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Die Illusion vom „Spirituellsein“: Warum ich mich vom Spiri-Hype verabschiedet habe

Die Illusion vom Spirituellsein

Es war 2011 als ich begann Eckhart Tolle zu lesen, Meditation lernte und Yoga machte. Es war auch die Zeit, als ich meine Ernährung komplett auf vegan umgestellte und die Sache ziemlich dogmatisch lebte.  Ich grenzte mich von anderen ab und betrachtete sie ein wenig herablassend. Denn ich war der Dogmatiker, der die Spiritualität in den Himmel hob und alle nach dem Motto „die sind noch nicht so weit“ verurteilte, die sich nicht in den gleichen Sphären aufhielten wie ich. Ich war so was von unspirituell ohne dass mir das bewusst war.

Dass ich mich jetzt innerlich von dem ganzen Spiri-Gedöns verabschiedet habe, hab ich noch nicht an die große Glocke gehängt. Aber für dich, werter Leser, wird es glaube ich, Zeit, dass ich dich auf neusten Stand bringe und dir erzähle, was es damit auf sich hat und wie ich heute über die Dinge denke.

Spiritualität: Eine neue, bunte Welt

Spiritualität ist ein Bereich, in dem es endlos viel Material gibt. Es gibt endlos viele Workshops, Retreats, Bücher, Festivals, Methoden, Praktiken und sonstige Events. Als ich in diese Welt 2011 eintrat, war das sehr spannend. Alles war neu für mich und ich beschäftigte mich gerne damit. Das, was ich dabei lernte, war ein Wissen, das ich für die Menschen als sehr sinnvoll betrachtete. Deshalb kam wahrscheinlich auch mein Wunsch auf, all die Dinge im Blog und Buch weiterzugeben.

Ich dachte mir wirklich, dass ein Teil dieses Wissens am besten auch in den Schulen gelehrt werden sollte. Und diese Meinung vertrete ich auch heute noch. Spiritualität ist wichtig. Aber sie ist eben auch nur EIN Teil vom Leben. Es ist ein Fach, in dem wir unterrichtet werden sollten, neben vielen anderen.

Die spirituelle Blase

Ich sage das hier nur deshalb so klar und deutlich, da viele Menschen in der spirituellen Blase hängenbleiben. Sie vergessen sich selbst und ihr Leben. Sie chanten, meditieren und dehnen sich glücklich, während sie ihre wirklichen Lebensaufgaben nicht anpacken. Wenn Spiritualität für etwas benutzt wird, und wenn es einfach nur dafür ist, für einen Moment glücklicher zu sein, dann stimmt da was nicht. Dann ist das eher Konsumieren, anstatt sich selbst weiterzuentwickeln.

Ich bin Menschen begegnet, die Anhänger von Osho waren und jahrelang ihrem Guru zuhörten. Auch Osho sagte, sie sollen wieder hinaus in die Welt gehen, um ihre eigenen Erfahrungen zu machen; um das neu Erlernte in die Praxis umzusetzen. Aber viele taten es nicht. Sie blieben in ihrer Sicherheitsblase und haben sich in Wahrheit auch nach 10 Jahren keinen Schritt weiter bewegt.

Sie sind wie Kinder, die gerne mit etwas spielen, aber dieses Etwas nicht dafür einsetzen, um es im echten Leben unter realen Bedingungen anzuwenden. Sie bleiben viele Jahre länger im Flugsimulator, überziehen die Ausbildungszeit schier endlos, anstatt endlich ein echtes Flugzeug in die Luft zu bewegen. Denn das würde Verantwortung und Mut fordern.

Meine Ausbildung ist vorbei, ich esse wieder Chips

Meine Ausbildungszeit ist definitiv vorbei, auch wenn ich weiterhin auf dem Weg der Selbstentfaltung bin. Es ist nicht mehr in meinem Fokus, spirituelle Treffen oder Festivals zu besuchen, jede Woche Yoga oder den nächsten Meditationskurs zu machen. Ich spüre, dass ich jetzt genug weiß und kann, um mein Leben zu meistern. Ich weiß, wann es gut für mich ist, Yoga zu machen oder zu meditieren. Dann mach ich es einfach, aus meiner Lust heraus. Vor allem die Meditation ist das wichtigste Werkzeug, das ich bis heute kontinuierlich anwende, um meine Klarheit zu beizubehalten.

Ich trinke wieder Bier, Gin Tonic, koffeinhaltigen Kaffee, esse Kuchen, Chips, Süßigkeiten und Milchprodukte, wenn ich Lust dazu habe. Ich wiederhole: Wenn ich Lust dazu habe und ich spüre, dass ich mir und meinem Körper damit nicht schade. Alles muss eben in der Balance sein.

Und so waren meine dogmatischen Veganerzeiten auch gut dafür, um ein Gefühl für meinen Körper zu entwickeln und zu checken, was gut für mich ist und was nicht. Vor meiner dogmatischen Zeit aß und lebte ich relativ unbewusst. Während meiner Veganerzeit dachte ich, solche Dinge wie Chips seien generell ungesund für mich und ich darf sie jetzt nicht mehr essen. Jetzt wo mein Spiri-Hype vorbei ist, esse ich, was ich will, ohne mir etwas zu verbieten.

