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Warum dein Selbstbild über dein Schicksal entscheidet und wie du es in 7 Schritten verbessern kannst!

Selbstbild in 7 Schritten verbessern

Das Selbstbild eines Menschen ist das Bild, was er von sich selbst hat – oder in anderen Worten: es ist das, was ein Mensch über sich selbst im tiefsten Inneren seines Unterbewusstseins glaubt. In diesem Gastartikel von Julian Murrell erfährst du, welch immensen Einfluss dein Selbstbild auf dich und dein Leben hat.

Einer der ersten Menschen, die sich intensiv mit dem Thema Selbstbild beschäftigt haben ist Maxwell Maltz. Dieser war in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts ein anerkannter Schönheits-Chirurg aus Amerika. Er machte damals eine faszinierende Entdeckung, die ihn schließlich dazu antrieb, Autor des Bestsellers „Psycho Cybernatics“ (1960) zu werden.

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Als Schönheits-Chirurg war es eine der Aufgaben von Maxwell Maltz, entstellte Gesichter (zB. in Folge von Unfällen) wieder herzustellen oder von Natur aus vorhandene Fehlstellungen im Gesicht und am Körper wieder zu „reparieren“. Viele der von Maltz behandelten Menschen litten stark unter ihrem entstellten Aussehen. Nachdem Maltz die Fehlstellung wieder korrigiert hatte, machte er eine überraschende Entdeckung: manche der von ihm operierten Menschen blühten auf, wurden selbstbewusster, erfolgreicher und zufriedener. Bei anderen blieb allerdings auch nach der Schönheitsoperation alles beim Alten. Diese Menschen blieben unzufrieden und auch an ihren äußeren Lebensumständen änderte sich – trotz ihres neuen, verbesserten Aussehens – nichts.

Diese Beobachtung veranlasste Maltz dazu,
sich die folgende Frage zu stellen:

Wie kommt es, dass sich das Leben einiger Patienten nach einer Schönheits-Operation verbesserte – während sich für andere Patienten weder in der Einstellung noch an den äußeren Lebensumständen etwas änderte?

Die Beantwortung dieser Frage führte ihn schließlich zum Selbstbild des Menschen. Es ist das Bild, was jeder Mensch tief im Inneren von sich selbst hat. Es ist das, was ein Mensch im tiefsten seines Unterbewusstseins über sich selbst für richtig und wahr hält.

Wenn eine Person zum Beispiel tief im Inneren glaubt kein guter Mensch zu sein, dann wird sie unbewusst danach handeln – und zwar auch dann, wenn diese Person eigentlich der Meinung ist, ihr Handeln bewusst steuern zu können. An dieser Stelle sieht man, welche große Rolle das Unterbewusstsein des Menschen spielt. Das Unterbewusstsein steuert nämlich das gesamte Verhalten eines Menschen. Auch die äußeren Lebensumstände haben wir letztlich unserem Unterbewusstsein und dem darin befindlichen Selbstbild zu verdanken.

Die nächste – aus meiner Sicht noch viel interessantere – Frage lautet jetzt: wie kann man ein Verhalten, dessen Ursache so tief im Unterbewusstsein eines Menschen verankert ist, dennoch ändern? Das zu tun bedeutet das eigene Selbstbild zu ändern.

Doch bevor du dich daran machst, dein Selbstbild zu ändern, solltest du dir vielleicht erst einmal klar machen, dass dein gesamtes heutiges Leben das Ergebnis deines Selbstbildes ist.

Die Wohnung in der du lebst, die Freunde, die du hast… das Geld was du jeden Monat verdienst… all’ diese Dinge werden bestimmt durch dein Selbstbild – oder in anderen Worten: deine äußeren Lebensumstände sind Ergebnis von dem, was du tief im Inneren über dich selbst glaubst und für wahr hältst.

