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Aufwachen aus der Illusion vom Sinn des Lebens

Fragen zum Buch Dinge, die ich mit 18 gerne gewusst haette

Sich zu fragen, was der Sinn des Lebens ist und warum man auf der Welt ist, gehört momentan noch nicht zur täglichen Beschäftigung der Menschen. Das ist auch nicht sehr verwunderlich, weil dafür viele keine Zeit haben. Sie beschäftigen sich entweder selbst, um diesen Fragen auszuweichen. Oder sie lassen sich durch künstlich-geschaffenen Druck des Systems oder von anderen Menschen beschäftigen, wie z.B. von Beziehungspartner oder Chefs. Als Selbstständiger habe ich nun diese Zeit, den Fragen zum Sinn des Lebens nachzugehen. Zuerst habe ich den Sinn des Lebens in den Dingen gesucht, die einem von der Gesellschaft vorgegeben werden: Arbeit, Geld und Familie. Was kam dabei raus und wie habe ich zu mehr Wahrheit gefunden?

Arbeit als Sinn des Lebens?

Ich war der Ansicht, dass Arbeiten der Sinn des Lebens sei. Dann nahm ich Abstand und betrachte die Situation von außen: Alle um uns herum arbeiten. Alle um uns herum arbeiten viel, sehr viel. Zählen wir die gesamte Wach-Zeit unseres Lebens zusammen, so verbringen wir diese wohl größtenteils mit Arbeiten. Ist Arbeiten alleine wirklich der Sinn des Lebens? Ist eine Arbeit sinnvoll, die nicht in jedem Moment des Tuns unsere persönliche Weiterentwicklung fördert?

Geld als Sinn des Lebens?

Ich war der Ansicht, dass Geld der Sinn des Lebens sei. Geld kann man in unserer jetzigen Gesellschaft für einen Anhaltspunkt nehmen, wie wertvoll ein Mensch ist. Reiche Menschen sind unsere Vorbilder. Vor reichen Menschen haben wir Respekt und wie behandeln sie gut. Wir wollen werden wie sie. Vielleicht sind wir als ihr Freund besonders nett zu ihnen, damit wir von ihrem Reichtum etwas abbekommen.

Als ich mein eigenes Geld verdiente und gut davon leben konnte, habe ich gemerkt, dass Geld auch nicht der Sinn des Lebens ist. Geld verändert nur die materiellen Umstände im Leben. Das Leben an sich bleibt das gleiche. Geld brachte für mich keine seelische Heilung oder innere Erfüllung. Heute weiß ich, Geld für den Eigenzweck dient nur dazu, um dem eigenen Körper ein angenehmeres Leben zu schaffen. Einen tieferen Sinn von Geld kann man erfahren, wenn damit nicht nur sich selbst bereichert, sondern die Menschen, die unsere Hilfe gebrauchen könnten.

Buch Dinge die ich mit 18 gerne gewusst hätte

In meinem ersten Buch habe ich dieses Thema genauer beschrieben. Es eignet sich hervorragend dafür, wenn du tiefer in dieses Thema einsteigen möchtest.
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Partnerschaft als Sinn des Lebens?

Ich war der Ansicht, dass Beziehung und Familie der Sinn des Lebens sei. Ich war ständig auf der Suche nach „der Richtigen“ und letztlich war doch keine gut genug. Ich dachte, dass sich meine innere Leere durch eine Beziehung füllen ließe. Und so stellte ich irgendwann fest, dass ich in all den Partnerschaften immer nur einen Teil von mir selbst gesucht habe, den ich dort natürlich niemals finden konnte. Heute weiß ich für mich, wenn du alleine nicht wunschlos glücklich sein kannst, wird dich eine Beziehung langfristig auch nicht bereichern.

Willkommen in der Illusion

Die Illusion ist, dass wir denken, das Leben auf der Erde bestünde nur aus Arbeit, Geld und Familie. Für jemanden, der diese Illusion noch nicht durchschaut hat, ist es jedoch der wahre Sinn des Lebens. Und das ist auch gut so. Wir müssen erst die Illusion hindurchwandern, um sie in der Zukunft erkennen zu können. Dann können wir die Täuschungen vermeiden und etwas mehr Wahrheit in unser Leben bringen. Diese Wahrheit wird zu dir kommen, sobald du alles hinterfragst, was existiert.

