und Weise am laufen hält, wie es jetzt ist. Wenn ich in dem folgenden Text „Der isolierte Mensch“ das Wort „Ich“ verwende, meine ich damit uns alle, also auch mich und dich. Vielleicht erkennst du dich zum Teil wieder.

Der sozial isolierte Mensch

Unsere Vorfahren lebten in Sippen, Clans und Großfamilien.

Ein gesundes Miteinander, in der alle füreinander sorgten.

Mir war das lange Zeit nicht bewusst.

Nun blicke ich auf meine Leben und erkenne etwas, das da ganz groß ist:

Soziale Isolation.

Ich lebe allein.

Ich einer sicheren Gummizelle, in der ich für mich bin.

Ich kann hier wunderbar meiner Tätigkeit nachgehen und produktiv sein.

Aber ich kann mich hier auch wundervoll verkriechen, mich vor dem Kontakt zu Mitmenschen scheuen und meine Komfortzone auf mein kleines Reich beschränken.

Ich kann mich hier wunderbar ablenken, durch Filme schauen, lustlos herumliegen, schlafen.

Früher hatte ich auch ganz viel Computer gespielt.

Allein.

Isoliert.

Trotzdem brennt in mir der Wunsch nach Begegnung, nach Kontakt zu Menschen.

Gott sei Dank gibt es dafür das Internet.

Ich habe es lieben gelernt, weil es mir meinen Drang nach einem sozialen Leben befriedigt.

Ich kann den Kontakt dabei wunderbar dosieren.

Wird mir etwas zu viel, schalte ich den digitalen Kontakt ab.

Habe ich Hunger nach menschlichem Kontakt, klicke ich Tausende von Profilbildern durch, schreibe hier und da Freunde von Freunden oder Wildfremde an.

Kommt es mal zu einem Treffen in der realen Welt, in der ich den Menschen in echt vor mir habe, sind da zwei, die es verlernt haben, Mensch zu sein.

Sie sind im Innern verletzt, haben den Schmerz überlagert mit Betonschichten zur Abschirmung und leben in Vorsicht und Zurückhaltung.

Da ist eine Angst.

Die Angst davor, dass der andere den eigenen Schmerz wieder entfachen könnte.

Das will natürlich keiner, denn wir lieben unsere Wunden nicht, wir wollen Spaß haben und Party machen – auf einem oberflächlichen Niveau, versteht sich.

Deshalb gibt es die soziale Isolation.

Jeder hat sein eigenes Reich.

Seine eigene Box, in der er oder sie wohnt.

Eine Box, in der wir selbst bestimmen, wie viel vom Außen hineinkommt.

Ich bin einsam - der Mensch in sozialer Isolation

Und in der wir bestimmen, wie oft wir sie verlassen, um uns der Ungewissheit und Spontanität auszusetzen.

Gott sei dank gibt es Facebook, WhatsApp und Dating-Seiten.

So kann ich selbst bestimmen, mit wem ich mich wann unterhalte bzw. wohlgewählte Textnachrichten austausche, die nicht im Geringsten Auskunft über die wahren Gefühle in meinem Innern geben müssen.

Ich kann ein Bild entstehen lassen, das ich nicht bin, aber das ein gutes Bild nach außen scheinen lässt.

Ich bin nicht so, wie es scheint, aber ich präsentiere mich, als sei ich ganz toll, voll glücklich und der wunderbarste und stärkte Mensch auf Erden.

In Wahrheit fühle ich mich einsam, verlassen, und hilflos.

Ich wünsche mir Geborgenheit, menschliche Wärme und eine herzliche Verbundenheit.

Ich wünsche mir, einen anderen Menschen zu spüren.

Ich traue mich jedoch nicht, da raus zu gehen und einen fremden Menschen anzusprechen.

Das kostet mich viel zu viel Überwindung.

Denn nicht nur ich bin isoliert, sondern die anderen sind es auch.

Es gibt kaum Möglichkeiten, auf natürliche Art und Weise ins Gespräch zu kommen und sich kennenzulernen.

Ich mache mir das Leben einfach und nutze einfach das Internet.

Gott sei Dank ist das Internet voll mit Pornografie.

Per Mausklick bekomme alles, was ich will.

