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Das Schattenprinzip: Die dunkle Seite der Seele

das SchattenprinzipWer glücklich werden will, soll seinen Hauptfokus auf das setzen, was er haben möchte, das ist richtig. Wir leben jedoch in der Dualität, in der es immer zwei Seiten gibt. Deshalb möchte auch die dunkle Seite der Seele in einem angeschaut werden. Die dunkle Seite der Seele – Rüdiger Dahlke nennt sie den „Schatten“ – sind all die unaufgelösten Konflikte und Probleme; die nicht gelebten Sehnsüchte, Begierden und Leidenschaften.

Wer seiner dunklen Seite zu wenig Beachtung schenkt, weil er nur das Gute und das Licht haben möchte, wird sich eines Tages wundern. Denn dann macht sich der Schatten „auf Teufel komm raus“ erst recht und in aller Härte bemerkbar: Krankheit, Burn-Out, Lebenskrise. Die Lösung ist nicht das Verdrängen des dunklen Seelenanteils, sondern dessen Annahme und Akzeptanz. Wer Freundschaft mit dem eigenen Schatten schließt, wird umso mehr wahrhaftigere Freude und Lebenslust erleben.

Menschen als Spiegel des eigenen Schattens

Schattenprinzip

Das Schatten-Prinzip
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Wer die eigenen Augen nicht verschließt und die Projektionen der eigenen Probleme auf andere beendet, wird das Leben konstruktiv zur Selbsttherapie einsetzen können. Die beste Möglichkeit, sich mit dem eigenen Schatten zu konfrontieren, ist die Partnerschaft. Dies geschieht wie von selbst durch das intensive Zusammensein. Alles, was einen dabei verletzt, ist der Spiegel für den eigenen Schatten. Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Weglaufen oder Lösen.

Da das Lösen der Probleme heutzutage eher unbeliebt ist, weil es Arbeit bedeutet, wechselt manch einer seine Partner wie Unterhosen. Oder man trennt sich, kommt wieder zusammen, trennt sich, kommt wieder zusammen, usw. So bleibt das Liebesspiel interessant, denn immer wenn’s heiß wird, haut man ab und kommt wieder, wenn das Feuer abgekühlt ist. Das ist die Flucht vor der eigenen dunklen Seite. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese wieder aktiviert wird und „entflammt“.

Wer das Leben und besonders eine Liebesbeziehung als Therapie sieht, ist hier einen großen Schritt weiter. Die dunkle Seite der Seele wird sich so lange zeigen, bis ihr Beachtung geschenkt wird und sie ausgelebt wird.

Ich weiß selbst, dass es einigen Mut braucht, um dem eigenen Schatten in die Augen zu schauen. Wir haben jedoch keine andere Wahl, denn irgendwann wird er uns wieder einholen.

Alles, was unterdrückt und nicht gelebt wird, will wieder an die Oberfläche. Es liegt also an uns, ob wir es auf die harte Tour machen; unsere Gefühle unterdrücken und irgendwann einen Knall erleben. Oder ob wir es auf die sanfte Tour machen und uns stets aufrichtig und ehrlich selbst leben – und immer einen weiteren kleinen Schritt in unseren Schatten hineingehen, um Dunkelheit in Licht zu verwandeln.

Dr. Ruediger Dahlke: Den Schatten integrieren

Ein spannender Vortrag von Ruediger Dahlke über das Schattenprinzip.

Zum Weiterlesen

Foto: Patrick_Hanisch / photocase.com

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Autor:

Hallo! Ich arbeite als Lehrer für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich.

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5 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. hallo elias,

    das scheint gerade in meinem lebensamschnitt zu passen… oder auch, warum geschieht folgendes immer wieder jenen, die eine „höhere“ bewusstseinsstufe anstreben bzw. sich bereits auf einer solchen bewegen:

    „ich“ bewege mich auf einer höheren stufe, arbeite aber bei einigen menschen, die noch nicht ganz sp bewusst sind, wie ich. dennoch: ich erfülle einige aufgaben, mache es so gut wie es gerade geht/ mir es mit meinem bewusstsein möglich ist und denoch „vergesse“ ich etwas. und genau für dieses „vergessen“ werde ich angefahren, als hínge davon die welt ab.