Wenn Raucher länger leben als Sportler

Ich habe jetzt verstanden, dass Dinge wie Chips vor allem dann ungesund sind, wenn ich denke, dass sie ungesund seien. Oder wenn ich mich ausschließlich davon ernähren würde. Ich liebe jedoch meine neue Freiheit, weil ich im Einklang mit mir selbst lebe. Bio oder nicht Bio, mit oder ohne künstliche Zusatzstoffe, das interessiert mich heute nur noch sekundär. Letztlich ist es Materie, und wie sie auf meinen Organismus wirkt, entscheide ich mit meinen Überzeugungen. Deshalb gibt es auch Raucher, die länger leben als Menschen, die täglich Sport machen. Die Absicht ist entscheidend: Angst oder Freude.

Buch Dinge die ich mit 18 gerne gewusst hätte

In meinem ersten Buch habe ich dieses Thema genauer beschrieben. Es eignet sich hervorragend dafür, wenn du tiefer in dieses Thema einsteigen möchtest.
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Ich nehme das Leben nicht mehr so ernst und habe mich auch von der Verpflichtung befreit, die Welt retten zu müssen. Oh Gott, wenn ich das schon höre: Ich und die Welt retten. Ja, solche Gedanken hatte ich damals wirklich. Ich dachte, unser Planet sei so was von am Abgrund, dass ich jetzt sofort alle Hebel in Bewegung setzen müsse.

Heute weiß ich, dass alles schon dem göttlichen Plan folgt: Ich bin für den Verlauf der Erde verantwortlich, und ich bin es nicht.

Freude und Liebe sind die besten Ratgeber

Es sind immer zwei Seiten da. Habe ich den von der Freude oder Liebe getragenen Impuls, was in die Richtung zu machen, die „Welt zu retten“? OK, dann mache ich es. Wenn nicht, kann ich das Sein weiter genießen, ohne mich um die aktuelle Weltlage kümmern zu müssen. Ich bin da innerlich freier geworden. Jed McKenna hat mir dabei auch geholfen.

Wie geht es jetzt weiter mit mir?

Ganz einfach. Meine persönliche Entfaltung steht im Vordergrund. Das ist natürlich auch spirituell, nur muss ich dafür nicht einen Workshop nach dem anderen besuchen. Ich mach es heute ab und zu, wenn ich Lust dazu habe; und ja, dazu gehe ich auch mal auf eine Full Moon Party, wenn mein Tanzbein juckt. Es ist aber so eine Sache geworden, wie „ins Kino gehen“. Dann sehe ich die vielen anderen Begeisterten, die darin voll aufgehen und für die das das volle Leben ist, und ich spüre, dass ich da nicht mehr bin, in diesem Hype.

Meine Spiri-Phase hat mein Leben völlig umgekrempelt. Ich hab es einfach durchgezogen: Meinen Job gewechselt, mein Weltbild fallen gelassen, meine Abhängigkeiten im Außen gelöst, mich von scheinbaren Verpflichtungen getrennt und immer mehr mein eigenes Ding gemacht. Ja, ich habe diese Phase genutzt, um sie direkt in der Praxis anzuwenden, auch wenn es selten leicht war.

Meine Spiri-Phase war eine Zeit der Ausbildung und jetzt lebe ich, was gelernt habe. Ich bin da durch und mache mein Ding. Das ist, was gerade für mich zählt. Ich kann verändern was ich will, auch wenn ich nichts verändert muss, weil alles jetzt schon perfekt ist, so wie es ist.

Wie ich zu der inneren Freiheit gekommen bin, die Welt sein zu lassen, wie sie ist und das zu tun, wozu ich Lust habe, beschreibe ich im zweiten Buch. Es bietet eine völlig neue Perspektive auf das Leben und somit auch auf die eigene Spiritualität. Denn für eine spirituelle Entwicklung ist es eben nicht notwendig, vegan zu leben und das Fliegen mit Flugzeugen zu meiden.

Dinge, die ich mit 21 gerne gewusst hätte

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Was ist es, was jetzt für dich wirklich ansteht?
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Autor:

Hallo! Ich arbeite als Lehrer für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich.

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57 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Danke für den ehrlichen Artikel.

    Bedauerlich finde ich allerdings, dass Du genau so unreflektiert und dogmatisch in diese „neue“ Lebensphase zu treten scheinst, wie Du es damals in Deiner Spiri-Blase warst. Egal ob Spiri-Elias oder Chips-Elias: Mit erhobenem Zeigefinger und stark verurteilenden Worten beschreibst Du jedes Mal diejenigen, von denen Du dich verabschiedet hast mal als „noch nicht so weit“ und jetzt als Spirigedöns.

    Spiritualität ist ein Teil von uns, letztendlich geht es um ein Bewusstsein für die eigenen Gedanken, das eigene Handeln und den Umgang mit seinen Mitmenschen. Und Du wirst mir zustimmen, dass solch ein gesundes Bewusstsein nichts mit Dogmatismus oder Weltfremde zu tun haben muss.

    Von wem sprichst Du also, wenn Du sagst das viele Menschen in der spirituellen Blase hängen bleiben, Workshops konsumieren aber die realen Herausforderungen ihres Lebens nicht in Angriff nehmen?

