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Interview mit Selbstverwirklicher Helmar Rudolph

Interview mit Helmar Rudolph

In diesem Interview spreche ich mit Helmar Rudolph. Er hat das Master Key System von Charles F. Haanel auf Deutsch übersetzt und durch zahlreiche eigene Produkte und Dienstleistungen ergänzt. Als „Mr. Master Key“ hält er diese Lehre zur erfolgreichen Lebensgestaltung im Bewusstsein der Menschen. Wir sprechen hier über die bewusste Lebensgestaltung, wie man seine Seelenaufgabe finden und die Gesellschaft durch Liebe harmonisieren kann.

Helmar Rudolph

Helmar Rudolph
Übersetzer vom Master Key System

Helmar, möchtest du dich zu Anfang den Lesern vorstellen? Wer bist du und was machst du in deinem Leben?

Hallo Elias, erst einmal herzlichen Dank für die Gelegenheit. Mein Name ist Helmar Rudolph, ich lebe seit über 20 Jahren in Kapstadt, Südafrika, und habe seit 7 Jahren die Aufgabe übernommen, das Wissen des amerikanischen Autors Charles F. Haanel im Bewusstsein der Menschen zu halten. Das ergänze ich durch meine eigenen Erkenntnisse und Erfahrungen.

Was ist das für ein Wissen?

Das ist schwer unter einem Begriff zusammenzufassen. Es geht hier um die bewusste Lebensgestaltung; und das Erkennen seiner Selbst, dessen, was wir geläufig mit Gott oder Universellem Bewusstsein bezeichnen; der Verbindung zwischen diesen beiden Elementen oder Einheiten, sowie der Nutzbarmachung dieser Verbindung. Es ist also das in Einklang bringen – das Abstimmen – des Individuums mit dem Universellen zum Zweck eines glücklichen und erfüllten Lebens.

Das ist natürlich ein Raum, der unendlich weit gefächert werden kann, aber primär geht es um die Selbsterkenntnis, Selbstbefähigung, Selbstermächtigung und Selbstverwirklichung.

Das hört sich sehr essentiell und allgegenwärtig an. Bewusstsein ist auch ein großes Thema im LebeBlog. Was verstehst du unter dem Begriff „Bewusstsein“?

Darunter gibt es für mich nicht viel zu verstehen, da das Wort an sich klar und deutlich ist: bewusst sein.

D.h. die kognitiven Fakultäten zu benutzen, um die intuitiven Fakultäten zu stärken und sich ihnen durch ein tiefes Wissen, Verständnis und Vertrauen hinzugeben, um in den Wirren des Lebens stets und souverän die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Früher gab es den Begriff „Bewusstsein“ nicht in meinem gebräuchlichen Wortschatz. Wie würdest du dieses Thema einem Neuling erklären, der sich bisher noch nicht um „Bewusstsein“ gekümmert hat?

Das ist ganz einfach. Ich vergleiche das immer mit einem Smartphone. Wenn du das zum ersten Mal in die Hand bekommst, kannst du nach einer Minute telefonieren, nach zwei Minuten Photos machen, nach fünf Minuten ins Internet, nach 15 Minuten Anwendungen installieren, und nach einer guten Stunde so ziemlich alles nutzen, was es bietet.

Je mehr du dich also mit dem Gerät befasst – dich darauf konzentrierst! – desto umfangreicher wird dein Bewusstsein und desto höher ist der Nutzen.

Für unser Leben heißt das: je mehr ich mich mit den Dingen befasse, die mir am Herzen liegen, d.h. von denen ich mehr haben möchte – Liebe, Geld, Gesundheit – desto mehr wachsen auch diese in mir heran, und meine Außenwelt spiegelt mir das anschließend wider, da es zwischen ihr und mir keine wahre Trennung gibt.

Also ist Bewusstsein eine gute Sache :-) Was muss ich dafür tun, um „bewusst zu sein“?

Aufmerksam sein. Auch hier ist die deutsche Sprache erneut sehr genau.

Aufmerksam zu sein bedeutet, sich etwas „zu merken“, etwas abzuspeichern, was zuvor durch die Kombination von Interesse und Gewahr-sein entstanden ist.

Kannst du ein Beispiel geben?

