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„Ich habe keine Lust“: Warum du es trotzdem tun solltest

Ich habe keine Lust

Sicherlich kennst du diese Situationen: Du weißt, was dir Freude machen könnte, aber du bist einfach zu faul, um dich zu bewegen. Da ist eine Hürde. Du fühlst dich wie gelähmt. Denn dort, wo du gerade bist, ist es viel komfortabler. Du bleibst einfach starr liegen, stehen oder sitzen. Machst weiter wie bisher. Ohne dem Feuer des Unbekannten und der Lust auf das Abenteuer nachzugehen. Du fühlst dich sicher, aber erlebst auch nichts Neues. In diesem Artikel möchte ich dir ein paar schlagfertige Argumente liefern, warum du es zukünftig doch machen solltest, auch wenn du keine Lust dazu hast.

Die „Ich habe keine Lust“-Stimme im Kopf

Es gibt da diese Stimme im Kopf, die wie immer tausend Gründe parat hat, warum wir eine Sache nicht tun sollten. Es ist der Schweinehund in uns, der es liebt, in der Zone des Bekannten und Vertrauten zu bleiben. Wenn wir jedoch ehrlich zu uns selbst sind, so wissen wir glasklar, dass wir nichts wissen. Das bedeutet:

Was der innere Schweinehund auch immer sagt, es sind nichts als Ausreden. Es hat nicht im Geringsten etwas mit der Realität zu tun.

Wir haben also keinen Grund, auf diese lähmende Stimme im Kopf zu hören. Das ist mal das Erste.

Warum es sich lohnt, die Unlust zu überwinden

Das Zweite ist, dass sich unsere Stimmung schlagartig ändern kann, sobald wir mal in Bewegung gekommen sind. Ich meine damit nicht nur die großen Entscheidungen im Leben, sondern auch die kleinen Situationen des Alltages, in denen wir unserer Lebendigkeit Ausdruck verleihen und die zu großen emotionalen Reaktionen führen können. Beispielsweise das Ansprechen eines fremden Mannes bzw. Einer Frau auf der Straße, den/die wir wirklich toll finden.

Sobald wir uns dazu entschließen, uns einer Situationen auszuliefern, die wir nicht mehr unter Kontrolle haben, wird das Leben auf einmal wieder aufregend und spannend.

Das ist das Schöne am Leben. Wir können diese Spannung jederzeit haben. Nur haben wir immer tausend Argumente parat, warum wir es nicht tun sollten. Dann suchen wir die Spannung in den Ersatzbefriedigungen, z.B. in Filmen, am Computer oder in den Drogen. Das ist jedoch nicht die wahre und spontane Lebendigkeit des Lebens.

Kein Film wird die Aufregung in dir erzeugen können, die eintritt, wenn du der Lebendigkeit deines Herzens folgst und dich den Dingen stellst, vor denen du wirklich Schiss hast.

Tue es, auch wenn du denkst: Ich habe keine Lust

Diese Gefühle von Aufregung, Lampenfieber und positiver Spannung sind aber nur der Anfang. Es geht ja noch weiter. Nehmen wir mal an, wir sehen einen ziemlich interessanten Menschen auf der Straße und bekommen den Impuls, ihn oder sie kennenlernen zu wollen, dann könnten wir innerlich sagen: „Ach heute ist nicht mein Tag. Eigentlich geht’s mit beschissen und ich bin nicht in der Stimmung. Ich mache es ein andermal…“

Das ist der Punkt, wo ich sage: „Mache es trotzdem!!!“ Denn wenn du in diese neue Situation hineingehst, kann sich auch schlagartig deine ach-so-schlechte oder wie auch immer unpassende Stimmung verändern. Bitte lasse dir das nochmals langsam und deutlich auf der Zunge zergehen:

Wenn ich mich traue, in eine neue Situation zu gehen, liegt es nahe, dass sich auch meine Stimmung verändert.

Unlust überwinden: Was kann das konkret bedeuten?

Du überwindest deinen inneren Schweinehund, raffst deinen ganzen Mut zusammen, lässt dein Kontrollverlangen los und sprichst z.B. diesen interessanten Menschen auf der Straße an. Dann entsteht eine tolle Atmosphäre. Ihr redet. Findet Gemeinsamkeiten. Lacht und habt Freude am Austausch.

Das Resultat ist, dass sich eure Stimmung beidseitig verbessert, einfach nur durch den Kontakt, was nichts weiter ist, als ein Ausdruck eurer Lebendigkeit.

Du kannst lebendiger sein, indem du dich für den Ausdruck deiner Lebendigkeit entscheidest.

Das ist der Hauptgrund, warum ich dir rate, die Dinge doch zu tun, auch wenn du in diesem Moment keine Lust hast oder eine beliebige andere Ausrede findest. Du solltest es tun, weil dein Gefühlsempfinden danach mit Sicherheit anders sein wird. Das Leben ist eine ständige Veränderung  und wir können uns das zu Herzen nehmen.

In 90% der Fälle, in denen ich meinen inneren Schweinehund überwinde, denke ich danach: „Oh mein Gott, war das schön! Bin ich froh, dass ich mich dazu überwunden habe!“

Mehr über den inneren Schweinehund und wie du lernen kannst, deine Angst zu überwinden, beschreibe ich auch ausführlich im Buch „Dinge, die ich mit 18 gerne gewusst hätte“.

Buch Dinge die ich mit 18 gerne gewusst hätte

In meinem ersten Buch habe ich dieses Thema genauer beschrieben. Es eignet sich hervorragend dafür, wenn du tiefer in dieses Thema einsteigen möchtest.
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Weiterlesen kannst du auch in diesen Artikeln

Nun freue ich mich, von dir zu hören. Hast du eine Erfolgsstory, die du uns mitteilen kannst?

Was war das Beste, was dir widerfahren ist, nachdem du deinen Schweinehund bzw. die „Ich habe keine Lust“-Stimme überwunden hast?

Schreibe gerne jetzt unten einen Kommentar.

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Autor:

Hallo! Ich arbeite als Begleiter für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich. Dein Elias Fischer

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