    Eigentlich kannst Du damit alleine von Dir selbst sprechen – da du einen dogmatischen, unreflektierten und weltfremden „Konsum“ von Spiritualität beschreibst und nicht ausreichend „viele“ kennen kannst, um Dir ein abschließendes Urteil über sie zu bilden. Warum sprichst Du dann nicht gleich von Dir?

    Ich hatte mich bei der Überschrift des Artikels eigentlich über einen kritischen und reflektierten Erfahrungs- und Gefühlsbericht von Dir gefreut und hab mich beim lesen teilweise richtig geärgert, mit wie viel Urteil und Dogma du doch noch schreibst.

    Florian
    (trotz Kritik wohlgesonnen)

    Antworten

    • Hallo Florian,

      endlich mal ein Kommentar, der es in sich hat und in seiner Bewusstheit nach außen strahlt. Wenn ich jemand „verurteile“ (wobei das Wort zu hart ist), dann mich selbst. Z.B. dafür, dass ich das geglaubt habe, dass man sich vegan ernähren müsse, um die Welt zu retten, oder dass ich überhaupt die Welt retten müsse. Das alles meine ich mit Spirigedöns, ohne es auf die Menschen zu schieben.

      Und ja, Spiritualität ist wichtig, keine Frage, die essentiellen Werte lebe ich auch weiterhin. Nur hat vieles, was heute als „spirituell“ verkauft wird, nichts mehr damit zu tun.

      Alles was ich schreibe und von mir gebe, ist in erster Linie ein Spiegel für mein Inneres, nur ist mir das nicht immer bewusst. Mir ist jedoch bewusst, dass auch ich oft „die realen Herausforderungen meines Lebens nicht in Angriff nehme“. Diesen Wink über diesen Artikel zu bekommen, finde ich interessant.

      Meine Absicht war es nicht, einen „dogmatischen, unreflektierten und weltfremden Konsum von Spiritualität“ zu beschreiben, sondern zu erläutern, welche Dinge ich in Sachen Spiritualität als illusionär sehe. Alle Artikel die ich geschrieben habe, in denen es um einen bewussten Umgang zu sich selbst und der Welt geht, haben für mich nicht an Bedeutung verloren. Vielleicht würde ich manche Dinge heute anders formulieren, aber in der Essenz stehe ich dahinter.

      Die Stellen, an denen dich dieser Artikel emotional bewegt hat, haben vielleicht aufgrund des Spiegelgesetztes, das du beschreibst, vielleicht auch was mit dir zu tun :) Danke Dafür!

      lg
      ELias

      PS: Wenn du mehr von meiner Gefühlswelt erfahren willst, ist vielleicht dieser Artikel interessant für sich –oder du entdeckst weitere Spiegel für mich :)
      http://www.lebeblog.de/ich-dachte-ich-sei-eckhart-tolle/

      Antworten

  2. Lieber Elias!
    Du sprichst mir, wie so oft aus der Seele!
    Sehr guter Artikel!
    Man neigt oft dazu am Anfang des “ spirituellen Weges“ zum Dogmatismus , ist viel zu hart zu sich selbst und verliert sich darin…:))

    Antworten

  3. Sollten beim Thema „Fleisch ja, Fleisch nein“ nicht diejenigen im Fokus stehen, die das Fleisch liefern? Sprich die Tiere?

    Es geht doch nicht darum, dass Menschen von sich behaupten können: „ich bin vegan = ich bin spirituell“, bzw. „ich bin nicht mehr vegan = nicht mehr spirituell“. Da verkommt Veganismus auf einmal zum Selbstzweck, wird missbraucht, um sich selbst zu definieren, um sagen: „Das bin ich, und das bin ich nicht!“. Vegan oder nicht vergan hat NICHTS mit dir/euch da draußen zu tun, gar nichts.

    Es geht darum, dass für dein/euer Stück Fleisch (das ihr zum Überleben nicht einmal bräuchtet) ein Tier sterben musste, vielleicht sogar auf qualvolle Art und Weise, das es leiden musste, Angst hatte, nicht wusste, was mit ihm geschieht. Es wurde getötet, damit die Menschen einen „netten“ Gaumenkitzel erleben können. Klasse.

    Frieden schließt alle Lebewesen auf diesem Planeten ein, nicht nur den Menschen.

    Antworten

  4. Moin Moin Elias und alle die dabei sind,

    ähnliches habe ich auch durch, von Spiritualität über Ernährung, Weltverbessserung und und und. Eine interessante Zeit mit viel Neuem aber heute weis ich die wichtigsten Dinge im Leben sind:
    gutes Essen, Körperertüchtigung ohne zu übertreiben, gesunder Schlaf, Stille in der ich einfach BIN, Zeit für mich und wenn es faulenzen ist und ganz wichtig HUMOR, Freude aus dem Herzen. Das ist eine gutes Fundament auf dem mein Sein gründet, auch wenn´s in dieser Zeit nicht immer einfach ist, aber das gehört wohl auch dazu, alles andere baut darauf auf. Ach ja, genau zu diesem Thema fällt mir ein gutes Buch ein „Siddharta“ von Hermann Hesse.

    euch allen hier einen guten Rutsch und bleibt eurem Herzen treu. :-)
    Gruß Jan

    Antworten

  5. Hallo Elias!

    Ich bin jemand, der immer zwischen sehr weltlich und sehr spirituell hin und her gesprungen ist. Der Zickzack-Kurs war oft anstrengend. Aber beide Welten – in denen ich mich umgeschaut hatte – eben auch.
    Heute bin ich einfach nur pragmatisch – was passt, passt.