Nimm dir ein Foto von dir selbst. Dieser Akt allein impliziert Interesse, nämlich an dem Foto von dir. Du kramst es hervor und legst es vor dir auf den Tisch. Nun betrachtest du es – das ist mit Gewahr-sein gemeint. Dadurch fallen dir Details auf, die du vorher nicht registriert hast: die Form deiner Augenbrauen, die fehlende oder vorhandene Symmetrie deines Gesichts, deine Wangenknochen, Sommersprossen, Fältchen (ja, auch die! :) ), etc. D.h. nach einigen Minuten kannst du dieses Foto besser beschreiben.

Es könnte aber eben auch was ganz anderes sein. Du gehst zu einem Fußballspiel. Interesse und Gewahr-sein lassen dich nachher die Einzelheiten des Spiels so gut es dir möglich ist beschreiben. Manche Menschen können es sehr genau beschreiben, andere wiederum nicht – sie haben sich ablenken lassen oder kein ausgeprägtes Gedächtnis.

Das bedeutet, wenn ich mein Leben verbessern möchte, dann kann ich meine Aufmerksamkeit vollständig darauf legen, was ich mache und was mir widerfährt?

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Das Master Key System Handbuch – Übersetzt von Helmar Rudolph
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Das ist nur der eine Aspekt, die Grundlage sozusagen, denn das, was ich mache (denke, fühle, sage und tue) ist der Vorbote dessen, was mir anschließend widerfährt. Da mir aber jeden Moment etwas widerfährt, basiert das auf dem, was ich in der Vergangenheit „gemacht“ habe.

Wenn mir das nicht gefällt, dann komme ich nicht umhin, mich neu zu orientieren. Wenn ich also mein Leben verbessern will, habe ich keine andere Wahl, als meine Aufmerksamkeit zum allergrößten Teil auf alles Liebevolle, Überschwängliche, Harmonische, Gesunde, Freudvolle etc zu richten, da die Energie der Aufmerksamkeit folgt. Oder: Energie fließt dorthin, worauf die Aufmerksamkeit fällt. Ich kann mir kein Bild eines Elefanten machen, wenn ich immer nur auf Löwen schaue.

Das klingt so offensichtlich, wird von den meisten Menschen aber nicht verstanden. Sie merken nicht, wie sie durch äußere Kanäle gesteuert werden. Das können familiäre, soziale, kulturelle, religiöse, politische und wirtschaftliche Kanäle sein. Dort wird für sie gedacht, wenn sie es selber nicht tun.

Viele Menschen sind ziemlich in ihren Alltag eingespannt und hetzen von A nach B. Hast du einen Tipp oder Übungen, wie sie in ihrem gefüllten Leben Aufmerksamkeit und Bewusstsein entwickeln können?

Der Grundstein liegt immer darin, inne zu halten, mal durchzuatmen – und ich meine das wortwörtlich! – einmal Pause zu machen und sich zu besinnen. Auch das wieder ein tolles deutsches Wort: besinnen.

Zu Sinnen zu kommen. Auszusteigen aus dem Hamsterrad, um das eigene Leben und Treiben mal von Außen zu betrachten. Das führt natürlich zu weiteren Schritten, aber so ganz einfach geht es schlichtweg so: anhalten, Augen schließen, einige Male tief durch atmen (möglichst fernab von Lärm und Gestank) und entspannen. Runter kommen. Weiterhin tief durch atmen. Stress raus nehmen.

Und dann einfach mal fragen, ob das Leben gerade so ist, wie man es sich wünschen würde. Und wenn nicht, dann einfach gewahr werden, dass es IMMER eine Wahl gibt – also: IMMER!

Und wenn man dann „die andere Seite“ wählt, also das Erwünschte, dann wird man sich dessen zunehmend bewusst.

Möchtest du damit sagen, dass jeder Mensch in Wahrheit das Leben führen kann, das er sich wünscht?

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Er kann und wird genau das Leben führen, das er gemäß seiner geistigen, mentalen, emotionalen und körperlichen Kräfte auszudrücken vermag. Und dieses Vermögen kann stetig ansteigen, muss aber von jedem einzelnen anerkannt und dann in Anspruch genommen werden.

