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Lebe einfach: Das Herz fragt nicht, was du tun könntest oder solltest

Das Herz fragt nicht. Selbstverwirklichung bedeutet nicht, sich zu überlegen, wie man sein will und dann alles daran zu setzen, sich selbst nach dieser Vorstellung zu verändern. Das ist der Modus des Tuns. Man formt eine neue Maske, die man sich aufsetzt und redet sich sein, das man das sei. Dies ist Illusion und kann nur das Werk des Egos sein. Wahre Selbstverwirklichung entspringt aus dem Herzen. Erfahre in diesem Artikel mehr darüber, was das genau bedeutet.

„Das Herz fragt nicht.“

In diesem einem einfachen Sein existieren keine Gedanken von „Ich müsste/könnte/sollte…“.

In diesem einem einfachen Sein existiert Freiheit – Die Freiheit, nichts tun zu müssen und damit im Frieden zu sein.

Das bedeutet nicht, dass in diesem Moment nichts passiert oder dass niemals etwas passieren wird.

Wenn du aufhörst danach zu fragen, was du als Nächstes tun könntest oder solltest, trittst du immer mehr in den augenblicklichen Moment ein.

Du beginnst, dich selbst wirklich wahrzunehmen. Vielleicht wieder zum ersten Mal, seitdem das Denken in dir die Macht übernahm.

Du erfährst, was jetzt alles schon vor sich geht und geschieht.

Da sind Empfindungen in deinem Körper. Du kannst deine Glieder spüren. Das Vibrieren der Energie geht vielleicht bis in die Fingerspitzen und Zehen.

Dann nimmst du deine innere Stimmung wahr. Du erfährst, wie du dich jetzt eigentlich fühlst. Vielleicht ist da Ruhe oder Unruhe. Vielleicht eine Freude, dir selbst wieder zu begegnen.

Das ist eine ganze Menge, was da von selbst passiert. Mal abgesehen von deiner Umwelt. Von den Zweigen, die sich im Wind bewegen oder den singenden Vögeln.

Nehmen wir mal an, du bist da, in diesem augenblicklichen Moment. Dann ist es so, das es da erst mal nichts zu tun gibt. Aber das Tun wird von selbst geschehen.

Beobachte ein Kind oder erinnere dich. Du hast die Welt mir Neugier erforscht, ohne dir vorzunehmen, die Welt zu erforschen.

Das ist der elementare Unterschied zwischen einem Forscher und einem Kind. Der Forscher hat ein Ziel, einen Plan, analysiert, was er sieht und dokumentiert es.

Das Kind nicht. Es hat kein Ziel, keinen Plan und es analysiert nicht. Es nimmt die Schönheit einer Blüte mit Ehrfurcht, Neugier und Staunen wahr. Es gibt keinen Gedanken, der sich fragt, wie sie wohl heißt.

Wenn du in diesem Zustand bist, geschehen die Dinge von selbst. Auch wenn du jetzt erwachsen bist, kannst du auf diese Art und Weise dein Leben leben.

Vielleicht denkst du dir, dass nichts mehr funktionieren wird. Ein bisschen hast du auch recht, denn funktionieren tun nur Maschinen und du bist keine Maschine.

Wenn du aufhörst eine Maschine zu sein und erkennst, dass du ein liebender und liebenswürdiger Mensch bist, wird sich deine Beziehung zu deiner Umwelt radikal verändern.

All die künstlichen Strukturen von Macht, all die gesellschaftlichen Normen und all die angsteinflößenden Institutionen verlieren an Einfluss.

Sie haben immer weniger Einfluss auf dich, weil du deine innere Wahrheit erkennst. Du kannst dich fragen, was wohl das Schlimmste wäre, das dir passieren kann, wenn du jetzt nur noch Mensch bist.

Dann wirst du, wenn überhaupt, nur weitere Gedanken und Vorstellungen finden. Sie erscheinen im Lichte deines Bewusstseins harmlos. Denn in deinem Innersten spürst du Sicherheit und Gewissheit.

Wenn du in diesem Zustand der inneren Freiheit bist, geschehen die Dinge von selbst. Auch du selbst wirst Impulse bekommen.

Den Impuls, dich auf die Wiese zu legen. Den Impuls, an der Blüte zu riechen. Den Impuls, diese Straße nach links zu gehen. Und so weiter.

In diesem Zustand des Loslassens zählt nur noch, was jetzt ist.

Und wenn du wirklich Lust hast zu arbeiten, wirst du auch arbeiten. Nämlich mit Freude, mit Hingabe und mit Liebe. So hat dein Werk eine ganz andere Qualität.

Der Weg ist also einfach: Tauche in den augenblicklichen Moment ein und lasse dich von den Impulsen des Herzens leiten. Mehr gibt es nicht zu tun.

Auch wenn das einfach ist, so ist es vielleicht nicht leicht. Es fällt vielen Menschen noch schwer. Das kann verschiedene Gründe haben.

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Vielleicht denken sie, sie müssen immer noch funktionieren. Vielleicht denken sie, sie müssen die Dinge und sich selbst noch kontrollieren. Vielleicht haben sie bisher aber auch einfach nur zu wenig Mut und Vertrauen.

Die meisten Menschen sind jedoch abgelenkt. Sie haben ihre Vergangenheit noch nicht abgeschlossen. Das bedeutet, sie werden immer wieder von ihr eingeholt.

So hängt ihre Lebensgeschichte wie ein Klotz am Bein und erschwert das Leben. Da sind Gefühle, die unterdrückt werden und Gedanken, die die ganze Aufmerksamkeit rauben.

Dann steht es erst mal an, dem allem einen Raum zu geben. Gefühle zu durchfühlen und die Gedanken bewusst zu verarbeiten.

Auf diesem Weg fällt auch der Körper in den Fokus, denn dort ist die ganze Lebensgeschichte gespeichert. Unterdrückte Gefühle bilden sich in Verspannungen ab und blockieren die Lebensenergie. Man fühlt sich schlapp, lustlos und es fehlt an Motivation.

Hat man Frieden mit der Vergangenheit geschlossen, kann auch Freiheit eintreten. Es gibt nichts mehr, das unterdrückt werden muss und es gibt keine alten Gedanken, die ständig ins Bewusstsein springen.

Auf diese Weise kannst du in den augenblicklichen Moment eintreten. Und mit Mut und Vertrauen kannst du dich selbst geschehen lassen. Es ist ein Aufgeben der Kontrolle und das Hören auf die inneren Impulse des Herzens.

Das ist alles.

So kommt das wahre Selbst zum Ausdruck und wir können von Selbstverwirklichung sprechen.

Das Herz fragt nicht.

Es geschieht.

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Autor:

Hallo! Ich arbeite als Lehrer für Selbstverwirklichung und unterstütze Menschen dabei, sich selbst zu finden und ihr wirklich eigenes Leben zu leben. Mein Anliegen ist es, dass du dich komplett lebst mit allem, was in dir veranlagt ist. Erfahre hier mehr über die spannende Reise der Selbsterkenntnis und werde Selbstverwirklicher. // Über mich.

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