    Veränderungen machen vielen Angst, daher ist die Blase, die du beschrieben hast, auch so beliebt. Sie so zum Platzen zu bringen, kann unangenehm sein und Gegenwind bringen.
    Daher danke für den Artikel und weiterhin viele gute Erlebnisse und Erkenntnisse.

    Herzliche Grüße -Astrid
    PS: Humor hilft ;-)

    Antworten

    • „Was passt, passt.“, so ist es :) Und das Leben nicht so ernst nehmen sowieso :)

      Antworten

    • Toller Kommentar! Vorallem weil ich mich selbst drin finde.

      Danke.

      lg :-)

      Antworten

  6. lieber Elias,

    Genau!

    Schöne Bilder, Danke.
    Auch besonders für diese Worte: „Heute weiß ich, dass alles schon dem göttlichen Plan folgt: Ich bin für den Verlauf der Erde verantwortlich, und ich bin es nicht“

    Viel Spass,
    Nathalie

    Antworten

  7. Gefällt mir gut :-)
    Vorallem wird das Ganze noch runder durch die Kommentare der anderen.
    Meine Idee ist, wenn du magst, eröffnen doch mal einen Artikel, an dem alle zusammen arbeiten,
    z.b. jeder schreiben kann was für Ihn oder Sie Spiritualität bedeutet, und was nicht.

    Liebe grüße
    Azmuto :-)
    http://azmuto.blogspot.de

    Antworten

  8. Danke Elias! Schön, dass deine Welt meiner ähnelt :-) Ich habe ebenso diese Erfahrungen machen können. Bodenhaftung ist wirklich wirklich wichtig. Bis gleich… Herzlichst, Anja

    Antworten

  9. Amen!

    ich persönlich war in diesen Punkten immer im Zwiespalt. Nicht ganz hier und nicht ganz dort.

    Nur reden und denken ohne tun geht nicht. Für mich persönlich ist es ganz wichtig, Dinge bewusst zu tun, es zu genießen. Und sich damit auseinandersetzen. Wenn man sich ein bisschen in verschiedenen Materien gedanken macht, kommt man e selbst drauf, was man will und was man nicht (mehr) (unterstützen) MÖCHTE. und das Handeln danacht ist dann auch kein Problem mehr.
    Nicht zu denken, oh ich würd auch gern, darf aber nicht, weil…. SONDERN ich möchte garnicht mehr oder tus einfach..
    Als sich selbst immer zu verbieten und verbiegen.

    Ein lustiges beispiel sind für mich da die aufhörenden Raucher. von einem auf dem anderen Tag aufzuhören und dann den ganzen Tag dran denken.
    Ich hab auch mal als Raucher gegolten…
    plötzlich.. ohne das ich mir das vorgeschrieben habe hab ich mehr oder weniger aufgehört. die Paar, die dann hin und wieder geraucht werden, genieße ich, einfach so. :D

    Veränderung ist kein Prozess von Heute auf Morgen sondern wächst, mit uns.

    Elias, schöner hätte man es – für meinen persönlichen Geschmack – nicht schreiben können. Mit diesem Text hat sich mein Standpunkt nocheinmal verfestigt.

    Danke.

    Antworten

  10. Hey Elias,

    ich feiere diesen Artikel für die Ehrlichkeit. Ich finde mich selber am coolsten, wenn ich „weltliche Dinge“ wie Rap Musik oder Serien genießen kann und gleichzeitig an meiner persönlichen Entwicklung arbeite. Ohne, dass es da unbedingt eine Trennung geben muss. Diese spirituelle Blase ist ein bisschen wie Wichsen, statt Sex zu haben. Danke, dass du das Thema anstößt. Ich denke, dass da noch einige nachziehen werden und auch darüber schreiben :)

    Antworten

    • „Wichsen, statt Sex zu haben“, du sagst es. Die Zeit ist reif, für die Wahrheit, mögen wir in diese Ekstase eintauchen :-)

      Antworten

  11. Schön, das Du es begriffen hast :-)
    Vor vielen Jahren las ich ein buch von dem Schüler eines Indianischen Schamanen.
    Der Schüler vergötterte den Schamanen und seine Weisheit über alles.
    Eines Tages durfte der Schüler den Schamanen in seinen Wohnwagen begleiten, in dem er lebte.
    Der Schamane lümmelte sich aufs Sofa, zündete sich eine Zigarette an, schüttete sich eine Cola ein und begann Mickey Mouse Comics zu lesen.
    Der Schüler war total geschockt und verstand die Welt nicht mehr.
    Der Schamane erklärte ihm, das alles in der Welt in Balance sein solle.
    Er könne nicht nur in den geistigen Sphären der Götter wandeln, ohne nicht auch ein Teil der menschlichen materiellen Welt zu sein.

    Antworten

    • Voll gut Bea! Genau so sehe ich das auch, und das Bild, das du beschrieben hast, finde ich voll gut! Danke für diese Ergänzung! Jedesmal, wenn ich in einem Discounter bin und Chips kaufe, oder irgendwas, was eben nicht Bio oder nicht so „gesund“ ist, denke ich mir auch: „Es ist genau richtig, dass ich jetzt hier bin, da, wo alle anderen einkaufen.“ Im Bioladen sehe ich dagegen auch nur eine geschönte Welt, die wie eine Fassade wirkt.