Wenn du jetzt mit einem oder mehreren deiner äußeren Lebensumstände unzufrieden bist, dann versuche nicht durch bloße Willenskraft diese Dinge zu ändern – denn es wird dir nicht gelingen. Warum? Nehmen wir einmal für einen Moment an, dein Selbstbild wäre dein Spiegelbild. Wenn du in den Spiegel schaust, dann siehst du dich selbst… wenn dir nun etwas nicht an dir gefällt, dann kannst du noch so sehr versuchen direkt dein Spiegelbild zu ändern. Es wird dir nicht gelingen. Nur wenn du zuerst etwas an dir selbst änderst, wird sich auch dein Spiegelbild ändern.

Übertragen auf das Leben bedeutet das: du kannst deine äußeren Lebensumstände nicht direkt und durch bloße Willenskraft ändern. Vielmehr musst du etwas an dir selbst ändern – oder auf den Punkt gebracht: du musst zuerst dein Selbstbild ändern, bevor sich etwas an deinen äußeren Lebensumständen ändert.

Wie Du Dein Selbstbild in 7 einfachen Schritten verbesserst!

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    Fantasie. Im ersten Schritt geht es darum, dass du damit anfängst, dir in deinem Kopf etwas anderes vorzustellen als das, was im Augenblick noch Realität ist. Der deutsche Ingenieur Carl Benz hatte zum Beispiel den Traum von einem Automobil, das die Pferdekutsche ersetzen würde. Wenn du nicht der nächste Carl Benz werden möchtest, dann kannst du dir auch etwas anderes vorstellen, z.B. – wenn du es heute noch nicht bist – dass du ein zufriedener und glücklicher Mensch bist.

