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Minimalismus: Ein einfacher Weg für ein minimalistisches Leben

Eine einfache Formel für ein minimalistisches Leben

In diesem Artikel möchte ich über mein minimalistisches Leben schreiben. Ein Leben, in dem ich an Dingen nur das besitze, was ich auch wirklich brauche. Erfahre, was Minimalismus bedeuten kann und wieso er dein Leben einfacher und leichter macht. Ich möchte davon erzählen, warum ich so lebe und wie du vorgehen kannst, um selbst minimalistischer zu leben.

Warum sollte ich minimalistisch leben?

Ich fühle mich dadurch freier. Nicht nur, wenn ich in meiner Wohnung lebe und Ordnung da ist, sondern auch, wenn ich daran denke, dass ich irgendwann auch mal wieder umziehen werde. Alles, was ich besitze, will ja irgendwie verwaltet werden. Irgendwann muss ich mich wieder um diesen Gegenstand kümmern. Spätestens, wenn ich umziehe. Diese ganze Verwaltung spare ich mir, weil es nicht viel zu verwalten gibt.

Wie minimalistisch lebe ich?

Hier in Berlin brauche ich kein Auto, also spare ich mir die Kosten und die Parkplatzsuche. Mein Handytarif ist auch ganz einfach. Ich zahle 5 Euro den Monat inkl. 100 Frei-SMS. Diesen Tarif habe ich seit 2003 und ich bin immer noch zufrieden damit. Von unterwegs kann ich deshalb nichts im Internet nachschauen. Ich spare mir die Ablenkung. Wenn ich wissen muss, wo es lang geht, frage ich die Menschen, und die geben schneller Auskunft als jedes Smartphone.

Ich habe auch keine Waschmaschine. Ich sehe es auch irgendwo nicht ein, für eine Single-Wohnung im vierten Stock eine zu besitzen. Ich wasche beim Nachbarn oder bei meiner Freundin, das funktioniert auch. Und wenn beide nicht da sind, gibt es ja noch Waschsalons. Ich versteh nicht, warum jeder Haushalt seine eigene Waschmaschine braucht, wo sich das ganze Haus auch eine teilen kann. Manche Häuser in Berlin machen das bereits. In solchen Fällen spart die gemeinschaftliche Nutzung natürlich materielle Ressourcen, denn es müssen wesentlich weniger Geräte hergestellt werden.

Mein Bett hab ich auch abgegeben. Jetzt habe ich Tatamis und darauf einen Futon. Die sind vielseitig. Ich kann daraus auch eine Kuschelecke bauen. Auf den Tatamis meditiere ich gerne oder mache Yoga.

Als Schreibtischstuhl habe ich einen einfachen Fitness-Ball für 9 Euro. Das hat nicht nur minimalistische Gründe, sondern auch noch andere, die ich hier beschreibe: Gymnastikball – Der billigste Bürostuhl.

Minimalismus für ein einfaches Leben

Kurz gesagt: Minimalismus macht mein Leben einfacher. Ich liebe es so. Ich liebe es, wenn Dinge einfach sind. Ich muss mir abends auch nicht den Kopf darüber zerbrechen, was ich im Fernsehen angucke, denn ich habe keinen. Das ist ja nichts Neues.

Minimalismus schenkt mir Zeit, die ich für mich nutzen kann; für das Sein mit mir, Sport, Freunde, Selbstreflektion und inneres Wachstum. Und das ist für mich viel wichtiger als ein materieller Gegenstand.

Buch Dinge die ich mit 18 gerne gewusst hätte

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Wie kann ich minimalistisch leben?

Wenn du minimalistischer leben willst, ist das im Prinzip ganz einfach. Die Formel ist so einfach, dass du trotzdem Schwierigkeiten haben wirst, sie in die Praxis umzusetzen:

Trenne dich von jedem Gegenstand,
den du seit 2 Monaten nicht mehr angefasst hast.

Was dahinter steckt, ist der einfach Gedanke, dass du das, was du seit einiger Zeit nicht benutzt hast, auch nicht brauchst. Und was du nicht brauchst, von dem kannst du dich auch trennen, um dein Leben einfacher zu machen.

Ehrlich gesagt habe ich noch 2 volle Bananenkartons aus meiner Vergangenheit, wo sich noch Fotos und Dokumente befinden. Das ist aber auch das Einzige an Staumaterial. Alles andere, was ich besitze, ist in ständiger Benutzung.

