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Du weißt alles, was du wissen musst

du weisst alles was du wissen musst

Wenn ich Facebook öffne, werde ich bombardiert mit neuen Artikeln zum Thema „X Schritte zum Glück“, „So lebst du dein Leben richtig“ oder „Wie du das Feuer in dir entfachst“. Die Schlagzeilen mögen ja noch interessant klingen, also klicke ich drauf und stelle fest, dass es das gleiche Theorie-BlaBla ist, das ich schon seit Jahren kenne. Irgendwie enttäuscht es mich dann, denn ich habe etwas Großes erwartet. Moment mal, „Ich“? Oder mein informationsgeiler Verstand?

Warum du bereits alles weißt, was du wissen musst

In jedem Moment kennst du alle Information, die du für dein persönliches Wachstum benötigst. Es erfordert nur Ehrlichkeit zu dir selbst und ein wenig Bewusstsein über deine Gedanken. Es sind die kleinen Impulse und Gefühle, die dich zu gewissen Taten verleiten können. Genau das ist die Fahrkarte deiner Reise.

Wenn du eine Idee hast,
etwas zu tun,
dann tue es.

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Ich kenne es aus meinem Leben auch nur zu gut, dass ich diese inneren Impulse nicht wahrhaben möchte und nach weiteren Möglichkeiten der Beschäftigung suche. Teilweise steckt eine Angst dahinter, diese Dinge nicht einfach anzugehen. Teilweise ist da ein Schweinehund in meinem Kopf, der mir dann sagt, dass das nichts bringen wird.

Aber genau das ist überhaupt nicht der Punkt. Es geht nicht darum, dass alles was wir tun, einen erkennbaren Mehrwert aus der Sicht unseres Verstandes darstellt. Wir haben ein inneres Kind in uns, das spielen will. Genau aus diesem Grund sollten wir auch einfach mal ein Bild malen, auch wenn dieses Werk eben nicht die Welt rettet oder 10.000 Euro einbringt.

Das Leben ist ein Spiel.
Und ein Teil in dir will immer spielen.

Wenn wir also auf unser Bauchgefühl hören und den inneren Impulsen nachgehen, sind wir immer auf dem richtigen Weg. Das bedeutet es für mich, dass wir in jeder Situation wissen, was wir wissen müssen, um uns zu entfalten.

Es Bedarf nur der Ehrlichkeit, Bewusstsein und etwas Mut, die eigenen Ängste zu überwinden, um seinen Weg zu gehen. Die Überwindung der eigenen Ängste ist nebenbei bemerkt ein wesentlicher Bestandteil des Wachstums. Da kommen wir nicht drum rum.

Die Geilheit nach brandneuen Infos

Jetzt gibt es aber die Menschen – und da gehöre ich auch teilweise dazu – die häufen lieber neue Informationen anhäufen, anstatt sich der Praxis zu widmen. Die praktische Umsetzung der Theorie ist jedoch das eigentliche Leben.

Wie leben schließlich in einer Welt aus Materie, in der es darum geht, Materie zu bewegen: In diesem Fall also unseren Arsch, um unser Leben in Gang zu bringen.

Die Geilheit nach „brandneuen Infos“ wird nie langfristig befriedigt werden können. Mal abgesehen davon, dass es nach einer gewissen Hirn-Fütterung ohnehin keine neuen Infos mehr gibt, die relevant für das eigene Leben sind.

In einer ausweglosen oder hoffnungslosen Situation ist es jedoch legitim, sich neue Infos durch das Lesen von Blogs und Bücher, oder die Beratung von Menschen zu beschaffen. Der nächste Schritt ist dann jedoch das Umsetzen und nicht das Weiterlesen!

Viele Menschen erliegen nämlich der Gefahr, sich die ganze Zeit beraten und berieseln zu lassen, weil sie Angst davor haben, ihre Wachstumsschritte in der Praxis zu gehen. Die Fragen, die ich mir VOR dem Lesen eines neuen Buches stellen muss, ist: „Hab ich alles in die Praxis umgesetzt, was ich bisher in die Praxis hätte umsetzen können? Oder gibt es noch etwas, das mich Überwindung kostet, es zu tun?“

Das Leben ist dein Buch

Wenn wir die Augen offen halten und dem Leben bewusst begegnen, bekommen wir bereits alle Wachstumsschritte serviert. Es ist ein Lebensgesetz, dass alles zusammenfindet, was zusammen wachsen kann. Auch aus den Ereignissen in unserem Leben finden wir zahllose Möglichkeiten für unsere Weiterentwicklung. Relevant sind all jene, die Emotionen in uns erwecken.

Wir müssen diese Situationen und Begegnungen nur erkennen und akzeptieren. Dann können wir auch daraus lernen und erkennen, was unsere nächsten Aufgaben sind, die wir praktisch angehen sollten.