Natürlich befindet sich jeder Mensch innerhalb eines Kanals, der durch viele Aspekte geprägt wurde – siehe oben. Manch einer kann sich dort mehr Freiraum verschaffen und bewegen, andere wiederum weniger. Das Ausmaß der Befreiung und Selbstverwirklichung bestimmt aber jeder selbst.

Dazu sollte aber noch gesagt werden, dass jeder Mensch eine Art Seelenauftrag hat, von der Gesellschaft aber manipuliert wurde, d.h. oft mit Wünschen versehen, denen er nachrennt, ohne aber zu wissen, was seine wirkliche Aufgabe oder – Achtung! – Berufung ist. Das herauszufinden und aufeinander abzustimmen, das ist wohl das absolute Fundament für ein tolles und erfülltes Leben.

Das mit der Seelenaufgabe bzw. Lebensaufgabe ist für viele Menschen ein Rätsel. Wie können sie diese Aufgabe erfahren?

Das ist interessanterweise einfach festzustellen. Astrologie und Numerologie geben uns Werkzeuge an die Hand, mit denen wir herausfinden können, wie wir geprägt worden sind. Diese kann man oberflächlich einsetzen, aber auch tiefgründig. Je tiefer man dort geht, desto besser versteht man sich selbst, mit allen Stärken und Schwächen. Dann kann man korrigierende Schritte einleiten, um die Harmonie wiederherzustellen oder überhaupt erst einmal zu erstellen.

Was würdest du also einem Menschen antworten, der nach seiner Lebensaufgabe fragt?

Erkenne dich selbst! Finde heraus, was dich begeistert; was dir einfach von der Hand geht; was dich morgens aus dem Bett springen, aber auch lange Nächte verbringen lässt.

Gehe dem nach, denn dort liegt deine Berufung. Und je besser du dich selber kennst (eben durch Astrologie und Numerologie), desto schneller findest du zu dem, was dir „ent-spricht“ und dir Freude und Erfüllung bringt.

Lass dich dabei nicht von anderen beeinflussen, denn du bist nicht sie. Damit meine ich Freunde, Familie und immer mehr die Medien, die einem ein Bild vorgaukeln, dass du unbedingt so sein musst oder das haben musst, um „zur Geltung“ zu kommen oder etwas „zu sein“. Das ist Blödsinn. Du bist ohne all das auf die Welt gekommen und wirst sie auch ohne all das wieder verlassen.

Nochmal zum vorherigen Thema mit der Gesellschaft: Hier ist es besonders wichtig zu verstehen, dass unsere Gesellschaft an einer Normierung interessiert ist und diese durch das Geldsystem ohne Rücksicht auf Verluste vorantreibt.

Es ist aber nicht jeder Mensch dazu geboren, Geld zu machen, ohne das man heutzutage ja nicht mehr leben kann. Manche Menschen sind einfach gut mit Menschen, mit Pflegen, mit Verwalten, mit der Natur etc.. Das wird von der Gesellschaft aber nicht belohnt. Das allein ist ein langes Thema.

Ich will aber darauf hinaus, dass bei uns nur der von Wert ist, der gut mit Geld ist, d.h. es erzeugen und verwalten kann. Alle anderen sind quasi zu Menschen zweiter Klasse degradiert worden, weil alles am Geld gemessen wird. Da wir aber alle unterschiedliche Fähigkeiten und Potenziale mitbringen, ist unsere gegenwärtige Gesellschaftsform höchst menschenfeindlich und sollte schleunigst harmonisiert werden.

Das habe ich auch schon gesehen, dass Menschen wunderbare Fähigkeiten besitzen, die zwar eine Bereicherung für Mensch und Erde sind, die jedoch nicht wirklich Geld zum Leben bringen. Du sagst also, dass eher die Gesellschaft „harmonisiert“ werden soll, anstatt sich der Einzelne es lernt, mit Geld umzugehen und es zu erschaffen?

Wir dürfen die Fähigkeit, Geld zu machen und zu vermehren, nicht als primären Maßstab für unsere Wertigkeit ansetzen. Das wäre fatal. In der Tat stellt es sich als das bereits heraus. Es sollte viel mehr Wert auf ein Miteinander gelegt, auf Werte wie Moral, Ehrlichkeit, Hilfsbereitschaft.