Zwar virtuell, aber dafür, dass ich mich meinen Ängsten nicht stellen muss, es ist eine wunderbare Sache.

Ich habe Hunger nach Sex und ich will immer mehr, je mehr ich mir die gestellten Streifen ansehe.

Doch irgendwann merke ich, dass es nicht dasselbe ist.

Soziale Isolation: Brauche ich doch einen Partner?

OK, ich raffe mich auf, gehe auf die Suche nach einem Menschen, der mir das gibt, was ich brauche.

Ich sag es zwar keinem, aber ich bin abhängig von Liebe, körperlicher Liebe, denn ich habe die Liebe zu mir selbst verloren.

Natürlich möchte ich die soziale Isolation weiterleben, wenn ich mal eine Familie habe.

Zwei Menschen, die wieder ein kleines Reich aufbauen und Kinder zeugen.

Man lebt dann zwar gemeinsam, aber immer noch isoliert.

In einer Wohnung oder wie in den Filmen in einem Einfamilienhaus.

Wir kennen unsere Nachbarn nicht, laden vielleicht mal Freunde für einen Grillabend oder zum Filme schauen ein, aber das war’s.

Über Probleme sprechen wir nicht.

Wir sprechen generell nicht über Dinge, die persönlich sind.

Es ist leichter, über Nachrichten, Fußball oder die letzten Sendungen aus dem Fernsehen zu reden; über den Kollegen zu lästern und den Busfahrer zu schimpfen.

Schade nur, dass es so ermüdend ist.

Wenn ich ehrlich bin, würde ich viel lieber eine echte, tiefe Verbundenheit zu meinen Freunden aufbauen.

Sie einfach mal berühren, lange in den Arm nehmen.

Aber wie käme das nur an?

Bestimmt komisch.

Ich schiebe diese Gedanken weg und mach mir ein neues Bier auf.

Das hilft, wenn auch nur temporär.

Ich bin dankbar für all die kleinen Drogen, die mir das Leben leichter machen.

Zucker macht mich glücklich.

Rauchen macht mich frei.

Alkohol lässt mich vergessen.

Essen lässt mich verdrängen.

Ich kann mit meinen Wunden existieren, weil ich in einer Gesellschaft lebe, in der die Menschen isoliert sind.

Jeder hat seine Geschichte, seine Pakete, seine Wunden und Verletzlichkeiten.

Und jeder pflegt sie wie ein Haustier.

Hält die eigene Verletzlichkeit in einem Käfig gefangen und züchtet damit neue Verletzlichkeiten heran.

Ein Teufelskreis, der das System am Laufen hält.

Es gibt viele, die ausrasten, weil sie ihre soziale Isolation auf die Spitze getrieben haben.

Sie sind verrückt geworden oder wurden für verrückt erklärt.

Sie werden abgeschoben und auf Medikamente gesetzt.

Lasst uns das nicht sehen, was uns die eigene Verletzlichkeit spiegelt.

Wenn ich leidende Menschen sehe, werde ich mit meinem persönlichen Leid konfrontiert.

Das will ich nicht.

Deshalb lebe ich doch in sozialer Isolation.

Weg damit.

Deshalb müssen die Kranken in Krankenhäuser.

Deshalb müssen die Alten in Altenheime.

Deshalb müssen benachteiligte Menschen in Behindertenheime.

Deshalb müssen die verhaltensauffälligen Kinder auf Sonderschulen.

Alles muss verbannt werden, was die eigene Schwäche ans Licht bringen könnte.

Gebt den Kindern am besten auch Drogen, damit sie still werden.

Erwachsene nehmen Koks, um im Hamsterrad schneller rennen zu können.

Kinder nehmen Ritalin, um die Erwachsenen in ihrer Schmerzverdrängung nicht zu stören.

Alle wollen Schein statt Sein.

Alle wollen jetzt so durchkommen statt in tiefer Erfüllung und Wahrheit das Leben zu feiern.

Alle wollen ums Überleben kämpfen statt das System zu hinterfragen.

Was meinst du, wem die soziale Isolation der Menschen am meisten nützt?

Was verbindet all die isolierten Menschen?

