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12 Stunden ohne Geld und speisen wie ein König

Erfolgreich Obdachlos

Ich kann mich noch gut an die Anfangszeit meiner Selbstständigkeit erinnern. In dieser Zeit hatte ich große Angst davor, nicht genügend Aufträge zu haben bzw. nicht genügend Geld zum Leben zu haben; und natürlich auch davor, deshalb auf der Straße zu landen. Letztens habe ich genau dies erlebt. Zusammen mit meiner Freundin wollten wir sehen, wie es ist, einen Tag ohne Geld auf der Straße zu verbringen. Wir gingen also für dieses Experiment mit Frühstück im Bauch für 12 Stunden aus dem Haus. 

Das Resultat am Ende des Tages war: Uns hat es an nichts gefehlt. Durch Flaschen sammeln und „betteln“ hatten wir so viel Geld verdient, dass wir immer genug zu Trinken hatten und am Ende des Tages noch fett einen Vegi-Burger essen gegangen sind.

Mit der Macht der Gedanken bewusst das Leben leben

Über das Anziehen des Erfolges
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Wir haben dabei nicht mal die kostenlosen Essensdienste von sozialen Einrichtungen in Anspruch genommen. Im Prinzip haben wir für 12 Stunden wie Obdachlose gelebt, aber gespeist wie in unserem „normalen Leben“.

Auch wenn meine damalige Existenzangst – ich bin nun schon 6 Jahre selbstständig – heute nicht mehr aktuell ist, so war dieser „Tag ohne zu Hause“ ein tolles Referenzbeispiel dafür, dass ich im Prinzip nichts zu verlieren habe. Denn auch auf der Straße werde ich dank der fürsorglichen Mitmenschen überleben.

Ich muss wohl nicht erwähnen, dass in allen Fällen die eigene Ausstrahlung dafür verantwortlich ist, welchen Erfolg man erzielt. Egal ob ich als Selbstständiger etwas erschaffe, anbiete und verkaufe, oder ob ich als Obdachloser um eine Spende bitte.

In allem was wir tun,
wird Erfolg eintreten,
wenn wir Erfolg ausstrahlen.

So habe ich auch auf der Straße an das gewisse Einkommen geglaubt, um mir etwas Leckeres kaufen zu können. Die vorbeigehenden Menschen habe ich angelächelt und ihnen im Geiste Liebe und Glück gewünscht.

Ich glaube, wir sind dafür auf der Erde: Zu lernen, dass wir Erfolg in allen Bereichen und auf jedem Niveau erreichen können, wenn wir unseren Geist dahin gehend entwickelt haben.

Aus diesem Text kannst du mindestens zwei wichtige Punkte erkennen:

  1. Wenn du Angst vor einem Hirngespinst hast, dann tu es! Wenn du den Worst-Case (der schlimmste Fall, der passieren kann) aussprichst, ihn dir vorstellt oder sogar mal für eine Zeit testweise ausprobierst, wirst du erkennen, dass deine Angst unbegründet ist.
  2. Das Leben trägt dich, wenn du ihm vertraust und auf der gleichen Seite bist. Glaube an deinen Erfolg, damit dir das Leben diesen bescheren kann. Strahle das aus, was du in deinem Leben haben möchtest.

Diese Erkenntnisse kannst du zu Erfahrungen machen, indem du sie für dein Leben anwendest. Mehr zur Theorie, wie das mit der Ausstrahlung und der Anziehung des Erfolges genau funktioniert, kannst du auch in meinem Buch „Dinge, die ich mit 18 gerne gewusst hätte“ nachlesen.

Zum Weiterlesen
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(Deine Daten werden vertraulich behandelt. Du kannst dich in jeder E-Mail wieder austragen.)

Autor:

Hallo! Ich arbeite als Lehrer für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich.

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14 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Elias,
    ich kann mich den Kommentaren von Sascha, Ever und Nina nur anschließen. Wenn alles so einfach wäre… Dann hätte ich schon ungewollt mehrer solche „Experimente“ hinter mir. 12h ohne Geld ist wirklich keineswegs mit Obdachlosigkeit gleichzusetzen.

