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Die Macht der Berührung und ihre heilsame Wirkung

Die Macht der heilsamen Berührung

Wow. Von Zeit zu Zeit öffne ich mich ja immer weiter für das Leben; durchstoße immer weiter Schicht für Schicht die alten, grauen Mauern, die mich von der Lebendigkeit abhalten. Was mir gerade immer mehr bewusst wird und wo ich mich immer weiter in den Genuss fallen lasse, ist das Berühren.

Ich muss sagen, dass alles da ist, was uns glücklich macht. Wir müssen es nur nutzen. So ist das z.B. mit dem Berühren. So eine Berührung ist die einfachste Weise, Liebe zu geben und zu empfangen.

Eine einfache Berührung, ein Handauflegen, ein Streicheln; kostenlose Medizin, die unser Herz erwärmt und unser Immunsystem stärkt.

Warum berühren wir uns nicht mehr?

Teilweise verbringen die Menschen viel Zeit alleine zu Hause, was ich ja auch aus meinem Leben kenne. Sie sind abgetrennt von ihren Mitmenschen, wissen nicht mehr, wie sich eine liebevolle Berührung anfühlt.

Ich möchte es hiermit einmal wieder klar ins Bewusstsein bringen, dass wir Menschen sind, die die Berührung von außen brauchen. Es ist heilsam, erheiternd und wohltuend.

Und das Wichtigste: Es ist natürlich.

Präge dir das also gerne ganz fest in dein Bewusstsein ein: Du darfst berühren.

Absichtslos, rein aus dem Wunsch heraus, eine herzliche Verbindung entstehen zu lassen.

Brauchen wir dafür einen Liebespartner?

Viele Menschen haben vergessen, dass sie sich nicht erst einen Liebespartner suchen müssen, um Berührung zu empfangen; Berührung darf immer geschehen, wenn du es willst und zulässt; zwischen dir und deinen Freunden, und alle die du dazu machst.

Viele Menschen haben vergessen, dass sie nicht ihren Intimbereich öffnen müssen, wenn sie Berührung und Nähe empfangen möchten.

Es gibt verschiedene Arten von Berührung. Sie muss nicht sexuell sein, sie kann auch aus der reinen Liebe entspringen, die sich mit ihren Mitmenschen einfach nur verbinden möchte.

Wir sind zwar viele Menschen, und jeder ist einzigartig in seiner Gestalt und seinem Wesen, nach meinem Empfinden sind wir jedoch eine große Menschenfamilie.

Berühre, wenn du berühren möchtest.

Berühre, wenn du berührt werden möchtest.

Dinge, die ich mit 21 gerne gewusst hätte

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Fühle die Verbindung, die Liebe, die zu fließen beginnt, wenn du berührst.

Berühre beiläufig, im Gespräch, einen Bekannten oder einen Fremden.

Ein Rückenstreichler, ein Handauflegen, eine kleine Handmassage, so was geht immer und kann jeder.

Eine aufrichtige Umarmung in der Stille

Du stehst aufrecht und fest auf dem Boden, hältst deinen Gegenüber umschlossen und liebevoll in deinen Armen, während du deinen ganzen Körper entspannst und einfach nur darauf achtest, wie wohltuend sich diese echte Begegnung anfühlt (siehe auch „Wie man sich richtig umarmt„).

Ich weiß, dass das sehr ungewohnt sein kann, wenn man es nicht (mehr) gewohnt ist. Du kannst es jedoch üben und in deine Art und Weise zu leben integrieren. Wenn du dir mehr Liebe, Körpergefühl und ein warmes Gefühl im Herzen wünschst, mache den Anfang.

Gestern waren z.B. zwei Freunde bei mir zu Besuch. Wir haben zusammen gekocht, gegessen und wollten später noch ausgehen. Der eine fühlte sich nicht so fit, und so haben wir uns erst mal um ihn gekümmert.

Er hat sich auf den Rücken gelegt, während wir unsere Hände intuitiv bewegen ließen. Hier die Hand auflegen, Energie fließen lassen, dort massieren, den Arm bewegen, über das Herzchakra (Brustmitte) streicheln, usw.

Dinge, die wir alle können und nur noch entfalten müssen: Kopf ausschalten und die Hand bewegen lassen. Nicht denken, sondern nach deinen Impulsen handeln.

Der andere wollte noch eine Rückenmassage, die ich mir auch nicht entgehen lassen wollte. Und so kamen wir alle mehr zu uns, in unseren Körper, haben uns mehr gefühlt und konnten voller Liebe in den Abend starten.

Es war wunderschön

Ich sage dir jetzt schon, dass das in 10-20 Jahren völlig normal sein wird, wenn es überhaupt so lange dauern wird.

Heute treffen sich Menschen hauptsächlich um zu reden; Smalltalk, was in der Welt und im Leben so geschehen ist, ein bloßer Informationsaustausch.

Wenn ich mich mit Menschen treffe, zu denen ich eine Verbindung habe oder herstellen kann, berühren wir uns, sprechen mit den Händen; und wenn wir Lust haben, reden wir dazu noch. Manchmal überwiegt das Eine, mal das Andere, je nachdem, wie wir uns fühlen.

Ich bin jedoch überaus dankbar, heute Menschen in meinen Kreisen zu haben, die dafür offen sind.

Und ich bin überaus dankbar, dass ich mich selbst für das Berühren öffnen konnte.

Ein Geschenk des Lebens, das wir nutzen sollten.

bonsai / photocase.de

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2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Danke Elias,
    Sehr schön geschrieben. Berührungen sind Balsam für die Seele.

    In meiner Groß-Familie praktizierten wir oft das „Rudelkuscheln“ in dem wir uns alle aufeinander, ineinander und umeinander anschmiegten und natürlich auch viel dabei lachten. Heute geschehen diese Kuschelmanöver allerdings nur noch zu Weihnachten, weil die Kiddis flügge geworden sind.

    Ich bedaure das sehr, denn
    Gesellschaftlich gesehen ist es mittlerweile einfacher Kinnhaken und Tritte auszuteilen als eine liebevolle, zärtliche Berührung anzunehmen. So lieblos ist die Gesellschaft geworden. Leider! Wir können besser meckern als freundlich sein und verschließen uns so der menschlichen Wärme. Desweiteren halte ich die enorme Überschwemmung der Sex-Darstellungen-Meinungen-Ansichten-und sonstigem Medienschrott für Geistes-und Seelentötend. Es erweckt den Eindruck als sei Berührung nur noch über Sex möglich. Liebe wird nicht mehr als Liebe sondern nur noch als Sex definiert. Sexkomsum tut der Menschheit nicht gut, wir vergessen dabei zu wirklich zu leben.

    Deshalb, Danke nochmals, lieber Elias für deinen unermüdlichen Einsatz, die Gedankenmuster der Menschheit zu beleben.

    Antworten

    • Danke für deinen Beitrag. Das „Rudelkuscheln“ finde ich sehr sympatisch. Deine anderen Meinungen teile ich auch.

      Antworten

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