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Wie du innere Ruhe findest

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Auf dieser Seite möchte ich dich zur inneren Ruhe führen. Unsere Gesellschaft ist schnell und laut. Viele kommen hier nicht mehr mit. Burnout und andere Krankheiten sind die Begleiterscheinungen unserer Zeit. Irgendwas läuft hier also nicht so ganz richtig. Erfahre hier, wie du für eine tiefe, innere Ruhe in dir sorgen kannst, auch wenn die Welt um dich herum laut und hektisch ist.

Öffne dich für folgende Erkenntnis:

Nur weil meine Umwelt laut und hektisch ist, heißt das nicht, dass ich dieses Spiel mitspielen muss. Es gibt immer einen Weg zur Ruhe im Außen, um die Ruhe im Innern zu finden.

Inhalt

  1. Finde deine innere Ruhe, indem du anhältst
  2. Warum ist es so schwer anzuhalten, wenn im Innern Unruhe ist?
  3. Aufgabe: Nimm dir Zeit für dich
  4. Reizüberflutung stoppen: Entwickle innere Ruhe durch eine Informations-Abstinenz
  5. Wie Meditation und Yoga dir helfen, innere Ruhe zu finden
  6. Zur inneren Ruhe: Verabschiede dich von „Ich müsste“ und „Ich sollte“
  7. Fazit für den Weg zur inneren Ruhe

Finde deine innere Ruhe, indem du anhältst

Es gibt vieles, mit dem wir uns beschäftigen können. Nach der langen Arbeit noch mit Freunden treffen, ausgehen, trinken, Film schauen. Die Sache ist nur, dass du auf diese Weise nicht zur inneren Ruhe finden kannst, wenn du stets beschäftigt bist.

Der Weg ist das Anhalten.

Verlasse den Modus des Tuns und halte an. Nimm dir Zeit für dich. Lenke dich nicht ab. Keine Musik. Kein Buch. Lenke dich von nichts ab, was in dir ist. Sei mit dem, was jetzt ist.

Wenn ich dir einen Rat weitergeben darf, dann ist das der Wichtigste: Zeit für dich. Ganz allein. Am besten in der Natur.

Das ist aber nicht immer so leicht, weil da eine Unruhe im Innern ist.

Warum ist es so schwer anzuhalten, wenn im Innern Unruhe ist?

Weil wir die Unruhe und andere Gefühle nicht fühlen wollen. Wir wollen nur Freude haben und so soll es gefälligst sein. So funktioniert vielleicht eine Maschine, aber nicht du als Mensch.

Um zu einer tieferen Ruhe zu kommen, müssen wir erst mal all das da sein lassen, was jetzt da ist. Wenn da eine Unruhe ist, wenn da Gefühle wie Angst, Wut oder Traurigkeit sind, dann wollen diese zuerst gefühlt werden.

Innere Ruhe ist unmöglich, wenn wir Gefühle nicht fühlen wollen, die jetzt da sind.

Der Hintergrund ist der, dass Gefühle in Schichten aufgebaut sind. Unter der Wut liegt vielleicht eine Angst. Unter der Angst ist eine Traurigkeit. Fühlen wir das Schicht für Schicht, kommen wir zu dem, was auf natürliche Weise immer da ist: innere Ruhe und Lebensfreude.

Natürlich ist auch eine Angst vor unseren Gefühlen da. Sie wirken unberechenbar, unheimlich und machen oft den Anschein, als würden wir sie nicht aushalten können. Diese Angst sorgt oft dafür, dass wir uns lieber selbst beschäftigen, als anzuhalten und zu fühlen.

Auf dem Weg zu einer wahren inneren Ruhe musst du bereit sein, alles zu fühlen, was ist.

Öffne dich also für deine Gefühle und schenke ihnen deine Aufmerksamkeit. Das einfache Fühlen, ohne darüber nachzudenken hat viele Vorteile für dich. Erfahre in dem folgenden Artikel, warum das Fühlen so wichtig ist.

Gefuehle-zulassen

Gefühle zulassen: 10 Gründe, die dir zeigen, warum es so wichtig ist

Aufgabe: Nimm dir Zeit für dich

Die erste Aufgabe, um innere Ruhe in dir zur etablieren, ist also, dass du dir Zeit für dich nimmst. Eine Zeit, in der du dich wirklich von nichts ablenkst. Du setzt dich in einen stillen Raum oder in die Natur und nimmst einfach nur wahr, was in dir ist.

Bringe in Erfahrung, wie du dich fühlst. Stelle dir die Frage „Wie fühle ich mich?“

Fühle das alles und nimm es einfach nur wahr.

Beobachte deine Gedanken. Bewerte sie nicht. Nehme sie urteilsfrei wahr. Sei der neutrale Beobachter deiner Gedanken.