Sie vergessen sich selbst, um zu funktionieren und zu überleben, um reich zu werden, um materielle Güter anzuhäufen, um ihren Hunger nach Sex und Macht zu befriedigen.

Das alles führt zu Wirtschaftswachstum und Kontrolle.

Die Wirtschaft nutzt die soziale Isolation der Menschen, um ihnen Ersatzbefriedigungen zu verkaufen.

Bei jedem Kauf klingelt die Staatskasse durch die Umsatz- und Einkommenssteuer.

Je mehr der Mensch am vermeintlichen Leben teilnimmt, desto mehr muss er auch dafür bezahlen.

Steuern gibt es für die unterschiedlichsten Dinge.

Der Staat ist kreativ.

Warum lässt sich ein isolierter Mensch leichter kontrollieren?

Weil die Macht der Menschen erst durch ihre Verbundenheit entsteht.

In dem Moment, wo viele Menschen sich zu einer Gruppe zusammenschließen und ein gemeinsames Ziel verfolgen, wird ihre Macht größer.

Durch das gemeinsame Ziel potenziert sich auch die Kraft ihrer Gedanken.

Aktuell ist das gemeinsame Ziel nicht mehr Liebe oder mehr Lebendigkeit.

Bislang regiert die soziale Isolation.

Soziale Isolation: Die Frage ist nur, ob du daran etwas ändern willst.

Wenn ja, so steht es dir in jedem Moment offen, dich gegen die soziale Isolation und für die Verbundenheit zu entscheiden.

Verbundenheit entsteht, wenn du dir deiner Träume und Ziele bewusst wirst und sie mit anderen Menschen teilst.

Du wünschst dir mehr Liebe, mehr Freiheit in der Wahl deiner Tätigkeit?

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Willkommen im Club.

Es sind Millionen andere Menschen in deinem Land, die das auch wollen.

Es sind Milliarden andere Menschen auf der Welt, die das auch wollen.

Teile dich doch mit, sodass genau diese anderen davon erfahren.

So kann eine Verbindung entstehen.

Eine Verbindung, die dem Zentrum deines Herzens entspringt.

Eine Verbindung, die dich wirklich heilt.

Eine Verbindung, die wahre Liebe schenkt.

Der Weg zu dem, was wir wirklich brauchen, geht über die Gemeinschaft.

Der Mensch ist ein Sippenwesen, daran wird sich auch nichts ändern.

Soziale Isolation macht krank.

Die Gruppe und der direkte, offene Kontakt zu seinen Mitmenschen heilt.

Wir brauchen das ehrliche Feedback, das Mitteilen unserer Gefühle von Angesicht zu Angesicht und die Herzenswärme, die uns nur eine menschliche Begegnung schenken kann.

Das ist meine Erkenntnis und ich werde die soziale Isolation in meinem Leben immer weiter aufheben und sie durch Gemeinschaft ersetzen. Aktuell plane ich eine Männer-WG mit 4 Freunden. Für die Zukunft stelle ich mir eine Gemeinschaft auf dem Land vor.

Es ist mir klar, dass ich dadurch meine Komfortzone verlassen und mich meinem Innenleben stellen muss, denn jeder Mensch ist für mich ein Spiegel für meine Gefühle.

Ich habe verstanden, dass ich nur dadurch wachsen kann.

Und dafür bin ich hier.

Dafür lebe ich.

Ich will wachsen!

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Foto: suze / photocase.de
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Hallo! Ich arbeite als Lehrer für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich.

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17 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Seid alle gegrüßt,

