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Ich war wie du

ich war wie du

Ich war wie du
In meiner Welt gab es nur mich
Meinen Besitz und meine Freunde
Meinen Ruf und mein Ansehen
All meine Gedanken drehten sich um mich
Hab ich auch genug?
Brauche ich noch mehr?
Mehr Geld, mehr Sicherheit
Mehr Ansehen und noch mehr Luxus?

Ich war wie du
Ich kenne diese Welt,
in der sich alles nur mich selbst dreht
Ich war der Mittelpunkt der Welt
In meiner Welt gab es nur mich
und die Anderen
Die Anderen waren aber kein Teil von mir
Die Anderen waren mir ziemlich egal
Hauptsache, ich hab genug

Ich war wie du
Ich kenne das Gefühl
wenn sich das Leben ein wenig sinnlos anfühlt
Ich wusste nicht,
was der Sinn des Lebens sein sollte.
Also vertrieb ich mir die Zeit
Ich aß viel, mein Körper war satt,
doch meine Seele blieb hungrig
Ich arbeitete viel, mein Verstand war beschäftigt
doch meine Seele langweilte sich
Ich kaufte mir Dinge, die eine Zeit lang Spaß machten
doch meine Seele ging leer aus

Ich war wie du
Ich fühlte diese Unvollständigkeit
diese Leere in mir
Ich sehnte mich nach Erfüllung
nach Zufriedenheit und Glücklichsein
aber vor allem nach einem Sinn
Ich hatte eine leise Ahnung
dass es das alles nicht gewesen sein kann
Ich weiß es noch genau
Ich stand am Fenster und fragte mich
„Wozu das alles?“

Ich war wie du
Ich wurde zu einem Suchenden
Ich veränderte mein Leben
Langsam, aber in kontinuierlichen Schritten
ich kündigte nach und nach alles
was für mich keinen Sinn ergab
Ich kündigte Ziele
Ich kündigte Freundschaften
Ich kündigte meine Arbeit
Ich zog an einen neuen Ort
der mir sinnvoller erschien

Ich war wie du
ich hatte Angst vor all diesen Veränderungen
aber ich sah keinen anderen Weg
Jeder Schritt war mühsam
aber jeder Schritt hat sich gelohnt
jeder Schritt veränderte meine kleine Welt
jeder Schritt eröffnete mir neue Möglichkeiten
Ich lernte, dem Leben zu vertrauen
ich weiß, wie schwer es ist
den ersten Schritt zu gehen
aber danach geht alles wie von selbst

Ich war wie du
ich folgte dieser inneren Stimme
Nur war es nicht die Stimme in meinem Kopf
Sondern die Stimme meines Herzens
Die Stimme, die sich nach Abenteuer sehnt
nach Wachstum und Entfaltung
Einfach nach Lebendigkeit
Dieser Stimme der Lebendigkeit zu folgen
war fort an meiner neuer Lebenssinn
Bis heute kenne ich nichts Sinnvolleres

Ich war wie du
und erlebte all die Geschenke des Lebens
Ein Geschenk folgte dem anderen
immer dann
wenn ich den Mut und das Vertrauen hatte
dieser inneren Stimme zu folgen

Ich war wie du
und erkannte das Geschenk meiner bloßen Existenz
die Dankbarkeit in allem
was ich durch mein Leben
erfahren, spüren und lernen darf
Nichts ist wirklich schlecht
Alles ist so, wie es ist
und ich darf damit sein
indem ich es einfach nur akzeptiere
wie auch das, was es in mir auslöst

Ich war wie du
und du warst wie ich

ich bin du
und du bist ich

schon immer gewesen

(Elias Fischer)


 

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Foto: john krempl / photocase.de

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Autor:

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3 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Interessant durch welche Brille ich schaue. Ich war wie Du …. löst bei mir sofort ein : „Wie jetzt, und nun biste besser?!“ aus. Das lässt tief blicken. Aha, ich will besser werden. Ich bin noch nicht gut genug. ICH will mich über andere Stellen und nicht der Elias. Scheisse, Schwanz einzieh und knurr. Ich will mich aber nicht klein fühlen. — Puh, nicht die anderen sind das, in MIR laufen die Muster. Puh. Ohne die Muster, wer wäre ich dann? Puh. Verdammt hilflos ohne die (zugegebenermaßen wenig hilfreichen) Schutzmechanismen. Wovor muss ich mich eigentlich schützen und wogegen verteidigen? Was ist, wenn es gar nichts gäbe, wofür oder wogegen ich kämpfen müsste. Puh. Danke Elias.

    Antworten

  2. Hey Elias,
    das ist wundervoll geschrieben und ich kann es fühlen ….
    So viel wandelt sich gerade bei mir.
    Danke für diese Zeilen.
    Emily

    Antworten

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