    Antworten

  2. Hallo Elias,
    deinen Ausführungen zu Folge könnten wir dann ja einen großen Teil des sichtbar vorhandenen sozialen Elends auf den Strassen ändern, wenn nur alle Odachlosen die richtige Ausstrahlung zu haben lernen würden. Aber wie einige Kommentatoren zuvor auch bereits anmerken, ist Odachlosigkeit ein sehr trauriger Zustand, der mit deutlich mehr Leid verbunden ist, als nur einmal 12 Stunden auf Geld zu verzichten. Häufig ist die persönliche und leidvolle Geschichte hinter der Odachlosigkeit sehr prägend und verhindert eine einfache Richtungsänderung im Denken. Und die vielen Helfer in soziealen Berufen, die täglich mit diesem Leid konfrontiert werden und ihr Bestes tun, um zumindest Linderung zu verschaffen, machen die etwas falsch, dass sie ihren Klienten nicht einfach zu einer anderen Art derAusstrahlung verhelfen? Ich fände dein Experiment immer noch sehr interessant, aber deutlich weniger missverständlich, wenn du einfach nur den Begriff „Odachlosigkeit“ herausnehmen würdest.
    LG Peter

    Antworten

    • Hallo Peter,

      Danke für deine Idee, den Titel des Artikels zu ändern, um weitere Missverständnisse zu vermeiden. Für das köperliche Wohl für Obdachlose zu sorgen halte ich trotzdem für wichtig. Ich habe selbst eine Zeit lang für Obdachlose gekocht.

      lg Elias

      Antworten

  3. Hallo Elias,

    obdachlos zu sein, bedeutet nicht, 12 Stunden ohne Geld zu verbringen, noch dazu mit einem Frühstück im Magen, sondern kein Dach über dem Kopf zu haben und jede Nacht einen Platz zum Schlafen zu finden, der eventuell unter einer Brücke mit Ratten sein kann.

    Ich gebe Sascha recht, wenn er sagt, dass einen Unterschied macht, ob Du wirklich in dieser Lage bist oder nur so tust.

    Außerdem nimmst Du den Obdachlosen, bei welchen obiges zutrifft, die Arbeit. Also verstehe ich nicht, welchen Sinn dieses Experiment hat und was Du damit Gutes bewirkt hast.

    Gruß,
    Nina

    Antworten

    • Richtig, für diesen Beitrag kannst du „obdachlos“ als „12 Stunden ohne Geld“ interpretieren :)

      Das verdiente Geld wurde übrigends durch Spenden wieder zurückgegeben. Dazu steht noch eine Geld-zu-Verschenken-Aktion an.

      Antworten

  4. Tut mir Leid, aber sich mit vollem Bauch und frisch gewaschen und einer rosigen Zukunftsperspektive auf die Straße zu begeben, bringt nicht annähernd eine Ahnung von Obdachlosigkeit.

    Viele Grüße

    Antworten

  5. Super Selbstversuch, es stimmt sobald man mal hinter die Kulissen blickt, dann wird man erkennen, dass nichts wirklich so schlimm ist, wie man Anfangs noch glaubt. Entweder durch solch ein direktes Experiment, wie du es gemacht hast, oder einfach in dem man die dahinter liegenden Glaubenssätze sehr kritisch hinterfragt.

    Finds auch cool, dass dann weiterhin auf das Gesetz der Resonanz vertraut hast.

    Frage: Hast du damals vor 6 Jahren direkt mit diesem Blog angefangen?

    Ach ja, 90% all unserer Sorgen werden ohnehin nie Wirklichkeit. =)

    Gruß
    Eugen

    Antworten

  6. Hm, deine Grundaussage mag ich zwar teilen, aber drei Einwände habe ich dann doch:

    Erstens macht es einen gewaltigen Unterschied, ob du wirklich obdachlos bist oder nur so tust, während du weißt, dass du abends wieder in deinem bequemen Bett schläfst. Da fällt es dir vermutlich deutlich leichter, die Leute freundlich anzulächeln, weil Enttäuschung, Verzweiflung, Abhängigkeit von anderen, Neid usw. keine Rolle spielen.
    Zweitens lassen sich Aussagen wie „Uns hat es an nichts gefehlt.“ und „nicht mal die kostenlosen Essensdienste in Anspruch genommen“ so verstehen, dass Obdachlosigkeit gar nicht so schlimm ist und man auch gut auf der Straße leben kann.
    Und drittens dürfte die Aussage mit dem Erfolg, der eintritt, wenn ich ihn selbst ausstrahle, in den Ohren eines Obdachlosen wie Hohn klingen, weil es dann naheliegend ist, ihm allein die Schuld für seine Situation zu geben bzw. ihn mit seiner Eigenverantwortung allein zu lassen.