    Danke Elias für die wahren Worte und die Beiträge der anderen hier.
    Es geht wohl sehr vielen Menschen so, aber nur wenige finden den Mut es auszusprechen
    und Wer ist offen dafür ?, mit dem was ausgesprochen werden will ?
    Isolation, Wem nützt sie ?
    Nur dem System, weil ES Angst vor Menschen hat,
    die sich ihrer Individualität und Einzigartigkeit bewußt sind und damit ihren eigenen Weg gehen.
    Dem einzelnen Menschen nützt Isolation wohl nichts, im Gegenteil er entfernt sich von dem Samen der in Ihm wohnt,
    um sein Menschsein zu entfalten, Mensch braucht Menschen um aneinander zu wachsen, zu reifen,
    einander zu geben, ohne Dank dafür zu verlangen (eine nicht ganz einfache Herausforderung im Leben in dieser Zeit)
    Denn wenn ich etwas dafür verlange, ist es ein Geschäft, kein Geben um des Geben´s willens.
    Denn Liebe genügt der Liebe, um des Lebens willens und Liebe ist bedingungslos.
    Wir sind uns oft der Schätze des Lebens nicht bewußt, weil wir durch Vieles abgelenkt werden bzw. uns ablenken lassen.
    Das Leben ist EINS, mit allem was darin vorkommt und nur das Bewußsein und die Liebe um das Ganze,
    daß alles miteinander verwoben ist, führt uns zu einander.
    Um Miteinander das Leben zu entdecken müssen wir uns öffnen, garnicht so leicht,
    wenn man sich von seiner Umwelt isoliert hat und in seinen Minderwertigkeiten,
    Ängsten und Filmen des Kopfkinos (Grübeln etc.) feststeckt.
    Aber es lohnt sich mal auszubrechen, auf sein Bauchgefühl zu hören und den gesellschaftlichen Konventionen (Nonsens),
    Regeln die rote Karte zu zeigen und nur dem Herzen zu folgen, daß sollten wir üben,
    wiederholen bis es uns zur Natur geworden ist und damit Teil von uns.
    Die Sonne schenkt jedem ihr Licht und ihre Wärme, ob er nun „Gut oder Böse ist“ spielt für Sie keine Rolle,
    denn sie gibt um ihres Seins willens, so wie der Apfelbaum seine Früchte gibt,
    dem der sie pflücken mag oder der Bach der sein Wasser dem schenkt der sich hinunter bücken mag um es zu schöpfen.
    Aber am Anfang müssen wir den ersten Schritt tun, um unseren Willen zu zeigen mit einem „Ja ich will, handeln“.

    Nur zusammen sind wir stark und Erfahrung müssen wir teilen mit denen die offen dafür sind.
    Der Lebeblog tut mir wirklich gut.

    Antworten

  2. Lieber Elias,

    ich finde mich in deinen Worten wieder :-)

    In der letzten Zeit spüre ich, dass viele Menschen diese Sehnsucht in sich tragen und den Sinn ihres Lebens suchen. Ich selbst trage eine Vision in mir, die sich einer Gemeinschaft widmet, deren Werte Zusammenleben, Geborgenheit, Frieden, Freude, Miteinander, liebevolles Sein, Unterstützung … sein werden. Ich habe diese Vision in Worte gebracht:

    Wir alle sind aufgerufen, uns den Ängsten in uns zu stellen und sie anzuschauen. Es ist nicht immer leicht und doch so wichtig :-)
    Ich gehe diesen Weg schon einige Zeit und bin dankbar dafür, immer bewusster zu erspüren, was mir gut tut und was ich geben möchte. Auch das darf sich in einer Gemeinschaft entwickeln.
    Ich wünsche dir, dass sich deine Gemeinschaft findet … und sich noch viele Menschen von deinen Worten berühren lassen :-)
    Heike

    Antworten

  3. lieber Elias, wie recht du hast. ich spüre es momentan gerade sehr im beruflichen. Habe seit etwa 3,5 Mo einen neuen Job. Den vorhergehenden Job habe ich aufgegeben, um eine neue Herausforderung zu finden. Eine neue Stufe zu erklimmen. dh tiefere Erfüllung, geistiges Wachstum und mehr Austausch zw den Kollegen. Dh ich bin von einer kleinen Firma in ein große Firma gewechselt. Doch was ich mir gewünscht habe fand ich nicht. Ich fülle mich hier so richtig isoliert. Die Kollegen arbeiten alle so vor sich, sind oft nur Konkurrenten, ich spüre das in deren Kommunikation. Vor dem Chef wird nur positiv gespielt, obwohl im Projekten einiges nicht läuft. Ich bin ein aufgeschlossener Mensch, gehe auf die Leute zu… doch ein Feedback gab es nur bei wenigen. Ich habe keine Schwierigkeiten in der Bearbeitung meiner Projekte, aber der soziale Aspekt ist gleich null. Zwei Kollegen die mit mir angefangen haben, sprachen mich in der letzten Woche einzeln auf ihre Erfahrungen bezuegl. des sozialen Hintergrund an. Ich war sehr überrascht von ihrem Vertrauen. Vor allem, da ich mir für mich schon dachte ich sei zu emotional. Aber so eine Bestätigung, zeigt wir tragen alle die gleichen Probleme und Bedürfnisse in uns……