Natürlich hilft das Geld dabei, Dinge zu bewerkstelligen, Handel zu betreiben, aber nicht nur befindet sich das Geldmanagement in privaten anstatt in öffentlichen Händen, es wird auch dort am meisten bezahlt, wo gesellschaftlich am meisten Schaden angerichtet wird – und das zerstört letztlich jedes System, weil es nicht nachhaltig ist.

Was sind deine Ideen für uns Menschen, damit unsere Gesellschaftsform an Harmonie gewinnt?

Da unser Gesellschaftssystem mit wenigen Ausnahmen durch die letzten Jahrzehnte zunehmend menschen- und umweltfeindlich geworden ist, wäre der erste Schritt eine weitgehende Abkopplung von eben diesem System.

Der Mensch muss sich selber erst einmal befreien und harmonisieren – in Gedanken, Gefühlen und Handlungen und dabei in Nahrung, Wohnort, Beruf etc. Eine Harmonisierung des Systems findet nur durch die Harmonisierung des Einzelnen statt. Alles andere ist Illusion. Daher ist es auch so wichtig, nicht zu verurteilen, sondern neutral zu bleiben; nicht mit dem Finger zu zeigen, sondern an sich selbst zu arbeiten.

Das Übel, das wir jetzt im Außen in Politik, Religion und Wirtschaft erkennen, ist hausgemacht – unter anderem auch durch Unterlassung, weil wir uns als Menschen von den wahrlich wichtigen Dingen haben ablenken lassen – durch TV, Radio, Werbung und nun auch vermehrt die sozialen Medien. Der Mensch muss zu sich zurückfinden. Als reiner Produktionsfaktor wird er zerschlissen werden und nicht sein Seelenheil finden.

Wir sind jetzt schon auf unsere Gesellschaft eingegangen, wie man seiner Lebensaufgabe näher kommen und sein Bewusstsein erweitern kann, um schlussendlich das Leben zu führen, das man sich eigentlich wünscht. Möchtest du abschließend noch etwas dazu ergänzen?

Gerne. Wir sind nicht mit 1.75m Größe dem Mutterleib entschlüpft. Es waren um die 50cm. Will sagen: es ist alles ein Wachstumsprozess, eine Entwicklung. Das heißt: alles bedarf Zeit und somit Geduld. ABER: da ein Sonnenblumensame zur Sonnenblume wird und nicht zum Apfelbaum, weiß jeder Mensch schon vorher, wohin ihn seine Entwicklung bringt. Befasse ich mich mit Harmonie, Liebe, Gesundheit, Wohlstand und Glückseligkeit, wird das zu meiner persönlichen Sonnenblume werden.

Dadurch habe ich wiederum genügend Energie, um auch mein Umfeld zu bereichern, denn nur dort, wo Energie vorherrscht, d.h. Dynamik und Bewegung, geschieht auch etwas. Das bringt uns nicht nur zum Beginn des Interviews zurück, sondern auch zur Lösung all unserer privaten und gesellschaftlichen Herausforderungen.

Wir sind auf einer richtig geilen Reise, und was noch viel geiler ist: wir sind der Kapitän unseres Schiffs. Das macht Mut, spornt an und bewirkt letztendlich Wunder.

Helmar, ich danke dir für den wunderbaren Austausch, bitte erzähle uns zum Abschluss noch etwas über deine Tätigkeit und wo wir mehr über dich erfahren können.

Gern geschehen, lieber Elias. Durch meine Arbeit mit dem Master Key System bin ich zu einer Mischung aus Verleger, Autor, Referent, Coach, Guru und Kummertante geworden. Es macht mir sehr viel Freude, Menschen aufzuzeigen, dass es immer eine Alternative gibt, und dass das Leben diejenigen am reichhaltigsten beschenkt, die sich selbst am besten kennen und das auch ausleben. Mehr zu meiner Arbeit findest du unter www.mrmasterkey.com.

Danke Helmar Rudolph für das tolle Interview.

Viele weitere interessante Menschen findest du auf der Seite „Selbstverwirklicher im Interview„.

Foto: marsj / photocase.de

 

 

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Autor:

Hallo! Ich arbeite als Lehrer für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich.