Ich liebe es, auszumisten und mich von unnützen Dingen zu trennen. Deshalb habe ich die obige Vorgehensweise auf alles angewandt, was in meinem Haushalt relevant ist:

  • Bücher
  • Kleidungsstücke
  • Fotos, Dokumente und Unterlagen
  • Kruschtgegenstände in Schubladen, Abstellraum und Keller
  • Schuhe (wohl eher für manche Frau relevant, ich hab nur 5 Paar)

Alles, was in meinen Haushalt kommt, schaue ich mir an und frage mich dabei: „Brauche ich das wirklich noch?“ Irgendwelche Briefe von der Krankenkasse oder Belege, die steuerlich nicht relevant sind landen so direkt im Altpapier. Früher hätte ich so was mit dem Gedanken „Man kann ja nie wissen“ noch aufgehoben. Das gilt heute nicht mehr. Heute gilt Einfachheit. Es soll weg, was weg kann.

Was mache ich mit all den Dingen, die ich ausmiste?

Wenn ich mich nicht gerade von einer alten Spiegelreflexkamera trenne, so verschenke ich die Dinge. Das ist am einfachsten und spart mir wertvolle Zeit. Meine Klamotten (60 Liter) brachte ich an einem Stück in einen Second-Hand-Laden. Alte Kruschtgegenstände oder einzelne Bücher kommen in einem „Zu verschenken“-Karton auf die Straße. So macht man das in Berlin.

Gerade sind meine Bücher dran. Aus meinem Regal fliegt 1/3 raus, knapp 30 Bücher. Die kommen in die Bücherzelle, eine alte Telefonzelle auf dem Tempelhofer Feld, wo jeder Bücher reinlegen und mitnehmen kann. Ein paar verlose ich auch weiter unten.

Fazit

So, ich denke du hast jetzt einiges zu tun, wenn du minimalistischer leben willst. Ich weiß, dass es am Anfang schwer ist, sich von Dingen zu trennen. Auch wenn du sie schon länger nicht benutzt oder angefasst hast. Aber wenn du einmal damit anfängst, kann es richtig Freude machen, weil sich ein Gefühl der Erleichterung und der Freiheit einstellt. Wenn der Schwabe in dir hochkommt und sagt, du könntest dieses oder jenes noch verkaufen, dann erinnere dich daran, dass es ein Prozess des Loslassens ist und das Schenken dein Glück im Leben nur fördern kann.

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FOTO: *PRINCESSA* / PHOTOCASE.DE

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Hallo! Ich arbeite als Lehrer für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich.

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19 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Elias,

    sich von Dingen zu trennen, die man lange nicht anfasst, ist eine gute Sache. Probiere ich jetzt auch seit einer Weile.
    Mein Problem aktuell:
    Ich lebe nicht in Berlin und hier ist es verdammt schwer, Dinge loszuwerden. Hätte ich niemals gedacht, dass die Leute die Sachen selbst geschenkt nicht wollen. Ich habe so ziemlich alles versucht. Auch den Umsonstladen. Die sagten mir nur: Das können wir nicht nehmen, weil es nicht der neuste Schrei ist…
    Das ist schon erstaunlich, oder? Mir scheint, Deutschland jammert auf hohem Nieveau ;-)
    Es läuft jetzt wohl darauf hinaus, alles wegzuwerfen. Was mir aber doch sehr in der Seele wehtut…

    Liebe Grüße,
    Marie

    Antworten

  2. Minimalismus bedeutet für mich vorallen Einfachheit und den Überblick zu behalten. Weniger konsumieren, aber dafür besser. Dinge mit einem guten Preis-Leistugsverhältnis mit einer hohen Qualität und einem langen Lebenszyklus. Altes wird verschenkt, vertauscht oder verkauft. Auch für die Umwelt.

    Antworten

  3. wow.. ja Minimalismuns. Ich wusste nicht was das bedeuten soll.. ich bin oder war jemand der aalles, ja aber auch wirklich alles aufheben musste. Fast egal was. Für den Fall der Fälle. Hab meinen damaligen Freund bewundert für sein ständiges ausmisten und gleich alles wegwerfen, was man aktuell nicht mehr braucht. (Was dann doch nicht immer klug war).
    Ich war auch eine Shopperin… Wahnsinn.. immer und immer wieder.