  1. Kann ich es tun? Stelle dir als nächstes die Frage: „kann ich es tun?“ – Bevor du irgendetwas anderes machst musst du dir diese Frage klar beantworten. Lange bevor Carl Benz seine Fantasie in die Realität umwandelte, sah’ er sich selbst vor seinem inneren Auge als fähig ein Automobil zu bauen – und das, obwohl es vorher noch niemals eines gab. Nehmen wir an dieser Stelle an, dass dein Ziel darin besteht ein „glücklicher und zufriedener Mensch“ zu sein. Frage dich im zweiten Schritt, ob du es tun kannst. Hier kann es dir helfen, nach Beispielen von Menschen zu suchen, die früher einmal unglücklich waren und heute glücklich sind. Sage dir dann: ‚Wenn diese Menschen das geschafft haben, dann kann ich es auch’.
  1. Bin ich bereit den Preis dafür zu zahlen? Bin ich bereit dazu die Fehlschläge in Kauf zu nehmen, die sich bei der Suche nach der Lösung einstellen werden? Das ist eine sehr wichtige Frage. Es ist nämlich durchaus möglich, dass du auf dem Weg zu mehr Glück (ich bleibe der Einfachheit halber beim zweiten Beispiel) einige Rückschläge haben wirst. Vielleicht gerätst du bei deiner Suche erstmal an die falschen Menschen oder vielleicht wird dir dein Glück auch wieder weggenommen, kurz nach dem du glaubst es gefunden zu haben.
  1. Aus der Fantasie einen Plan machen: Als nächstes stellst du dir deine Fantasie oder deine Wunschvorstellung vor – und zwar so, als ob sich diese Wunschvorstellung bereits erfüllt hätte. Überlege dir einen Plan wie du aus deiner Fantasie Realität machst. Wie funktioniert das? Nutze dazu gezieltes Rückwärts Denken. Ausgehend von der Vorstellung, dass du dein Ziel bereits erreicht hast – stelle dir die Frage: was musste ich in den letzten Wochen und Monaten tun, um dieses Ziel zu erreichen? Angenommen dein Ziel besteht darin, ein glücklicher und zufriedener Mensch zu sein. Dann könnten die Aktionen deines Plans z.B. wie folgt lauten: „Ich nehme mir jeden Tag eine Stunde Zeit nur für mich und meine Bedürfnisse“ oder „ich gehe mindestens zwei Mal im Monat in die Natur und lasse dabei bewusst alle meine Probleme hinter mir“.
  2. Die Hindernisse auf dem Weg zur Erfüllung deines Traums sind eine Illusion – Zwangsläufig wirst du auf deinem Weg zur Erreichung deines Ziels auf Hindernisse stoßen. Wie du diese Hindernisse wahrnimmst hat einen ganz entscheidenden Einfluss darauf ob und wann du dein Ziel erreichst. Wenn du Hindernisse als unüberwindlich ansiehst, dann wird genau das auch passieren. Wenn du Hindernisse auf dem Weg zu deinem Ziel allerdings als überwindbar und als etwas völlig normales ansiehst, dann wird genau das auch der Fall sein. Zusätzlich kann es auch helfen, Hindernisse als spielerische Herausforderung zu sehen.
  3. Wiederholung der Visualisierung – Je öfter du dir deine Fantasie bzw. deinen Wunschzustand vor dem geistigen Auge vorstellst, desto schneller wirst du dich auf dein Ziel hinzubewegen. Wenn du z.B. jeden Morgen nach dem Aufstehen als erstes für 20 Minuten deine Augen schließt, dabei auf deinen Atem achtest und dir vorstellst wie es es sich anfühlt ein glücklicher und zufriedener Mensch zu sein – dann beschleunigst du den Prozess. Für den maximalen Effekt empfehle ich dir, deine Vision eines besseren Lebens nicht nur einmal täglich vor das geistige Auge zu rufen, sondern am besten gleich drei Mal am Tag.
  4. Suche dir ein Vorbild und handele wie diese Person handeln würde. Eine der effektivsten Wege dein Selbstbild so schnell wie möglich zu ändern besteht darin, dich näher mit einem Menschen zu befassen, der so ist wie du gerne sein würdest. Doch ich möchte dich in diesem Zusammenhang auch gleich vor etwas warnen: vergesse nicht wer du bist und dass du eine einzigartige Person bist. Versuche deshalb auch nicht deine Vorbilder zu 100% zu kopieren. Besser ist es, wenn du dir bestimmte Qualitäten einer anderen Person abschaust und diese dann für dein Leben übernimmst. Schaue dir den Lebenslauf dieses Menschen ganz genau an. Was hat diese Person gemacht um dahin zu kommen, wo sie gerade ist? Wenn sich diese Person nicht in deinem unmittelbaren Bekannten- oder Freundeskreis befindet, dann besorge dir auf anderen Wegen Informationen über sie: Zeitschriften, Biografien oder im Internet frei zugängliche Interviews können hier bereits sehr helfen.
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Zusammenfassend halte ich hiermit fest, dass das Selbstbild eine enorm wichtige Auswirkung auf sämtliche Lebensbereiche hat. Die Art und Weise wie du über dich selbst denkst hat einen unmittelbaren Einfluss über deine äußeren Lebensumstände. Dazu gehören: deine Freunde, die Wohnung in der du lebst oder auch dein Kontostand.

Das Selbstbild ist relativ tief im Unterbewusstsein eines jeden Menschen verankert. Wenn jemand etwas an seinen äußeren Lebensumständen ändern will, dann genügt es dafür nicht einfach nur Willenskraft aufzuwenden. Veränderung im Außen kann immer erst nach vorangegangener Veränderung im Innen stattfinden. Damit sollte die eigene Aufmerksamkeit immer zuerst auf die innere Welt gerichtet werden. Dinge, die hierbei helfen, sind zum Beispiel: Meditation oder das bewusste Verbringen von Zeit nur mit sich selbst.

Über den Autor

Julian Murrell Julian ist der Autor des Blogs Kenne dich selbst und selbstständiger Unternehmer in Berlin. Von Haus aus ist Julian Diplomkaufmann. Er ist seit mehr als 3 Jahren Betreiber einer Webdesign Firma in Berlin. In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit psychologischen Themen und er ist ausgebildeter NLP Master. Er hat mehrere Jahre im Ausland gelebt – davon ein Jahr in Amerika sowie 2 Jahre in Frankreich – bevor er Anfang 2010 nach Berlin gezogen ist.

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Foto: Svea Anais Perrine. / photocase.com

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Autor:

Hallo! Ich arbeite als Lehrer für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich.

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