    durch meine intuition, herzensstimme usw, weis ich das ich diesen job bald wieder verlassen werde, aber dennoch: warum muss jemand, der bewusster wird, leid erfahren? geht das nicht auch leichter? ich meine, wir alle haben ein herz, eine seele und erfahren ihre nachrichten und hinweise mehr oder weniger deutlich. spätestens, wenn uns ziemlich dreckig geht (das darfst du wörtlich nehmen und du kennst das sicher auch), wissen wir was falsch läuft. aber, dennoch: warum der harte weg…?

    ixh durfte den usui reiki meistergrad erlangen, den kundalini reiki meistergrad und einige andere erfahrungen. ich durfte ein erwachen erleben, ein satori erlebnis und den kundalini aufstieg – der sehr sanft war. er/ es/ sie war wie ein heimkommen, eine sanfte berührung, ein willkommen sein, ein… erm… sorry.. ich kanns nicht genau beschreiben… ich war im „himmel“ und dennoch: warum ist das leben eines erwachenden so hart…

    Antworten

    • Hallo RONNY,
      bin grad über deine Antwort gestolpert und mir fällt spontan was dazu ein daher schreib ich sie dir einfach hier und jetz…:

      Ich erfahre das mit den Leidsituationen und Erfahrungen auch hin und wieder und mein Schluss ist, dass das dafür da ist die Ausrichtung zu stärken.
      Bei jedem Leid hast du wieder die Weggabelung zwischen Licht und Schatten, dem Bearbeiten alter Muster und dem Lösen und der Ausrichtung auf das was du brauchst, wünschst, es zu leben gilt um das zu erschaffen.
      Und bei jedem Leid lernst du auf deine Gedanken zu achten, nicht in Schlaufen des Denkens zugeraten die voller Hoffnungslosigkeit sind oder voller Zorn oder anderen Gedanken die dir Energie rauben (und Energiefelder anziehen die du nicht unbedingt anziehen möchtest..)
      Ich nehme an der Weg ist JEDEN Gedanken diesbezüglich zu kontrollieren, was heißt, genau auf das eigene Energielevel zu achten, zu lernen auch in Zeiten und Situationen voller Not die richtige Ausrichtung beizubehalten und sich in Vertrauen zu üben. Negative Gedanken vermeiden. Es geht auch mitunter darum diese Situationen voller Leid teilweise nicht ins Feld/Leben zu holen/sie vermeiden zu können.
      Kennst du zufällig von der „Prophezeihungen vn Celestine“-Reihe den Band über Shambala? (

      Vielleicht ein Buch, das dich inspirieren kann und erläutert wieso diese bewusste Ausrichtung der Gedanken (+ Energie) in Leid-Situationen so wichtig ist.

      Antworten

      • Ich bin erstaunt, das jemand nach etwa 3 Jahren mein Kommentar beantwortet…

        Das Buch kenne ich, habe ich aber noch nicht ganz durch gelesen. Ich hatte mich eher mit den Büchern von Varda Hasselmann und Neale Donald Walsch beschäftigt.

        Ich nehme das mal als Anreiz, das Shamballa Buch erneut zu lesen. Danke Dir :)

        LG Rnonny

        Antworten

  2. Sollte der, der glücklich werden will, nicht auch auf das einen Fokus setzen, was er bereits hat?
    Mich macht es glücklich, zu wissen, dass ich gute Freunde „habe“, auch wenn ich mir vielleicht noch Beziehungen anderer Natur wünsche… =)
    Nur so als kleine Ergänzung!

    Liebe Grüße und einen wunderbaren Nachmittag noch,

    Juli

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  3. Hey,

    der Vergleich mit dem Partner, entweder diesen häufig zu wechseln oder On-Off Beziehungen zu führen, ist genial ;-) Ein besseres Beispiel für das Davonlaufen vor der Schattenseite gibt es kaum.

    Passend dazu kursierte bei Facebook einmal ein Foto mit einem alten Ehepaar. Der Spruch zu diesem Foto war sinngemäß: „Früher wurden die Probleme gemeinsam gelöst anstatt sich zu trennen und davor fortzulaufen“.

    Dabei ist es doch gerade unsere Angst, eben unsere Schattenseite, welche uns als Mensch und Persönlichkeit stärker macht! Wenn wir sie denn annehmen und als normalen und lebenswichitgen Teil von uns sehen.

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