    Dinge ändern sich.. Gottseidank! Nun bin ich froh, Schuhe gefunden zu haben, die einen für den ganzen Winter (warm und so) die anderen für jeden Tag im Sommer. (Na klar, hab ich au mass an Schuhe, die aber hoffentlich bald dran glauben dürfen)

    Es lastet echt an einem, der ganze Mist den man nicht braucht.
    Für mich jedoch ist es Irrsinnig schwer auszumisten aber merke immer wieder wie Gut das tut im nachhinein.

    Ausmisten bedeutet für mich Befreiung und immer mehr zu wissen und zu spüren dass man so vieles nicht braucht.

    Seit einem Jahr ungefähr trage ich meist das selbe, einfach Klamotten die immer passen und in denen man sich wohlfühlt. War kein einziges mal shoppen und arbeite jetzt in einem Second-Hand-Laden wo es mir freude bereitet meine Sachen die ich sowieso nicht brauche geschweige denn anziehe für einen Guten Zweck zu verkaufen.

    Minimalstisch zu sein bedeutet für mich, sich auf das wesentliche konzentrieren zu KÖNNEN. Minimalistisch bedeutet nicht unnötig genervt zu sein von Dingen.
    Dennoch gibt es noch viel zu tun! aber das ist ja alles ein Prozess!

    Danke für folgenden Satz: “ Wenn der Schwabe in dir hochkommt und sagt, du könntest dieses oder jenes noch verkaufen, dann erinnere dich daran, dass es ein Prozess des Loslassens ist und das Schenken dein Glück im Leben nur fördern kann.“

    Da ich auch immer wieder dachte, „für dass könnte ich noch ..€ bekommen…“ bestätigt noch einmal mein Denken, dass das nicht wichtig ist, sondern einen nur noch länger mit Dingen beschäftigen lässt die man einfach nicht braucht!!
    Also, weg damit!

    Liebe Grüße
    Kathi

    Antworten

    • ich würde gerne meinen Kommentar löschen, leider gibt es kein „X-chen“.

      Im Übermut ist es leicht, eine Meinung zu teilen und euphorisch zu kommentieren bestätigen und diese Dinge. Bis man dann von sich selbst wieder eingeholt wird und man doch die Dinge, die eigenen wieder klarer sieht und man merkt das es hald doch noch nicht ganz so ist.

      Ich hab zwar auch keinen Fernseher gehe nicht mehr shoppen, kein eigenes Auto mehr habe meinen Bürojob gekürzt habe (25h/Woche) und andere kleine Dinge. (Bei weiten jedoch mehr bzw weniger als was Menschen in meinem Umkreis so alles für wichtig empfinden – Die Grenzen macht man ja schließlich selbst)

      Jedoch wenn ich mir auch die ganzen Kommentare lesen, habe ich das Gefühl das ich 100 Jahre hinten – bin und ich das zwar gestern so hochmütig geschrieben habe aber bei weitem nicht ganz so aussieht wie ich es selbst gerne hätte.

      Mein Grund für das Löschen wäre jetzt nicht auch der, dass ich das schlecht finde, dass ich noch lange nicht da bin, wo ich die anderen „erlesen“. Nur dass ich es eben gerne so handhaben würde wie gestern beschrieben und eigentlich noch nicht sooooo kann wenn ich in meine Wohnung oder meine Lebensweise gucke, was das „ausmisten“ „minimalistische“ betrifft und somit meinen Kommentar eigenltich wieder überflüssig finde.
      Es spiegelt zwar meine Meinung aber an der Umsetzung haperts teilweise noch gscheit.

      Wie im Innen so im Außen, so ist es.

      Also, du hast meine Erlaubnis zu Löschen.

      Liebe Grüße

      Antworten

      • Hallo Kathi, so ein Fall gabs wohl noch nicht hier und ich finde das gut. Du bist ehrlich. Du bist menschlich zeigst das in deiner Selbstreflektion. Gerne würde ich genau deshalb deinen Kommentar stehen lassen, denn damit inspirierst du die anderen. Ich sage dir, du bist nämlich nicht die Einzige, der das so geht. Die meisten reden nur, statt zu tun und sind sich dessen noch nichtmals bewusst. Du bist ehrlich. Du sagst, „hey ich wünsch mir das, aber gerade sieht das ganz anders bei mir aus“. Ich finde das gut. Und meiner Meinung darf das auch erst mal so sein. Die Hauptsache ist doch, dass deine Motivation aus einer positiven Quelle kommt, du es tust, weil es dir Freude macht und eine Bemühung für langfristige Veränderung da ist. Mehr brauch es nicht. Entspann dich und lebe dein Leben so, wie es sich für dich lebendig anfühlt. Wie schnell irgendwas geschieht, spiele keine Rolle. Ich danke dir für deine Ehrlichkeit! lg Elias