    Ich finde, diese drei Punkte sollten in diesem Zusammenhang zumindest Erwähnung finden.

    Antworten

    • Deine Ansichten sind völlig richtig und mir auch bewusst; schön dass du diese Themen nun mit deinem Kommentar ergänzt hast. Danke

      Antworten

      • @Elias:
        Ja, und weiter? Ändern Saschas (noch viel zu vorsichtig formulierte) Einwände denn nun etwas an Deinen Schlussfolgerungen, wenn Du sie doch für richtig hältst? Schließlich stellen Sie Dein „Experiment“, und damit auch Deine Schlussfolgerungen, die darauf beruhen, doch wohl gewaltig in Frage. Möchtest Du nicht weiter darauf eingehen?

        Antworten

        • Hey Pit, die Themen der Kommentatoren sind wesentlich komplexer, als es mein Anliegen mit diesem Artikel war; deshalb bin ich bisher nicht weiter darauf eingegangen. Mein Grund für dieses Experiment war primär die Komfortzone zu erweitern, Ängste und Konventionen zu überwinden.

          Alle Einwände in Bezug zu Obdachlosigkeit gehen dabei über das Thema des Artikels hinaus und böten Stoff für einen separaten Beitrag, wobei ich mit allen Antworten übereinstimme.

          Antworten

          • Zital: „Alle Einwände in Bezug zu Obdachlosigkeit gehen dabei über das Thema des Artikels hinaus“

            Damit bin ich nicht einverstanden. Immerhin nennst Du das Experiment ein „Referenzbeispiel“ für die Dinge, die Du anschließend ausführst. Dein Experiment ziehst Du gleichsam als Untermauerung Deiner folgenden Thesen heran. Hält Dein Experiment als solches der Kritik nicht stand (Zitat Du: „… wobei ich mit allen Antworten übereinstimme“), dann hängen doch auch alle Schlussfolgerungen in der Luft, also Deine Kernaussagen. Z.B. die beiden, die Du nummeriert hast:
            1. Du sprichst davon, man solle den Worst Case aussprechen oder auszuprobieren. Den Worst Case hast Du in dem Experiment aber nicht mal touchiert. Wenn ich mir den Worst Case der Obdachlosigkeit aber ungeschönt vorstelle, komme ich zu dem Schluss, dass meine Angst eben doch begründet ist.
            2. „Das Leben trägt dich, wenn du ihm vertraust …“ Auch diese Aussage sollte doch durch Dein Experiment gestützt werden. Wird es real aber nicht, zumal Du die Schwächen des Experiments selber anerkennst. Dass dieser Satz ein Schlag ins Gesicht vieler Obdachloser ist, ist eine Sache (die über das Thema hinausgehen mag), dass aber auch diese zweite Kernaussage damit nicht mehr untermauert ist, das gehört zum Thema!

            Bitte glaube mir, dass ich Deinen Artikel nicht mutwillig kaputtreden will. Für mich bleiben aber von Deinen Aussagen nur noch haltlose Behauptungen, die ich zwar kaum widerlegen, Du aber auch nicht mehr belegen kannst, nachdem Deine Argumentationsbasis weggebrochen ist. Und ich wundere mich darüber, dass Du jetzt alles so in der Luft stehen lassen willst, als ob Du darauf hoffst, dass niemand etwas merkt …

          • Hey Pit,

            es ist nicht meine Sache, das Ganze in der Theorie zu zerreden. Ich wünsche mir, die Menschen für das Tun zu inspirieren. In diesem Artikel möchte ich Menschen helfen, mit ihren Ängsten besser umgehen zu können. Und wer Angst vor solch einem Experiment hat, sollte es erst Recht tun.

            1) Der Worst-Case in meiner Vergangenheit war das finanzielle Scheitern; auch in der Form Obdachlosigkeit.

            2) Meine Argumentationsbasis ist über alle Blogartikel und Bücher versträut, z.B. auch hier: Dem Leben vertrauen

            Mach‘ dir bitte auch die Mühe, kreativ das für dich aus diesem Artikel zu entnehmen, was du für dein Leben brauchen kannst. Das wird dir mehr bringen, als hier ein theoretisch ausgeklügeltes und wasserdichtes Konzept vorzufinden :)

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