Auch wenn es dir schwerfällt, nichts zu tun, bleibe dabei. Die Impulse, etwas zu machen, mögen immer wieder kommen und stark sein. Auch über etwas nachzudenken ist Sich-selbst-Beschäftigen.

Es ist einfach, sich zu beschäftigen. Was wir heute lernen müssen, ist das Anhalten. Das Nichts-Tun und einfache So-Sein.

Nehme die Impulse einfach nur wahr und mache nichts damit. Widerstehe dieser Ablenkung deines Verstandes, der dich in jedem Moment beschäftigen möchte.

Vereinbare mit dir eine feste Zeit. Stelle einen Wecker und halte diese Zeit ein. Mache dies regelmäßig, sodass eine Gewohnheit entsteht. Wenn du wirklich innere Ruhe willst, musst du diese Hürde überwinden und dich daran halten. Wie oft und wie lange du diese Ruhezeiten mit dir vereinbarst, kannst du selbst festlegen. Hauptsache ist, dass du es machst.

Ich empfehle, es täglich zu machen. Beginne mit wenigen Minuten, z.B. 5, und erweitere diese Zeit, sofern es für dich OK ist.

Mache dir klar: Du tust damit etwas Gutes für dich!

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Reizüberflutung stoppen: Entwickle innere Ruhe durch eine Informations-Abstinenz

In unserer schnellen und hektischen Welt werden wir oft mit Informationen überschwemmt. Sei es durch diverse Werbebotschaften, Fernsehen, Internet oder Smartphone. Mache dir klar, dass jede Botschaft, die du erhältst, für einen Gedankenvorgang in deinem Kopf sorgt. Die Sache dabei ist, dass dich Denken von innerer Ruhe abhält. Denken ist an innerer und aktiver Prozess. Willst du zur inneren Ruhe, dann sorge dafür, dass dein Denken weniger wird.

Was in unserem Kopf vor sich geht, sind oft auch nur sinnlose oder sogar destruktive Gedanken, die keinem weiterhelfen. Nicht mal uns selbst. Und hier beginnt du ebenfalls anzuhalten. Stoppe die Gedanken und lenke deine Aufmerksamkeit z.B. auf die Wahrnehmung deines Körpers oder deiner Gefühle. Wie das geht, lernst du weiter unten beim Abschnitt „Meditation“.

Wenn du die Ruhe im Innern willst, hilft es, zuerst die Ruhe im Außen zu haben.

Wie du dich ein Stück mehr von den Informationen dieser Welt abschirmst, um Ruhe zu erhalten, erfährst du in dem folgenden Artikel:

reizueberflutung-stoppen

Wie die Reizüberflutung für innere Unruhe sorgt und was du tun kannst

Denken-als-Sucht

Wenn Gedanken zur Sucht werden und was mir dabei hilft

Wie Meditation und Yoga dir helfen, innere Ruhe zu finden

Meditation und Yoga sind wunderbare Mittel, um zu einer inneren Ruhe zu gelangen. Meditation ist dabei der direkte Weg nach innen. Wir lassen Gefühle da sein, fühlen sie, spüren unseren Körper und Beobachten unsere Gedanken. Wir werden zum Medium, durch das Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen fließen. Dadurch kämpfen wir nicht mehr gegen etwas an. Alles darf sein, was bereits in uns ist.

Dieses Beenden des Kampfes und das neutrale Beobachten ist eine Königsdisziplin für innere Ruhe. Deshalb dauert es auch etwas länger, bis man Meditation erlernt und seinen Geist derart beherrscht, dass man in jedem Moment zu jeder Zeit innere Ruhe erzeugen kann.

Die Pillen für kurzfristige Erfolge haben allesamt unerwünschte Nebeneffekte. Deshalb widme ich mich den Lösungen, die langfristig das beste Resultat liefern. Meditation richtig angewandt gehört definitiv dazu. Mit richtig meine ich, dass wirklich alles da sein sein darf. Dass Gefühle nicht beobachtet, sondern gefühlt werden. Beobachtet werden nur Gedanken.

Wie Meditation genau funktioniert, erkläre ich dir in dem folgenden Artikel. Mache dich auf diesen Weg, wenn du auf lange Sicht ein Werkzeug haben willst, das dir in jedem Moment der inneren Unruhe weiterhilft. Wenn du Yoga lernen willst, beginne mit dem Yoga Sonnengruß.

Lese hier weiter:

 Meditation-lernen

Meditieren lernen: Die ersten 3 Schritte für Anfänger

Zur inneren Ruhe: Verabschiede dich von „Ich müsste“ und „Ich sollte“

Die größte Grund für innere Unruhe sind wir selbst. Wir selbst sind oft Weltmeister darin, uns unter Druck zu setzen und die Ruhe mit Beschäftigtsein zu vertreiben. Wir selbst sind es, welche die Regeln der anderen mitspielen, die zu Stress und Burnout führen.

