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Selbstmassage zum Lösen von Blockaden

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Der Hintergrund von Blockaden und Verspannungen im Körper sind Zustände von Wut, Angst und Ärger, in denen wir verkrampfen, unsere Emotionen zurückhalten und somit im Körper behalten. Dadurch werden unsere Empfindungen auf körperlicher und seelischer Ebene geringer; die Gefühle stumpfen ab.

In Körpertherapien wie Grinberg oder Bioenergetik werden diese Blockaden bewusst gelöst, um den Energiefluss im Körper wieder anzuregen und das Gefühlsleben zu entfalten. Dabei werden exakt die Stellen am Körper behandelt, an denen sich die Blockaden in Form von Muskelverspannungen befinden.

Wir erkennen sie beim Abtasten und Drücken unseres Körpers, wenn es schmerzt. Um sie zu lösen, kannst du auch selbst Hand anlegen und diese Stellen massieren, drücken und den Schmerz fühlen, der dabei entsteht.

Du solltest dabei stets achtsam mit dir umgehen und so weit gehen, dass das Drücken des Punktes als unangenehm empfindest, aber der Schmerz erträglich ist. Sehr, sehr wichtig dabei ist die Atmung: Atme kontinuierlich und bewusst in die Stelle hinein, an der du den Schmerz fühlst.

Dinge, die ich mit 21 gerne gewusst hätte

In meinem zweiten Buch habe ich dieses Thema genauer beschrieben. Es eignet sich hervorragend dafür, wenn du tiefer einsteigen möchtest.
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Mache auch Pausen und achte auf deine Intuition, die dir schon sagt, wie du dich bewegen solltest. Lasse das Ganze nachwirken und fühle hinein, was diese Selbstmassage mit dir macht. Das Fühlen der Gefühle, die danach hochkommen können, ist ebenso wichtig. Spüre deinen Körper!

Diese Punkte, die du auch in einer Selbstmassage erreichst, sind z.B. folgende:

  • die weiche Innenseite der Fußsohlen
  • Waden und Oberschenkel
  • Po und Bauch
  • die Muskelstränge links und rechts von der Wirbelsäule am Rücken
  • die Zwischenräume deiner Rippen und der untere Rand des Brustkorbs
  • der Solarplexus, ca. 2 cm zentral und unterhalb deines Brustkorbs
  • Brust, Schultern, Nacken und Kiefer

Dabei kannst du so fest drücken, dass ein deutlicher, unangenehmer Schmerz zum Vorschein kommt. Diesen massierst du eine Weile. Verlasse dich dabei auf dein Bauchgefühl, atme hinein und nehme deinen Körper wahr.

Beachte deinen Körper auch im Alltag, ob gewisse Partien verspannt sind, oder ob es spezielle Situationen gibt, die für Anspannung sorgen. Nehme das wahr und entspannte dich bewusst. Denn nur, wenn dein Körper entspannt ist, kannst du dein volles Potenzial an Wahrnehmung, Intuition und innerer Führung nutzen.

Das kannst du ganz einfach testen, wenn du durch die Straßen läufst und die anderen Menschen wahrnimmst: Mal spannst du deinen Körper – der Bauch reicht schon – an, und mal entspannst du alle Muskeln. Dein Gefühl im Innern und deine Wahrnehmung der Außenwelt werden dabei sehr verschieden sein.

Was sind deine Erfahrungen dazu?
Schreibe unten gerne einen Kommentar.

JoeEsco / photocase.de

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Autor:

Hallo! Ich arbeite als Begleiter für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich. Dein Elias Fischer

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7 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hi Elias,
    wirklich toller Beitrag, der sich 5 Sterne verdient hat!
    Das ist für mich als Bodybuilder ein sehr heikles Thema, das zu oft ignoriert wird, weil es fast als Hokuspokus angesehen wird. Besonders im Amateur-Leistungssportbereich ist es förmlich unbekannt.
    Ich bin erstmals durch Elliot Hulse (ein bekannter YouTuber aus der Branche) darauf gestoßen, und habe seitdem bedeutend weniger Probleme mit Muskelverspannungen usw.