      Antworten

  12. Das ist der BESTE Beitrag den ich je von dir gelesen habe…die essenz des Textes hab ich vollkommen verstanden und teile zu 100% deine Erfahrung… auch wenn ich nicht jeden Punkt zustimme, find ich diesen Text total treffend u ehrlich geschrieben! DAUMEN hoch!!!!

    Ich habe ich soviel gelernt..aber nicht weil ich diesen ganzen spirituellen Bücher gelesen habe, sondern weil ich IN DER REALITÄT erfahrungen sammeln konnte die zu dieser veränaderungen geführt haben…die bücher haben eventuell auch einen teil hierfür beigetragen, aber ICH denke ALLES was einen Menschen wirklich verändert, ist DAS LEBEN selbst u erfahrungen darin… und eins hast du eben so RICHTIG gut dargesetllt : es zählt die EINSTELLUNG, ich kann die gsündestens dinge essen, bio vom feinsten selbst angebaut usw…was nützt mir das wenn ich mir das reinzwingen muss? wenn ich jeden tag mich aergere über kelinigkeiten..wenn ich stress im Job oder eben GERADE wegen des gesunden lebensstil mich abhetzte ( von einem Meditationskurs/ Sportkurs zum anderen, wie was wieviel uhr essen..) WO IST DA DIE FREUDE?? ohne freunde keine gesundheit..da nützt ALLES GESUNDE NICHTS..dennoch rauchen is wirklich nicht etwas wofür ich eintreten würde…kiffen aber ab und zu schon ;) lange rede kurzer sinn: LEBENSFREUDE u Liebe zu sich selbst ( das geht wenn man durchh vielll scheisse gegenagen ist…irwann erkannt man dass man gut ist sowie man eben ist..)u zu anderen menschen….der weg ist lang, bis man erkennt was wirklich einem selbst zufrieden macht…

    Antworten

    • Danke mayana, für deine Gedanken, die hören sich auch ehrlich und richtig an.

      Antworten

  13. Hallo Elias,

    ich verfolge seit ein paar Tagen deinen Blog und finde wirklich zum Grossteil sehr interessant was du schreibst. Allerdings muss ich dir zum Thema „vegan“ leben und das mit „Gedöns“ vergleichen erstmal widersprechen. Ich finde nicht, dass Vegane Ernährung auch nur im Entferntesten etwas mit Spiritualität zu tun hat. Es ist einfach schon alleine der logische Menschenverstand der mir sagt, dass Milch, Eier, Fleisch, Käse und andere tierischen Produkte, die unter diesen miserablen „Umständen“ „HERGESTELLT“ werden, nichts vernünftiges entstehen lassen können….weder im Bezug auf meine eigene Gesundheit, noch im Bezug auf unsere Umwelt. Meiner Meinung nach sollte niemand diese absolut übelste Art der Tierhaltung unterstützen , indem man auch nur 1 mal im Jahr Käse isst oder Milch trinkt. Sicher liegt letztlich die Entscheidung an jedem selbst. Allerdings ist es wie beim Sport…den Schweinehund muss man schon mal bekämpfen, wenn man ein Ziel erreichen will. Das ist beim vegan werden (wollen) auch nicht anders. Vermeintlich für gut befundene Gesundheitslügen zu hinterfragen ist auch nicht jedermanns Sache, geschweige denn an den ethischen Aspekt zu denken,
    während man sich über sein „Schnitzel“ hermacht. Diesbezüglich ist die Ignoranz der Menschen unvorstellbar gross. Es wird sogar, trotz Offenlegung aller noch so schmutzigen Details auf jede erdenkliche Art ein Schlupfloch gesucht, um seinen jetzigen Standpunkt zu verteidigen. Das ist traurig und zeugt nicht unbedingt von Intelligenz. (UND ICH MEINE AUSDRÜCKLICH NICHT DICH DAMIT, ELIAS, DAS IST ALLGEMEIN GEMEINT). Ich bin ganz einer Meinung mit dir, dass man essen sollte auf was man Lust hat. Aber das geht super mit veganem Essen. Nach allem was ich in den letzten 5 Jahren über Massentierhaltung und die Misshandlungen der Tiere erfahren habe wäre es mir einfach unmöglich, wieder
    zurück zu fallen. Wie kann man bitte auch nur ein Glas Milch genussvoll trinken, wenn man um die Umstände Bescheid weiss?? Wie kann man zugunsten seiner täglichen Ration Fleisch Vogelgrippe, Schweinepest, Rinderwahnsinn und zudem noch Antibiotika im Tierfutter einfach zurückdrängen und so tun als wäre ein Stück Fleisch noch irgendetwas gutes???
    Von den Haltungsbedingungen reden wir gar nicht…
    Ich finde wirklich toll was du schreibst und über manches studiere ich wirklich länger nach, weil du den Nagel auf den Kopf
    triffst. Aber BITTE: Nicht mehr den Veganismus in irgendeinem Gedöns-Spirituellen Zusammenhang erwähnen. Ich finde auch schade, dass es für dich NUR eine Erfahrung war…
    Liebe Grüsse
    Elke

    Antworten

    • Hallo Elke, dazu meine Worte aus diesem Kommentar. Scheinbar erzeugt dieses Thema, um das es mir hier eigentlich auch nicht ging, sehr viel Leid. Es ist, wie es ist, und es ist jetzt alles perfekt, wie es ist, und es nicht meine Aufgabe, daran etwas zwanghaft ändern zu müssen, sofern ich den Ruf aus Liebe in meinem Herzen nicht verspüre. Das ist, was es in mir dazu heute denkt. Wenn du willst, lese mal Jed McKenna. Alles Liebe!