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  4. Minimalismus hat für mich auch etwas mit Simplizismus zu tun. Die Dinge so einfach wie möglich halten. Es fällt mir zwar noch schwer mich daran zu halten, aber die Idee begleitet mich schon viele Jahre. In einer Welt und einem Altag voller Komplexität kann es nur hilfreich sein alles so einfach wie möglich zu halten. Um Platz zu schaffen, nicht nur physisch sondern auch psychisch.
    Zufällig bin ich aber auch seit einer Woche damit beschäftigt meine Wohnung nach und nach zu entrümpeln, das tut gut und schafft Platz, auch im Kopf. Ich denke die äusseren Umstände sind ein unbewusstes Abbild der Inneren. Jeder Geist braucht Klarheit und der erste Schritt dafür ist vermutlich der Minimalismus.

    Viele Grüße

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  5. Hallo ihr lieben Menschen,

    Ich habe während meiner Langzeitreisen ( jeweils mind. 6 Monate, OZ, NZ, USA) in den letzten Jahren herausgefunden, wie gut es mir tut, „minimalistisch“ zu leben.
    Während dieser Reisen, war ich mit einem Rucksack unterwegs und habe mit einer weiteren Person für diese Zeit in einem Auto gelebt.
    Kaum zu glauben, dass ich nichts vermisst habe.
    Außerdem, habe ich unglaublich viel Zeit an der frischen Luft und in der Natur verbracht.
    Ich habe Leute getroffen, die dieses zu ihrem Lebensmotto gemacht haben.
    Sie haben fast all ihr Hab und Gut verkauft, sich ein Wohnmobil gekauft indem sie leben und ihr Geld verdienen. Sei es als mobile Pommesbude oder sie wickeln ihre Geschäfte online ab.
    Faszinierend diese Menschen und für mich eine unglaubliche Inspiration.

    Danke für diesen tollen Blog, habt alle einen schönen Tag

    Antworten

    • Danke für die Inspirationen, eines völlig unnormalen Lifestyles :-)

      Antworten

  6. Minimallismus bedeutet für mich nur noch meine Lieblingssachen zu haben und mich vom rest zu trennen damit mein Geist klar ist. Somit hab ich Platz in meinem Leben mich zu verändern und weiter zu entwickeln. Zudem habe ich das Gefühl seit dem ich mit dem minimalismus angefangen hab glücklicher zu werdeb:)

    Mein Selbstversuch dieses Jahr. Mich von allem überfluss zu trennen der mich belastet und keine neuen anschaffungen zu machen und wenn dann nur durch Tauschbörsen und secondhand Läden.
    Ich bin gespannt wo es hinführt. Zurzeit steht die Trennung des Jobs an,brauche einen wechsel. Denn nicht materielle Dinge belasten einen.

    Lg Jenny

    Antworten

  7. Wir sind eine Familie mit 3 kleinen Kindern, da gestaltet sich Minimalismus wieder etwas anders, da ich ja nicht komplett für sie entscheide, was mir aufhebenswürdig erscheint ;) Zudem haben wir Haus und Garten, da gilt für manche Dinge zur Pflege und Instandhaltung nicht so ganz die 2-Monats-Regel. Ansonsten versuche ich die auch anzuwenden.
    Wir sind ein halbes Jahr lang mit dem Wohnmobil durch Europa gereist – zu fünft auf 11 qm incl Fahrerkabine, da bleibt nicht allzuviel Raum für „Überflüssiges“. Vermisst habe ich fast nichts.

    Antworten

  8. Hi Elias,

    ein schöner Artikel, der direkt Lust auf „mehr“ macht. Was ich tue für ein einfacheres Leben?