Diese Wahrheit zuzulassen, ist der schwierigere Teil. Denn (fasst) alle um dich herum leben die Illusion. Sie streben nach Macht, Geld und Anerkennung. Sie befassen sich mit den Themen aus Radio, Fernsehen und Zeitung. Da ist man in der Anfangszeit des Erwachens natürlich erstmal alleine und es kostet Disziplin, sich nicht wieder den kurzfristigen Genüssen hinzugeben und sich abzulenken: Arbeit, Fernsehen, Sex, Drogen, Konsum und Party.

Aufwachen aus der Illusion

Wenn du anfängst zu erwachen, wirst du das alte Leben vermissen. Wenn du täglich deiner geregelten Arbeit nachgehst und dich abends vor den Fernseher setzt oder mit Freunden in der Bar abhängst, dann hast du keine großen Probleme. In dieser Illusion ist alles überschaubar. Wir bewegen uns ständig in unserer Komfortzone und blicken nicht über den Tellerrand. Aus dieser Illusion heraus machen wir dann Dinge zu einem Problem, die in Wahrheit keine sind: „Ich besitze zu wenig Geld. Ich bin zu hässlich. Ich bin zu dick, zu dünn, zu klein. Ich fahre keinen Mercedes. Mein Partner behandelt mich schlecht. Oh nein, ich werde alt. Hoffentlich denken alle, dass ich cool bin.“

Wenn du die Illusion erkennst, dann hast du ein ganz neues Problem: die Ungewissheit. Es ist ungewiss, was die Wahrheit ist. Es ist befremdend, dass alle Menschen um einen herum dieses „falsche Spiel“ spielen. Das einfache Leben kann damit ein Ende haben. Das entscheiden wir. Wir selbst entscheiden, ob wir das alte Spiel weiterspielen oder uns nach mehr Wahrheit umschauen.

Der Weg zur Wahrheit

Wenn wir mehr Wahrheit wollen, beginnen wir uns selbst zu schätzen und zu lieben. Es ist egal, wie wir aussehen und was wir können. Wir sind alle gleich wertvoll. Wir machen uns nicht mehr abhängig von Geld, Liebe und Anerkennung. Wir kündigen Freundschaften, die uns nicht gut tun und halten Ausschau nach neuen Kontakten, die unser Leben bereichern. Wir beenden Beziehungen, weil wir sie aus dem falschen Grund geführt haben. Wir beginnen uns gesund zu ernähren. Wir wechseln den Stromanbieter und fahren wieder Fahrrad, weil uns auch die Gesundheit der Erde am Herzen liegt. Wir beginnen nämlich, unsere wahre Verbundenheit zu der Erde und den Mitmenschen zu erkennen. Weil wir die Illusion erkennen und wissen, dass es uns nicht bereichert, sondern negativ manipuliert, verabschieden wir uns vom Fernsehschauen, Zeitunglesen und Radiohören.

Wir geben uns nicht mehr mit Arbeitsstellen und Aufträgen zufrieden, die uns selbst nichts geben. Wir arbeiten erstmal nur so viel, wie es unser Überleben sichert. Entscheidend ist die freie Zeit, die wir in uns selbst investieren. Wir selbst sind in unserem Leben auf einmal der wichtigste Mensch. Wir beginnen unsere wahren Fähigkeiten zu erkunden und überlegen uns, wie wir diese in der Gesellschaft sinnvoll einsetzen können, um die Welt ein wenig besser zu machen. Das können wir nämlich nur, wenn wir die Dinge mit Liebe und Hingabe tun.

Warum ich das nun alles mache?

Weil es mein Anliegen ist, auf diese Illusion aufmerksam zu machen. Die Illusion, wer ich selbst eigentlich bin oder wer ich meine zu sein. Und die Illusion vom Sinn des Lebens.

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Foto Wasserstrahlen: nild / photocase.com

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13 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo lieber Elias, danke für diesen Artikel und deinen Lebeblog. Du sprichst mir aus der Seele. Es hat mich sehr gefreut den Artikel zu lesen (die anderen Artikel natürlich auch) ich fühle mich nicht mehr so allein mit meinen Gedanken, die es zwar bei manchen gibt, aber noch nicht so weit verbreitet sind ( ich glaube aber es gibt Hoffnung : ) . Du hast es sehr authentisch auf den Punkt gebracht sehr erfrischend : ) Es ist in der Tat nicht einfach wenn man so zu sagen plötzlich desillusioniert ist : ) für mich ist es manchmal noch ein bisschen schwer, aber es eröffnet einem ein neues intensiveres und liebevollers Leben mit sich und den anderen Menschen und das ist es Wert auch wenn manchmal nicht so einfach ist Ich wünsche Dir alles Gute und werde den Lebeblog weiter verfolgen. Sehr inspirierend, denn ich bin ja noch auf dem Weg . Lieber Gruß Alex