      Antworten

  14. Lieber Elias,

    heut ist es soweit: Ich melde mich endlich zu Wort und möchte dir von Herzen Danke sagen für all deine Beiträge.
    Dieser Beitrag speziell erinnerte mich an die schlimmste Zeit meines Lebens, in der ich total abdriftete in vermeintlicher Spiritualität, Esoterik und unzähligen selbst auferlegten Verboten und Vorschrifte… bis ich fast ganz am Ende war.

    Dein weitergeleiteter Newsletter, den mir eine sehr gute Freundin schickte, half mir langsam zu meinem Leben, in dem ich mich endlich wieder freuen kann, schöne Dinge um mich herum entdecke und mich selbst langsam kennenlerne, zurück.
    Ich bin dir sehr dankbar, dass du diesen Schritt gegangen bist und deine Erfahrungen mit uns teilst.

    Liebe Grüße und ein wunderschönes Weihnachtsfest für dich
    Bine

    Antworten

    • Hi Bine, schön dass du dich zu erkennen gibst und dich mitteilst. Dir auch eine wundervolle Zeit. Bis zur nächsten LebeMail :-)

      Antworten

  15. Wenn ich mich nicht für eine höhere Stufe eigne, nehme ich sie nicht wahr. :-)

    Als ich ein Kind war – etwa dreizehn Jahre alt und während eines Jahres ungefähr, schien es mir jeden Abend, wenn ich zu Bett gegangen war, dass ich meinen Körper verließ und mich gerade über das Haus erhob und dann sehr hoch über die Stadt. Ich sah mich da in ein prächtiges goldenes Gewand gekleidet, länger als ich, und als ich stieg, wurde es immer länger und breitete sich rings um mich herum aus, um gleichsam ein ungeheures Dach über der Stadt zu bilden. Da sah ich von allen Seiten Männer, Frauen, Kinder, Greise, Kranke, Unglückliche hervorkommen; sie scharten sich unter dem ausgebreiteten Gewand, flehten um Hilfe, erzählten ihre Nöte, ihre Leiden, ihre Schmerzen. Zur Antwort dehnte sich das Gewand, geschmeidig und lebendig, auf die Einzelnen zu, und sobald sie es berühert hatten, waren sie getröstet oder geheilt und kehrten glücklicher und stärker als zuvor in ihren körper zurück. Nichts schien mir schöner, nichts machte mich froher, und alle Betätigungen des Tages kamen mir stumpf und grau vor, ohne wirkliches Leben, neben diesem Tun der Nacht, das für mich das wahre Leben war. Sehr häufig scheint es mir, am Tage und in der Nacht, dass ich – oder richtiger mein Bewusstsein – insgesamt in meinem Herzen gesammelt bin, das nicht mehr ein Organ, nicht einmal eine Empfindung ist, sondern die göttliche Liebe, unpersönlich und ewig; indem ich diese Liebe bin, fühle ich mich im Mittelpunkt jeden Dinges auf der ganzen Erde leben, und gleichzeitig scheine ich mich in unermesslichen, unendlichen Armen auszubreiten und mit schrankenloser Zärtlichkeit alle Wesen zu umfangen, die sich scharen, zusammendrängen, hinkauern auf meiner Brust, die weiter ist als das Weltall…

    liebe grüße

    Antworten

    • Wundersame Worte, die wohl die Magie des Lebens und des Göttlichen erkennen lassen. Danke dir. Ich freue mich für deine Fähigkeit.

      Antworten

  16. Hallo Elias,

    ein schöner mutiger Artikel, der die Dinge mal aus einer anderen Perspektive zeigt.

    Dankeschön, sehr inspirierend :-)

    Liebe Grüße,
    Marie

    Antworten

  17. Oh Manny, pad me hum! Tu was Du willst und werde glücklich.
    Tolles Foto!

    Antworten

  18. Hallo Elias,

    für mich hat Veganismus nichts mit Spiritualität zu tun. Da gehört mehr dazu. Wer weiß wie die Tiere in der Massentierhaltung leiden, wie sehr sie auf dem langen Weg zum Schlachthof leiden und was für Qualen und Todesängste sie im Schlachthof erleiden, der bleibt Veganer. Einmal vegan zu leben ist gar nicht so schwer. Ich werde nur ab und zu bei Käse schwach, den Rest vermisse ich nicht.

    Gruß
    Sebastian

    Antworten

    • Das stimmt, umgekehrt könnte man jedoch meinen, dass „sprituelle Menschen“ den Veganismus als „spirituell“ sehen.