Mache dir klar, dass all das nicht die Wahrheit ist. Stress ist kein natürlicher Dauerzustand und auf lange Sicht ist er mehr als ungesund. Wenn du also merkst, dass Stress ständig irgendwie da ist, dann halte an und verändere etwas. Die aktuelle Situation kann nicht die Wahrheit sein.

Selbst wenn es im Außen kaum jemanden gibt, der uns hetzt, so ist auch unser Verstand in der Lage, uns hetzen zu lassen. Mit Gedanken wie „Ich müsste/sollte“ usw. treiben wir uns selbst zum Beschäftigtsein an.

Warum eigentlich?

Hinterfrage dich selbst. Finde den Sinn deines Beschäftigtseins und frage dich, ob du auf diese Art dein Leben langfristig weiterführen willst. Mache dir wirklich ganz klar Gedanken darüber, wie dein Leben wirklich aussehen soll.

Auf dem Weg zur inneren Gelassenheit müssen wir erkennen, dass der größte Unruhestifter wir selbst sind.

Letztlich bist du der Mensch, der sein Leben gestaltet und dafür sorgt, dass Stress aufkommt oder nicht. Auch wenn du die Ursache bei anderen Mensch suchst, bist du der Mensch, der sich darauf einlässt und sich unter Druck setzen lässt. Das kannst du beenden.

In meinem ersten Buch beschreibe ich den Weg zu einem selbstbestimmten Leben. Ich lege es auch dir nahe, wenn du noch nicht verstanden hast, dass du einen großen Einfluss auf dein Leben hast und die Dinge auch selbst ändern kannst. Erfahre hier mehr: „Dinge, die ich mit 18 gerne gewusst hätte“.

Verantwortung-uebernehmen

Hör auf zu Jammern und übernimm endlich die Verantwortung für dich selbst

Kraft-der-Gedanken

Die Macht der Gedanken: Das Leben bewusst steuern

Fazit für den Weg zur inneren Ruhe

Innere Ruhe ist etwas, um das wir uns in dieser hektischen Zeit bewusst kümmern müssen. Je öfter wir dabei die Stille aufsuchen und je tiefer wir uns dabei mit unserem Kern verbinden, desto unerschütterlicher ist die Ruhe, die wir in uns tragen.

Sie wirkt sich auf unser ganzes Leben aus; auf all unsere Entscheidungen und Handlungen. Wie wir mit uns selbst und anderen Menschen umgehen, ist dabei von mehr Achtsamkeit geprägt. Die Qualität des augenblicklichen Momentes gewinnt an Tiefe und somit an Qualität. Wir sind in der Lage, das Hier und Jetzt wirklich zu erfahren, anstatt schon mit unseren Gedanken wieder im nächsten Moment zu sein.

Hör auf dich zu hetzen, komme jetzt an.
Halte jetzt an.
Erlebe das, was jetzt ist.
Sei mit der Wahrnehmung hier und jetzt da.
Sei präsent und wirklich da.
Lass das Kommentieren in deinem Kopf.
Nehme wahr.
Wenn du wahrnimmst, kannst du nicht mehr denken.
Das ist der Moment, wo Stille eintritt.
Nehme dich selbst wahr.
Beobachte deine Gedanken.
Fühle deine Gefühle.
Spüre deinen Körper.

Trage dich in den E-Mail-Verteiler ein, um innere Ruhe in deinem Leben immer mehr zu etablieren. Die Übungen in meinen Büchern führen ebenso dazu. Möchtest du es live und persönlich erfahren, bist du zu den Workshops eingeladen.

Hast du eine Frage zum Artikel oder wie du zur inneren Ruhe kommst?
Schreibe gerne hier unten einen Kommentar und ich antworte dir.

Foto: James Yeung / flickr.com

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Autor:

Hallo! Ich arbeite als Lehrer für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich.

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1 Kommentar Schreibe einen Kommentar

  1. Je mehr ich in Stille bei mir selbst bin, desto ferner erscheint mir der Alltag und die Gesellschaft um mich herum. Mit jedem Stück dieser inneren Ruhe, baut sich im Gegenzug ein Stück Distanz zu anderen Menschen auf. Ich frage mich, ob ich das wirklich für gut heißen und wollen kann. Vielleicht ist das nur bei mir so. Aber mir scheint es tatsächlich nur das „Entweder – Oder“ zu geben auf diesem Weg – zumindest nach meiner bisherigen Erfahrung. Und das gefällt mir nicht an diesem Prozess – denn wir leben nun mal mittendrin in einer großen, lebendigen Gesellschaft auf diesem Planeten.

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