    Also: kein Fernseher (kommt zu 98 Prozent nur Schrott), kein Handy, wenige aber dafür gute Bücher und welche die ich auch brauche (ich möchte nicht an der Verlosung teilnehmen weil ich selber ausmiste), wenige Klamotten und Schuhe und nur das was ich wirklich mag und ständig anziehe (bis auf einen Anzug und Wintersachen). Ich bin ständig auf der Suche nach Zeug, was noch weg kann und werde auch immer wieder fündig. Allerdings gönne ich mir ein „Sammelhobby“, das aber auch schon stark dezimiert wurde.

    Bei Neuanschaffunge hilft mir eine Liste, auf die ich die Kaufgedanken schreibe und die dann noch mindestens eine Woche liegen bleibt. Wenn ich dann noch ja dazu sage, dann kann es kommen. Wenn nicht, hat es sich von selbst erledigt und war nicht wichtig/notwendig.

    Was Du schreibst über die Freiheit die sich einstellt beim Loslassen kann ich nur bestätigen. Es fühlt sich einfach nur gut an, wenn man den inneren Widerstand überwunden hat und man das Gefühl der Freiheit durch noch mehr loslassen weiter vertiefen möchte. Dadurch verändert sich die gesamte Wahrnehmung. Man wird offener, gelassener und geht auch nachsichtiger mit sich und anderen um weil man die „Besitzersorgen“ (kann kaputt gehen, kann man verlieren, muss repariert werden und 1000 andere) nicht hat.

    Übrigens läuft im März ein neuer finnischer Streifen an: MyStuff. Der Trailer ist vielversprechend und macht jetzt schon Ausräumlaune. (Bitte letzten Absatz löschen, wenn Du keine „Schleichwerbung“ willst:-)

    Antworten

    • „Schleichwerbung“ für passende und interessante Dinge ist völlig OK :-)

      Antworten

  9. Ich bin auch der Meinung, dass man so wenig wie möglich besitzen sollte. Es ist sehr befreiend denn alles was man besitzt schleppt man mental 24h am Tag mit sich rum.
    Als ich zum ersten mal auf diese Idee gekommen bin war dies gar nicht mal so leicht, also habe ich 4 Haufen gemacht um die Sache zu vereinfachen:
    – Wegschmeißen
    – Weitergeben/Verkaufen
    – Bin mir nicht sicher (miste ich in 6 Monaten aus)
    – Brauche ich/Wertvolles Erinnerungsstück

    Als ich meinen ersten Sack mit alten Klamotten zur Altkleidersammlung gebracht hatte war dies ein super erleichtertes Gefühl das ich nicht erwartet hatte. Es war so als ob ich einen noch größeren Blast abgeworfen hatte als ich es in Wirklichkeit tat.

    Aber was ist mit Sammeln als Hobby? Ich Sammel Schallplatten und habe ca. 500st. Natürlich werde ich die meisten nicht mehr hören aber trotzdem fällt es mir schwer, da ich dafür eine kleine Leidenschaft entwickelt habe.

    Antworten

  10. „Was Minimalismus für dich bedeutet“

    Es bedeutet zu wissen, dass man zu 99% hat was man braucht und das restliche Prozent aus den Grundbedürfnissen besteht.

    „was du dafür tust, um minimalistisch zu leben“

    Ich habe einen Tisch zusammen mit drei Regalen aus meinem Arbeitszimmer weggeschmissen und ersetzt durch ein großes Naturbild vom Flohmarkt und durch einen flauschigen Sitzteppich.
    Den Computer mit Tastatur und Bildschirm durch einen leisen Laptop ersetzt. Trinke nur noch Wasser aus dem Wasserhahn (es ist sicher).

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  11. Lustig-ich habe den gleichen 5,- Handy-Tarif. In meinem Umfeld kenne ich allerdings nur wenige Personen, die kein smart phone besitzen.

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  12. Hallo Elias,
    es ist nicht immer leicht, sich von Dingen zu trennen. Dabei hilft es mir, mich daran zu erinnern, dass ich mich nicht mit diesen Dingen identifizieren möchte. Letztens habe ich den Schritt gewagt und mich von meinen langen Locken verabschiedet. Ich habe mich immer so stark mit meinen langen Haaren identifiziert, so sehr, dass ich irgendwann aufwachte und mir sagte: „Verdammt nochmal, ich BIN NICHT meine Haare.“ Und schwupps – waren sie ab. Das schenkte mir Leichtigkeit und Freiheit. Die Frage: „Wer bin ich wirklich? Wer will ich sein?“ ist sehr hilfreich, um sich von unnötigem Ballast zu verabschieden.
    Viele Grüße, Natali

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