      Antworten

  19. Hallo Elias,

    Deinen interessanten Blog verfolge ich regelmäßig und zu diesem Artikel sehe ich mich geradezu „genötigt“ etwas zu schreiben. ;-)

    Spiritualität ist ein Wort, das jeder für sich wohl anders definiert. Für mich ist es die Erfahrung bzw die Erkenntnis, dass es eine höhere Macht gibt, die alles was ist miteinander verbindet, erschafft und reguliert. Mein Leben sehe ich als Möglichkeit, durch eigene Entwicklung mich mit dieser Kraft zu verknüpfen. Dabei lerne ich durch Prozesse und bin achtsam in dem, was mir gut tut. Die Welt ist mein Spiegel.
    Auch ich bin durch Dogmen hindurch gegangen, um zu dieser Erfahrung zu gelangen. In diesem Sinne empfinde ich sie als eine gewisse Notwendigkeit. Doch stimme ich dir zu, dass spirituelle Lebensgemeinschaften ( oder vielmehr die Menschen die darin leben) oft diesen dogmatischen Ansatz haben. Dieser bringt mich eher weg vom Leben, weg von den Bedürfnissen des einzelnen. Die Menschen, die einstweilen diesen Weg wählen, brauchen ihn vielleicht gerade. Und auch das ist gut, denn ein jeder geht den Weg in seinem Tempo, mit genau dem, was er gerade braucht, um zu Lernen und sich zu entwickeln. Und so ist auch alles gut, wie es ist.
    Für dich freue ich mich, dass du nun die Dogmen hinter dir lässt und bereit bist für die nächste Stufe deiner Entwicklung, wo auch immer sie dich hinführen mag…

    Liebe Grüße und alles Gute!
    Aditi

    Antworten

  20. Hey Elias,

    sehr schön geschrieben und wie wahr. Ich habe damals auch alles konsumiert, was ich nur finden konnte an spirituellen Dingen, das waren Filme, Bücher und manche Sitzung mit spirituellen Lehrern.

    Jetzt mache ich das nicht mehr, denn ich habe verstanden, dass dieser neue Hype letztendlich auch nur eine Handelsbranche ist. Jeder will dir seinen ganz eigenen Weg zu dir selbst zeigen und dabei übersehen wir das offensichtliche, nämlich, dass es so viele verschiedene Wege gibt wie Menschen.

    Ich bin teilweise immer noch so unterwegs wie du beschrieben hast. Esse vegetarisch und versuche zu meditieren. Was mein Ziel ist, ist mich nicht von meinen Gedanken, festgefahrenen Mustern und dem dualen Denken leiten zu lassen. Ich möchte gelassener werden und in meine Mitte kommen und irgendwann auch glücklich sein.
    Da verchecke ich dann auch mal, dass mein Ziel natürlich auch direkt aus meinem Denken stammt… verzwickte Sache das Zeug :-) …aber wer am Ende darüber lachen kann, der hat irgendwie dann doch gewonnen.

    Ich wünsche dir jedenfalls erholsame Feiertage und viel Erfolg mit deinem eigenen Ding!

    Liebe Grüße,
    Mad

    Antworten

    • Hey Mad, danke für dein Mitteilen, das Glücklichsein beginnt jetzt, und ja, meist sind es Gedanken, die dich davon abhalten. Schau dir dazu mal „The Work“ von Byron Katie an, wenn du willst. Die auch eine schöne Zeit!

      Antworten

  21. Merci! Für diesen Artikel… Amen! Danke! So ist das. :)

    Achso und… schöne Weihnachten, guten Rutsch und Happy Birthday!

    Antworten

  22. Hi Elias,

    sehr schöner Text und ich erkenn so viele Parallelen zu meiner Entwicklung. Ich hab mich auch mit Themen wie Veganismus oder soziologischen Themen beschäftigt und erkenne jetzt auch immer mehr, dass viele Leute, die das extrem betreiben, einen so starken Dogmatismus entwickeln, dass man glauben könnte, sie wären fanatisch. Ansich ist das ja eine gute Sache, wenn sich Leute mit solchen Themen beschäftigen, aber ich erkenne immer stärker, wie sich diese Leute selbst fertig machen, weil sie alles andere verteufeln und damit niemandem und nichts geholfen ist. Aber dieser Zustand der Freiheit, wenn man das Dogma abgelegt hat, ist sowas von geil, das ist die pure Lebensfreude. Die Entwicklung von „ich muss oder ich darf nicht“ zu „ich kann, muss aber nicht“, das ist für mich der richtige Weg.

    Antworten

  23. Ach, lieber Elias wie recht du doch hast! danke für deinen ehrlich, frischen Beitrag. Genauso denke ich mittlerweile über Ausbildungen, Titel höher…weiter… Schneller irgendwann reichts auch mal Ich bin wie ich Bin ;)