    Antworten

  4. Was du geschrieben hast ist So Wahr, aber Gemeinschaften und Kontakte zu realen anderen Menschen ist schwer aufrecht zu erhalten alle haben immer soviel zu tun und alles ist So vermeindlich Wichtig!!! Eine WG ist bestimmt eine tolle Idee die ich in meinem Leben erst im ‚Alter angehen werde da ich Denke das viele dann erst erkannt haben was wirklich Wichtig ist !
    Das nur die Liebe untereinander Unbezahlbar ist und Beständig sein Kann!
    Viel Spass und ich freu mich immer über dein Mail Vielen Dank !
    In Liebe und Licht Mona

    Antworten

    • Hi Mona, du kannst dir die Menschen in dein Leben wünschen, die so sind wie du. Danke Dir

      Antworten

  5. Was suche Ich ?
    eine optimale Umgebung um zu wachsen !
    Wie sieht diese Umgebung aus ?
    Sie besteht aus Menschen z.B. einer Spirituellen Gemeinschaft,
    in der alle das gleiche Ziel, die gleiche Ausrichtung haben:
    nach Hause zurück zukehren, zur Einheit, zum Frieden, zur Liebe,
    zur Brüderlichkeit, zur Geborgenheit, zur Freiheit, zur Erleuchtung, zur Vollkommenheit,
    zur Stille, zum Licht, zur Quelle.
    Ich möchte Umgeben sein
    von Liebenden
    nach etwas höherem Strebenden Seelen.
    Das ist der Ort der mich nach Hause zurück bringt.

    Möge sich mir dieser ort zeigen,
    und möge ich das Seil ergreifen, das mich aus meinem Käfig fortreißt.
    Möge ich daran festhalten was auch immer passieren mag,
    bis ich den Ort meiner Träume erreicht habe.
    So sei es.

    liebe grüße :-)

    http://azmuto.blogspot.de

    Antworten

  6. danke für deinen Beitrag, Elias !
    JA, trifft es genau……
    ich lebe auch alleinstehend im 1Zi-Appartement. Ich bin froh, dass ich die Dinge so machen kann, wie ich es möchte. Dennoch bin ich auch manchmal einsam, oder besser gesagt, fühle ich dann, dass es irgendwie so nicht gemeint sein kann, das menschliche Leben……Isolation habe ich schon in der Kleinfamilie gespürt, auch in der Paarbeziehung und eben auch alleine…..sogar in einer spirituellen Gemeinschaft!! Weil sich eben (fast) alle heute anders verhalten, auf sich bezogen sind…..man dreht sich dann zwangsläufig immer mehr um sich, was uns auch nicht heilen lässt…..
    ich hab da mal einen Satz gelesen: „Man is the best medicine for man.“ :-)
    DANKE dir fürs er-innern!! Liebe Grüsse, Elke (Kufstein, Tirol)

    Antworten

    • Hi Elke, ja und dieses NurBeiSichSein möchte ich auch aufbrechen, in dem ich mich mehr mitteile, ausspreche was ich fühle, damit in Kontakt gehe und konfrontiere. :-)

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  7. Der Beitrag hat mich voll erwischt!!! Ich hätte mein Ziel fast aus den Augen verloren!

    Antworten

  8. Lieber Elias,

    du triffst es auf den Punkt – genauso leben wir (fast) alle und sind so prima manipulierbar. Ja ich sehne mich nach Gemeinschaft und Berührung und doch ist die Angst vor Verletzung soooo riesig und jeder winzige Vorstoß nach draussen wird sofort abgestraft durch Zurückweisung und ignorieren…………
    So lebe ich lieber allein und bin mit mir so glücklich wie möglich.
    Zum Glück gibt es ja noch das Internet ;-)

    Antworten

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