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Interview mit Selbstverwirklicherin Tina Röbel

Weltverbesser-Coach-Tina-Röbel

Im heutigen Selbstverwirklicher Interview spricht Tina Röbel von ihren Erfahrungen auf dem Weg der Selbstverwirklichung.

Wer bist du und was machst du?

Ich bin Tina Röbel und arbeite seit 2014 als Coach für Weltverbesserer. Meine Klienten unterstütze ich durch Einzelcoachings, Workshops oder auch Teamcoachings. Zu den häufigsten Themen gehören berufliche Neuorientierung (was könnte ein Job mit Sinn sein) und achtsames Selbstmanagement (wie kann ich ganz gelassen viel erreichen). Ich arbeite also an der Schnittstelle von Persönlichkeitsentwicklung und sinnvoller Lebensgestaltung.

Was bedeutet Selbstverwirklichung für dich?

Für mich meint Selbstverwirklichung vor allem „einfach ich sein“. Das klingt sehr einfach, ist es aber nicht. Wir lernen schon früh, Erwartungen zu erfüllen und uns anzupassen. Herauszufinden, wer ich eigentlich bin und dann mein Leben so zu gestalten, dass ich „einfach ich sein“ kann, ist eine Herausforderung. Ich glaube, der Schlüssel ist aufzuhören, irgendetwas oder irgendwer „werden“ zu wollen. Und dich zu entschließen, einfach du zu sein.

Was ist deine Mission und welche Veränderung möchtest du in dieser Welt bewirken?

Wie können wir global Verantwortung übernehmen und persönliche Zufriedenheit finden? Diese Frage beschäftigt mich. Ich bin fest davon überzeugt, dass Verantwortung für das große Ganze und die eigene Zufriedenheit miteinander zusammenhängen. Anders ausgedrückt: Wenn ich nur Dinge tue, hinter denen ich voll stehen kann, fühle ich mich gut. Es gibt immer mehr Menschen, die sich ein sinnvolles Leben wünschen. Mein Ziel: Alle, die diesen Wunsch in sich tragen, setzen ihn erfolgreich um. Das gibt mir Mut, weil ich weiß, dass an vielen Stellen gesellschaftliche Veränderung geschieht. Und es macht mich glücklich zu sehen, wie meine Klienten immer zufriedener mit sich und ihrem Leben werden.

Was war bisher deine größte Hürde und wie hast du sie gemeistert?

Die größte Herausforderung war, richtig anzufangen. Also von der nebenberuflichen Selbstständigkeit in die Vollzeit-Selbstständigkeit zu wechseln. Ich habe seit 2014 nebenberuflich mein Coaching-Business aufgebaut, also die Website erstellt, erste Klienten gecoacht, einzelne Workshops durchgeführt usw. Ende 2015 habe ich dann meine sichere Einkommensquelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Uni aufgegeben. Und seit Anfang 2016 bin ich in Vollzeit selbstständig, was wunderbar funktioniert. Um diesen Schritt zu tun, habe ich mich mit sehr vielen Ängsten und Zweifeln auseinandergesetzt.

Wie gehst du mit Angst und Zweifel um?

Ich führe ein Gründer-Journal. Darin schreibe ich alle Gedanken und Gefühle radikal ehrlich auf. Ich setze mich hin und schreibe einfach alles auf, was auftaucht. Das hat mir im Jahr vor der Vollzeit-Gründung sehr geholfen. Zum einen ist es schon befreiend, den Ängsten und Zweifeln einen Raum zu geben. So wie es als Kind beruhigend ist, dem Monster unter dem Bett in die Augen zu gucken. Es wird meistens kleiner. Und zum anderen sind Ängste und Zweifel eine wunderbare Quelle für Selbsterkenntnis. Was genau beschäftigt mich? Was kann ich daraus über mich lernen? Was bedeutet das für das, was ich vorhabe? Was brauche ich, damit es mir gut geht?

In welchem Moment hast du dich bisher am lebendigsten gefühlt?

In jedem Coaching! Im Coaching fühle ich mich fast immer 100% lebendig. Coaching funktioniert ja, weil eine echte Begegnung stattfindet. Es entsteht eine tiefe Verbindung zwischen mir und dem Klienten. Und in diesem Moment für meine Klienten ganz da und präsent zu sein ist auch für mich jedes Mal eine wahnsinnig wertvolle Erfahrung.

Welche „Fehler“ wirst du kein zweites Mal machen?

Ein Netzwerk für professionellen Support erst aufzubauen, wenn ich es brauche. Ich würde jedem empfehlen, bevor es akut ist, schon Unterstützer zu suchen. Für mich also z.B. eine Mentorin, einen Supervisor, einen Gründercoach, Marketingberatung… Teilweise habe ich das gemacht, im Nachhinein hätte ich es gerne noch mehr fokussiert. Um in Momenten, in denen es brennt, direkt zu wissen, wen ich anrufe. Weil ich mich schon vorher informiert habe, weil ich weiß, mit wem ich gut zusammenarbeiten kann und bei wem das Preis-Leistungsverhältnis für mich stimmt.

Welches Zitat hat für dich eine große Bedeutung?

Wer schnell sein will, muss langsam gehen.

Für alles, was wir uns vornehmen, ist „Dranbleiben“ einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren. Und um dranzubleiben, muss ich Energie haben. So einfach ist das. Deshalb hat für mich mein eigener Energiehaushalt immer Prio 1. Ganz konkret: Schlafen ist wichtiger als Akquise. Sport wichtiger als ein zusätzliches Coaching.

Was sind deine 5 Kurztipps für angehende Selbstverwirklicher?

  1. Lerne dir selbst gut zuzuhören.
  2. Sei radikal ehrlich mit dir selbst.
  3. Suche dir frühzeitig Unterstützung, professionelle und persönliche.
  4. Dreh dich ab und zu um: Was hast du schon alles erreicht?
  5. If you do nothing, do it well.

Was möchtest du uns zum Schluss noch mitteilen?

Vielen Dank für die schönen Fragen und diese Interviewreihe. Wir gehen alle unseren eigenen Weg, trotzdem können wir viel voneinander lernen.

Danke Tina Röbel für das tolle Interview!

Viele weitere interessante Menschen findest du auf der Seite „Selbstverwirklicher im Interview„.

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Autor:

Hallo! Ich arbeite als Lehrer für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich.

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