    Antworten

  24. Lieber Elias,

    ich fühle mich glücklich damit, dass du deine/diese Erkenntnisse bzw. Art zu Seins schilderst.
    Dass Spiritualität sich zu einer bewussteren Form wandelt. „Alles folgt dem göttlichen Plan“.
    Und weil Gott Alles ist und Liebe ist, braucht zum Glück nichts bewertet zu werden. Denn jeder darf
    nach diesem Plan genau die Erfahrungen machen, die ihn wieder voll bewusst, liebend und wissend machen.
    Ich glaube, dass immer mehr Menschen die Liebe und Unschuld hinter allem spüren und sich beginnen
    zu fragen, ob z.B. wertender Fleischverzicht oder eine der unzähligen anderen Bewertungs-Möglichkeiten :P,
    mit „Gott“ bzw. der wahren, urteilsfreien Liebe, die hinter dem Gefühl ist, übereinstimmen.
    Eine Person, die für mein Gefühl, Bewusstheit und Liebe immer wieder vorlebt, hatte geschrieben:
    „Das Bewusstsein der Liebe urteilt nicht – es liebt!“.
    Danke für diese inspirierenden Ideen!
    Herzliche Grüße :)
    Jenny

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  25. Hallo Elias,
    Glückwunsch zu dem genialem Foto, das ist wirklich sensationell.
    Du bist auf dem richtigen Weg :-) Geniesse das Leben. Askese ist Käse.
    Frohes Fest und guten Rutsch,
    Björn

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      • Den Spruch habe ich von einem weisen Lehrer auf dem Yogafestival in Berlin gehört ;-)

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  26. Lieber Elias!

    Sehr treffende Worte für deine persönliche Entwicklungs- und Reifezeit und ein generell um sich greifendes Phänomen unter vielen Menschen, die das „reale Leben“ da draußen ankotzt… und die sich in die „Schutzblase“ der allumfassenden Harmonie (-Illusion) und des rein geistigen Seins zurückziehen.

    Schön, dass Du wirklich „aufgewacht“ bist nach kurzer Lernphase und nun mehr im Handeln und im Tun dessen, was Dir wichtig ist und für Dich Sinn macht anstatt nur rumzuträumen. Wir haben erstaunliche Parallelen in unserer Lebens- und Lerngeschichte, toll, sich wieder zu entdecken in den Worten und im Leben eines anderen Menschen. ;-)

    Ich wünsche Dir ein schönes 4. Adventswochenende, eine gesegnete, erholsame und Frohe Weihnachtszeit und einen grandiosen Start ins Neue Jahr 2015!

    In Verbundenheit,

    Philipp

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    • Hi Philipp, wer weiß schon, ob ich wir wirklich „aufgewacht“ bin? :-) Dir auch eine schöne Zeit

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  27. Ich glaube, das ist einer der besten Artikel von dir.
    Super gemacht ;)
    Hat mir die Augen geöffnet. Aber Eckhart Tolle finde ich immer noch gut, denn im hier und jetzt zu sein ist total wichtig. Du meinst mit dem Artikel doch nicht, dass man das spiri zeug einfach komplett liegen lassen soll, oder?
    Liebe Grüße

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    • Nein, das meine ich nicht. Es ist nützlich und sinnvoll, wenn man sich damit nicht identifiziert, keinen Dogmatismus draus macht und es auch immer stets hinterfragt, wie alles andere auch: „Ist das wirklich die Wahrheit?“

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  28. Lieber Elias,
    ein sehr schöner Post. Interessanterweise geht es mir auch so.
    Die fanatischen Zeiten scheinen auch bei mir vorbei zu sein, ich gehe mehr und mehr entspannter mit mir um. Irgendwann kam der Punkt, an dem ich gemerkt habe, dass ich mein Leben nicht mehr genieße. Es kamen Gedanken wie: Ein Yogi macht das nicht, als Veganer isst man das nicht usw.
    Eine Zeitlang waren diese Regeln als Leitplanken sinnvoll, aber jetzt empfinde ich sie als Käfig und das will ich nicht mehr, ich will auf meinen Körper hören und verstehen, was ihm gut tut.
    Ich will mich in keine Schublade mehr stecken lassen und auch nicht gesteckt werden (auch wenn es die anderen sicherlich tun..).
    Die Yoga-Lehre bleibt für mich meine Philosophie, nach der ich mich richte, aber mit mehr Nachsicht, wenn es denn mal nicht klappt. Auf der anderen Seite weiß ich aber auch, dass ich für Yoga auch Disziplin und Durchhaltekraft (Prinzip Tapas) brauche, Eigenschaften, die im Leben nicht schaden können und mir durchaus gut tun, da ich tendenziell ein bequemer Mensch bin :)
    Kurzum, vielen Dank für diesen tollen Post :)
    Alles Liebe, Namaste
    Wiebke

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  29. Lieber Elias,
    dieser Artikel spricht mir aus der Seele, genaus so sehe ich es auch, danke für deine klaren Worten.
    Hab ne tolle Weihnachtszeit, liebe Grüße Claudia

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  30. Hallo Elias

    Was soll ich sagen.. ich finde es Klasse, wie Du Deine Einstellung und Deine Erkenntnisse hier mit uns teilst und ich wünsche Dir für Deinen weiteren Weg alles, alles Gute !

    Mir geht es zur Zeit ähnlich und ich finde es spannend ein neues Kapitel aufzuschlagen und zu schauen, was wird.

    Herzliche Grüße
    Martin T.
    :-)

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  31. Sonderlich spirituell war ich zwar nie, aber dogmatische Veganerzeiten kenne ich auch. Inzwischen habe ich weniger Dogmen, aber festere Überzeugungen. Ich habe weniger das Bedürfnis, andere zu missionieren, bin aber in meinen Werten quasi intoleranter geworden. Man wird halt älter ;-)
    Gruß
    Philipp

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