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Wie das Folgen meines Bauchgefühls das Wünschen überflüssig macht

dem Bauchgefuehl folgen

Vor einigen Jahren, als ich noch nicht so sehr auf mein Bauchgefühl hörte, ging es mir lange nicht so gut, wie es mir heute geht. Ich entdeckte die Kraft der Gedanken und das bewusste Wünschen, das ich regelmäßig einsetzte, um mein Leben angenehmer zu gestalten. Immer wenn ich etwas brauchte, definierte ich es einfach und folgte den 3 Schritten des Wünschens, die ich im zweiten Buch genauer beschreibe (erscheint dieses Jahr).

Was ich in den letzten Jahren immer mehr lernte, war das Folgen meines Bauchgefühls. Ich meine, erst mal musste ich erkennen, was meine Intuition überhaupt ist. Es ist nicht die Stimme in meinem Kopf und es sind auch keine Gedanken, die der Angst entspringen und die sich nach Sicherheit sehnen.

Zur Intuition gehören für mich Eingebungen, die sich einfach richtig anfühlen. Das Fühlen spielt beim Erkennen der eigenen Intuition eine große Rolle. Als Mensch der Logik musste ich das damals erneut lernen, was es bedeutet, sich selbst, die Intuition und die Stimme des Herzens  zu fühlen.

Ich mache das inzwischen permanent, wie als ob ich mit einer Nabelschnur mit der Intuition verbunden sei. Ich folge den Handlungsmöglichkeiten, die sich hier und jetzt anbieten und sich ohne Weiteres gut anfühlen.

Entscheidungen, bei denen ich mir nicht sicher bin, lasse ich tiefer in meinen Körper sinken; in mein Herz und meinen Bauch. Das kannst du dir wirklich bildlich so vorstellen. Lasse den Gedanken, die Frage, tiefer in deinen Körper sinken. Um dann ein Gefühl wahrnehmen zu können, ist es natürlich sinnvoll, wenn du in Meditation mit deinem Körper gehen kannst.

Die Intuition wahrzunehmen hat nämlich nichts mit dem Kopf zu tun, mit Gedanken, die gewälzt und verarbeitet werden. Das Bauchgefühl ist da, wenn wir nicht im Kopf sind. Deshalb habe ich mir auch angewöhnt, den Tag über immer wieder in meinen Körper zu horchen: Was ist da? Fühle ich etwas? Wie geht es mir? Das ist eine gute Übung, um das Wahrnehmen der Intuition zu trainieren, denn unser Körper ist dabei unser wichtigstes Werkzeug.

Heute fällt mir nur auf, dass ich es gar nicht mehr so nötig habe, mir irgendetwas zu wünschen. Das, was ich wirklich brauche, habe ich: Mich. Alles andere fliegt mir irgendwie zu und ich nehme an, dass es das Feedback des Lebens ist, das mich darin bestätigt, dass ich meinem Bauchgefühl folge.

Das bedeutet für mich oftmals auch das Überwinden von dicken Mauern des Egos. Es bedeutet, dass ich meinen Willen auch mal für den Fluss des Lebens beuge, nachgebe und mich in Liebe fallen lasse. Das ist gar nicht so leicht, aber ich werde immer wieder belohnt, immer wieder.

Wie du meditierst, deinen Körper fühlst und deiner Intuition folgen kannst, habe ich damals im Buch Dinge, die ich mit 18 gerne gewusst hätte“ beschrieben. Meine Bücher spiegeln immer meine Erkenntnisse wieder, und so findest du darin auch viele Kapitel über das Wünschen und die Kraft deiner Gedanken.

Buch Dinge die ich mit 18 gerne gewusst hätte

In meinem ersten Buch habe ich dieses Thema genauer beschrieben. Es eignet sich hervorragend dafür, wenn du tiefer in dieses Thema einsteigen möchtest.
Alle Infos und Leseprobe anschauen

Das letzte Mal, als ich mir einen Wunsch ganz bewusst definiert habe, war Mitte des letzten Jahres, als ich Single war und mir eine Freundin wünschte. Ich werde die 3 Schritte des Wünschens auch dieses Jahr wieder einsetzen, wenn es um das Gelingen meiner Projekte geht.

Für alle weiteren kleinen Visionen des Alltags brauche ich das bewusste Wünschen nicht (mehr), denn die Entscheidungen sind bereits gefällt: Ich folge nur noch meiner Intuition. Irgendwie fühlt es sich dabei so an, als wäre das Leben bereits geschrieben und ich folge nur noch einem Drehbuch. Das ist irgendwie eigenartig, aber Hauptsache mir geht es gut dabei und ich habe Freude daran.

Die Freude ist immer der beste Ratgeber.

Foto: emanoo / photocase.de

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4 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Elias,
    Deine Aussage „Die Freude ist immer der beste Ratgeber“ mag in „normalen“ Zeiten sicherlich greifen. Wie aber verhält sich es bei Phasen, bei denen man leidet und sich nicht freuen kann, wie z. B. der schmerzliche Verlust (Tod) eines geliebten Menschen? In solch einer Zeit empfindet man nicht unbedingt Freude, zumindest ich nicht, und wenn ich dann einen Rat brauche?
    Gruß
    Malte Becker

    Antworten

    • Hallo Malte, dann geht es erstmal das fühlen, was da ist. In diesem Fall die Trauer. Wenn du das Gefühl durchfühlst, erscheint darunter ein anderes Gefühl, und irgendwann auch wieder die natürliche Freude. lg Elias

      Antworten

  2. Hallo Elias,

    das Bauchgefühl setze ich auch schon seit langem ein, wenn es um bestimmte Entscheidungen geht. Bei mir ist es allerdings häufig so, dass ich mir erst einmal den Kopf über alles Mögliche zerbreche und krampfhaft versuche, das Richtige herauszufinden.
    Irgendwann bin ich dann total frustriert, dass nichts klappt und lasse gezwungenermaßen los.
    Und Schwupps – plötzlich ist das Gefühl wieder da und ich weiß genau, was zu tun ist :-)

    Liebe Grüße,
    Marie

    Antworten

  3. Toller motivierender, ehrlich offener Artikel! Hört sich so an, als würde es dir wirklich gut gehen, was mich darin bestärkt, mich weiterhin mit all dem zu beschäftigen. wünschen, positiv denken, in mich hineinhören und meinem Bauchgefühl zu folgen.

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