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  2. Die Frage nach dem „Sinn des Lebens“ ist RATIONAL, während DAS, was der „Inhalt“ bzw. die „Erfüllung“ des Gefragten ist, NICHT rational (zu erklären), sondern „supra-rational“; eine „Dimension höher“, ist. Diese höhere Dimension bezeichne ich als das „(wahre) Sein“ – was aber dem Uneingeweihten / Fragenden zunächst kaum weiterhelfen wird.

    Auch die – irrige! – Aussage „Ich denke, also bin ich“ (René Descartes) führt nicht weiter.
    Denn Descartes war von dem gleichen MANGEL befallen wie die große Mehrheit der Menschen der zivilisierten Gesellschaft – seit deutlich mehr als 10.000 Jahren. Damals begann die „Entfremdung“ eines Teils der Menschheit durch eine Krankheit, die bei Moses im „Tanz um das goldene Kalb“ beschrieben wird, von der auch Jesus spricht und zu der man im Johannes-Evanglium folgende „diagnostische“ Beschreibung findet: „…hat ihre Augen verblendet und ihre Herzen verstockt, auf daß sie nicht sehen und ich sie heile.“
    Außerdem berichten die Heiligen Schriften – innerhalb und außerhalb der Bibel – von der Entstehung dieser Störung / Krankheit und stellen gleichzeitig das Wissen für die grundlegende Heilung zur Verfügung.

    Unter Einbeziehung heutigen psychologischen, psychoanalytischen, psychiatrischen und weiteren Wissens kann man erkennen, daß es sich um eine „Entwicklungs- / Reifungs-Störung“ handelt, um eine – bewußte oder unbewußte „Angst-Störung“ sowie um eine „Wahrnehmungs- / Erkenntnis-Störung“ einschließlich einer „Frage-Störung“, „Kommunikations-Störung“ und „Störung des ganzheitlichen Lernens“.
    Als ich 1992 mit meinen Bemühungen um öffentliche Aufklärung begann, nannte ich die Krankheit die „Kollektive ZIVILISATIONS-Neurose“ – in Anlehnung einerseits an den in der Soziologie bekannten Begriff „Kollektive Neurose“, aber andererseits auch in Abgrenzung dazu durch die Ergänzung „Zivilisation“.
    Denn was die Mehrheit der Soziologen und der weiteren Menschen, die von der „Kollektiven Neurose“ wissen, darunter verstehen / sehen, ist wesentlich weniger als das, was ich erkenne.

    Im Laufe von 20 Jahren – nach der Erkenntnis der Krankheit 1991 – habe ich einerseits herausgefunden, was wir durch sie „verloren“ haben, aber andererseits auch, daß und wie sie grundlegend heilbar ist – so daß jeder Befallene zum WAHREN SEIN aufsteigen kann und die Frage nach dem „Sinn des Lebens“ damit überflüssig wird.

    Hier mein Vorschlag für den Weg der Heilung:

    1: Angst konstruktiv überwinden können lernen – und nicht nur zu verdrängen. Mut aufbringen, sich dem Unbekannten zu stellen.

    2: Sich dem Unbekannten, den Schrecken / „Dämonen“, im eigenen (Unter-)Bewußtsein, bzw. den unangenehmen Gefühlen, stellen.

    3: Erkenne, dass die – evtl. bildhaften – Schrecken / „Dämonen“ in dir, im Unterbewußtsein, verdrängte negative Gefühle sind.

    4: Die verdrängten / abgespaltenen Gefühle sind in deinem Unterbewußtsein „gefangen“ und wollen befreit, erlöst, werden.

    5: Die in deinem Unterbewußtsein „gefangenen“ Gefühle können nur über den Weg durch dein Bewußtsein befreit werden.

    6: Die in dir „gefangenen“ Gefühle können nur befreit werden dadurch, daß sie sich als die manifestieren können, die sie sind.

    7: Erkenne, dass deine Angst keine eigene Macht hat, sondern nur die, die du ihr mit deiner Aufmerksamkeit(senergie) gibst!