Buch Dinge die ich mit 18 gerne gewusst hätte

In meinem ersten Buch habe ich dieses Thema genauer beschrieben. Es eignet sich hervorragend dafür, wenn du tiefer in dieses Thema einsteigen möchtest.
Alle Infos und Leseprobe anschauen

Die Gefahr von zu viel Wissen

Wissen ist im Prinzip nichts wert, denn Nachschlagewerke gibt es in unserem Informationszeitalter genug. Worum es im Leben geht, ist persönliches Wachstum durch Lebenserfahrung. Auch durch Einsatz des eigenen Körpers.

Wenn wir die Erfahrungen meiden und uns mit Informationen überfluten, haben wir vielleicht folgendes Problem: Vor lauter Entwicklungsmöglichkeiten wissen wir gar nicht, was wir jetzt und wann angehen sollen. Auf der Todo-Liste stehen 53 Einträge und es werden immer mehr. Dann ist es doch bei diesem Berg an Aufgaben nicht verwunderlich, wenn wir keinen Bock mehr haben etwas zu tun.

Fazit

Besser ist es, den Ball flach zu halten. Eine Aufgabe nach der anderen zu Lösen. Alles zu reflektieren, was einem passiert und begegnet. Neue Informationen und Erkenntnisse für den praktischen Einsatz auszuwerten. Schauen, wo die Angst ist und sich der Überwindung stellen. Umsetzen, lernen, staunen und stolz auf sich sein. Erst dann ist man bereit für neue Informationen. Das ist das persönliche Wachstum, dass man als wesentlichen Sinn des Lebens anerkennen kann. Achte auf die Zeichen, und folge ihnen.

Gehe den Weg des Selbstverwirklichers

Nehme mit vielen anderen am Emailkurs teil und bleibe verbunden. Erkenne wer du wirklich bist, komme in deine Kraft und erschaffe ein Leben, das du wirklich liebst.

(Deine Daten werden vertraulich behandelt. Du kannst dich in jeder E-Mail wieder austragen.)

Autor:

Hallo! Ich arbeite als Lehrer für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich.

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7 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Danke, danke für deine Texte, die mich zumeist treffen, wenn ich mich genau mit dem beschäftige.
    Mit tränen in den Augen habe ich auch diesen Text wieder gelesen.

    Für mich wird immer mehr eins klar: man kann tun wollen und theoretisch grübeln ob oder ob nicht und was wäre wenn. Und man kann einfach tun – auch wenn es anfangs schwer fällt und viel Mut und Angstüberwindung braucht um Dinge so zu ändern wie man es selber braucht – und nichts dabei verlieren, ausser an unnützer Zeit die man vergrübelt hätte und sich irgentwann fragt warum hab ich nicht….. und bemerkt das ich damals hätte können und nun nicht mehr kann.
    Aber genau um das gehts ja, das man Herr mit seiner Angst wird und Lebenserfahrung mitnimmt. Es geht nicht darum das die Entscheidung falsch und am liebsten rückgängig gemacht wird sondern dass man für die Zukunfst nicht vergisst, dass man dabei gewisse Dinge, eben wie Angst uberwinden GELERNT hat und fürs nächste mal leichter wird und gewisse Entscheidungen anders treffen kann.

    Jede selbst erlebte Erfahrung bleibt uns erhalten. macht uns reicher. für immer.

    Vielen Dank für dein Tun!
    Liebste Grüße aus Österreich.

    Antworten

    • Wow, Kathi, Tränen in den Augen, das berührt mich sehr. Danke für dein Mitteilen deiner Reflektionen. Und ja, es bleibt letztlich die eigene Erfahrung. Danke!

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  2. Wahre Worte und mein aktives TUN: Feedback schreiben und DANKE sagen

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  3. Stimmt, denn wenn ich all diese netten Ratschläge und Ratgeber und Weisheits-Lieferanten lese, dann habe ich wirklich das Gefühl, ich hätte etwas gemacht. Dabei habe ich nur etwas über das „Machen“ gelesen. Den Schritt muss ich dann immer noch gehen – aber es ist halt viel leichter erstmal von anderen zu lesen, die ihn schon gegangen sind.

    Antworten

    • Meine FRAGE: Muss ich einen Schritt machen? NEIN! Ich WILL einen ersten erfolgsversprechenden Schritt mache: JETZT!

      Antworten

  4. danke für Deinen Text, der Mut macht und gleichzeitig den nötigen Tritt gibt ;-)
    Auf der Suche nach Antworten im außen läuft man manchmal noch weiter von sich weg, ich jedenfalls kann das ganz gut. Danke fürs Anhalten, so klar in Worte packen und die spannenden Impulse! ja es gehört ziemlich Mut dazu, stehen zu bleiben, anzunehmen es ist alles da umzu TUN, bewusst werden was einen eigentlich hält und dann die Verantwortung übernehmen und den Schritt aus der vertrauten Komfortzone zu gehen.
    lieben gruß,
    Silke

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