    Also top und nur zu Empfehlen!

    Danke nochmals für den Artikel.

    Lukas vom Weise Leben Blog

    Antworten

  2. Hallo Elias,
    lieben Dank für deinen Artikel, ich vergesse das manchmal, einfach in mich hineinzulauschn und bewußt wahrzunehmen.
    Ab und an kann ich eine solche Erinnerung sehr gut brauchen ;)
    Einen Tipp für Stellen am Rücken, die man mit den Händen nicht erreicht:
    Leg dich auf einen Igel- oder Tennisball, das Gewicht des Körpers übt somit passiv Druck aus, was sehr tief dringen kann. Auch hier ist gleichmäßiges tiefes Atmen wichtig. So kannst du nahezu den ganzen Rücken durchgehen. Liegt der Ball z.B. im oberen Bereich (Brustwirbelsäule/ untere Nacken), kannst du durch langsame Bewegungen mit dem gleichseitigen Arm den Druck variieren.
    Viel Freude beim Loslassen :)

    Antworten

  3. Ich biete tatsächlich tolle Massagen KOSTENLOS an!Wer interesse hat meldet sich bitte bei mir!Ich nhelfe GERN und erwarte wenigstensts ein bischen Massage zurück!Das ist doch mehr als FÄIR würde ich behaupten!Keine Angst und Hemmungen!Ihr werdet es nicht bereuen :-)

    Antworten

  4. Lieber Elias,
    vielen Dank für den schönen Beitrag! Wenn ich so in meine Schultern hineinspüre, ist das für mich gerade sehr aktuell :-)
    Vielleicht noch ein Tipp für die Stellen, an die man nicht so gut herankommt oder für Momente, in denen man schlecht anfangen kann, sich selbst zu massieren:
    Meiner Erfahrung nach kann es schon helfen, wenn man sich ‚in Gedanken massiert‘, also sehr konzentriert zu der Stelle geht, wo es wehtut und in das Gefühl hineinatmet und hineinspürt.
    Ich bin auch immer wieder überrascht, wie stark unsere Verspannungen mit unterdrückten Gefühlen zusammenhängen. Und was da alles hochkommt, wenn man mit der Massage beginnt… ;-)

    Danke, dass du die Aufmerksamkeit wieder darauf gelenkt hast!
    Liebe Grüße,
    Marie

    Antworten

    • Hallo Marie, Danke für die Ergänzung „mit Gedanken massieren“ :-) da hast du völlig Recht! lg Elias

      Antworten

  5. Hallo, lieber Elias,
    danke für den heutigen Beitrag!!
    Ja, auch ich bin geplagt von Verspannungen, allerdings habe ich Götter sei Dank seit kurzem das Gefühl, es löst sich langsam wieder. Diese Verkrampftheit. Ich kann es fast sekündlich beobachten, wie es sich grad anfühlt in mir. Und ja, es tauchen Ängste und Wutgefühle auf. Manchmal komm ich mir vor wie ein Sensor….. hat auch sein Gutes.
    Ich massiere mich immer wieder selber, drücke sog. Triggerpunkte oder wende Jin Shin Jyutsu (Heilströmen) an.
    Mittlerweile bin ich geduldiger und liebevoller mit mir :-) und mit heute verändert sich die Arbeitssituation für mich, ich komme in ein neues Team ab 6.Nov., wo man sich schon auf mich freut. Zuvor hatte ich subtil mit Mobbing zu tun, was ich lange nicht realisierte…. also ich halte die Ohren (entspannt) steif ;-)
    Danke noch einmal,
    LG, Elke

    Antworten

    • Hey Elke, freut mich, dass du so dran bist, an der Körperarbeit mit dir!

      Antworten

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