    8: Statt GEGEN die Angst zu „kämpfen“, richte deine Aufmerksamkeit, dein Bewußtsein, auf die einzig wahre Macht, die Liebe!

    9: Mit der Kraft / Macht der Liebe kannst du dein (Unter-)Bewußtsein von allen „Dämonen“ / Ängsten / Störfaktoren reinigen.

    10: Hilfreich ist, sich auch rational zu entscheiden, HEIL werden zu wollen und bereit sein, alles dafür Erforderliche zu tun.

    11: Lerne deine höhere Bewußtseins-Dimension, das „Höhere / wahre Selbst“ und seine höherdimensionalen Qualitäten kennen.

    12: Erkenne das höchste Prinzip des Universums und entscheide dich zu ihm, identifiziere dich mit ihm und seinen Qualitäten.

    13: Das höchste Prinzip / Gesetz des Universums ist „bedingungslose Liebe“. Die höchste Kraft / Macht ist die Lebens-Energie.

    14: Die Entscheidung zum Höheren / wahren Selbst, zur Liebe / Lebens-Energie, macht dich FREI, GANZ, HEIL: wahrhaft erwachsen.

    15: Mit der Entscheidung zur Liebe / Lebens-Energie heilst du dich selbst und kannst auch anderen auf dem Weg dorthin helfen.

    16: Als wahrhaft erwachsener, spirituell bewußter, Mensch kannst du SYMBOLIK erkennen und deuten und Nutzen daraus ziehen.

    17: Als wahrhaft Erwachsener wirst du deine Potenziale / Möglichkeiten erkennen und sie liebe- / verantwortungsvoll einsetzen.

    18: Wenn du die bedingungslose Liebe lebst, wirst du dich auch als bedingungslos glücklichen Menschen erkennen und bezeichnen.

    19: Als wahrhaft heiler Mensch wirst du alles Kranke erkennen und deine Potenziale nutzen, der wahren Heilung zu dienen.

    20: Als wahrhaft heiler Mensch bist du Herrscher in deinem Bewußtsein, das Liebe ist. Also: „Liebe – und tu was dir beliebt“.

    21: Sei, was du bist. Wenn das Sein erfüllt ist, stellt sich die Frage nach dem Sinn nicht mehr.

    Wer den Weg gehen will, dem helfe ich bei seinen Fragen gern weiter.

    Herzlichen Gruß!

    Wolfgang Heuer
    Projekt Seelen-Oeffner

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    • Und wie macht man das am besten? Ich bin erst 22 Jahre und bin seit 6 Jahren dabei an mir selbst zu arbeiten!!! Aba ich tue mir echt schwer mir das Gefühl von Liebe zu geben! Wie macht man das überhaupt? Fühl mich oft so allein nach der Trennung von meinem Freund! Und nehme seit 6 Monaten immer wieder die Trauer an aber es ist immer wieder da! Lg julia

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      • Auch mit Freundschaft gibt es Probleme! Ich habe zwar Freunde aber ich hab das Gefühl mich lernen immer alle am Anfang kennen und finden mich toll und nett…. Rückmeldungen zufolge… So nach einiger Zeit wenden Sie sich von mir ab… Sind zwar noch nett aber ich werde nicht bei Aktivitäten mitgenommen oder gefragt…. Das heißt ich muss mich immer unheimlich bemühen und suche dann bei mir den Fehler! Wäre super wenn von euch mir jemand helfen könnte! Auch nur für eine andere Sichtweise! Lg

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        • Wieso suchen? Frag deine Freunde einfach direkt, was Sache ist. Vielleicht auch unter 4 Augen, weil sich da die Intimität eventuell besser entfalten kann.

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      • Hallo Julia, wenn du deine Gefühle da sein lässt machst du im Prinzip schon alles richtig, solange du sie nicht mit deinen Gedanken festhältst. Mehr dazu hier: http://www.lebeblog.de/spirituelles-erwachen/ — Das braucht alles Zeit, denn die Liebe muss auch erst wachsen, wie eine Pflanze