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7 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Helmar und Elias

    Erst mal danke für das wirklich spannende Interview! Es hat einige Punkte darin die super sind wenn ich sie immer mal wieder höre oder lese.
    Sehr spannend und für meine Lebenssituation find ich den Punkt, dass das Geld in unserem System eingesetzt wird um noch mehr Schaden anzurichten. Ich weiss manchmal nicht, ob das bewusst oder unbewusst geschieht? Oder, ob es einfach die Gier nach noch mehr Geld ist.
    Jedenfalls versuche ich auch mit möglichst wenig Materiellem auszukommen und konzentriere mich daher mehr mich zu einem Mensch „2. Klasse“ zu degradieren ;-)
    Ich denke einfach das es wichtig ist, dass man am Ende des Tages in den Spiegel schauen kann und bewusst sagen kann: „Ich habe für mich und mein Leben einen Sinnvollen Tag verbracht und habe mich bemüht meine Umwelt nicht negativ zu beeinflussen“ (oder so ähnlich).

    In diesem Sinne
    Liebe Grüsse Marco

    Antworten

    • Hi Marco, mit „nicht negativ“ setzt du deinen Fokus auf den Mangel. Viel geiler wäre es doch zu sagen „Hey, ich bin ein Mensch erster Klasse und ich habe mich heute genau so gelebt, wie es für mich das Wahre und Aufrichtige ist, um mit mir und der Welt im Frieden zu sein!“ :-)

      Antworten

  2. Ganz herzlichen Dank lieber Helmar für diesen tollen Gedankenaustausch. Herzlichst Mariam li

    Antworten

    • Gern geschehen, liebe Mariam! Schön, dass es dir gefallen hat! :)

      LG,
      Helmar

      Antworten

  3. Auf die Fragen bzgl. Geld gibt es für Leute, die das Zinseszins-Geldsystem verstanden haben, leider auch wieder keine befriedigende Antwort, weil es darauf auch keine gibt. Es ist immer zu wenig (für Zinsen zahlen) im Umlauf und die Ehrlichen können dann schon 2 x nicht mehr bekommen, wenn ihnen kein trick einfällt, wie sie andere dazu bewegen ohnen mehr wie sie brauchen zu geben.
    Und wenn jemand gar nichts hat, auch kein eigenes Stück Land und warum auch immer nicht heucheln, lügen oder stehlen kann, kann er ausser so lange wie möglich um das Überleben kämpfen oder betteln gar nichts machen. So lange man das Zinseszins Geldsystem nicht anprangert und alles beschönigt, ändert sich, vor allem für die ganz armen Schlucker, auch nichts zum Positiven.

    Antworten

    • Hallo Michael,

      Geld gibt es nicht nur für Leute, die das Zinseszins-Geldsystem verstanden haben, sondern primär für die, die erkannt haben, dass es den Geldfluss ohnehin gibt, dass es aber Bewusstsein bedarf, um in ihn einzutreten und für sich nutzbar und nützlich zu machen.

      Dem armen Schlucker fehlt es nicht an Geld, sondern an Geist. Geld ist keine primäre Ursache, sondern eine Auswirkung von Dienst – oder auch Bewegung/Handel. Die Kraft der Gedanken zu nutzen und dadurch im Dienste anderer schöpferisch tätig zu sein, das kann jeder für sich tun, und je mehr er es tut, desto stärker bildet sich das Bewusstsein aus. Dem folgt Mut zur Tat, und schon ist’s vorbei mit dem armen Schlucker. Vor allem: das Geldsystem zum Schuldigen zu erklären, bedeutet, ihm die Macht zu geben. Warum diese nicht an und bei sich behalten und etwas tun, was anderen eine Freude macht und wofür sie dich bezahlen würden? Das kann zum Teil in Geld sein, zum Teil in Dienstleistungen, Produkten oder auch Wissen. Vielleicht auch Liebe. :)

      Es ist also alles vorhanden, und das System ist nicht daran schuld, dass irgendeiner kein Geld hat oder unzufrieden ist. Bei sich selbst sollte man stets anfangen zu suchen und zu verändern, denn dann verändert sich auch das System, da dieses nicht von uns getrennt ist – wir haben es ja erschaffen!

      LG,

      Helmar

      Antworten

  4. „Eine Harmonisierung des Systems findet nur durch die Harmonisierung des Einzelnen statt.“ Sehr wichtiger Satz! Tolles Interview! Danke!

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