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Wie kann ich mit destruktiver Kritik besser umgehen?

mit destruktiver Kritik besser umgehen?

In meiner Tätigkeit als Blogger, Buchautor und Speaker begegne ich immer wieder Menschen, die das, was ich erzähle, in der Luft zerreißen wollen und mit destruktiver Kritik antworten. Sie achten nicht darauf, was sie aus den Informationen für sich gewinnen können. Sie sind auch nicht daran interessiert, sich in meine Perspektive zu versetzen und Fragen zu stellen, um mich besser verstehen zu können.

Ich kann in ihren Aussagen einen Schmerz erkennen. Es scheint, als würde ich mit meinen Worten in manchen Fällen dazu beitragen, Leid, unterdrückte Wünsche und Sehnsüchte in ihnen wachzurütteln. Dass das nicht wirklich was mit mir zu tun hat, sondern nur mit dem, was ich sage, liegt auf der Hand. Denn es liegt im Interesse der Natur, das Leben nach der Heilwerdung auszurichten. Dazu gehört es eben auch, dass das Leben sich darum sorgt, die unverarbeiteten Dinge immer und immer wieder ans Tageslicht zu bringen. Und dafür bin ich wohl ab und zu ein Vermittler.

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Ich kann mir also bei allen zerstörerischen und bösartigen Kommentaren immer und immer wieder sagen, dass diese destruktive Kritik nichts mit mir zu tun hat. Vielleicht geht es dir in manchen Situationen ähnlich. Falls es an deinem Selbstwertgefühl nagen sollte, mache dir klar: Es hat nichts mit dir zu tun! Jedes mal, wenn ein Mensch schimpft, destruktiv-negative Kritik äußert oder sich in einer wie auch immer gearteten Weise über dich oder deine Werke auslässt, meint er nicht dich! Solche Menschen sind in ihrem Innern verletzt und geben damit nur zu erkennen, dass das Gesagte negative Gefühle in ihrem Innern aufwühlt, die lange Zeit nicht angeschaut worden sind. Falls es dir möglich ist, beginne sie zu verstehen. Du musst auch keineswegs antworten oder dich rechtfertigen. Aber wenn du antworten willst, antworte mit Liebe.

Warum das Leben nur das eigene Selbst spiegelt und wie du zu deiner inneren Liebe gelangen kannst, habe ich ausführlicher in dem Buch „Dinge, die ich mit 18 gerne gewusst hätte“ beschrieben.

UPDATE: Um Missverständnisse zu vermeiden, habe ich den Begriff „negative Kritik“ durch „destruktive Kritik“ ersetzt. Dadurch möchte ich klarmachen, dass negative Kritik ansich nicht schlecht ist, es jedoch auf den Ton und den Ausdruck ankommt. Solange man sich respektvoll einer Person mitteilt und sachlich bleibt, ist dass (negative) Kritik, die ihren Sinn hat. Nur dadurch ist ein wahrer Austausch überhaupt möglich, wenn beide ihre Sichtweisen austauschen, sich inspirieren lassen und aufeinander eingehen. Alles andere, was herablassend, wertend oder beschimpfend ist, ist destruktive Kritik, die keinem weiterhilft. Ich spreche hier im Update von Kritik innerhalb menschlicher Beziehungen. Warum in manchen Fällen selbst „negative Kritik“ überflüssig ist, werde ich in einem neuen Artikel beschreiben.

Zum Weiterlesen

Foto: Seleneos / photocase.com

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2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hi Elias,

    ich überlegte auch, Dir einen Kommentar auf deinen letzten Artikel (offene Beziehung) zu schreiben weil ich mit deiner Position nicht übereinstimme, ließ es dann aber. Deine Worte sind manchmal echter harter Tobak und man kann Dich sehr leicht falsch verstehen, wenn man in „konventionellen“ Bahnen denkt. Du darfst nicht erwarten, dass alle Menschen 1:1 verstehen, dass Du sagen willst. Doch selbst wenn Du negative Reaktionen hervorrufst, es sind immerhin welche. Leider gibt es außer den 26 lateinischen Buchstaben + Umlauten keine adäquate Möglichkeit, das was in unseren Köpfen ist auch so umzusetzen und dem Gegenüber zu vermitteln. So kommt es immer wieder zu leichteren und schwereren Missverständnissen, besonders bei Themen mit hoher emotionaler Sprengkraft.

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    • Danke Thomas für das Mitteilen deiner Sichtweise. Genau das möchte ich verdeutlichen, dass die Menschen mehr von sich und ihren Gefühlen erzählen, ohne das Gesagte zu bewerten. Ich plädiere also für das Mitteilen von Sichtweisen, statt sich in negativer Kritik zu bekriegen. So kann ich deine Aussage z.B. hervorragend als Inspiration nutzen, weil es sachlich bleibt. Danke!

      Antworten

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