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  3. Ahd. SINAN = DER WEG.
    Daher kommt das Wort SINN, das wir uns wie viele andere zuschlechtgebogen haben.
    Ich erlebe das Leben als SINNVOLL, wenn es einen Weg gibt und ich auf diesem Lebensweg vorankomme.
    Wenn ich mir praktische Beispiele anschaue wie den Apotheker E.Coué, der einen Entdeckungs- und Entwicklungsweg mit der AUTOSUGGESTION gegangen ist, die diese in wenigen Jahren zur weltberühmten Selbsthilfe-Methode machte, oder den Allgäuer Bauern Dieter Dorn, dessen effiziente Selbsthilfe für den Rücken und mehr sich in zwei bis drei Jahrzehnten in alle Erdtteile verbreitet hat, dann sehe ich, dass sich SINN für uns immer lebendig auswirkt, wenn da etwas ist, was uns ZIEHT.
    Aus diesem Grunde habe ich den SOG auch als Grundprinzip für mein päd. Konzept gewählt.
    Wir sind herausgefordert, unsere WAHRnehmung zu verbessern und mit unseren Kräften so umgehen zu lernen, dass wir gut auf dem Lebensweg vorankommen.
    Guten Erfolg also!
    Franz Josef Neffe

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  4. Hallo,
    ich bin 17 und hatte vor einem halben Jahr einen sehr schweren Autounfall… ich habe mir viele Gedanken gemacht und bin von selbst auf das gekommen was du geschrieben hast. Die letzten paar Absätze haben meine Gedanken und Gefühle derart wiedergespiegelt das ich mich entschlossen habe hier etwas zu schrieben.
    Ich bin seit 2 Monaten Vegetarier weil ich es nicht einsehe das es einen sinn hat, auch für Tiere nur zu leben um zu sterben. Ich habe beschlossen etwas gegen die Auswirkungen der Menschen auf diesem Planeten etwas zu tun. Ich werde mit aller kraft und Verbissenheit etwas dagegen tun. Ich habe „Den sinn des Lebens“ Gegoogelt und habe gehofft das vllt irgendwo Menschen gibt die mich verstehen und genauso denken. Jetzt bin ich froh und habe erkannt das es nicht komplett Verrückt ist.
    Danke und lg,
    Melanie

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    • Hallo liebe Melanie,

      Willkommen im Club :)

      Du willst etwas „dagegen“ tun. Der beste Weg ist, etwas „dafür“ zu tun, was du dir als „gut“ vorstellst.

      alles Liebe und einen schönen Weg wünsche ich dir :)

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  5. hi Elias, …

    ich denke, es ist das Loslassen, und die Distanz zur Welt. Sich nicht hineinpressen lassen in diesen Standardwerdegang aus Arbeit, Geld und… natürlich ist es ein Teil dessen. Das ist die Realität. Und Mittwochs Abends ruft Dich ein Versicherungsvertreter an, und versucht Dir zu verkaufen, was Du sonst auch nicht gebraucht hättest.

    Doch gibt es daneben einen tieferen Sinn, … eine Wahrheit, die erfüllt. Ein Leben! Spiritualität. , … doch ist das nicht das Ziel. Es ist der Weg. Sich ständig neu zu erfinden, zu definieren, „sich zu verlier’n, um seinen Mittelpunkt zu treiben, und dann verschwommen zu mir zu kommen, und hier zu bleiben.“ (Thomas D.)

    Es gibt einfach kein Ziel, man muss nur immer wieder geh’n. Und allein auf der Suche zu sein, hat man ein Stück schon gefunden. Den Tod vergessen machen, um ewig zu sein…

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  6. Mit die Größte Illusion wurde von Descartes gepflanzt.

    „Ich denke, also bin ich“

    Wie wäre es stattdessen mit …………. ja mit was eigentlich? Denn alles was jetzt kommen würde, wäre nur wieder ein Gedanke, gedacht in meinem konditionierten Gehrn, einem wunderbaren großem Speicher, der mir z.B. zum Bananen kaufen sehr hilfreich ist

    Somit belassen „ich“ es einfach bei dem ………… lasse die Farage stehen.

    Und „fühle“ die Einheit mit dieser Erfahrung.

    Liebe Grüße Dennis

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  7. Vielen Dank!!!
    Du hast die Illussion wunderbar beschrieben und ich bin glücklich, das es mehr Menschen gibt, die sie durchschauen.
    Wenn der Mensch nicht von alleine zu diesen Erkenntnissen gelangt, dann sorgt das Leben und der Körper manchmal mit ganz drastischen Maßnahmen für diese Erfahrung ( Unfälle, Burn-Out, etc.)
    Besser ist es, wenn man auf einem anderen Weg zu dieser Erkenntnis gelangt!

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